Coronavirus

Italien riegelt große Gebiete im Norden ab

Abgeriegelt: Italiens Wirtschaftsmetropole Mailand.
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Abgeriegelt: Italiens Wirtschaftsmetropole Mailand.

Damit steht nun jeder dritte Italiener unter Quarantäne. Reisen sind nicht mehr möglich.

Wegen der raschen Ausbreitung des Coronavirus hat Italiens Regierung ihre Notfallverordnung verschärft. Im ganzen Land sollten sich die Menschen nicht mehr fortbewegen, teilt das Auswärtige Amt mit. Schulen, Kindergärten und Universitäten bleiben zunächst bis zum 15. März 2020 geschlossen, Kongresse und Tagungen sind ausgesetzt.

Per Dekret wurde nun zusätzlich ein komplettes Ein- und Ausreiseverbot für diese Gebiete beschlossen:
  • gesamte Region Lombardei samt Mailand
  • Provinzen Modena, Parma, Piacenza, Reggio Emilia und Rimini in der Emilia-Romagna
  • Pesaro und Urbino in Marken
  • Padua, Treviso und Venedig in Venetien
  • Asti, Alessandria, Novara, Verbano-Cusio-Ossola und Vercelli im Piemont
Das Reiseverbot gilt zunächst bis zum 3. April. Es umfasst auch Fahrten innerhalb der Gebiete. Möglich sind nach wie vor die Rückkehr an den Wohnort sowie die Ausreise nach Deutschland. Dies wird von Sicherheits- und Ordnungskräften kontrolliert.

Darüber hinaus rät das Auswärtige Amt auch von Reisen in die Provinz Bozen-Südtirol sowie in alle nicht vom Ein- und Ausreiseverbot betroffenen Provinzen der Emilia-Romagna ab.

Insgesamt sollten Reisen in und nach Italien auf das Notwendige beschränkt werden.
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