Europäische Länder

Alle Reisewarnungen und Einreisen auf einen Blick

Am Anfang der Pandemie war Sizilien – hier der Blick auf den Ätna – und der Süden Italiens weniger stark betroffen.
Pixabay
Am Anfang der Pandemie war Sizilien – hier der Blick auf den Ätna – und der Süden Italiens weniger stark betroffen.

#BUEHNE-ID293#Fast jedes Land der Welt hat bereits in den ersten Wellen der Corona-Krise die Grenzen geschlossen. Nach einer vorübergehenden Lockerung werden Einreisen nun wieder erschwert. Ein Überblick über Europa.

Achtung: Diese Liste bezieht sich auf die europäischen Länder. Für Einreisen in Staaten außerhalb Europas klicken Sie bitte auf unsere Liste "So gelangt man in die wichtigsten Fernreise-Ziele".

Deutschland hebt generelle Reisewarnung auf

Zum 1. Oktober 2020 hat Deutschland seine pauschale weltweit gültige Reisewarnung aufgehoben. Gewarnt wird nun nur noch vor Corona-Risikogebieten – deren Zahl ist allerdings sehr groß. Im Einzelnen führt sie die Liste des Robert-Koch-Instituts (RKI) auf.

Für Reisende aus Risikogebieten gilt die Pflicht zur zehntägigen Quarantäne. Allerdings können sie sich nach dem 5. Quarantäne-Tag auf Corona testen lassen. Die Vorlage eines negativen Ergebnisses beim zuständigen Gesundheitsamt führt zur vorzeitigen Beendigung der Quarantäne. Eine Online-Registrierung beim Gesundheitsamt für Rückkehrer aus Risikogebieten ist in jedem Fall verpflichtend.
Zudem ist seit dem 14. Januar 2021 auch ein Test bei Einreise vorgeschrieben. Rückkehrer aus Hochrisikogebieten müssen diesen Test bereits vor der Abreise aus dem Urlaubsland vornehmen.

Albanien: Hochrisikogebiet

Wegen der Ausbreitung von Covid-19 wird vor Reisen nach Albanien weiterhin gewarnt.
Albanien ist von Covid-19 sehr stark betroffen. Albanien ist als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Hochinzidenzgebiet) eingestuft.

Eine Einreise ist an den bestehenden offiziellen Grenzübergängen möglich. Eine Quarantänepflicht oder die Pflicht zur Vorlage eines negativen PCR-Test besteht nicht.

Wenn die Einreise beim Wandern durch die albanischen Alpen erfolgt, ist eine sofortige Meldung bei einer Polizeistation erforderlich, ansonsten entsteht der Verdacht der illegalen Einreise und Aufenthalt.

Durch- und Weiterreise: Die Grenzübergänge zu den Nachbarländern sind von albanischer Seite geöffnet. Eine Ausnahme ist die albanisch-griechische Grenze. Hier ist eine Ausreise nach Griechenland nur für griechische Staatsangehörige oder für Personen möglich, die über einen festen Wohnsitz in Griechenland verfügen.

Für Einreisende aus Griechenland gilt, sobald diese in Albanien eingereist sind, besteht keine Möglichkeit zur Rückkehr nach Griechenland, mit Ausnahme über den Grenzübergang Promachonas in Bulgarien. Reisende müssen sich vor Reiseantritt kundig machen, ob und welche Grenzübergänge ihrer Zielländer aktuell geöffnet sind und welche Einreisevoraussetzungen vorliegen.

Andorra: Hochrisikogebiet

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Andorra wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt.

Andorra gehört auch aufgrund der geringen Einwohnerzahl zu den weltweit am stärksten betroffenen Ländern. Der Großteil der Bevölkerung ist inzwischen getestet. Landesweit beträgt die Inzidenz mehr als 200 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Andorra mit Wirkung vom 24. Januar als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Hochinzidenzgebiet) eingestuft wurde.
Andorra erlaubt die Einreise von Staatsangehörigen und Ansässigen der EU-Mitgliedstaaten sowie von Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, Vereinigtes Königreich, San Marino, der Schweiz und dem Vatikan ohne dass hierfür ein besonderer Grund vorliegen muss und ohne Quarantänepflicht.

Reisende, die drei Nächte oder mehr in Andorra übernachten möchten, müssen einen negativen PCR- oder TMA-Diagnosetest vorweisen, der höchstens 72 Stunden vor Ankunft in Andorra durchgeführt wurde. Ausgenommen sind:
- Kinder unter sechs Jahren
- Reisende, die in Portugal, Frankreich oder Spanien, ansässig sind
- Reisende, die in Ländern ansässig sind, die in der vom Europäischen Zentrum für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten wöchentlich erstellten Liste als "grüne Länder" eingestuft sind
- Reisende, die in Ländern ansässig sind, wo ein Testverhältnis pro Bevölkerung von mindestens 5000 wöchentlichen Tests pro 100.000 Einwohner mit einer Positivitätsrate von weniger als 9 Prozent gegeben ist.
Das Testergebnis muss in Papierform oder in elektronischer Form vorgelegt werden und in englischer, französischer, spanischer oder katalanischer Sprache verfasst sein. Es muss folgende Angaben enthalten: Name des Reisenden, Nummer des mitgeführten Ausweisdokuments, Datum der Durchführung des Tests, Bezeichnung und Kontaktdaten des Analyselabors, die angewandte Testtechnik und das negative Testergebnis.

Es bestehen keine Einschränkungen für eine Durchreise nach Frankreich oder Spanien.

Belgien: Einreiseverbot

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Belgien wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt.

Belgien ist von Covid-19 im europäischen Vergleich stark betroffen.

Die Zahl der Neuinfektionen liegt bei über 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Belgien als Risikogebiet eingestuft ist.

Nicht-essentielle Reisen nach Belgien und von Belgien ins Ausland sind bis einschließlich 18. April 2021 verboten.

Seit dem 19. April müssen Einreisende nach Belgien grundsätzlich innerhalb von 48 Stunden vor Einreise ein elektronisches "Passenger Locator Form" (PLF) ausfüllen und elektronisch versenden. Ein Nachweis (elektronisch oder Ausdruck) soll bei Einreise mitgeführt werden, da Kontrollen möglich sind.

Die Nichtbeachtung kann zu einer Geldbuße in Höhe von bis zu 250 Euro führen. Die Einreise aus Nicht-Schengen-Staaten kann bei fehlendem Formular bzw. falschen Angaben verweigert werden. Einzelheiten sind im Vorspann des Formulars erläutert.

Ausgehend von der Einstufung auf der Website Re-open EU gilt Deutschland für Belgien als Risikogebiet/"rote Zone". Personen, die aus einer "roten Zone" nach Belgien reisen, müssen bei Einreise einen negativen PCR-Test mit sich führen. Die Abstrichentnahme darf maximal 72 Stunden zurückliegen. Kinder unter 6 Jahren sind hiervon befreit.

Reisende erhalten grundsätzlich nach Auswertung des PLFs eine SMS der belgischen Behörden und müssen sich umgehend für mindestens 7 Tage in Quarantäne begeben und sich am 7. Tag des Aufenthalts in Belgien testen lassen.

Personen, die mit dem Auto einreisen und weniger als 48 Stunden in Belgien bleiben, sind von der PCR- und Quarantäne-Pflicht befreit.

Am Flughafen Brüssel erfolgen Temperaturmessungen bei allen Passagieren mit Wärmekameras. Zutritt wird bei über 38 Grad Celsius verweigert. Abholer erhalten keinen Zutritt in das Flughafengebäude. Am Flughafen ist ein Testzentrum eingerichtet.

Durch- und Weiterreise: Reisende, ohne Hauptwohnsitz in Belgien, die aus einer "roten Zone" (Deutschland) nach Belgien reisen, müssen grundsätzlich einen negativen PCR-Test vorweisen. Die Testung, darf dabei nicht älter als 72 Stunden sein. Zusätzlich muss ggf. das "Passenger Locator Form" ausgefüllt werden.+

Bosnien-Herzegowina: Hochrisikogebiet

Bosnien und Herzegowina ist von Covid-19 sehr stark betroffen. Das Land ist daher als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Hochinzidenzgebiet) eingestuft.

Die Einreise nach Bosnien und Herzegowina ist für alle ausländischen Staatsangehörigen unter der Voraussetzung gestattet, dass bei Einreise ein negativer Covid-19-PCR-Test vorgelegt werden kann, der nicht älter als 48 Stunden ist. Für Reisende, die (auch) bosnisch-herzegowinische Staatsangehörige sind, können abweichende Regelungen gelten.

Für Transitreisende ist keine Vorlage eines negativen Covid-19-PCR Tests erforderlich. Unter Umständen ist dies aber nicht an allen Grenzübergängen bekannt.

Bulgarien: Hochrisikogebiet

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Bulgarien wird gewarnt. 

Bulgarien ist von Covid-19 sehr stark betroffen. Landesweit überschreitet die Zahl der Neuinfektionen 200 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Bulgarien als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Hochinzidenzgebiet) eingestuft ist.

Einreise: Allen EU-Staatsangehörigen ist die Einreise nur unter Vorlage eines negativen PCR-Tests gestattet. Der Test darf bei Einreise nicht älter als 72 Stunden sein. Alternativ haben EU-Staatsangehörige mit gültigem bulgarischen Aufenthaltstitel die Möglichkeit, den PCR-Test bis zu 24 Stunden nach Einreise nachzuholen und mit einem negativen Ergebnis die die 10-tägige verpflichtende häusliche Quarantäne vorzeitig zu beenden.

Befreit von der Vorlage eines PCR-Tests sind unter anderem Busfahrer im internationalen Personenverkehr, Lkw-Fahrer im internationalen Fracht- und Güterverkehr sowie Flugzeugbesatzungen.

Die Durchreise durch Bulgarien ist allen oben genannten Staatsangehörigen ohne Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses erlaubt. Es gibt keine nennenswerten Störungen beziehungsweise Schließungen von Grenzübergängen. Im Rahmen der Grenzkontrollen wird auch eine Überprüfung des Fahrzeugführers auf unbezahlte Verwarngelder vorgenommen.

Dänemark: Freie Einreise für Geimpfte

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Dänemark wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Grönland und die Färöer wird vor dem Hintergrund geltender Einreisebeschränkungen abgeraten.

Dänemark ist weiterhin von Covid-19 betroffen. In allen Regionen mit Ausnahme von Grönland und den Färöern überschreitet die Zahl der Neuinfektionen 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb ganz Dänemark als Risikogebiet eingestuft wurde.

Einreise: Ab dem 21. April wird die Liste der anerkennenswerten Gründe für die Einreise erweitert. Ab dem 1. Mai 2021 ist u.a. ein Wegfall der Test- und Quarantänepflicht für vollständig geimpfte Personen aus EU- und Schengenländern vorgesehen, sofern die Risikobewertung des Landes dies zulässt. Die jeweils geltenden Regeln werden auf dem dänischen Behördenportal veröffentlicht.

Für ungeimpfte Einreisende und alle Einreisende bis 1. Mai – per Flugzeug, über Land oder See – gilt derzeit grundsätzlich die Pflicht, bei der Einreise einen negativen Covid-19-Test (PCR-Test oder Antigentest) vorzulegen, der maximal 24 Stunden vor Einreise vorgenommen wurde. Vom 1. Mai an wird die Frist auf maximal 48 Stunden vor Einreise verlängert.

Bei Flugreisen darf dieser Test maximal 24 Stunden vor Einstieg in das Flugzeug des ersten Fluges auf der Flugroute vorgenommen worden sein. Kinder bis einschließlich 12 Jahre sind von der Testpflicht ausgenommen.

Personen, die von einer vorausgegangenen Covid-19-Infektion genesen sind, können auch einen positiven Covid-19-Test vorlegen, wenn dieser Test zwischen 14 Tagen und acht Wochen vor dem Flug vorgenommen wurde.

Weiterhin haben sich alle Einreisende einer 10-tägigen häuslichen Quarantäne (Selbstisolation) zu unterziehen, die frühestens vier Tage nach der Einreise durch einen weiteren, negativ ausfallenden PCR-Test verkürzt werden kann.

Außerdem besteht für alle Einreisenden die Pflicht zur Durchführung eines Covid-19-Tests spätestens 24 Stunden nach Einreise. Bei Einreise auf dem Luftweg muss dieser Test vor Verlassen des Flughafens erfolgen. Von dieser Regel sind Kinder unter 15 Jahren ausgenommen.

Es gelten verschiedene Ausnahmen von der Test- und Quarantänepflicht, unter anderem für Bewohner des Grenzlandes (Schleswig-Holstein) und Grenzpendler. Bewohner des Grenzlandes dürfen bei Vorlage eines negativen Covid-19-Tests (PCR-Test oder Antigentest), der bei Einreise nicht älter als 24 Stunden ist, ohne Nachweis eines wichtigen Grundes einreisen. Mit einem wichtigen Grund werden auch negative Covid-19-Tests (PCR-Test oder Antigentest) akzeptiert, die maximal 72 Stunden vor Einreise vorgenommenen wurden.

Ausländer ohne Wohnsitz in Dänemark dürfen nur bei Nachweis eines wichtigen Grundes nach Dänemark einreisen. Einreisen zu touristischen Zwecken werden nicht gestattet. Dies gilt bis einschließlich 20. April auch für deutsche Ferienhaus- oder Bootsbesitzer.

Ausländer, die aus einem wichtigen Grund nach Dänemark einreisen, wie zum Beispiel Warentransport, dürfen die Quarantäne zur Wahrnehmung des anerkannten Zwecks verlassen. Detaillierte Informationen zu wichtigen Gründen, sowie Ausnahme- und Sonderregelungen stellen die dänischen Behörden auf ihrem Informationsportal bereit.

Die Einreise über die deutsch-dänische Landgrenze ist derzeit nur an folgenden Straßenübergängen möglich: Fröslee, Krusau, Pattburg und Sæd rund um die Uhr, Pebersmark im Zeitraum 10 bis 18 Uhr, nur für Fußgänger außerdem Skomagerhus im Zeitraum 10 bis 18 Uhr. Es werden verstärkt Kontrollen durchgeführt.

Für Fragen zum Thema Einreise nach Dänemark hat die dänische Polizei eine Hotline unter +45 7020 6044 (Montag bis Mittwoch 8 bis 16 Uhr, Donnerstag 8 bis 15 Uhr, Freitag 8 bis 14 Uhr) eingerichtet.

Nichtdänischen Staatsangehörigen, die deutliche Symptome von Covid-19 zeigen wird die Einreise nach Dänemark auch bei Vorliegen eines triftigen Grundes für die Reise verwehrt. Dies gilt auch, wenn ein negativer Covid-19-Test vorgelegt wird.

An Flughäfen, Grenzübergängen und zahlreichen weiteren Standorten im Land sind für Einreisende Testzentren eingerichtet. Nähere Informationen zur Vornahme von Tests findet man auf dem Informationsportal der dänischen Behörden.

Durch- und Weiterreise: Reisenden wird unabhängig vom Wohnsitz die Durchreise erlaubt, wenn sie im Zielland einen triftigen Grund für die Reise haben. Die Durchreise in das Heimatland beziehungsweise Land des ständigen Wohnsitzes ist generell erlaubt. Entsprechende Nachweise müssen vorgelegt werden. Die Pflicht zur Vorlage eines negativen Covid-19-Tests (PCR- oder Antigentest) gilt auch für Transitreisende, es sei denn, diese halten sich nur im Transitbereich des dänischen Flughafens auf.

Weitere Informationen bieten die dänischen Behörden. Bei Durchreise durch Dänemark müssen die Einreisebestimmungen des Ziellandes beachtet werden. Nachbarländer wie Schweden und Norwegen lassen eine Einreise aus Dänemark nur bedingt zu. Es gibt weiterhin grenzüberschreitende Verkehrsverbindungen, auch per Zug und Flugzeug, die Auswahl der Flugverbindungen ist jedoch reduziert. Eine Platzreservierung ist in allen Fern- und Regionalzügen der Dänischen Bahn erforderlich.

Färöer

Reisen auf die Färöer sind grundsätzlich möglich. Reisenden wird empfohlen, innerhalb von drei Tagen vor der Einreise einen PCR-Test vornehmen zu lassen. Darüber hinaus erfolgt unabhängig von Reisegrund und Herkunftsland bei Einreise ein PCR-Test. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses sind Reisende verpflichtet, sich umgehend in häusliche Quarantäne zu begeben. Ein zweiter Test ist nach sechs Tagen vorgesehen. Mehr Informationen zu Einreise- und Quarantänebestimmungen bieten die Regierung und Gesundheitsbehörden der Färöer.

Grönland

Einreisen nach Grönland sind für Touristen bis 2. Mai nicht möglich. Die Ausreise aus Grönland ist weiterhin grundsätzlich möglich. Bei zwingend nötigen nicht-touristischen Reisen wird ein negatives Ergebnis eines PCR-Tests zur Einreise benötigt. Der Test muss in einem nordischen Land (zum Beispiel Dänemark oder Island) durchgeführt worden sein. Zusätzlich ist eine mehrtägige häusliche Selbstisolation von bis zu 14 Tagen erforderlich. Wenn ein erneuter Test, der fünf Tage nach Einreise durchgeführt wird, negativ ausfällt, kann die Selbstisolation vorzeitig beendet werden. Weitere Informationen zu Einreise- und Quarantänebestimmungen bietet Visit Greenland.

Estland: Hochrisikogebiet

Vor Reisen nach Estland wird gewarnt.

Estland verzeichnet hohe Infektionszahlen. Landesweit beträgt die Inzidenz mehr als 200 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Estland mit Wirkung zum 24. Januar 2021 als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Hochinzidenzgebiet) eingestuft wurde.

Einreise: Die Einreise nach Estland ist unter anderem für Reisende der EU-Mitgliedstaaten und Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz sowie Großbritannien und Nordirland, Andorra, Monaco, San Marino und Vatikan grundsätzlich möglich. Es gilt eine zehntägige Quarantänepflicht bei Einreise aus Ländern, deren Koeffizient oberhalb von 150 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Zwei-Wochen-Frist liegt. Die Quarantänepflicht für Einreisen aus Deutschland ist demnach entfallen.

Die Liste der Europäischen Länder mit den entsprechenden Covid-19-Koeffizienten veröffentlicht das estnische Außenministerium jeden Freitag mit Gültigkeit ab dem darauffolgenden Montag.

Reisende aus gelisteten Ländern können alternativ mit einem negativen PCR-Testergebnis (maximal 72 Stunden alt) einreisen oder sich bei Einreise auf Covid-19 testen lassen und müssen dann in Selbstisolation das negative Ergebnis abwarten. Danach können sie unter Einschränkung sozialer Kontakte zur Arbeit und zum Arzt gehen und Einkäufe tätigen. Nach frühestens sieben Tagen muss ein zweiter Test erfolgen. Bei erneut negativem PCR-Testergebnis können Reisende uneingeschränkt ihrem Alltag nachgehen.

Zu Testmöglichkeiten und Verhaltensempfehlungen informiert das estnische Health Board.  Folgender Personenkreis ist von den Quarantäne-Auflagen befreit: Personen, die nachweislich in den letzten sechs Monaten von Covid-19 genesen sind (Nachweis durch ein Schreiben des Arztes oder des Gesundheitsamtes entweder in englischer, estnischer oder russischer Sprache) oder Personen, die in den letzten sechs Monaten vollständig gegen Covid-19 geimpft wurden (Nachweis durch WHO-Impfnachweis oder ärztliche Bestätigung mit Informationen unter anderem zur Anzahl der verabreichten Impfstoffdosen und Impfstoff-Zusammensetzung in englischer, estnischer oder russischer Sprache).

Transitreisende auf dem Weg in ihre Heimatstaaten dürfen Estland durchqueren, sofern sie keine Symptome zeigen, allerdings sollten Übernachtungen unterbleiben. Die Grenzen zu Russland bleiben geschlossen. Die estnischen Grenzbehörden führen keine Ausreisekontrollen durch, raten jedoch den Reisenden sich mit den Einreisebestimmungen des Ziellandes sowie der Transitländer vertraut zu machen.

Finnland: Grenzen dicht

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Regionen Uusimaa (mit Großraum Helsinki), Kymenlaasko, Varsinais-Suomi, Etelä-Karjala und Päijät-Häme wird gewarnt. 

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die übrigen Landesteile wird wegen der Grenzschließung derzeit abgeraten.
 
Die Covid-19-Neuinfektionen sind regional unterschiedlich. Schwerpunkte sind der Großraum Helsinki (Region Uusimaa), die Region Varsinais-Suomi, Etelä-Karjala, Kymenlaasko und Päijät-Häme. In diesen Regionen überschreitet beziehungsweise überschritt zuletzt die Inzidenz 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb diese als Risikogebiete eingestuft wurden.

Einreise: Die Modalitäten einer Einreise nach Finnland hängen vom Infektionsgeschehen im Herkunftsland ab, das den epidemiologischen Grenzwert von 25 Neuinfektionen pro 100.000 Personen innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen nicht überschreiten darf. Die finnischen Behörden überprüfen diesen Wert regelmäßig. Der Grenzwert ist für Deutschland deutlich überschritten.

Für alle Schengen-Staaten, darunter Deutschland, gelten daher Einreisebeschränkungen für die Einreise nach Finnland. Das bedeutet, dass nicht notwendige, touristische Reisen nach Finnland nicht gestattet sind. Weiterhin einreisen dürfen nur:
- Finnische Staatsangehörige und ihre Familienangehörigen,
- Inhaber von Aufenthaltsgenehmigungen,
- in Finnland Studierende,
- Diplomaten und Personal internationaler Organisationen,
- Militärpersonal,
- Personen, die internationalen Schutz benötigen und
- Personen im Rahmen sonstigen wesentlichen und gerechtfertigten Verkehrs (zum Beispiel dringende persönliche oder geschäftliche Gründe).

Für sie gilt eine Regelung zur 10-tägigen Selbstisolierung nach Einreise. Die Selbstisolierung kann reduziert werden, wenn aus einem epidemiologischen Risikogebiet kommende Reisende zwei negative PCR-Tests vorweisen können. Der erste Test muss bereits vor, beziehungsweise bei Einreise gemacht werden und darf nicht älter als 72 Stunden sein. Der zweite Test muss 72 Stunden nach Einreise erfolgen.

Es bestehen für Reisende aus Deutschland Reisebeschränkungen bei Ein- und Durchreise

Frankreich: Hochrisikogebiet

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Frankreich wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

Auch vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in sämtliche Überseegebiete wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

Frankreich ist von Covid-19 sehr stark betroffen. Landesweit überschreitet die Zahl der Neuinfektionen 200 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Frankreich samt aller Überseegebiete als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Hochinzidenzgebiet) eingestuft ist.

ACHTUNG: Das Gebiet Moselle (Mosel) an der Grenze zu Rheinland-Pfalz und zum Saarland ist Virus-Mutantengebiet. Es gilt ein Einreiseverbot von Moselle nach Deutschland. Ausgenommen sind Deutsche, die bereits bei Einreise einen frischen negativen Corona-Test vorlegen können und sich anschließend sofort in eine 10-tägige Selbstisolierung begeben (Baden-Württemberg: 14 Tage).


Einreise: Die Einreise aus Deutschland und aus allen EU-Staaten sowie Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, der Schweiz und Vatikanstaat ist möglich, wenngleich Frankreich seine EU-Binnengrenzen bis Ende April weiter kontrolliert.

Einreisende aus diesen Ländern müssen einen höchstens 72 Stunden vor Reisebeginn vorgenommenen negativen PCR-Test vorweisen. Wer auf dem Luft-/Land- oder Seeweg aus diesen Ländern einreist, muss zudem eine Erklärung zur Symptomfreiheit abgeben.

Ausnahmen von der Testpflicht gelten für Einreisen auf dem Landweg von weniger als 24 Stunden Dauer und in einem Umkreis von weniger als 30 Kilometer vom eigenen Wohnort, für beruflich veranlasste Reisen, deren Dringlichkeit oder Häufigkeit solche Tests nicht zulassen und für berufliche Reisen von im gewerblichen Straßenverkehr Tätigen. Das Vorliegen eines Ausnahmetatbestandes ist mit geeigneten Dokumenten nachzuweisen.

Die Einreise aus und die Ausreise in Richtung von allen übrigen Ländern und den französischen Überseegebieten ist nur noch aus zwingenden persönlichen oder familiären, dringenden gesundheitlichen oder unaufschiebbaren beruflichen Gründen gestattet. Das Vorliegen eines Ausnahmetatbestandes ist durch geeignete Dokumente und eine entsprechende Erklärung nachzuweisen, die gegebenenfalls einem Transportunternehmen vor Abreise vorzulegen sind.

Für die Einreise aus den vorgenannten Ländern und Überseegebieten ist zudem ein höchstens 72 Stunden vor Abreise vorgenommener, negativer Covid-19-Test (PCR, nur in Ausnahmefällen Antigen mit Nachweis des Proteins Sars-CoV-20) nachzuweisen und eine Erklärung über das Vorliegen eines anerkannten Einreisegrundes mitzuführen.

Schließlich sind Einreisende aus Nicht-EU-Staaten sowie den Überseegebieten verpflichtet, sich direkt nach der Einreise in eine siebentägige Quarantäne zu begeben, danach ist ein erneuter Test erforderlich. Die Hinweise für Reisende werden vom französischen Außenministerium laufend aktualisiert. Für Reisen nach Korsika und in die französischen Überseegebiete siehe Besonderheiten in den Regionen/Überseegebieten.

Die Durchreise aus EU- und Schengen-Staaten ist möglich, innerhalb Frankreichs bedürfen Durchreisende eines triftigen Ausnahmegrundes für die Ausnahme von der geltenden Ausgangssperre. Transitreisende im Flugverkehr sollten ihre Anschlussreisemöglichkeit nachweisen können. EU-Bürger dürfen zur Durchreise an ihren in der EU gelegenen Wohnsitz im Transit auch aus Drittstaaten durch Frankreich reisen.

Generell gelten für alle Durchreisenden die oben genannten länderabhängigen Zusatzerfordernisse (ggf. negativer PCR-Test, Erklärungen zum Einreisegrund, Covid-19-Symptomfreiheit, Beachten der Ausgangssperre). Detailliertere Informationen bietet das französische Außenministerium.

Besonderheiten in Regionen und Überseegebieten

Für die Einreise nach Korsika ist, bußgeldbewehrt, ein negativer Covid-19-Test (PCR- oder Antigentest) sowie eine diesbezügliche schriftliche Erklärung erforderlich. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Präfektur von Korsika.

Reisen in die Richtung sowie aus der Richtung der Überseegebiete nach Festlandsfrankreich sind nur noch aus zwingenden persönlichen oder familiären, dringenden gesundheitlichen oder unaufschiebbaren beruflichen Gründen gestattet. Das Vorliegen eines Ausnahmetatbestandes ist durch geeignete Dokumente und eine entsprechende Erklärung nachzuweisen, die gegebenenfalls einem Transportunternehmen vor Abreise vorzulegen sind.

Reisende nach Guadeloupe, Martinique, St. Martin, St. Barthélemy und Réunion müssen bei Abflug ein negatives PCR-Testergebnis, das nicht älter als 72 Stunden ist, vorlegen, ebenso eine Selbsterklärung zur Symptomfreiheit sowie eine Verpflichtung zur Einhaltung einer siebentägigen Quarantäne nach Einreise mit anschließendem PCR-Test unterzeichnen. Anderenfalls kann die Reise nicht angetreten werden.

Im Hinblick auf die Verbreitung regionaler Corona-Virusvarianten müssen Reisende aus Französisch-Guyana mit dem Ziel Französische Antillen oder Festlandsfrankreich vor Abflug ein negatives PCR-Testergebnis vorweisen und sich zu einer siebentägigen Quarantäne nach Einreise mit anschließendem erneutem Test verpflichten, gleiches gilt für Reisende aus Mayotte und Réunion.

Reisende nach Französisch-Polynesien benötigen ebenfalls vor Abflug ein höchstens 72 Stunden altes negatives PCR-Testergebnis, und die Selbsterklärung zu Symptomfreiheit. Darüber hinaus ist eine unter anderem Covid-19 abdeckende Krankenversicherung oder eine Kostenübernahmezusage erforderlich, sowie eine Online-Registrierung mit den eigenen Reise- und Aufenthaltsdaten (Etis – Electronic Travel Information System).

Bei Einreise erhalten Reisende einen Testkit für einen Covid-19-Selbsttest, der vier Tage nach Einreise vorzunehmen ist. Nähere Informationen finden sich beim Hochkommissariat (Präfektur) und der Regierung von Französisch-Polynesien.

Über Bedingungen, zu denen die grundsätzlich nicht gestattete Einreise nach Neu-Kaledonien ausnahmsweise möglich ist, informiert die Regierung von Neu-Kaledonien. Nach Auftreten von Covid-19-Fällen wurden die Bedingungen bis mindestens zum 28. März weiter verschärft.

Georgien: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Georgien wird derzeit aufgrund sehr hoher Infektionszahlen gewarnt.

Georgien ist weiterhin stark von Covid-19 betroffen und daher als Risikogebiet eingestuft. Regionale Schwerpunkte sind der Großraum Tiflis sowie die Regionen Imeretien, Gurien und Racha-Lechkhumi/Kyemo Svaneti.

Einreise: Georgien erlaubt die uneingeschränkte Einreise auf dem Luftweg für Personen, die vollständig geimpft sind (zwei Impfdosen) und einen entsprechenden Nachweis vorlegen können. Liegt ein ausländisches Impfzertifikat vor, muss dieses in die georgische oder englische Sprache übersetzt werden.

Reisende unter anderem aus den Ländern der Europäischen Union, Norwegen, Großbritannien und Nordirland, Israel und der Schweiz dürfen auch ohne Impfnachweis einreisen, wenn sie Staatsangehörige oder Inhaber eines Aufenthaltstitels eines dieser Länder sind. Die Einreise nach Georgien muss per Nonstop-Flug oder mit einem Transitaufenthalt (ohne Verlassen des Transitbereichs des Flughafens) in einem anderen Land erfolgen.

Zur Einreise ist ein negatives PCR-Testergebnis vorzulegen, das frühestens 72 Stunden vor der Einreise abgenommen wurde. Airlines sind gehalten, keine Passagiere zu befördern, die nicht über ein aktuelles PCR-Testergebnis in georgischer oder englischer Sprache verfügen. Zusätzlich ist auf eigene Kosten ein weiterer PCR-Test am dritten Tag nach der Einreise durchzuführen.

Reisende, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten 14 Tagen vor der Einreise in Großbritannien oder Nordirland aufgehalten haben, müssen sich für 12 Tage in Quarantäne begeben.

Aufenthalte in den der Reise vorangegangenen 14 Tagen sowie die Kontaktdaten für den Aufenthalt in Georgien müssen von jeder einreisenden Person vor der Reise in einem elektronischen Formular angegeben werden. Ausnahmen gelten für Geschäftsreisende, die sich nur kurz in Georgien aufhalten wollen. Sie können ungeachtet der oben genannten Voraussetzungen aus allen Ländern einreisen und alle 72 Stunden auf eigene Kosten einen PCR-Test ablegen.

Geschäftsreisende müssen sich mittels eines eigens für sie bereitgestellten elektronischen Formulars registrieren und erhalten innerhalb von zehn Arbeitstagen eine Rückmeldung der georgischen Behörden, ob die Einreise genehmigt wird. Die Landesgrenzen sind weiterhin geschlossen.

Durchreisen sind nicht möglich. Transit-Aufenthalte am Flughafen sind erlaubt.

Griechenland: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Griechenland wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

Griechenland ist von Covid-19 stark betroffen. Landesweit beträgt die Inzidenz weit mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb ganz Griechenland als Risikogebiet eingestuft ist.

Einreise: Die Einreise nach Griechenland auf dem Luft- und Landweg ist nur mit einer Bescheinigung über einen negativen PCR-Test eines anerkannten Testlabors aus dem Abreiseland in englischer Sprache unter Nennung von Name, Adresse und Pass/Personalausweisnummer möglich. Inwieweit die Vorlage eines negativen PCR-Tests auch bei Einreise auf dem Seeweg zwingend erforderlich ist, ist derzeit nicht eindeutig, so dass das Mitführen einer solchen Bescheinigung ratsam ist. Die Probenentnahme darf nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen. Zusätzlich wird bei Ankunft in Einzelfällen ein kostenloser Covid-19-Schnelltest durchgeführt.

Alle Personen, die bis zum 19. April 2021 auf dem See-, Luft- und Landweg nach Griechenland einreisen, müssen sich in eine siebentägige häusliche Quarantäne begeben. Eine frühere Ausreise ist möglich.

Für alle Einreisen auf dem See-, Luft- und Landweg gilt zudem eine Online-Anmeldepflicht. Reisende müssen spätestens 24 Stunden vor Abreise nach Griechenland ein Online-Formular ("Passenger Locator Form", PLF) ausfüllen. Dieses PLF ist für Personen mit Wohnsitz in Griechenland auch für Ausreisen aus Griechenland erforderlich. Jeder Reisende, Kinder eingeschlossen, muss im PLF aufgeführt werden.

Angehörige eines Haushalts sollen laut Angaben der griechischen Behörden ein PLF ausfüllen und darin Erwachsene und Kinder angeben. Nach erfolgter Anmeldung erhalten Reisende eine Bestätigung mit einem QR-Code, der spätestens am Tag der Einreise automatisiert per E-Mail zugesandt wird. Kann bei Einreise kein Code vorgezeigt werden, ist eine Geldbuße von 500 Euro möglich.

Der QR-Code muss beim Check-in/Boarding vorgezeigt werden. Gegebenenfalls auftretende technische Probleme bei Registrierung über die "Passenger Locator Form" können nur direkt mit den griechischen Behörden aufgenommen werden. Es wurde eine Servicerufnummer unter 0030 215 5605151 (montags bis freitags von 9 bis 21 Uhr) geschaltet.

Die Ein- beziehungsweise Ausreise auf dem Landweg für "non-essential travels", also touristische Reisen, ist nur über Bulgarien und nur über den Grenzübergang Promachonas möglich. Eine Ein- und Ausreise über Albanien oder Nordmazedonien ist bis auf weiteres nur griechischen Staatsangehörigen, Personen mit griechischem Aufenthaltstitel und Personen mit nachweislich festem Wohnsitz in Griechenland sowie Personen, die einen dringlichen beruflichen Grund nachweisen können, möglich und nur von 7 bis 23 Uhr gestattet.

Einreisende aus Albanien (Grenzübergang Kakavia) und Nordmazedonien (Grenzübergang Evzoni) müssen sich in eine 14-tägige häusliche Quarantäne begeben, zudem ist die Gesamtzahl der Einreisen beschränkt. Bei Ein- beziehungsweise Ausreise auf dem Landweg von/nach Deutschland sind die Einreisebestimmungen der Transitländer zu beachten.

Durch- und Weiterreise: Die Grenzübergänge zur Türkei sind geschlossen. Die Einreise aus der Türkei auf dem Land- und Luftweg nach Griechenland ist bis auf weiteres nur griechischen Staatsangehörigen, Personen mit griechischem Aufenthaltstitel und Personen mit nachweislich festem Wohnsitz in Griechenland sowie Personen, die einen dringlichen beruflichen Grund nachweisen können, möglich.

Großbritannien: Kein Risikogebiet mehr

Großbritannien und Nordirland sind seit dem 18. April 2021 kein Risikogebiet mehr. Gewarnt wird "nur" noch vor Reisen in die britischen Überssegebiete Bermuda, die Falkland-Inseln und die britischen Jungferninseln.

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Großbritannien und Nordirland und die übrigen Britischen Überseegebiete wird dennoch wegen der Einreisebeschränkungen weiterhin abgeraten.

Großbritannien ist von Covid-19 weiterhin betroffen. Zuletzt sank die Zahl der Neuinfektionen jedoch auf unter 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage. Dies gilt nicht für Bermuda, die britischen Jungferninseln und die Falkland-Inseln. Diese sind weiterhin Risikogebiete.
Einreise: Ausreisen aus Großbritannien sind bis 17. Mai untersagt.

Im Vereinigten Königreich gilt ein Einreiseverbot aus Travel Ban Countries beziehungsweise Ländern mit Virusmutationen. Dieses Einreiseverbot gilt auch, wenn man sich 10 Tage vor der Einreise in das Vereinigte Königreich in einem dieser Länder aufgehalten hat und auch für Transitreisende, die durch diese Länder gereist sind. Ausnahmen gelten lediglich für Briten, Irische Staatsangehörige und Drittstaatsangehörige mit Wohnsitz oder Aufenthaltsrecht im Vereinigten Königreich.

Internationale Reisen aus und nach England sind bis zum 17. Mai nur aus einem trfitigen Grund erlaubt. Ausgenommen von dem Verbot sind unter anderem Reisen zu Geschäftswecken, zu medizinischen Behandlung oder zur Pflege von Angehörigen. Weitere Ausnahmen von dem Reiseverbot können auf dieser Liste nachgelesen werden.

Bei allen Einreisen nach England aus allen Ländern mit Ausnahme Schottlands, Nordirlands, Irlands, Isle of Man, Jersey und Guernsey muss ein negativer Covid-19-Test vorgelegt werden, der bei Einreise nicht älter als drei Tage sein darf. Anerkannt werden PCR-Tests, RT-Lamp-Tests sowie Antigentests ("lateral-flow-Test").

Der negative Testnachweis, in Englisch, Französisch oder Spanisch (eine Übersetzung ist nicht ausreichend), muss bereits vor Reisebeginn (vor Einstieg Flugzeug, Fähre und Zug) vorgelegt werden. Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder unter 11 Jahren. Weitere Details kann man auf der Website der britischen Regierung nachlesen. Reisende, die ohne einen negativen Covid-19-Test nach England einreisen, müssen mit einer Geldstrafe von mindestens 500 Pfund Sterling rechnen.

Einreisende nach England und Reisende, die über England nach Wales reisen, die sich in den letzten 10 Tagen vor Einreise in einem Travel-Ban-Land aufgehalten haben, müssen neben dem Covid-19-Test vor Einreise für 10 Tage in Quarantäne in einem Hotel in Großbritannien absolvieren.

Während des Hotelaufenthalts finden am zweiten und achten Tag nach Einreise weitere Tests statt. Das Hotel ist vorab über eine Website der britischen Regierung zu buchen. Aufenthalt, Verpflegung und die Tests während der Quarantäne kosten 1750 Pfund Sterling. Informationen können auf der Website der britischen Regierung nachgelesen werden.

Verstöße gegen die Quarantänepflicht in einem Hotel und auch falsche Angaben hinsichtlich des Aufenthalts in einem Travel-Ban-Land in den 10 Tagen vor Einreise wird mit einer Haftstrafe von bis zu 10 Jahren geahndet.

Seit dem 15. Februar 2021 müssen Einreisende nach England (gilt auch für Reisende, die über England nach Wales reisen) aus allen Ländern, außer aus den Travel-Ban-Ländern, neben dem Covid-19-Test vor Einreise zusätzlich vorab weitere Tests buchen für den zweiten und achten Tag nach Einreise. Die Buchung muss vor/bei Einreise nachgewiesen werden und ist kostenpflichtig.

Den Fluggesellschaften/Beförderungsunternehmen ist die Beförderung nach Großbritannien ohne einen Nachweis über die Buchung weiterer Tests nach Einreise untersagt. Informationen zu den Tests nach Einreise und welche Anbieter dafür zulässig können auf der Website der britischen Regierung nachgelesen werden.

Seit dem 6. April gilt für alle nach England einreisenden LKW-Fahrer ein verpflichtender Covid-19-Test nach Einreise bei Aufenthalt von mehr als 48 Stunden, alle weiteren 72 Stunden bis zu zwei zusätzliche Tests.

Für die Einreise nach Schottland, Nordirland und Wales gelten ähnliche Einreisebeschränkungen für alle Reisenden.

Insbesondere gilt für Einreisende nach Schottland aus allen Ländern außerhalb der Common Travel Area eine 10-tägige Quarantänepflicht in einem Hotel. Die Quarantäne in einem Hotel gilt ausdrücklich auch für alle Einreisenden aus Deutschland. Die Hotelquarantäne ist vorab zu buchen und kostet 1750 Pfund Sterling. Nähe Informationen finden sich auf dieser Website.

Für Einreisen nach England (Schottland, Wales und Nordirland sind ausgenommen) besteht die Möglichkeit, sich nach fünf Tagen von der Quarantäne zu befreien. Voraussetzung ist ein negativer Covid-19-Test. Der Test ist kostenpflichtig und muss bei einem von der Regierung des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland lizenzierten Labor durchgeführt werden. Auch bei einer Befreiung von der Quarantäne bleibt der Test am achten Tag weiterhin verpflichtend. Es ist mit Kosten von 80 bis 300 Pfund je Test zu rechnen. Nähere Informationen bietet die britische Regierung.

Für alle Einreisenden gilt grundsätzlich die Pflicht zur elektronischen Anmeldung vor Einreise. Diese soll die britischen Behörden in die Lage versetzen, im Falle entdeckter Corona-Infektionen eine Nachverfolgung zu ermöglichen. Daher müssen zahlreiche Angaben einschließlich des Beförderungsmittels sowie des Ortes angegeben werden.

Die elektronische Anmeldung erfolgt ausschließlich im Internet frühestens 48 Stunden vor Einreise. Bei der Einreise muss dann die erfolgte Anmeldung nachgewiesen werden. Verletzungen der Anmeldepflicht können mit empfindlichen, regional unterschiedlichen Bußgeldern geahndet werden. Bei Rückfragen steht montags bis freitags eine Hotline der britischen Regierung unter +44 800 678 1767 zur Verfügung.

Von der Quarantäne ausgenommen sind Reisende, die aus Irland, den Kanalinseln sowie von der Isle of Man einreisen und sich in den 14 Tagen vor Einreise dort aufgehalten haben.

Ein Transit durch das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland sowie die Weiterreise von Nordirland nach Irland ist nur in wenigen Ausnahmefällen erlaubt, jedoch nicht für touristische Zwecke.

Transitreisende müssen sich vorab elektronisch anmelden, auch wenn sie sich nur im Transitbereich eines Flughafens aufhalten und einen negativen Covid-19-Test vorlegen.

Seit dem 29. März sind auch Auslandsreisen aus Großbritannien verboten.

Wer eine Ausnahme beantragen will, für den Grund der Ausreise auf einem elektronischen Formular  angeben. Das ausgefüllte Formular muss bei Ausreise entweder in Papierform oder in elektronischer Form mitgeführt und gegebenenfalls vorgezeigt werden. Bei Zuwiderhandlung droht eine Strafe von 5000 Pfund Sterling.

Darüber hinaus kann es bei Ausreisekontrollen zu Zurückweisungen kommen. Besuchsreisen nach Deutschland, zum Beispiel zu den in Deutschland lebenden Eltern, sind nicht erlaubt. Die Bestimmungen für die Weiterreise aus dem Vereinigten Königreich nach Frankreich, Belgien und die Niederlande haben sich mehrfach kurzfristig geändert.

Mit dem Fahrzeug nach Frankreich fahrend erlauben die französischen Vorschriften nach strenger Interpretation keinen Transit. Einreisen mit dem Flugzeug oder der Autofähre in die Niederlande sind unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt, so auch der Transit durch Belgien.
Kanalinseln, Isle of Man, Gibraltar
Auf Guernsey und Alderney gelten Einreisebeschränkungen. Einreiseberechtige müssen sich nach Einreise in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Verstöße können mit einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Pfund geahndet werden. Nähere Informationen bieten die Behörden von Guernsey.

Einreisende nach Jersey müssen bei Einreise einen negativen Covid-19 Test, der vor Abfahrt gemacht werden muss, vorlegen und sich anschließend in Quarantäne begeben. Bis auf wenige Ausnahmen müssen sich Reisende bei Einreise am fünften und zehnten Tag nach Einreise erneut einem Covid-19 Test unterziehen. Wenn das Ergebnis des Tests am zehnten Tag nach Einreise negativ ist, darf die Quarantäne verlassen werden. Reisende aus Ländern mit einer niedrigen Covid-19 Inzidenzen dürfen die Quarantäne bereits vorzeitig verlassen. Nähere Informationen bieten die Behörden von Jersey.

Auf der Isle of Man ist die Einreise grundsätzlich auf "Residents" und "key workers" beschränkt. Grundsätzlich müssen alle Einreisenden einen negativen Covid-19-Test vorlegen und sich in eine 21-tägige Quarantäne begeben. Diese kann vorzeitig verlassen werden, wenn die Ergebnisse dreier weiterer Covid-19-Tests am zweiten, siebten und dreizehnten Tag nach Einreise negativ sind. Verzichtet man auf die Tests, muss man zwingend 21 Tage in Quarantäne bleiben. Weitere Informationen bieten die Behörden der Isle of Man.

Auf Gibraltar gilt bis auf weiteres ein Lockdown. Das eigene Haus darf bis auf wenige Ausnahmen nicht verlassen werden. Nur bestimmte Personen dürfen noch nach Gibraltar einreisen. Diese müssen bei Einreise einen PCR-Test, dessen Testung nicht älter als 72 Stunden sein darf und müssen sich anschließend in eine 10-tägige Quarantäne begeben. Es besteht die Möglichkeit der Freitestung am fünften Tag nach Einreise.

Irland: Teil-Reisewarnungen

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Irland, mit Ausnahme der Regionen South-West, South-East und Mid-West, wird gewarnt. Von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Regionen South-West, Mid-West und South-East wird wegen der Einreisebeschränkungen jedoch weiterhin abgeraten.

Irland ist von Covid-19 weiterhin betroffen. Die Zahl der Neuinfektionen beträgt in den mehreren Landesteilen mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Irland mit Ausnahme der Regionen South-West, Mid-West und South-East als Risikogebiet eingestuft ist.

Einreise: Vor bzw. bei Einreise ist für die irischen Behörden von allen Reisenden verpflichtend ein Formular (Public Health Passenger Locator Form) mit Angabe der Wohnadresse in Irland auszufüllen, an der man sich die nächsten 14 Tage in Quarantäne aufhalten wird. Verstöße gegen die Ausfüllpflicht (auch Falschangaben) können mit einer Geldstrafe von 2500 Euro oder einer Freiheitsstrafe von bis zu sechs Monaten geahndet werden. Ausführliche Informationen zur Einreiseanmeldung bietet die Website der irischen Regierung.

Alle Einreisenden müssen einen negativen PCR-Test vorlegen, der bei Einreise nicht älter als 72 Stunden ist. Ausgenommen von dieser Vorgabe sind folgende Personengruppen:
 - Reisende aus Nordirland sofern die Reise dort beginnt,
 - Personal zur Sicherstellung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs (zum Beispiel Piloten, Transportunternehmer, Mitarbeiter in der Schifffahrt) in Ausübung ihrer Tätigkeit,
 - Kinder unter 6 Jahren,
 - Reisende in humanitären Notfällen (vor Reiseantritt ist eine Kontaktaufnahme mit der nächstgelegenen irischen diplomatischen Vertretung erforderlich).

Verstöße gegen die Testpflicht können mit einer Geldstrafe von 2500 Euro oder einer Freiheitsstrafe von bis zu sechs Monaten geahndet werden. Informationen zum Erfordernis der Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses bei Einreise bietet die Webseite der irischen Regierung.

Grundsätzlich gilt für alle Einreisenden, auch Iren und Bürger mit Wohnsitz in Irland, eine verpflichtende, 14-tägige Quarantäne nach Einreise. Die Quarantäne muss in der im Passenger Locator-Formular angegebenen Anschrift absolviert werden. Ausgenommen von der Regelung sind:
- Reisende, die aus einem sogenannten Kategorie-2-Staat einreisen; für diese gilt eine zwingende Hotelquarantäne (siehe unten),
 - Reisende aus Nordirland, sofern die Reise dort beginnt,
 - Patienten zur dringenden medizinischen Behandlung,
- Personal zur Sicherstellung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs, sofern sie in Besitz der Ausnahme-Bescheinigung sind (zum Beispiel Piloten, Transportunternehmer, Mitarbeiter in der Schifffahrt),
 - Transitreisende, die den (Flug-) Hafen nicht verlassen,
- wenige weitere Sonderfälle.

Während der Quarantäne darf das Haus nur in unvermeidbaren Notfällen zum Schutz der Gesundheit verlassen werden. Verstöße gegen die Quarantänepflicht können mit einer Geldstrafe von 2500 Euro oder einer Freiheitsstrafe von bis zu sechs Monaten geahndet werden. Nach frühestens fünf Tagen kann das Haus für einen PCR-Test verlassen werden.

Auf dem Weg zum Testzentrum muss die Terminbestätigung für mögliche polizeiliche Kontrollen mitgeführt werden. Ist das Testergebnis negativ, kann die Quarantäne beendet werden. Das Testergebnis muss mindestens 14 Tage aufbewahrt werden.

Folgende Einreisende müssen auf eigene Kosten in eine 14-tägige, obligatorische Hotelquarantäne:
 - Reisende, deren Reise in einem sog. Kategorie-2-Staat nach Einschätzung der irischen Behörden begann oder die sich dort in den letzten 14 Tagen aufgehalten haben bzw. durchgereist sind (auch bei Transit über einen (Flug-) Hafen). Deutschland gehört aktuell nicht zu dieser Länderkategorie.
 - Reisende, die ohne negatives PCR-Testergebnis einreisen.
 
Ausgenommen von der Regelung sind:
 - Personal zur Sicherstellung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs, sofern sie in Besitz der Ausnahmebescheinigung sind (zum Beispiel Piloten, Transportunternehmer, Mitarbeiter in der Schifffahrt),
 - bei Einreise im Rahmen eines Haftbefehls, eines Auslieferungsverfahrens oder anderer rechtlicher Verpflichtungen,
 - bei Einreise aus unvermeidbaren, zwingenden und dringenden medizinischen Gründen, bestätigt durch eine Bescheinigung eines approbierten Arztes oder einer Person mit vergleichbarer ausländischer Qualifikation,
- minderjährige Kinder, sofern sie allein reisen,
 - wenige weitere Sonderfälle.
 
Die Unterkunft (Hotelquarantäne-Info) muss vor Reiseantritt gebucht und bezahlt werden. Die Einreise ohne eine entsprechende Buchung ist strafbar.

Nach frühestens zehn Tagen kann ein weiterer PCR-Test durchgeführt werden. Ist das Testergebnis negativ, kann das Hotel verlassen werden. Die 14-tägige Quarantäne muss jedoch in der endgültigen Unterkunft beendet werden. Verstöße gegen die Hotelquarantäne können mit einer Geldstrafe von 2.000,- Euro und/oder einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Monat geahndet werden.

Ausführliche Informationen zur Quarantäneregelung bietet die irische Regierung auch in deutscher Sprache, sowie in einem FAQ-Katalog.

Durch- und Weiterreise: Transitreisen über irische (Flug-)Häfen sind möglich. Quarantänemaßnahmen sind nicht erforderlich, sofern der Transitbereich des (Flug-)Hafens nicht verlassen wird. Transitreisende müssen einen negativen PCR-Test vorlegen, der bei Durchreise nicht älter als 72 Stunden ist.

Island: Drei Tests und Quarantäne

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Island wird aufgrund bestehender Quarantäneregelungen abgeraten.

Island war von Covid-19 stärker betroffen, die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner ist jedoch zuletzt gesunken.

Einreise: Island hat alle Länder als Hochrisikogebiete eingestuft. Reisende müssen vor der Abreise nach Island ein Registrierungsformular ausfüllen, das unter anderem Kontaktdaten, Flug- und Aufenthaltsdaten sowie Informationen zum Gesundheitszustand und zu Voraufenthalten abfragt.

Für alle Reisenden gilt grundsätzlich die Pflicht, bei der Einreise einen negativen PCR-Test vorzulegen, der maximal 72 Stunden vor Abflug vorgenommen wurde. Ausgenommen hiervon sind Kinder, die im Jahr 2005 oder später geboren wurden.

Alle Reisenden müssen zudem einen PCR-Test bei Einreise durchführen lassen und sich dann für fünf Tage in häusliche Quarantäne begeben, bevor sie sich einem weiteren PCR-Test unterziehen. Erst nach Erhalt eines negativen Testergebnisses darf die Quarantäne beendet werden, im Falle eines positiven Testergebnisses wird eine Isolation angeordnet.

Kann keine geeignete häusliche Quarantäneunterkunft nachgewiesen werden, wird die (kostenfreie) Unterbringung in einer regierungsseitig betreuten Quarantäne-Unterkunft angeordnet. Gleiches gilt, wenn die Quarantäne gebrochen wird. Die freiwillige Unterbringung in der staatlichen Quarantäneunterkunft ist möglich.

Für Kinder gilt die gleiche Regelung wie für Erwachsene.

Von der Quarantäne befreit sind Reisende, die nachweislich von einer Covid-19-Infektion genesen sind. Die isländische Gesundheitsbehörde informiert über die Anforderungen an das bei der Einreise vorzulegende Zertifikat aus EU/EWR-Ländern, dessen Anerkennung von der abschließenden Entscheidung der isländischen Grenzbehörde abhängt.

Auch der Nachweis einer Impfung gegen Covid-19 befreit von der Quarantäne. Die isländische Gesundheitsbehörde informiert über die Anforderungen an den bei der Einreise vorzulegenden Impfnachweis. Die Anerkennung hängt aber von der abschließenden Entscheidung der isländischen Grenzbehörde ab.

Derzeit müssen jedoch auch Einreisende mit einem Impfzertifikat oder dem Nachweis einer überstandenen Covid-19-Infektion einen PCR-Test bei Einreise vornehmen lassen. Das Ergebnis ist in der Häuslichkeit abzuwarten. Im Falle eines positiven Testergebnisses wird eine Isolation angeordnet.

Aktuelle Informationen zu den Einreisebestimmungen und den Quarantäneregeln bietet der  isländische Zivilschutz.

Durch- und Weiterreise: Transitreisen über Island (ohne Aufenthalt im Land) sind möglich und unterliegen keinen Quarantänebestimmungen. Transitaufenthalte im Land unter 48 Stunden sind ohne PCR-Test, aber nur in einer Quarantäne-Unterkunft möglich. Für Weiterreisen nach Nordamerika gelten die Reise- und Sicherheitshinweise für die USA.

Italien: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Italien wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

Italien, insbesondere die nördlichen Regionen sowie Apulien und Kampanien, ist von Covid-19 erneut stark betroffen. Landesweit beträgt die Inzidenz mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Italien als Risikogebiet eingestuft wurde. Derzeit gilt in ganz Italien der Notstand.

Einreise: Aus Ländern der Europäischen Union und damit auch aus Deutschland sowie aus Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz und aus Großbritannien ist die Einreise nach Italien grundsätzlich gestattet, jedoch sind Reisen innerhalb Italiens nur aus triftigen Gründen erlaubt. Es ist die Vorlage einer Einreiseerklärung und eines negativen PCR- oder Antigen-Tests erforderlich, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Verschiedene Fluggesellschaften verlangen verpflichtend einen negativen Test beim Boarding.

Für Reisende aus Ländern der Europäischen Union und damit auch aus Deutschland sowie aus Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz, die zwischen bis zum 30. April 2021 nach Italien einreisen, ist grundsätzlich die Vorlage einer negativen Testbescheinigung bei Einreise, eine fünftägige Quarantäne und die Vorlage einer weiteren negativen Testbescheinigung nach fünf Tagen erforderlich.

Zur Einreise müssen sie sich über das Einreise-Online-Formular anmelden. Das Formular muss ausgedruckt mitgeführt werden muss (auch auf Deutsch, nur als Übersetzungshilfe). Das Mitführen der italienischen Sprachversion der Einreiseanmeldung wird empfohlen.

Bei Reise nach Südtirol muss ein Einreise-Online-Formular der Region Südtirol ausgefüllt werden.

Ausgenommen von der Quarantänepflicht sind unter anderem Berufspendler bei Rückkehr an ihren Wohnort sowie Schülerinnen und Schüler und Studierende, wenn sie mindestens einmal wöchentlich an ihren Wohnort in Italien zurückkehren, sofern sie keine Covid-19-Symptome zeigen. Für sie reicht ein wöchentlich durchgeführter negativer Antigen- oder PCR-Test sowie das Mitführen der Eigenerklärung aus.

Für die Einreise aus Drittländern gelten weiterhin Einreisebeschränkungen. Personen, die sich in diesen Ländern aufhalten, dürfen nur aus nachgewiesenen beruflichen oder gesundheitlichen Gründen, zu Studienzwecken sowie aus Gründen absoluter Dringlichkeit oder zur Rückkehr an ihren Wohnort oder Wohnsitz nach Italien einreisen (es muss sich jedoch um eine dauerhafte Rückkehr nach Italien handeln: Nach der Rückkehr darf somit nicht zwischen verschiedenen Wohnungen in Drittstaaten "hin- und hergereist" werden).

Es besteht ein Einreiseverbot für alle Personen, die sich in den vergangenen 14 Tagen vor der Einreise in Brasilien aufgehalten haben.

Durch- und Weiterreise: Die Durchreise durch Italien ist aus den EU-/Schengen-Staaten bis zu 36 Stunden ohne Einschränkungen möglich. Zur Durch- beziehungsweise Weiterreise durch Österreich und durch die Schweiz sind die Transitbestimmungen dieser Länder zu beachten.

Regionen

Die einzelnen Regionen und Kommunen in Italien können in Abhängigkeit des Infektionsgeschehens individuelle Regeln erlassen. Reisende sollten sich daher in den Zielregionen nach abweichenden Regelungen erkundigen insbesondere zu gegebenenfalls erforderlichen Registrierungen vor Einreise.

Die Einreise nach Sardinien ist für Reisende, die auf der Insel nicht ihren Wohnsitz haben, bis zunächst 30. April 2021 nur unter Nachweis triftiger beruflicher oder gesundheitlicher Gründe möglich. Das Aufsuchen einer Ferienwohnung zählt nicht zu den Ausnahmegründen.

Kosovo: Hochrisikogebiet

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Kosovo wird derzeit gewarnt.

Kosovo ist von Covid-19 stark betroffen. Das Land ist als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Hochinzidenzgebiet) eingestuft.

Ausländische Staatsangehörige aus Ländern wie Deutschland, die vom European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) als "High Risk Country" eingestuft sind, müssen bei Einreise einen aktuellen negativen PCR-Test (Probeentnahme maximal 72 Stunden vor Einreise) vorlegen. Ansonsten kann die Einreise verweigert werden.

Auch deutsche Staatsangehörige, die aus Drittländern einreisen, sollten bei Einreise unbedingt einen negativen PCR-Test vorlegen können. Kosovarische Staatsangehörige müssen bei Einreise einen negativen PCR-Test (Probeentnahme maximal 72 Stunden vor Einreise) vorlegen oder sich nach der Einreise in eine siebentägige Quarantäne/Selbstisolation begeben.

Die direkte Durchreise von einer Landgrenze zur anderen sowie von und zum Flughafen Pristina ist für alle Reisenden ohne Test gestattet, wenn die Aufenthaltszeit in Kosovo nicht mehr als drei Stunden beträgt.

Kroatien: Hochrisikogebiet

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Kroatien wird aufgrund sehr hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt.

Kroatien ist von Covid-19 sehr stark betroffen. Landesweit überschreitet die Zahl der Neuinfektionen 200 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Kroatien mit Wirkung als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko eingestuft ist.

Einreise: Die Einreise nach Kroatien ist für alle Staatsangehörigen der EU-Mitgliedstaaten mit Einschränkungen gestattet. Bei der Einreise werden die Kontaktdaten der Reisenden für die Dauer des Aufenthalts in Kroatien registriert. Zur Vermeidung langer Wartezeiten bei einem Grenzübertritt empfiehlt das kroatische Innenministerium, die Kontakt- und Aufenthaltsdaten vorab online zu hinterlegen.

Bei Einreisen nach Kroatien aus den EU-Mitgliedstaaten und den Schengen-assoziierten Staaten besteht die Pflicht zur Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses, der bei Einreise, gerechnet ab dem Zeitpunkt der Abstrichnahme, nicht älter als 48 Stunden sein darf. Der PCR-Test ist auch bei Einreise auf eigene Kosten (bis zu 100 Euro) möglich: das Ergebnis muss in häuslicher Quarantäne abgewartet werden.

Lassen sich Einreisende nicht testen, besteht ab dem Einreisedatum die Pflicht zur 10-tägigen häuslichen Selbstisolation. Verstöße gegen die Test- und Quarantäneauflagen werden mit einem hohen Ordnungsgeld geahndet.

Durch- und Weiterreise: Der Transit durch Kroatien ist erlaubt, sofern die Durchreise durch die sich anschließenden Transitländer und die Einreise in den Zielstaat gesichert sind. Bei Einreise aus Staaten außerhalb der EU oder der Schengen-assoziierten muss der Transit innerhalb von 12 Stunden abgeschlossen sein. Einige Staaten haben Kroatien als Risikogebiet eingestuft, so dass ein Transit zum Beispiel durch Österreich nur ohne Zwischenstopp gestattet ist.

Lettland: Einreiseverbot

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Lettland wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

Lettland ist von Covid-19 weiterhin betroffen. Die Zahl der Neuinfektionen lag bis vor kurzem bei mehr als 200 und liegt weiterhin bei mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Lettland als Risikogebiet eingestuft ist.

Bislang dürfen Reisende aus der EU (einschließlich Deutschland), Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich nur für dringende und wichtige Zwecke nach Lettland einreisen. Alle nicht wesentlichen Reisen nach Lettland sind verboten.

Ausnahmen gelten für folgende Reisezwecke: Arbeit, Studium, Familienzusammenführung, medizinische Behandlung, Reisen auf der Durchreise oder zur Begleitung reisender Minderjähriger sowie die Rückkehr zum ständigen Wohnort oder die Teilnahme an einer Beerdigung. Die Angaben zum Zweck der Reise müssen im Fragebogen eingetragen und der Nachweis durch entsprechende Dokumente erbracht werden.

Für Reisende aus Deutschland gilt eine 10-tägige Quarantänepflicht, die in der Unterkunft durchgeführt werden kann. Nähere Informationen bieten die Deutsche Botschaft Riga und das Lettische Zentrum für Seuchenkontrolle und -Prävention.

Es besteht bei Einreise nach Lettland eine Registrierungspflicht für alle Reisenden. 48 Stunden vor der geplanten Einreise ist ein elektronischer Fragebogen auszufüllen. Der nach der Registrierung erhaltene QR-Code ist den Grenzbeamten bei der Einreise vorzuzeigen und während der gesamten Dauer des Aufenthaltes für Kontrollen bereitzuhalten. Falls ein Aufenthalt von weniger als 10 Tagen geplant ist, darf man unter Einhaltung der Quarantänevorschriften an dem im Fragebogen für die Ausreise angegebenen Tag aus Lettland ausreisen.

Bei Einreise ist ein negativer PCR-Testbefund vorzulegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Die Quarantänepflicht bleibt bestehen. Der Testbefund muss bereits bei der elektronischen Einreiseregistrierung  angegeben werden.

Weitere Auskünfte erteilt das Covid-19-Informationszentrum zwischen 8.30 und 17 Uhr unter der Telefonnummer +371-6738 7661 in englischer Sprache. Das Informationszentrum kann auch per E-Mail pasts@spkc.gov.lv erreicht werden.
 
Die Registrierungs- und Testpflicht gilt auch für die Durchreise. Diese muss innerhalb von 12 Stunden erfolgen ab Einreiseregistrierung. Davon ausgenommen sind internationale Flugpassagiere, die einen Aufenthalt von bis zu 48 Stunden haben sowie die sich nicht länger als 24 Stunden im Transitbereich aufhalten und einen Anschlussflug nachweisen können.

Liechtenstein: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Liechtenstein wird wegen hoher Infektionszahlen gewarnt.

Das Fürstentum Liechtenstein ist als Risikogebiet eingestuft.

Einreise: Das Fürstentum Liechtenstein hat die Grenze für alle EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Norwegen und der der Schweiz vollständig geöffnet. Die Reisefreiheit mit allen Staaten innerhalb des Schengen-Raums und die volle Personenfreizügigkeit für alle Reisenden aus den EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Norwegen und der Schweiz gilt uneingeschränkt. Dies gilt auch für freizügigkeitsberechtigten Reisende aus den Nicht-Schengen-Staaten Irland, Rumänien, Bulgarien, Kroatien und Zypern.

Für Reisende aus Risikoländern – dazu zählt Thüringen und seit dem 19. April auch Sachsen – gilt grundsätzlich eine 10-tägige Quarantänepflicht. Reisende müssen sich unverzüglich nach Einreise auf direktem Weg für 10 Tage in ihre Wohnung oder in eine andere geeignete Unterkunft begeben und ihre Einreise innerhalb von zwei Tagen dem Amt für Gesundheit des Fürstentums Liechtenstein mittels des Formulars "Rückreise aus Risikoländern" melden.

Die Liste der Risikoländer wird vom Schweizer Bundesamt für Gesundheit übernommen und regelmäßig aktualisiert. Ein negatives Testresultat hebt aktuell weder die Quarantänepflicht auf, noch verkürzt es die Dauer der Quarantäne.

Bestimmte Personengruppen sind von der Quarantänepflicht in Liechtenstein ausgenommen. Die Ausnahmen sind in der Schweizer Covid-19-Verordnung "Maßnahmen im Bereich des internationalen Personenverkehrs" unter Artikel 4 geregelt. Die Quarantäne für Reisende aus Risikogebieten kann mit Zustimmung der Gesundheitsbehörde durch einen negativen PCR-Test ab dem siebten Quarantänetag verkürzt werden.

Durch- und Weiterreise: Alle zugelassenen Grenzübertrittstellen sind geöffnet. Es bestehen keine Beschränkungen für die Durchreise durch das Fürstentum Liechtenstein.

Litauen: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Litauen wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

Litauen ist von Covid-19 stark betroffen, vor allem die Hauptstadt Vilnius. Litauen ist als Risikogebiet eingestuft. 

Einreise: Einreisende aus allen Staaten weltweit, also auch aus Deutschland, unterliegen grundsätzlich einer Registrierungs-, Test- und Quarantänepflicht in Litauen. Jeder Einreisende muss sich vor Einreise online bei der zuständigen litauischen Behörde registrieren. Bei Einreise ist der übermittelte QR-Code vorzuweisen.

Die Einreise nach Litauen ist nur noch möglich, sofern ein bei Einreise höchstens 72 Stunden alter negativer PCR-Test oder Antigen-Test (Nasopharynx-Abstrich) in einer der EU-Amtssprachen vorgelegt wird. Ausnahmen bestehen für wenige Personengruppen, unter anderem für Personen, die bereits zwei Impfdosen erhalten haben oder mit dem eigenen Pkw einreisen. Über alle Ausnahmen und weitere Bedingungen informieren die litauischen Behörden. 

Die Quarantäne dauert in der Regel zehn Tage, kann durch einen negativen Corona-Test (auf eigene Kosten) ab dem siebten Tag allerdings verkürzt werden. Eine Verkürzung ist nur mit einem PCR-Test möglich, Antigen-Tests sind aktuell nicht zugelassen. Eine Freitestung aus der Quarantäne nach sieben Tagen ist der zuständigen Behörde anzuzeigen.

Für Reisende, die in den vergangenen drei Monaten an Covid-19 erkrankt und inzwischen genesen sind, ist mit ärztlichem Attest eine Befreiung von der Quarantäne vorgesehen. Der entsprechende Nachweis des Arztes ist mit Übersetzung in eine der EU-Amtssprachen vorzulegen. Die Befreiung von der Quarantänepflicht gilt auch für Personen, die bereits zwei Impfdosen erhalten haben und dies entsprechend belegen können.

Die Quarantäne muss an einem Ort durchgeführt werden, der über mindestens ein getrenntes Schlafzimmer von nichtquarantänepflichtigen Personen verfügt. Kontakt zu diesen Personen muss während dieser Zeit weitestgehend vermieden werden. Es ist gestattet während der Quarantäne die Wohnung für einen Spaziergang in einem Umkreis von einem Kilometer zu verlassen. Der Besuch von Geschäften etc. ist nicht gestattet.

Für Personen, die aus Ländern einreisen mit besonders starkem Infektionsgeschehen gelten Sonderbestimmungen. Quarantänepflichtige Reisende, die vor Ablauf der Quarantäne aus Litauen ausreisen wollen, müssen hierfür vorab das nationale Zentrum für öffentliche Gesundheit benachrichtigen.

Durch- und Weiterreise: Die Durchreise durch Litauen ist grundsätzlich möglich, eine vorherige Registrierung bei der zuständigen Behörde ist notwendig. Der Transit von deutschen Staatsangehörigen, die aus Drittstaaten einreisen, ist gestattet, jedoch nur ohne Übernachtung in Litauen.

An den Grenzübergängen zu Polen und Lettland finden keine systematischen Kontrollen durch den litauischen Grenzschutz im Sinne des Schengener Grenzkodex statt. Auch am Seehafen Klaipeda und an den internationalen Flughäfen kommt es grundsätzlich zu keinen ausweisrelevanten Grenzkontrollen. Allerdings kommt es im Zuge von Einreisen zur Überprüfung der erforderlichen Covid-19-Reiseanmeldung. Ein gültiges Reisedokument ist stets unabhängig von der Durchführung von Grenzkontrollen mitzuführen.

Die Grenzübergänge sind für die Einreise von Privatpersonen aus Belarus und Russland kommend geschlossen, die Ausreise ist an den Grenzübergängen Medininkai–Kamenyj Log, Šalčininkai–Benekainys, Raigardas–Privalka, Lavoriškės–Kotlovka, Kybartai–Černiševskoje, Panemunė–Sovetsk, Tverečius-Vidzy, Šumskas-Losha und Papelekis-Lyntupy möglich. Für den gewerblichen Gütertransport gelten andere Regeln.

Belarus hat seine Grenzübergänge zu Litauen vorübergehend geschlossen. Nur belarussische Staatsangehörige, sowie Ausländer mit belarussischem Arbeitsvisum, Arbeitsvertrag oder Aufenthaltserlaubnis können nach aktuellen Erkenntnissen weiterhin einreisen. Auch der Warentransport ist grenzüberschreitend aus Litauen möglich.

Luxemburg: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, insbesondere touristischen Reisen nach Luxemburg wird derzeit aufgrund erneut hoher Infektionszahlen gewarnt.

Luxemburg ist von Covid-19 vergleichsweise stark betroffen. Die Infektionszahlen bewegen sich weiterhin auf hohem Niveau. Die Inzidenz von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage ist aktuell weit überschritten und Luxemburg ist als Risikogebiet eingestuft.

Einreise: Zwischen Luxemburg und Deutschland finden keine Grenzkontrollen statt. Es bestehen auf dem Landweg keine Einschränkungen bei der Einreise, auch keine Quarantänevorschriften.

Alle Flugreisenden, die älter als sechs Jahre sind und die auf dem Luxemburger Flughafen Findel ankommen, müssen vor Reiseantritt einen negativen PCR- oder Antigen-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden ist. Reisende, deren Aufenthalt im Ausland nachweislich weniger als 72 Stunden betrug, sind hiervon ausgenommen.

Für Reisende aus Hochrisikogebieten (aufgrund hoher Fallzahlen oder Virus-Mutationen) ist ein weiterer Test bei Ankunft verpflichtend. Auch Reisende aus Nicht-EU-Ländern oder Nicht-Schengen-Ländern müssen sich am Flughafen Findel testen lassen.

Flugreisende, die über die Flughäfen Hahn, Frankfurt/Main oder Köln einfliegen und mit dem Auto nach Luxemburg weiterreisen, müssen einen negativen PCR- oder Antigen-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Weitere Details sowie Ausnahmeregelungen finden sich auf der Internetseite der luxemburgischen Regierung

Für Reisen ins Ausland können sich in Luxemburg wohnende oder mit Sozialversicherungsnummer arbeitende Personen online unter Angabe von Namen und Kontaktdaten sowie eines Nachweises für die Notwendigkeit der Reise (Bescheinigung des Arbeitgebers) für einen kostenlosen PCR-Test einschreiben. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, sich aufgrund einer ärztlichen Überweisung testen zu lassen.

Malta: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Malta wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

Malta ist von Covid-19 weiterhin betroffen. Die Zahl der Neuinfektionen lag bis vor kurzem bei mehr als 200 und liegt weiterhin bei mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Malta als Risikogebiet eingestuft ist.

Einreise: Reisende nach Malta dürfen nur aus sogenannten "Korridorländern" einreisen, sofern sie sich in den letzten 14 Tagen nicht außerhalb dieses "Korridors" aufgehalten haben. Zu diesen "Korridorländern" zählt auch Deutschland. Reisende müssen dies bei Einreise schriftlich bestätigen.

Reisende aus diesen Ländern müssen bei der Einreise einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Falls kein Negativ-Test vorgelegt werden kann, müssen Reisende einen Test bei Einreise am Flughafen durchführen oder sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben.

Bei der Ankunft am Flughafen müssen alle Reisenden ferner einen Mund-Nasen-Schutz oder Gesichtsschutz (Visier) tragen, auch wird die Körpertemperatur gemessen. Beträgt sie 37,2 Grad Celsius oder mehr, wird ein Covid-19-Test verpflichtend durchgeführt, dessen Ergebnis Reisende in einer dafür eingerichteten Klinik abwarten müssen. Ein positives Testergebnis zieht eine 14-tägige Quarantänepflicht nach sich. Die Ausreise ist erst bei negativem Ergebnis eines erneuten Covid-19-Tests nach Ablauf des Quarantänezeitraums erlaubt.

Ferner müssen bei Einreise eine "Public Health Travel Declaration" und eine "Passenger Locator Form" vollständig und wahrheitsgemäß ausgefüllt und abgegeben werden. Aus allen übrigen Ländern können nur Personen mit Aufenthaltsrecht in Malta nach Malta zurückkehren. Sie müssen hierzu zunächst einen Antrag per Mail sitcen.mfea@gov.mt mit dem Betreff "CONSIDER", cc an covid19.vetting@gov.mt senden.

Bei Einreise müssen diese Personen einen negativen Covid-19-Test vorweisen, der nicht älter als sieben Tage sein darf und sich zusätzlich in 14-tägige Quarantäne begeben, die zumeist in Selbstisolation verbracht werden kann. Innerhalb von 7-10 Tagen ist ein weiterer PCR-Test in Malta zu machen. Die Nichteinhaltung der Quarantäne kann mit einer Geldstrafe von 3000 Euro geahndet werden.

Moldau: Hochrisikogebiet

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Republik Moldau wird derzeit gewarnt.

Die Republik Moldau ist von Covid-19 sehr stark betroffen. Landesweit überschreitet die Zahl der Neuinfektionen 200 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb die Moldau als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Hochinzidenzgebiet) eingestuft wird.

Einreise: Alle Reisende müssen bei Einreise in die Republik Moldau ein Einreiseformular (fişa epidemiologică) ausfüllen und unterliegen einer 14-tägigen Quarantänepflicht. Bei Kindern unter 14 Jahren wird das Formular durch die Eltern oder den gesetzlichen Vertreter ausgefüllt.

Es gelten folgende Ausnahmen:
• Kinder unter 5 Jahren,
• Reisende mit negativem PCR-Testergebnis in rumänischer, englischer, französischer oder russischer Sprache; der Test darf nicht älter als 72 Stunden sein,
• Kraftfahrer im Waren-, Luft-, Schiffs-, Schienen- und kommerziellen Personen- und Schienenverkehr,
• Reisen "zu medizinischen und humanitären Zwecken, einschließlich Begleitung" (Vorlage entsprechender Nachweise erforderlich),
• Schüler und Studenten der Republik Moldau, die täglich in Lehreinrichtungen der Nachbarstaaten beziehungsweise Schüler und Studenten der Nachbarstaaten, die täglich in der Republik Moldau unterrichtet werden (Vorlage entsprechender Nachweise erforderlich),
• Pendler,
• Inhaber von Diplomaten- und Dienstpässen oder eines VN-Laissez-Passer sowie Familienangehörige von Botschafts- und Konsulatsangehörigen und Personal internationaler Organisationen und Missionen mit Akkreditierung in der Republik Moldau und Personal im Bereich der Humanitären Hilfe,
• Transitreisende,
• Personen, die anhand einer amtlichen Bestätigung in rumänischer, englischer, französischer oder russischer Sprache nachweisen können, dass sie zweimal gegen Covid-19 geimpft wurden.

Die 14-tägige Quarantäne kann gegen Vorlage eines negativen PCR-Tests, der frühestens 10 Tage nach Einreise durchgeführt werden kann, vorzeitig beendet werden.

Monaco: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Monaco wird gewarnt.

Monaco ist von Covid-19 inzwischen stark betroffen. Die Zahl der Neuinfektionen liegt bei rechnerisch über 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Monaco als Risikogebieteingestuft wurde.

Einreise: Alle Reisenden müssen sich unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit umgehend nach Einreise bei der monegassischen Gesundheitsbehörde Centre d'appel Covid19 melden. Ausgenommen hiervon sind Reisende aus den französischen Départements Alpes Maritimes und Var, die für einen Aufenthalt von weniger als 24 Stunden einreisen sowie Berufspendler und Grenzgänger (Schüler und Studierende).

Bei Einreise ist ein negativer PCR-Test vorzuweisen, dessen Testergebnis nicht älter als 72 Stunden ist. Ohne ein entsprechendes Testergebnis werden Einreisende durch die monegassische Gesundheitsbehörde zur Einhaltung einer Quarantäne verpflichtet. Durch Vornahme eines PCR-Tests in einem lizenzierten Labor vor Ort kann die Quarantäne verkürzt werden.

Bei Hotelaufenthalten ist neben der Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses auch eine Selbsterklärung zur Symptomfreiheit und zur Covid-19-Testung vorzulegen. Ohne ausreichendes Testergebnis ist bei Ankunft ein entsprechender Antigen-Test durchzuführen. Im Falle eines positiven Testergebnisses ist ein negativer virologischer PCR-Test vorzunehmen.

Privatjachten auch mit ausländischer Flagge können in den Hafen von Monaco einlaufen. Privatjachten mit Besatzung müssen sich mit 48 Stunden Vorlauf bei der Seepolizeiabteilung der monegassischen Sicherheitsbehörde anmelden.

Montenegro: Hochrisikogebiet

Vor Reisen nach Montenegro wird gewarnt.

Montenegro ist von Covid-19 besonders stark betroffen. Landesweit beträgt die Inzidenz weit mehr 200 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Montenegro als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko eingestuft ist.

Einreise: Alle Einreisenden unabhängig von der Staatsangehörigkeit (auch Staatsangehörige Montenegros und Ausländer mit Aufenthaltstitel in Montenegro) müssen bei der Einreise nach Montenegro einen PCR-Test (max. 72 Stunden alt) oder einen positiven serologischen Antikörpertest (maximal 30 Tage alt) oder einen Impfnachweis, bei dem die zweite Dosis mindestens sieben Tage vor Einreise geimpft wurde, vorlegen. Das gilt nicht bei der Einreise aus den Nachbarländern Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo und Serbien für Personen, die dort ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.

Niederlande: Hochrisikogebiet

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Niederlande einschließlich ihrer autonomen Länder sowie der besonderen karibischen Gemeinden wie Aruba, Bonaire und Curacao wird aufgrund sehr hoher Infektionszahlen gewarnt.

Das Königreich der Niederlande ist von Covid-19 sehr stark betroffen. Landesweit überschreitet die Zahl der Neuinfektionen 200 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb das Königreich der Niederlande als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Hochinzidenzgebiet) eingestuft ist.

Einreise: Die Niederlande haben Deutschland zum Risikogebiet erklärt. Reisende aus Deutschland sollten sich dringend in den Niederlanden für 10 Tage in Hausquarantäne (auch Ferienunterkünfte) begeben. Informationen auch zu Ausnahmen erteilt das Government of the Netherlands.

Alle Flugreisenden ab 13 Jahre müssen beim Einchecken einen negativen PCR-Test vorweisen. Gleiches gilt für Reisende per Zug, Bus oder Schiff, die sich weiter als 30 Kilometer ins niederländische Inland begeben.

Der Nachweis kann entweder durch Vorlage eines negativen PCR-Tests erfolgen, der nicht später als 24 Stunden vor Boarding abgenommen wurde, oder aber durch Vorlage eines negativen PCR-Tests, der nicht länger als 72 Stunden vor Ankunft in den Niederlanden abgenommen wurde und zusätzlichen einem negativen Schnelltest, der nicht mehr als 24 Stunden vor Boarding abgenommen wurde

In den Niederlanden angekommen, sollten sich Reisende dringend in eine zehntägige Hausquarantäne begeben.

Der negative Test, der für die Einreise in die Niederlande benötigt wird, ist kein Ersatz für die Quarantäne. Informationen in englischer Sprache gibt es von der niederländischen Regierung. Diese Regel gilt auch für Transitreisende an niederländischen Flughäfen.

Flugreisende aus allen Ländern müssen vor Reiseantritt ein Gesundheitsformular ausfüllen und bei sich führen.

Ursprünglich bis zum 31. März galt eine landesweite Ausgangssperre zwischen 21 und 4.30 Uhr.

Durchreise: Transitreisen sind möglich. Ein negativer PCR-Test ist erforderlich (siehe Einreise). Für Transitreisende an niederländischen Flughäfen gelten unterschiedliche Regelungen je nach Abreise- und Transitort. Die entsprechenden Regelungen veröffentlicht die niederländische Regierung in den englischsprachigen Informationen im Abschnitt "Rules if changing planes". Direkte Transitreisen wie das Umsteigen am Flughafen in Amsterdam ohne Verlassen des Flughafens unterliegen nicht der Quarantänepflicht.

Überseegebiete

Reisewarnungen bestehen auch für die Inseln Bonaire, Curacao, Saba und St. Eustatius als karibische Teile des Königreichs der Niederlande sowie die autonomen Länder Aruba und St. Maarten. Sie gehören weder zur Europäischen Union noch zum Schengen-Gebiet.  Die Einreise ist auf allen Inseln grundsätzlich wieder möglich, auf Curaçao unter Auflagen.

Für Bonaire und Curaçao gilt jeweils ein Lockdown mit Ausgangssperre.

Nordmazedonien: Hochrisikogebiet

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Nordmazedonien wird derzeit gewarnt.
Nordmazedonien ist von Covid-19 stark betroffen. Nordmazedonien ist als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Hochinzidenzgebiet) eingestuft.

Die Einreise ist grundsätzlich uneingeschränkt erlaubt. Die Quarantänepflicht und die Notwendigkeit, einen negativen PCR-Test nachzuweisen, sind entfallen.

Die Durch- und Weiterreise durch Nordmazedonien ist außerhalb der von 20 bis 5 Uhr geltenden Ausgangssperre uneingeschränkt erlaubt. Reisende sollten sich vor Abreise jedoch erkundigen, ob und welche Grenzübergänge ihrer Ausgangs- und Zielländer aktuell geöffnet sind.

Norwegen: Grenzen dicht

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Provinzen Oslo, Rogaland, Vestfold og Telemark und Viken wird vor dem Hintergrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die übrigen Provinzen Norwegens wird derzeit vor dem Hintergrund strenger norwegischer Quarantäneregelungen abgeraten.

Norwegen ist von Covid-19 regional unterschiedlich betroffen. Regionale Schwerpunkte sind Stadt und Großraum Oslo sowie die Provinzen Viken, Vestfold og Telemark und Rogaland. Dort überschreitet beziehungsweise überschritt jüngst die Zahl der Neuinfektionen 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb diese Regionen als Risikogebiete eingestuft sind.

Einreise: Norwegen hat seine Grenzen bis auf weiteres geschlossen.

Die Einreise ist nur noch für Reisende möglich, die einen festen Wohnsitz in Norwegen nachweisen können. Dieser Nachweis ist durch einen Auszug aus dem Folkeregister mit der Eintragung "bosatt" zu führen. Belege über ein Wohnverhältnis oder auch einen Arbeits- beziehungsweise Studienplatz in Norwegen allein genügen nicht, eben so wenig, wie der Nachweis einer D-Nummer.

Es sind wenige Ausnahmen vorgesehen, unter anderem für Besuche des engsten Verwandtenkreises (minderjährige Kinder, Ehegatten). Details zu den Ausnahmeregeln sind auf dieser Internetseite der norwegischen Regierung zu finden.

Seit dem 17. März 2021 gilt bei der Einreise bzw. Rückkehr nach Norwegen die Pflicht zur Quarantäne in einem Quarantänehotel, es sei denn, der Auslandsaufenthalt war dringend notwendig. Informationen über die Erforderlichkeit von Negativtests und Quarantäneregelungen für Reisende, die unter Ausnahmen fallen, bieten die norwegischen Behörden.

Durch- und Weiterreise: Bei Einreisen aus Deutschland und anderen als Risikogebieten klassifizierten Ländern muss grundsätzlich die Quarantäne am Einreiseort in einem von der Gemeinde designiertem Quarantänehotel durchgeführt werden.

Österreich: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Österreich, mit Ausnahme der Gemeinde Jungholz in Tirol und des Kleinwalsertals/der Gemeinde Mittelberg in Vorarlberg, wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt.

Österreich ist von Covid-19 stark betroffen, die Infektionszahlen bewegen sich auf hohem Niveau. Die Inzidenzen in allen Bundesländern liegen bei mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb ganz Österreich (mit Ausnahme der Exklaven Jungholz und Kleinwalsertal) als Risikogebiet eingestuft wurde.

Einreise: Alle Reisenden müssen sich vor der Einreise nach Österreich elektronisch registrieren und die Empfangsbestätigung bei der Einreise ausgedruckt oder auf einem mobilen Gerät vorweisen. Bei Einreise soll ein negatives PCR- oder Antigen-Test-Ergebnis vorgelegt werden.

Das Test-Ergebnis oder ein ärztliches Zeugnis über ein solches, muss in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein und darf nicht älter als 72 Stunden sein. Kann dieses nicht vorgelegt werden, ist ein Test spätestens 24 Stunden nach Einreise auf eigene Kosten durchzuführen.

Die novellierte Einreiseverordnung sieht bis 31. Mai 2021 grundsätzlich eine verpflichtende 10-tägige Quarantäne nach Einreise vor, die frühestens nach fünf Tagen durch einen negativen PCR- oder Antigentest beendet werden kann. Grenzkontrollen finden statt. Mit Verzögerungen an der Grenze bei Einreise nach Österreich muss gerechnet werden.

Weitere Informationen zu der Einreiseverordnung, den Ausnahmen und den Quarantänevorschriften bietet das österreichische Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

Die Durchreise durch Österreich ohne Zwischenstopp ist ohne Einschränkungen möglich. Mit Verzögerungen an den Grenzen ist zu rechnen. Transitreisende sind von der elektronischen Registrierung und der Testnachweispflicht ausgenommen.

Die Grenze zu Tschechien und der Slowakei kann derzeit nur an bestimmten Grenzübergängen passiert werden. Seit 14. Februar 2021 gelten Einreisebeschränkungen bei der Einreise aus Tirol nach Deutschland, und es finden an der deutsch-österreichischen Grenze vorübergehend wieder Grenzkontrollen durch die deutsche Bundespolizei statt.

Polen: Hochrisikogebiet

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Polen wird aufgrund sehr hoher Infektionszahlen gewarnt.

Polen ist von Covid-19 sehr stark betroffen. Landesweit überschreitet die Zahl der Neuinfektionen 200 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Polen als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Hochinzidenzgebiet) eingestuft ist.

Einreise: Bei Einreise über eine EU-Außengrenze gilt eine 10-tägige Quarantänepflicht.
Bei Einreise aus EU-Ländern (also aus aus der Tschechischen Republik, Litauen, Deutschland oder der Slowakei besteht eine Quarantänepflicht für 10 Tage, unabhängig vom genutzten Transportmittel und auch zu Fuß.

Die 10-tägige Quarantäne kann durch ein negatives Testergebnis frühzeitig beendet werden. Die Quarantänepflicht besteht nicht, wenn bereits bei Einreise ein negatives COVID-19-Testergebnis (PCR oder Antigen) vorgelegt wird, das nicht älter als 48 Stunden sein darf.

Ausgenommen sind bei Vorlage eines Nachweises über den Reisegrund unter anderen:
 - Berufskraftfahrer und Personal des Güter- und Personenverkehrs,
 - Personen, die aus beruflichen oder geschäftlichen Gründen die Grenze überschreiten,
 - Personen, die eine erfolgte Impfung gegen Covid-19 mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff nachweisen können,
 - Personen, die innerhalb der letzten sechs Monate nachweisbar eine Isolierung bzw. Krankenhausaufenthalt aufgrund einer Covid-19-Erkrankung durchlaufen haben.

Weitere Ausnahmen und Einzelheiten sind den Verordnungen im polnischen Gesetzblatt zu entnehmen. Grenzkontrollen finden nur an den Grenzen zur Ukraine, zu Russland und Belarus statt.

Durch- und Weiterreise: Reisenden aus der Ukraine, Russland oder Belarus ist die Durchreise durch Polen nur gestattet, wenn das Ziel des Transits die Reise zu ihrem Wohn- oder Aufenthaltsort ist und sie EU-Staatsangehöriger, Staatsangehöriger der Schweiz, Liechtensteins, Norwegens oder Islands sind sowie ihre Ehepartner und Kinder. Gleiches gilt für Ausländer, die über eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis oder eine Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EU für eines der vorgenannten Länder verfügen, sowie ihre Ehepartner und Kinder. Eine Übersicht geöffneter Grenzübergänge bietet der polnische Grenzschutz.

Portugal: Teil-Reisewarnungen

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Algarve sowie auf die Azoren und nach Madeira wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Portugal insgesamt wird wegen der portugiesischen Einreisebschränkungen weiterhin abgeraten.

 Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Madeira wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt. Dies gilt mit Wirkung vom 18. April auch für die Azoren und die Region Algarve. Von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die übrigen Landesteile Portugals wird abgeraten.

Portugal ist von Covid-19 weiterhin betroffen und verzeichnet zuletzt wieder leicht steigende Infektionszahlen. Auf Madeira sowie den Azoren und in der Region Algarve liegen die Zahlen der Neuinfektionen bei mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb diese Regionen als Risikogebiete eingestuft wurden.

Einreise: Zu unterscheiden ist zwischen dem Festland und Madeira und den Azoren, siehe Besonderheiten in den Autonomen Regionen Madeira und Azoren. Die folgenden Informationen beziehen sich auf das Festland.

Bei der Einreise aus dem EU- und Schengenraum auf dem Luftweg werden je nach Risikoeinstufung unterschiedliche Maßnahmen angewandt. Für Einreisende aus Deutschland sind in der jetzigen Einstufung ausschließlich notwendige und nicht-touristische Reisen erlaubt.

Für erlaubte Reisen ist ein negativer PCR-Test (keine Schnelltests)erforderlich, der nicht älter als 72 Stunden vor Abflug erfolgt und gegenüber der Fluggesellschaft nachzuweisen ist. Diese Pflicht gilt nicht für Kinder unter zwei Jahren.

Reisende müssen bei Einreise auf dem Luftweg eine elektronische Reiseanmeldung (Passenger Locator Card) machen. Eine Einreise auf dem Landweg ist nur möglich, wenn ein Wohnsitz in Portugal (in der Regel das "Certificado de Registro de Cidadão da União Europeia") nachgewiesen werden kann, sowie zu beruflichen (Grenzpendler) oder gewerblichen Zwecken. Über etwaige Ausnahmen wie zum Beispiel Einreise bei einem nachweisbaren familiären Notfall entscheiden die Grenzbeamten.

Reisende (auf Luft- oder Landweg), die sich in den letzten 14 Tagen in einem Schengenland mit einer 14-Tagesinzidenz von mehr als 500 Fällen pro 100.000 Einwohner oder sich in Südafrika und Brasilien aufgehalten haben, müssen sich nach Einreise in Portugal für 14 Tage in Selbstisolation begeben.

Es wird zudem bei allen Einreisenden auf dem Luftweg die Körpertemperatur gemessen; übersteigt diese 38°C, ist mit weiteren Untersuchungen und Maßnahmen der Gesundheitsbehörden, wie Selbstisolation beziehungsweise häuslicher Quarantäne, zu rechnen. Eine von Krankheitssymptomen unabhängige prophylaktische Quarantäne ist bei einer Einreise aus Deutschland (auf dem Luft- oder Landweg) derzeit nicht erforderlich.

Durch- und Weiterreise: Die Landgrenze zu Spanien ist derzeit nur eingeschränkt an bestimmten Grenzübergängen zu bestimmten Uhrzeiten geöffnet. Es werden Grenzkontrollen zur Beschränkung der Bewegungsfreiheit durchgeführt. Die Rückreise an den Wohnort einschließlich einer Reise zum Ehegatten bzw. eingetragenen Lebenspartner sowie zu Kindern und zu gewerblichen und beruflichen Zwecken (Grenzpendler) ist auch weiterhin gestattet.

Für die Rückreise von Portugal nach Deutschland auf dem Landweg wird bei dem Grenzübertritt nach Spanien (anders als auf dem Luft- oder Seeweg) kein PCR-Test benötigt. Für die Rückreise von Portugal nach Deutschland auf dem Landweg sind die Reise- und Sicherheitshinweise  aller Transitländer und die Testpflichten zu beachten.

Madeira und Azoren

Die Autonomen Regionen Madeira und die Azoren haben weitreichendere Maßnahmen ergriffen.

Vor oder bei Einreise nach Madeira muss eine Gesundheitserklärung abgegeben werden. Das Formular wird von den Fluggesellschaften und von der Regionalregierung als Online-Formular für Madeira zur Verfügung gestellt.

Bei der Einreise nach Madeira muss entweder bei Einreise ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, der nicht länger als 72 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde oder die Reisenden können bei der Einreise einen kostenfreien PCR-Test durchführen lassen, dessen Ergebnis in der Regel innerhalb von 12 Stunden vorliegt. Eine Selbstisolation im Hotel bis zum Erhalt des Testergebnisses wird von den Gesundheitsbehörden vorgeschrieben.

Ausnahmen von der Testpflicht bestehen für gegen Covid-19 geimpfte Personen sowie für von Covid-19 genesene Personen. Informationen zu den Voraussetzungen und den erforderlichen Nachweisen bietet die Tourismusbehörde von Madeira. Sämtliche Nachweise müssen in englischer Sprache vor Einreise über die App madeirasafe.com eingereicht werden.

Für Einreisen auf dem Seeweg ist das Anlegen von kleineren Freizeitschiffen an Häfen von Madeira grundsätzlich möglich. Bei allen Besatzungsmitgliedern wird die Körpertemperatur gemessen und es muss eine Gesundheitserklärung mittels des Online-Formulars für Madeira abgegeben werden.

Sofern die Besatzungsmitglieder nicht bereits länger als 14 Tage symptomfrei und ohne Fieber an Bord des Schiffes waren, ist ein negativer PCR-Test vorzulegen, der innerhalb von 72 Stunden vor Abfahrt am letzten Hafen durchgeführt wurde. Wenn kein Test vorgelegt werden kann, wird dieser im Hafen von der Gesundheitsbehörde nachgeholt. Bis ein negatives Testergebnis vorliegt, darf das Schiff nicht verlassen werden.

Die Autonome Region Madeira hat den Hafen in Funchal für Kreuzfahrtschiffe geöffnet. Über den Landgang der Passagiere wird im Einzelfall entschieden.

Auf Madeira gelten bis auf weiteres montags bis freitags nächtliche Ausgangssperren von 19 bis 5 Uhr im öffentlichen Raum, samstags und sonntags von 18 bis 5 Uhr. Ausnahmen sind möglich für berufliche, medizinische oder weitere Gründe höherer Gewalt. Fahrten zum Flughafen zur Rückkehr nach Deutschland sind davon ausgenommen.

Bei der Einreise auf die Azoren muss 72 Stunden vor Abflug ein Fragebogen online ausgefüllt werden, mit welchem der Reisende für die Einreise einen Barcode erhält. Sollte diese Online-Anmeldung nicht gemacht worden sein, muss bei Einreise ein Online-Formular für die Azoren nachträglich ausgefüllt werden.

Für Reisen zwischen den Inseln der Azoren muss ein weiteres Online-Formular ausgefüllt werden.

Bei der Einreise mit dem Flugzeug vom Festland auf die Azoren muss ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, der nicht länger als 72 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde. Davon ausgenommen sind Kinder unter 12 Jahren.

Bei einem Aufenthalt von mehr als sieben Tagen soll ein weiterer Test am sechsten Tag sowie nunmehr auch am zwölften Tag nach dem ersten Test erfolgen. Reisende müssen sich dafür mit der Gesundheitsbehörde des Aufenthaltsorts in Verbindung setzen. Auch bei Weiterreise auf dem Luftweg von São Miguel oder Terceira auf eine andere Azoreninsel muss ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, der nicht länger als 72 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde.

Die Gesundheitsbehörde der Azoren verhängt unter Umständen auch für Kontaktpersonen von Infizierten eine sogenannte prophylaktische Quarantäne. In der Regel erfolgt erst nach Ablauf von 14 Tagen ein erneuter PCR-Test. Eine vorherige Testung, ein anderes Testverfahren und/oder die vorzeitige Aufhebung der Quarantäne ist grundsätzlich nicht vorgesehen.

Auf den Azoren gelten bis auf weiteres strengere Maßnahmen. Die Gemeinden werden in solche mit geringem, mittlerem und hohem Risiko eingestuft. Nächtliche Ausgangssperren gelten für Gemeinden mit hohem Risiko zwischen 23 und 5 Uhr im öffentlichen Raum.

Sollte dem Aufenthalt auf den Azoren oder auf Madeira ein Aufenthalt auf dem portugiesischen Festland vorangehen, können gegen Vorlage des Flugtickets kostenfreie PCR-Tests in einigen dazu bestimmten Labors auf dem Festland vorgenommen werden.

Rumänien: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Rumänien wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

Rumänien ist von Covid-19 stark betroffen. Die Inzidenz liegt derzeit bei über 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Rumänien weiterhin als Risikogebiet eingestuft ist.

Das Einreiseverbot vom 22. März 2020 für Ausländer gilt nicht für EU-Bürger, die keine Covid-19-Symptome aufweisen. Zudem gibt es umfangreiche Ausnahmen unter anderem für Familienangehörige von rumänischen und EU-Bürgern, die ihren Wohnsitz in Rumänien haben sowie Personen, die aus dringenden Gründen (Krankheitsfall oder familiäre Gründe) reisen müssen. Derzeit müssen alle Reisenden nach Rumänien eine Einreiseanmeldung vornehmen und gegebenenfalls bei der Einreise vorlegen. Die Anmeldung kann elektronisch erfolgen. Ein entsprechendes Anmeldeformular kann außerdem auf der Webseite des Innenministeriums heruntergeladen werden.

Von der Testpflicht sind folgende Personen befreit:
• Kinder unter drei Jahren.
• Personen, die gegen Covid-19 geimpft sind, bei denen die zweite Impfdosis mindestens 10 Tage vor Einreise nach Rumänien verabreicht wurde und dies anhand der Impfbescheinigung nachweisen können.
• Personen, die in den letzten 90 Tagen vor Einreise positiv auf Covid-19 getestet wurden und dies durch ärztliche Unterlagen beziehungsweise durch Überprüfung der Corona-forms-Datenbank nachweisen können, nach Verstreichen von mindestens 14 Tagen ab Testergebnis bis Einreise.
• Lkw-Fahrer (zulässige Höchstkapazität von über 2,4 Tonnen).
• Fahrer für Personenbeförderung (mehr als 9 Sitze, einschließlich Fahrersitz).
• Fahrer der beiden vorgenannten Kategorien, die beruflich aus dem Aufenthaltsland in ein anderes EU-Mitgliedsland oder aus einem EU-Mitgliedsland in ihr Aufenthaltsland reisen, ungeachtet davon, ob die Reise individuell oder auf eigene Rechnung erfolgt.
• Piloten und Flugzeugbesatzungen.
• Mitglieder diplomatischer und berufskonsularischer Vertretungen in Rumänien, Inhaber von Diplomatenpässen, dem diplomatischen Personal gleichgestelltes Personal, Mitglieder des rumänischen diplomatischen und berufskonsularischen Corps und Inhaber von Diplomaten- und Dienstpässen sowie deren Familienmitglieder.

Die epidemiologische Situation in den Ländern, bei denen Quarantänemaßnahmen ergriffen werden müssen ("zona galbenea – gelbe Zone"), wird vom rumänischen Nationalinstitut für Öffentliche Gesundheit regelmäßig aktualisiert. Deutschland ist mit Wirkung vom 20. Februar 2021 nicht mehr in der "gelben Zone". Die Quarantänepflicht entfällt daher.

Personen, die aus Risikogebieten für maximal 72 Stunden einreisen, müssen nicht in Quarantäne gehen, wenn sie einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Eine Ausnahme von der Quarantäne gilt unter anderem für Personen, die in den letzten 90 Tagen vor Einreise positiv auf Covid-19 getestet wurden. Die Erkrankung muss nachweislich durch ärztliche Unterlagen bzw. durch Überprüfung der Corona-Datenbank (das positive Testergebnis muss mindestens 14 Tage alt sein, bevor eine Einreise stattfindet) nachgewiesen werden.

Außerdem sind Personen, die gegen Covid-19 geimpft sind, bei denen die zweite Impfdosis mindestens 10 Tage vor Einreise nach Rumänien erfolgt ist und die einen Nachweis hierüber bei der Einreise vorlegen können, von der Quarantäne befreit. Diese Ausnahmen sind nicht abschließend.

Einreisende sollten sich im Zweifelsfall und bei Fragen zu Ausnahmen mit dem für sie zuständigen regionalen rumänischen Gesundheitsamt in Verbindung setzen, das im Einzelfall entscheidet. Die Straßengrenzübergänge sind eingeschränkt geöffnet. Die Grenzübergangsstellen und Wartezeiten können tagesaktuell bei der rumänischen Grenzpolizei abgerufen werden. Die Grenzübergänge im Luftverkehr sind grundsätzlich geöffnet.

San Marino: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach San Marino wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

San Marino ist von Covid-19 stark betroffen. Dort beträgt die Inzidenz inzwischen mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb San Marino als Risikogebiet eingestuft wurde.

Informationen zu möglichen Einreisebeschränkungen für Reisende, die über Italien anreisen oder durch Italien reisen, sind in den Reise- und Sicherheitshinweisen für Italien verfügbar (siehe oben unter "Italien").

Einreise: Die Einreise erfolgt grundsätzlich über Italien, so dass die Einreisebestimmungen für Italien (siehe "Italien" in dieser Liste) maßgeblich sind. Bei Einreise von Personen nach San Marino, die sich in den vorausgegangenen 14 Tagen außerhalb von Italien und dem Vatikan aufgehalten haben, ist die Vorlage eines negativen PCR- oder Antigen-Tests, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, oder eine Bescheinigung über eine erfolgte Sars-CoV-2-Impfung erforderlich.

Die Nachweise sind der nationalen Gesundheitsbehörde per E-Mail an laboratorio.analisi@iss.sm oder laboratorioanalisi@pec.sm zur Verifizierung zu übersenden. Weitere Informationen bietet das Außenministerium von San Marino.

Staatsangehörige San Marinos, Personen, die in San Marino ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt haben und die aus Ländern außer Italien und dem Vatikan nach San Marino zurückkehren oder sich in den vorausgegangenen 14 Tagen außerhalb dieser beiden Länder aufgehalten haben, müssen die Einreise vorab dem "Centro Unico Prenotazioni dell'ISS" melden, damit innerhalb von 48 Stunden nach Einreise ein Covid-19-Test durchgeführt werden kann.

Alternativ kann dem "Laboratorio Analisi dell'ISS" ein negatives Ergebnis eines PCR- oder Antigen-Tests oder eine Bescheinigung über die erfolgte Sars-CoV-2-Impfung vorgelegt werden. Der Covid-19-Test muss dabei innerhalb von 48 Stunden vor Einreise nach San Marino erfolgt sein. Bis zum Erhalt des Testergebnisses müssen sich die Personen in treuhänderische Quarantäne (autoisolamento fiduciario) begeben. Ist das Testergebnis positiv, muss die Quarantäne zu Hause (isolamento domiciliare) erfolgen. Die Kosten des Tests und der Quarantäne sind von den Reisenden zu tragen. Die Nichtbeachtung der Mitteilungs- und Quarantänepflicht wird mit hohen Geldstrafen geahndet.

Reisen zwischen San Marino und den italienischen Regionen, die von den italienischen Behörden als "rot" und "orange" eingestuft sind, sind verboten (außer zur Arbeit, aus gesundheitlichen oder sonstigen triftigen Gründen sowie zu Studienzwecken, wenn Präsenzunterricht gestattet ist). Triftige Gründe sind durch Selbsterklärung nachzuweisen. Triftige Gründe sind unter anderem der Besuch oder das Abholen eines minderjährigen Kindes vom oder beim anderen Elternteil, Aufsuchen des Zweitwohnsitzes, des Partners oder Einkaufsfahrten für Lebensmittel oder Produkte, die nicht am Wohnsitz erhältlich sind.

Schweden: Hochrisikogebiet

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Schweden wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

Schweden ist von Covid-19 sehr stark betroffen. Landesweit überschreitet die Zahl der Neuinfektionen 200 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Schweden als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Hochinzidenzgebiet) eingestuft wird.

Einreise: Bei Einreise muss ein negatives Covid-19-Testergebnis vorgelegt werden. Zwischen der Probenabnahme und dem Grenzübertritt dürfen höchsten 48 Stunden liegen. Es werden Ergebnisse von PCR-, Lamp- und Antigen-Tests akzeptiert. Das Testzertifikat muss folgende Informationen enthalten: Name der getesteten Person, Zeitpunkt der Probenabnahme, Art des Testes (PCR-, Lamp- oder Antigen-Test), Testergebnis, Aussteller des Zertifikats. Zertifikate werden in englischer, schwedischer, norwegischer oder dänischer Sprache akzeptiert (siehe auch Behörde für öffentliche Gesundheit Folkhälsomyndigheten).

Die Nicht-Einhaltung dieser Voraussetzungen, also zum Beispiel die Überschreitung des 48-Stunden-Zeitraums oder die Vorlage eines Testergebnisses in deutscher Sprache, führt erfahrungsgemäß zur Zurückweisung an der Grenze.

Von dem Erfordernis der Vorlage eines negativen Covid-19-Tests sind unter anderem schwedische Staatsangehörige, Minderjährige, Personen mit dauerhaftem Wohnsitz in Schweden, Personal des Güter- und Warenverkehrs sowie des Transportsektors, Grenzpendler (müssen einmal pro Woche einen Test vornehmen lassen), Seefahrer und Einreisende aus dringenden familiären Gründen ausgenommen.

Entsprechende Gründe für eine Ausnahme vom Erfordernis der Vorlage eines negativen Covid-19-Tests müssen mit aussagekräftigen Unterlagen an der Grenze belegt werden können. Die Gesundheitsbehörde empfiehlt auch diesem Personenkreis, der unter eine Ausnahmeregel fällt, sich bei der Einreise testen zu lassen und für sieben Tage abzusondern.

Weitere Informationen zum Testerfordernis und Einreisebeschränkungen aus Drittstaaten veröffentlicht die schwedische Regierung und die schwedische Polizei. Alle Reisenden (auch Personen, die vom Erfordernis der Vorlage eines negativen Covid-19-Tests befreit sind) sollten den Empfehlungen der Behörde für öffentliche Gesundheit für Einreisende folgen.

Durch- und Weiterreise Die Durchreise durch Schweden ist eingeschränkt möglich, wobei die Einreisebestimmungen des Ziellandes beachtet werden müssen. Zur Einreise in Norwegen beziehungsweise Finnland informieren die Reise- und Sicherheitshinweise für Norwegen und Finnland.

Zu Ein-, Durch- und Rückreise auf dem Land-, Luft und Seeweg über Dänemark informieren die Reise- und Sicherheitshinweise für Dänemark und die deutsche Botschaft in Kopenhagen.

Schweiz: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Schweiz wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

Die Schweiz ist von Covid-19 inzwischen stark betroffen, auch wenn die Fallzahlen derzeit zurückgehen. In allen Kantonen überschreitet die Zahl der Neuinfektionen 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb die Schweiz als Risikogebiet eingestuft wurde.

Einreise: Deutsche Staatsangehörige können derzeit grundsätzlich in die Schweiz einreisen. Bei Einreise aus von der Schweiz ausgewiesenen Risikogebieten gilt jedoch nach Einreise eine 10-tägige Quarantänepflicht in der eigenen Wohnung oder in einer geeigneten Unterkunft.

Reisende aus einem Risikogebiet müssen sich innerhalb von zwei Tagen bei der zuständigen kantonalen Behörde melden. Das Bundesland Thüringen ist als Risikogebiet eingestuft. Seit dem 19. April gilt das auch für Sachsen. Die Liste der Risikogebiete wird vom Schweizer Bundesamt für Gesundheit regelmäßig aktualisiert.

Reisende aus Risikogebieten müssen bei Einreise außerdem einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Dieses Verfahren gilt grundsätzlich auch für alle Flugreisenden, selbst wenn sie aus einem Land einreisen, das nicht zu den Risikogebieten zählt. Ohne negativen Test dürfen Fluggesellschaften Passagieren das Einsteigen ins Flugzeug nicht mehr erlauben.

Dabei kann für das Boarding auch ein immunologischer Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden ist, vorgelegt werden. Bei Einreise in die Schweiz muss allerdings das Ergebnis des PCR-Tests vorliegen, das dann nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Die Quarantäne für Reisende aus Risikogebieten kann mit Zustimmung der kantonalen Gesundheitsbehörde durch einen negativen PCR-Test ab dem siebten Quarantänetag verkürzt werden. Detaillierte Informationen zu möglichen Ausnahmen für bestimmte Personengruppen bietet die Covid-19-Verordnung "Massnahmen im Bereich des internationalen Personenverkehrs".

Grundsätzlich müssen alle Personen, die mittels Flugzeug, Schiff, Bahn oder Bus in die Schweiz einreisen ihre Kontaktdaten in einem elektronischen Einreiseformular erfassen.

Für Staatsangehörige aus Drittstaaten gelten weiterhin Einreisebeschränkungen. Weitergehende Hinweise zu den Einreisebeschränkungen bietet das Schweizer Staatssekretariat für Migration.

Durch- und Weiterreise: Alle zugelassenen Grenzübertrittstellen sind geöffnet. Die Durchreise durch die Schweiz ist möglich. Transit für Reisende aus Risikogebieten ist auf direktem Weg möglich, sofern die Einreise in den nächsten Transit- oder Zielstaat gesichert ist.

Serbien: Hochrisikogebiet

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Serbien wird derzeit gewarnt.

Serbien ist bisher von Covid-19 stark betroffen. die Gesamtzahl der Infektionen liegt landesweit auf hohem Niveau. Serbien ist als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Hochinzidenzgebiet) eingestuft.

Deutsche Staatsangehörige müssen bei Einreise nach Serbien zwingend einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ab Ausstellungsdatum sein darf. Der PCR-Test muss von einem anerkannten Labor des Wohnsitzlandes oder des Landes, aus dem die Einreise erfolgt, durchgeführt worden sein.

Die Pflicht zur Vorlage eines PCR-Tests entfällt für deutsche Staatsangehörige mit serbischer Aufenthaltserlaubnis, Kinder bis 12 Jahre (wenn der Erziehungsberechtigte oder eine andere Person, die das Kind begleitet über einen negativen PCR-Test verfügt), Personal im internationalen Güter- und Personenverkehr und Transitreisende.

Ebenfalls von dieser Regelung ausgenommen, sind Personen, die bereits in Serbien gegen Covid-19 geimpft worden sind (bei dem Impfstoff AstraZeneca ist eine Dosis bereits ausreichend) und eine von einer serbischen Gesundheitseinrichtung ausgestellte Bescheinigung haben.
Deutsche, die ihren Wohnsitz in Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Nordmazedonien, Montenegro oder Ungarn haben und nach Serbien einreisen, müssen keinen negativen PCR-Test vorlegen, wenn sie innerhalb von 48 Stunden nach Einreise dem örtlichen zuständigen Gesundheitsamt einen negativen PCR- oder Antigen-Test eines serbischen Referenzlabors vorlegen.

Deutsche Staatsangehörige mit serbischer Aufenthaltserlaubnis, die ohne negativen PCR-Test einreisen, müssen sich für 10 Tage in häusliche Quarantäne begeben. Einreise, Aufenthalt, Kontaktdaten und Gesundheitszustand müssen bei den serbischen Behörden (in Serbisch oder Englisch) innerhalb von 24 Stunden registriert werden.

Die Quarantäne wird durch Vorlage eines (kostenpflichtigen) negativen PCR-Tests aufgehoben, der von einem Referenzlabor in Serbien ausgestellt wurde. Die Terminreservierung ist online oder telefonisch +381-11/36 20 000 (an Arbeitstagen 8 bis 20 Uhr) möglich (nur in serbischer Sprache). Eine Anleitung für die Online-Terminreservierung in englischer Sprache bietet die serbische Regierung

Von dieser Regelung ausgenommen sind Deutsche im Transit, Personal im internationalen Personen- und Güterverkehr nach oder durch Serbien, sowie Deutsche, die aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Nordmazedonien, Montenegro oder Ungarn nach Serbien einreisen.

Ebenfalls von dieser Regelung ausgenommen, sind Personen, die bereits in Serbien gegen Covid-19 geimpft worden sind (bei dem Impfstoff AstraZeneca ist eine Dosis bereits ausreichend) und eine von einer serbischen Gesundheitseinrichtung ausgestellte Bescheinigung haben.

Deutsche Staatsangehörige, die zu Geschäftszwecken nach Serbien einreisen, benötigen keinen PCR-Test, wenn sie die serbische Industrie- und Handelskammer 48 Stunden vor Einreise per E-Mail inocovid19@pks.rs über die Einreise informieren. Dabei sind mit Firmenschreiben, Vor- und Nachname, Passnummer und Ausstellungsland, der geschäftliche Grund für die Einreise, das Datum und der Grenzübergang der Einreise nach Serbien, Flugnummer oder Autokennzeichen, Adresse und Aufenthaltsdauer in Serbien, Kontakttelefon und E-Mailadresse mitzuteilen.

Weiterhin ist innerhalb von 24 Stunden nach Einreise der serbischen Industrie- und Handelskammer ein negativer PCR- oder Antigentest vorzulegen, der von einem Referenzlabor in Serbien ausgestellt wurde. Weitere Informationen bietet die serbische Industrie- und Handelskammer.

Durch- und Weiterreise: Für den auf maximal 12 Stunden begrenzten Transit deutscher Staatsangehöriger ist kein negativer PCR-Test erforderlich. Dies gilt auch für Passagiere und Flugpersonal im Transit über serbische Flughäfen.

Slowakei: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Slowakei wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt.

Die Slowakei ist von Covid-19 weiterhin betroffen. Die Zahl der Neuinfektionen lag lange bei mehr als 200 und liegt weiterhin in allen Landesteilen bei mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb die Slowakei als Risikogebiet eingestuft ist.

Einreise: Reisende mit Voraufenthalten in EU-Ländern, dem Vereinigten Königreich, Island, Norwegen, Liechtenstein oder der Schweiz innerhalb der letzten 14 Tage vor Einreise in die Slowakei müssen ihre Einreise online in "eHranica" der slowakischen Regierung anmelden und eine 14-tägige Selbstisolation einhalten.

Frühestens nach acht Tagen fordert das Amt für öffentliche Gesundheit Reisende zur Durchführung eines Tests auf. Die Quarantäne endet mit der Bestätigung des negativen Testergebnisses, ansonsten bei Symptomfreiheit automatisch nach 14 Tagen. Für Kinder unter 10 Jahren endet die Quarantäne zu dem Zeitpunkt, in dem sie für die im gleichen Haushalt lebenden Personen endet.

Berufspendler mit Wohnsitz in der Slowakei und Berufspendler, die in der Slowakei arbeiten, müssen die Einreise anmelden und eine Arbeitgeberbescheinigung nach vorgegebenem Muster und ein negatives Testergebnis bei Einreise vorlegen (Antigentest nicht älter als 48 Stunden, PCR-Test nicht älter als 72 Stunden, ausländische Testergebnisse aus zertifizierten Laboren in EU-Ländern in deutscher, englischer, tschechischer oder slowakischer Sprache werden anerkannt).

Diese Personen können sich nach der Einreise unmittelbar auf eigene Kosten einem PCR-Test unterziehen. Die Quarantäne endet dann mit dem negativen Testergebnis des slowakischen Labors, andernfalls bei Symptomfreiheit nach 14 Tagen.

Das Gleiche gilt für geimpfte Personen (ab 14 Tagen nach der zweiten Impfdosis bei Impfung mit einem mRNA-Impfstoff beziehungsweise ab 28 Tagen nach der zweiten Imfpdosis bei Vektorimpfstoffen) oder Personen, die in den vergangenen sechs Monaten eine Covid-19-Erkrankung überstanden haben und eine entsprechende Bestätigung ihres slowakischen Hausarztes haben.

Ausnahmen von der Quarantänepflicht sowie gesonderte Regelungen gelten auch für den gewerblichen Personen- und Güterverkehr und für die Durchführung dringend erforderlicher medizinischer Behandlungen. Weitergehende Ausnahmen von der Quarantänepflicht veröffentlicht die slowakische Regierung. 

An allen geöffneten Grenzübergängen werden Kontrollen durchgeführt. Mit der Schließung kleinerer Grenzübergänge ist zu rechnen.

Durch- und Weiterreise: Transitreisen durch die Slowakei sind möglich, wenn die Einreise in den Zielstaat sichergestellt ist und die Durchreise durch die Slowakei auf direktem Weg ohne Zwischenstopps (Ausnahme: Tanken) erfolgt. Die Transitreise darf nicht länger als acht Stunden dauern. Ein negatives Corona-Testergebnis ist grundsätzlich nicht erforderlich, kann aber verlangt werden, wenn dieses für die Einreise in den Zielstaat vorgeschrieben ist.

Slowenien: Hochrisikogebiet

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Slowenien wird gewarnt.

Landesweit gilt eine Ausgangssperre von 21 bis 6 Uhr. Es ist mit geringfügigen Ausnahmen verboten, zwischen den Regionen Sloweniens zu reisen. Beherbergungsstätten (Hotels und ähnliches), Restaurants, Cafés et cetera sind landesweit geschlossen.

Slowenien verzeichnet inzwischen einen starken Anstieg der Neuinfektionen. Landesweit beträgt die Inzidenz derzeit mehr als 200 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Slowenien als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Hochinzidenzgebiet) eingestuft wurde.

Einreise: Deutschland wird von Slowenien als Risikogebiet geführt ("red list"). Reisende aus Deutschland unterliegen bei Einreise nach Slowenien einer 10-tägigen Quarantänepflicht. Die Dauer der Quarantäne kann nicht verkürzt werden. Zur oben genannten Quarantänepflicht gibt es Ausnahmen.

Von der Quarantänepflicht sind unter anderem Reisende befreit, die beim Grenzübertritt einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, vorlegen können. Der Test wird anerkannt, wenn dieser in einem EU-Mitgliedstaat beziehungsweise in Norwegen, Island, Liechtenstein, der Schweiz, Großbritannien oder in den USA vorgenommen wurde. Ein Antigentest ist nicht ausreichend.

Von der Quarantänepflicht befreit sind darüber hinaus bei Vorlage entsprechender Nachweise Personen, die gegen Covid-19 geimpft sind oder die sich in der Vergangenheit mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert haben.

Für die Einreise nach Slowenien auf dem Landweg stehen nur folgende Grenzübergangsstellen uneingeschränkt allen Reisenden zur Verfügung:
- Österreich: die Grenzübergangsstellen Karawankentunnel, Loibltunnel, Spielfeld (Autobahn), Bad Radkersburg und Sicheldorf.
- Italien: die Grenzübergangsstellen Vrtojba/St. Andrea, Fernetiči/Fernetti und Škofije/Rabuiese.
- Ungarn: die Grenzübergangsstellen Dolga vas/Redics und Pince/Torniyszentmiklos. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite der deutschen Botschaft

Für einen Grenzübertritt nach und für den Aufenthalt in Slowenien wird, auch für Kinder, ein gültiger Pass oder ein gültiger Personalausweis benötigt, der rechtzeitig vor Reiseantritt bei der örtlichen Stadt- oder Gemeindeverwaltung beantragt werden muss.

Die Durchreise durch Slowenien ist für deutsche Staatsangehörige unabhängig vom Land des Wohnsitzes oder Voraufenthalt stets möglich, solange die Durchreise innerhalb von 12 Stunden nach Einreise erfolgt. Kurze Zwischenstopps (zum Beispiel zum Tanken) sind nicht ausdrücklich verboten. Als weitere Voraussetzung muss dem Durchreisenden der Grenzübertritt in das Nachbarland erlaubt sein.

Für eine Durchreise durch Slowenien auf dem Landweg stehen neben den oben genannten Grenzübergangstellen zeitweise folgende weitere Grenzübergangsstellen zur Verfügung:
- Österreich: die Grenzübergangsstellen Grablach, Lavamünd, Spielfeld (Landstraße), Mureck, Langegg und Bonisdorf.
- Italien: die Grenzübergangsstellen Krvavi potok/Pesse, Robič/Stupizza, Predel/Predil, Nova Gorica (Solkan)/Gorizia (Vallico di Salcano), Neblo/Vallico di Venco und Rateče.
- Ungarn: die Grenzübergangsstellen Hodoš und Čepinci.

Spanien: Viele Teil-Reisewarnungen

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die autonomen Gemeinschaften Andalusien, Aragonien, Asturien, Extremadura, Kantabrien, Kastilien-Léon, Kastilien-La Mancha, Katalonien, Madrid, Navarra, La Rioja, dem Baskenland, in die Exklaven Ceuta und Melilla sowie auf die Kanarischen Inseln wird derzeit gewarnt.

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Gemeinschaften Galicien, Valencia, Murcia sowie auf die Balearen wird weiterhin abgeraten.

Spanien ist von Covid-19 stark betroffen, dabei ist das Infektionsgeschehen regional unterschiedlich. In den autonomen Gemeinschaften Andalusien, Aragonien, Asturien, Extremadura, Kantabrien, Kastilien-Léon, Katalonien, Madrid, Navarra, La Rioja, dem Baskenland, in den Exklaven Ceuta und Melilla sowie auf den Kanarischen Inseln liegt die Zahl der Neuinfektionen über 50 Fälle pro 100.000 Einwohner pro sieben Tage, weshalb diese Regionen weiterhin als Risikogebiete eingestuft sind.
Einreise: Die Einreise aus allen EU- und Schengen-assoziierten Staaten nach Spanien ist grundsätzlich möglich. Es bestehen aber Einschränkungen an der Landgrenze zu Portugal.
Für alle Reisenden ab einem Alter von sechs Jahren, die auf dem Luft- oder Seeweg nach Spanien einreisen und aus einem Risikoland/-gebiet kommen, gilt die Verpflichtung, ein negatives Testergebnis eines molekularbiologischen Tests (entweder ein PCR-Test oder ein sogenannter TMA-Test) mit sich zu führen. Diese Verpflichtung gilt auch für Einreisende aus Frankreich, die auf dem Landweg nach Spanien einreisen.

Die Risikoländer, zu denen auch Deutschland gehört, sind in der Anlage II der Verordnung vom 11. November 2020 aufgeführt. Die Testung darf höchstens 72 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein. Das Ergebnis muss elektronisch oder in Papierform auf Spanisch, Englisch, Französisch oder Deutsch vorliegen und folgende Angaben enthalten: Name des Reisenden, Pass- oder Personalausweisnummer (diese Nummer muss identisch sein mit der Pass-/Ausweisnummer, die im elektronischen Einreiseformular verwendet wurde), Datum der Testabnahme, Kontaktdaten des Labors, angewandtes Testverfahren, negatives Testergebnis.

Ausgenommen von der Verpflichtung, ein negatives Testergebnis mit sich zu führen, sind Transitreisende, die den Transitbereich nicht verlassen.

Flugreisende müssen ein Formular im Spain Travel Health-Portal zur Gesundheitskontrolle ausfüllen, das einen QR-Code erzeugt, der bei Einreise vorgelegt werden muss. Dies kann auch über die kostenfreie SpTH-App erfolgen. Die Registrierung kann frühestens 48 Stunden vor beabsichtigter Einreise erfolgen. In Ausnahmefällen kann auch ein Formular in Papierform ausgefüllt werden.

Die Fluggesellschaften sind verpflichtet, sich vor Abflug das elektronische Einreiseformular (QR-Code), alternativ das Einreiseformular in Papierform zusammen mit dem negativen Testergebnis, vorlegen zu lassen. Falschangaben können mit Geldstrafen geahndet werden.

Bei Einreise findet regelmäßig eine Gesundheitskontrolle durch Temperaturmessung, Auswertung des Einreiseformulars durch die Gesundheitsbehörde und eine visuelle Kontrolle des Reisenden statt. Personen mit einer Temperatur von über 37,5 Grad Celsius oder anderen Auffälligkeiten können einer eingehenderen Untersuchung unterzogen werden.

Für die Einreise von außerhalb der EU setzt Spanien die EU-Ratsempfehlung zur teilweisen Aufhebung von Einreiseverboten für Drittstaaten für bestimmte Staaten durch die Verordnung des spanischen Innenministeriums um. Die Einreise aus anderen Ländern unterliegt an den EU-Außengrenzen weiterhin Einschränkungen, nicht jedoch aus Andorra und Gibraltar.

Die Einreise von Portugal auf dem Landweg ist nur an bestimmten Grenzübergängen und zu bestimmten Uhrzeiten möglich. Es werden vorübergehend Grenzkontrollen eingeführt. Die Einreise zur Rückreise an den Wohnort (in Spanien oder anderen EU-Staaten bzw. Schengen-assoziierten Staaten) sowie zum Beispiel zu gewerblichen und beruflichen Zwecken (Grenzpendler) ist auch weiterhin gestattet.

Die Grenzübergänge Ceuta und Melilla sind geschlossen. Spanische Häfen sind für international verkehrende Kreuzfahrtschiffe bis auf weiteres gesperrt.

Durch- und Weiterreise: Für die Durchreise bestehen keine Einschränkungen. Die Weiterreise nach Portugal auf dem Landweg ist bis zunächst 19. April 2021 nur noch möglich, wenn ein Wohnsitz in Portugal nachgewiesen werden kann oder zu beruflichen (Grenzpendler) oder gewerblichen Zwecken.

Kanaren und Balearen

Absperrungen einzelner Orte können kurzfristig von den Regionalregierungen angeordnet werden. Informationen dazu werden in lokalen Medien veröffentlicht.

Auf den Balearen sind Ein- und Ausreisen aus und in andere Autonome Gemeinschaften erlaubt. Die bestehende Testpflicht für Einreisen aus einem Risikogebiet aus dem Ausland gilt auch für Einreisen aus den anderen Autonomen Gemeinschaften. Aktuelle und detaillierte Informationen, auch zur Testpflicht, sowie die entsprechenden Rechtsgrundlagen bietet die balearische Regionalregierung.

Auf den gesamten Balearen gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 22 bis 6 Uhr. Es gibt Beschränkungen der Öffnungszeiten der Gastronomie und der Geschäfte. Die Personenanzahl bei Zusammenkünften sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum ist beschränkt.

Besucher, die aus einem Risikogebiet (unter anderem Deutschland) auf die Kanaren reisen, müssen bereits bei der Einreise (siehe Einreise) ein negatives PCR- oder ein sogenanntes TMA-Testergebnis vorweisen.

Personen, die auf dem Seeweg vom spanischen Festland auf die Kanaren reisen (zum Beispiel mit den Autofähren ab Cádiz oder Huelva) müssen ein negatives Corona-Testergebnis (zugelassen sind PCR-, TMA oder Antigen-Schnelltest) vorweisen, das bei Einreise nicht älter als 72 Stunden sein darf. Zudem muss vor dem Reiseantritt das Testergebnis per E-Mail pdiasviajes@gobiernodecanarias.org (Betreff: Flugnummer/Fähre und Ankunftsdatum) geschickt werden.

Unabhängig von den oben genannten Einreisebestimmungen gilt für alle Reisenden ab sechs Jahren (auch diejenigen, die aus einem Nicht-Risikogebiet oder vom spanischen Festland anreisen), die sich in einem touristischen Beherbergungsbetrieb (Hotel, Ferienwohnung, Ferienhaus) aufhalten werden, folgendes:

1. An der Rezeption ist noch einmal das negative Covid-19-Testergebnis vorzulegen.
2. Die Durchführung des Tests darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen. Das Testergebnis ist in Papierform oder auf dem Smartphone vorzuweisen, wobei der vollständige Name der getesteten Person, der Name des Labors sowie Datum und Uhrzeit des Tests angegeben sein müssen. Es werden sowohl PCR- als auch Antigen-Schnelltests akzeptiert.
3. Der Test sollte nach Möglichkeit im Herkunftsland gemacht worden sein, kann aber auch unmittelbar im Anschluss an die Einreise in hierzu autorisierten Teststationen durchgeführt werden, wobei die Kosten von der untersuchten Person zu tragen sind. Im Falle eines positiven Testergebnisses wird eine 14-tägige Quarantäne angeordnet, die in einer von den kanarischen Behörden hierfür bereit gestellten Unterkunft verbracht werden muss.
4. Es besteht die grundsätzliche Pflicht, die spanische Corona-App "Radar COVID" zu aktivieren und diese frühestens 15 Tage nach Urlaubsrückkehr zu deaktivieren.

Auf allen Kanarischen Inseln gelten nächtliche Ausgangssperren, deren Uhrzeiten allerdings für einzelne Inseln unterschiedlich sein können.

Seit 22. März 2021 gilt für die Inseln Gran Canaria, Fuerteventura und Teneriffa wieder die "Alarmstufe 3". Die Reise von und zu anderen Kanarischen Inseln ist daher nur bei Vorliegen besonderer Ausnahmetatbestände gestattet. Ein Transit über diese Inseln bleibt weiterhin möglich, sofern die Weiterreise nachgewiesen werden kann (zum Beispiel durch Vorlage eines Anschlusstickets).

Tschechien: Hochrisikogebiet

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Tschechien wird wegen sehr hoher Infektionszahlen gewarnt.

Tschechien ist inzwischen sehr stark von Covid-19 betroffen. Landesweit überschreitet die Zahl der Neuinfektionen 200 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb die Tschechische Republik als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko eingestuft ist.

Einreise: Tschechien setzt das Europäische Ampelsystem um. Länder werden in Abhängigkeit der Infektions- und Testrate der grünen, orangen, roten und dunkelroten Länder zugerechnet. Die Kategorisierung der Länder wird vom tschechischen Gesundheitsministerium jeden Freitag mit Gültigkeit ab dem folgenden Montag vorgenommen.

Deutschland ist der roten Kategorie zugeordnet. Die Einreise aus Deutschland ist ausschließlich aus triftigem Grund möglich. Dazu zählen unter anderem Berufstätigkeit, Studium und medizinische Gründe. Ein Familienbesuch ist nur zur Ausübung des Sorgerechts oder Pflege und Unterstützung eines Verwandten möglich. Entsprechende Nachweise sind mitzuführen.

Die Reise ist vorab durch Online-Anzeige anzumelden.

Grundsätzlich ist zudem ein negativer PCR- oder Antigen-Test, der nicht älter als 72 beziehungsweise 24 Stunden sein darf, zur Einreise erforderlich. Einreisende müssen das schriftliche Testergebnis mit sich führen Nach der Einreise muss innerhalb von 5 Tagen erneut ein PCR-Test durchgeführt werden. Bis zum Erhalt des negativen Testergebnisses ist Selbstisolierung vorgeschrieben.

Das Testergebnis muss der zuständigen Hygienebehörde zugesandt werden, erst dann ist eine Beendigung der Quarantäne möglich.

Ausnahmen von der Anzeige-, Test- und Quarantänepflicht gelten unter anderem für Grenzpendler, für pendelnde Schüler und Studenten, für pendelnde Eltern zum Besuch ihrer minderjährigen Kinder und zur Ausübung des Sorgerechts, für Beschäftigte im internationalen Personen- und Güterverkehr, für in Tschechien akkreditierte Diplomaten und Beschäftigte internationaler Organisationen, für Beschäftigte, die zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit von Betrieben in Tschechien unverzichtbar sind, für Aufenthalte von maximal 12 Stunden aus triftigem Grund und für Personen, die innerhalb der vergangenen 90 Tage an Covid-19 erkrankt waren und hierüber ein ärztliches Attest vorlegen können.

Über die genauen Regelungen zu Einreise und Ausnahmen informiert das tschechische Innenministerium.

1. Grüne Kategorie: Aus Ländern der grünen Kategorie ist die Einreise – bis auf die durch die Einschränkung der Freizügigkeit ausgenommenen Gründe – uneingeschränkt möglich.

2. Orange Kategorie: Aus Ländern der orangen Kategorie ist die Einreise – bis auf die durch die Einschränkung der Freizügigkeit ausgenommenen Gründe – nur mit Negativtest (PCR oder Antigen) und Einreiseanmeldung möglich.

3. Rote Kategorie: Aus Ländern der roten Kategorie ist die Einreise nur mit Negativtest (PCR oder Antigen), Online-Einreiseanmeldung und Quarantäne möglich. Binnen fünf Tagen nach Einreise muss eine zweite PCR-Testung vorgenommen werden. Inhaber einer langfristigen oder Daueraufenthaltserlaubnis für die Tschechische Republik sowie Familienangehörige tschechischer Bürger müssen bei Einreise mit einem privaten Verkehrsmittel innerhalb von fünf Tagen nach Einreise einen PCR- oder Antigentest vornehmen lassen. Das Testergebnis muss der zuständigen Hygienebehörde zugesandt werden. Erst dann ist eine Beendigung der Quarantäne möglich.

4. Dunkelrote Kategorie: Aus Ländern der dunkelroten Kategorie ist die Einreise nur mit negativen PCR-Test, Online-Einreiseanmeldung und Quarantäne möglich. Frühestens fünf Tage nach Einreise muss eine zweite PCR-Testung vorgenommen werden. Das Testergebnis muss der zuständigen Hygienebehörde zugesandt werden. Inhaber einer langfristigen oder Daueraufenthaltserlaubnis für die Tschechische Republik sowie Familienangehörige tschechischer Bürger können bei Einreise mit einem privaten Verkehrsmittel auch einen Antigen- oder PCR-Test vorlegen.

Die Einreise und der Aufenthalt aus touristischen Gründen, zum Besuch von Freunden oder zu Freizeitaktivitäten ist unabhängig von der Kategorisierung des Landes der Einreise verboten.

Die Regelungen zur Einreise aus Ländern der orangen, roten und dunkelroten Kategorie gelten für alle EU-und EWR-Staatsangehörige einschließlich Großbritanniens und Ausländer mit langfristiger oder Daueraufenthaltserlaubnis in einem dieser Staaten. Andere Ausländer können nur mit einem von einer tschechischen Auslandsvertretung oder Behörde ausgestellten Visum nach Tschechien einreisen. Über die genauen Regelungen zu Einreise und Ausnahmen informiert das tschechische Innenministerium.

Durch- und Weiterreise: Die Durchreise auf dem Luftweg ist für Deutsche und alle weiteren EU-Staatsangehörigen durch die Tschechische Republik ohne Einreiseanmeldung und Quarantäne möglich. Transitreisende - bis auf Beschäftigte im Personen-, Waren- und Güterverkehr - die aus einem orange, rot oder dunkelrot kategorisierten Land gemäß dem Ampel-System einreisen, benötigen bei Transit auf dem Landweg einen Negativtest (PCR, nicht älter als 72 Stunden, oder Antigen, nicht älter als 24 Stunden).

Bei Flughafentransit mit Umsteigezeiten am Flughafen von bis zu 12 Stunden, ist die Vorlage eines Testergebnisses nicht erforderlich. Dies gilt auch für Drittstaater mit nachgewiesener langfristiger oder Daueraufenthaltserlaubnis in Deutschland oder einem anderen EU-Staat.

Drittstaater mit kurz- oder langfristigem Visum, das nicht von einer tschechischen Auslandsvertretung oder Behörde ausgestellt wurde, können nicht durch die Tschechische Republik durchreisen. Reisende, die aus Ländern der orangen, roten und dunkelroten Kategorie gemäß dem Ampel-System ein- oder durchreisen, müssen während der gesamten Dauer des Transits eine FFP2/KN95/N95/AS/NZ P2, DS FFR -Maske tragen. Die Durchreise darf nicht länger als 12 Stunden dauern. Vorübergehend finden wieder Grenzkontrollen durch die Bundespolizei statt.

Türkei: Hochrisikogebiet

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die gesamte Türkei wird wegen der sehr hohen Zahl an Corona-Fällen gewarnt.

Die Türkei ist von Covid-19 sehr stark betroffen. Landesweit überschreitet die Zahl der Neuinfektionen 200 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb die Türkei als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Hochinzidenzgebiet) eingestuft ist.

Einreise: Die Luft-, Land- und Seegrenzen der Türkei sind offen, es gibt Beschränkungen bei der Einreise auf dem Landweg aus dem Iran, bei der Ausreise nach Griechenland sowie bei Ein-und Ausreise nach Georgien.

Alle Flugreisenden über sechs Jahre müssen innerhalb von 72 Stunden vor der Reise ein elektronisches Formular des türkischen Gesundheitsministeriums ausfüllen. Dies gilt nicht für Transitpassagiere. Die Kontrolle erfolgt bei Einreise bzw. beim Check-In. Danach wird Reisenden ein Genehmigungscode ("HES-Code") mitgeteilt, der bei Kontrollen im Land vorgezeigt werden muss. Der Code kann auch in der Türkei per SMS oder mittels einer App erlangt werden.

Zudem müssen Reisende ab sechs Jahren bei Einreise auf dem Luft- Land und Seeweg einen negativen PCR-Test vorgelegen, der bei Flugreisen zum Ausreisezeitpunkt nicht älter als 72 Stunden sein darf. Dies gilt nicht für den Transportsektor (Flugpersonal, LKW-Fahrer, Seeleute) und für Transitpassagiere. Bei Flugreisen ist der Test beim Check-in vorzulegen.

Für Einreisende, die sich in den letzten zehn Tagen vor Einreise in Großbritannien oder Dänemark aufgehalten haben, gilt eine 10-tägige Quarantänepflicht, die durch einen negativen Covid-19-Test nach sieben Tagen verkürzt werden kann, für Einreisende die sich in den letzten zehn Tagen vor Einreise in Brasilien oder Südafrika aufgehalten haben, gilt eine 14-tägige Quarantänepflicht. Bei Einreisen aus Südafrika und Brasilien erfolgt die Quarantäne in einer staatlichen Einrichtung.

Bei Einreise in die Türkei werden Temperaturmessungen durchgeführt und bei erhöhter Körpertemperatur oder weiteren Covid-19-Symptomen auch zusätzliche Gesundheitsuntersuchungen vorgenommen.

Die Türkei fordert für Reisen nach Deutschland die Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses von allen Reisenden, die älter als zwei Jahre sind. Der PCR-Test darf bei Ausreise nicht älter als 48 Stunden sein. Eine Kontrolle erfolgt seitens der türkischen Behörden. Die Kosten müssen die Reisenden selbst tragen.

Positiv Getestete müssen sich in der Türkei in Quarantäne bzw. in ärztliche Behandlung begeben. Diese zwingend notwendige Testung vor Ausreise aus der Türkei befreit nicht von den Regeln für die Einreise nach Deutschland, etwa Quarantänepflichten. Es gelten die jeweiligen Quarantäne-Verordnungen der Bundesländer.
Ungarn: Hochrisikogebiet
Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Ungarn wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

Ungarn ist von Covid-19 sehr stark betroffen. Landesweit überschreitet die Zahl der Neuinfektionen 200 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Ungarn als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Hochinzidenzgebiet) eingestuft wurde.

Einreise: Die Einreise ist für unter anderem Deutsche grundsätzlich nicht möglich.

In dem Zusammenhang führt Ungarn strenge EU-Binnengrenzkontrollen durch. Einreisen können grundsätzlich nur noch ungarische Staatsangehörige. Diesen gleichgestellt sind Personen:
• die in Ungarn zum permanenten Aufenthalt berechtigt sind und deren Familienmitglieder,
• die über eine von der Ausländerbehörde ausgestellte, für mehr als 90 Tage geltende Aufenthaltsgenehmigung für Ungarn verfügen,
• die Sportler mit Wettbewerbsgenehmigung beziehungsweise Sportexperten einer ungarischen Sportvereinigung sind, wenn sie nach der Teilnahme an einer internationalen Sportveranstaltung nach Ungarn einreisen,
• die an einer im Ausland stattfindenden internationalen Sportveranstaltung aufgrund einer – namentlichen – Einladung oder Entsendung einer ungarischen Sportvereinigung teilnehmen, wenn sie nach der Teilnahme im Ausland nach Ungarn einreisen,
• die Beschäftigte von in Ungarn tätigen kulturellen Organisationen sind und sie als Vortragende oder Mitglieder des technischen Personals einer ausländischen Kulturveranstaltung nach der Teilnahme daran nach Ungarn einreisen.

Die Umstände sind durch geeignete Dokumente nachzuweisen. Einreisende über den Flughafen Budapest sollen das neue Quarantäne-Formular vorab ausfüllen und bei der Passkontrolle abgeben. Im Rahmen des Grenzübertritts finden Temperaturmessungen statt.

Alle Einreisenden sind auch ohne behördliche Anordnung zu unmittelbarer 10-tägiger Hausisolation verpflichtet, bei Verdacht auf eine Infektion wird Unterbringung in bestimmten Quarantäneeinrichtungen angeordnet. Aus der Isolation kann entlassen werden, wer zwei negative PCR-Tests ungarischer lizensierter Labore vorlegt, die innerhalb von fünf Tagen mit einem Zeitunterschied von mindestens 48 Stunden vorgenommen wurden.

Das negative Ergebnis eines vor der Einreise erfolgten ersten PCR-Tests wird berücksichtigt, wenn dieser von einem Labor im Schengen-Gebiet, in den USA oder in Kanada durchgeführt wurde und das negative Testergebnis in englischer oder ungarischer Sprache vorgelegt wird.

Eine nachgewiesene Covid-19-Impfung entbindet Einreisende nicht von der Pflicht zur Selbstisolation.

Die Einreise ist grundsätzlich ohne Einschränkungen, Sondergenehmigungen, Hausisolation/Quarantäne oder Testpflicht gestattet für (jeweils mit entsprechenden Nachweisen):
• den Güterverkehr,
Geschäftsreisende, die aus einem EU-/EWR-Mitgliedstaat oder aus Großbritannien zurückkehren bzw. einreisen (bei Einreise aus anderen Ländern wird Kontaktaufnahme zu ungarischer Auslandsvertretung empfohlen),
• Grenzpendler in einer bis 30 Kilometer von der Grenze entfernten Zone für maximal, 24 Stunden,
• Ungarische, polnische, tschechische und slowakische Staatsangehörige im Reiseverkehr zwischen diesen Ländern,
• Inhaber von Diplomaten- oder Dienstpässen,
• Personen, die beim Grenzübertritt glaubhaft nachweisen können, dass sie innerhalb von sechs Monaten vor dem Grenzübertritt bereits an Covid-19 erkrankt waren.

In Zweifelsfällen können bei Einreise abweichende Einzelfallentscheidungen getroffen werden. Personen, die dem generellen Einreiseverbot unterliegen, können eine Sondergenehmigung für die Einreise nach Ungarn beantragen, unterliegen bei Genehmigung aber dennoch der Quarantäne- beziehungsweise Testpflicht.

Anträge auf eine Sondergenehmigung können ausschließlich auf elektronischem Wege über die ungarische Polizei in ungarischer oder in englischer Sprache und bei nachstehenden Gründen gestellt werden:
• Teilnahme an Gerichts- oder behördlichen Verfahren in Ungarn, die mit einem durch den ungarischen Gerichtshof ausgestellten ungarischen Dokument nachgewiesen werden können,
• Inanspruchnahme einer ärztlichen Versorgung mit einer entsprechenden Bestätigung
• Studien- und Prüfungspflicht mit einer Bestätigung der Bildungseinrichtung,
• Reise im Personenverkehr zur Arbeitsverrichtung mit einer Bestätigung des Arbeitgebers,
• Teilnahme an Familienfeiern (Eheschließung, Taufe, Beerdigung),
• Betreuung und Pflege von Familienangehörigen.

Sollten Zweifel bestehen, ob der konkrete Fall dem generellen Einreiseverbot unterliegt, wird empfohlen, einen Antrag auf Sondergenehmigung zu stellen.

Die Ausreise von Ausländern aus Ungarn unterliegt grundsätzlich keinen Beschränkungen, eventuell auferlegte Quarantäne-Maßnahmen müssen jedoch befolgt werden oder ggfs. eine Sondergenehmigung zur Ausreise beantragt werden.

Durch- und Weiterreise: Transit durch Ungarn ist nur auf den dafür bestimmten Korridorrouten möglich.

Vatikan: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen zum Heiligen Stuhl/Vatikan wird gewarnt. Beachten Sie die Hinweise für Italien (siehe oben).

Zypern: Hochrisikogebiet


Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Zypern wird aufgrund sehr hoher Infektionszahlen gewarnt.

Zypern ist von Covid-19 sehr stark betroffen. Landesweit überschreitet die Zahl der Neuinfektionen 200 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Zypern als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Hochinzidenzgebiet) eingestuft ist.
Einreise: Die Flughäfen sind geöffnet und Einreisen aus bestimmten Ländern erlaubt, unabhängig von der Staatsangehörigkeit. Basierend auf der Entwicklung der Covid-19-Pandemie hat die zyprische Regierung Staaten in einer Liste kategorisiert, überprüft diese regelmäßig und passt die Kategorisierung gegebenenfalls an.

Deutschland befindet sich in der roten Kategorie.

Dies bedeutet: Einreisende aus Deutschland müssen bei Einreise einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden vor Abflug sein darf, und müssen auf eigene Kosten einen weiteren PCR-Test bei Einreise machen. Bis zum Vorliegen des Test-Ergebnisses besteht die Pflicht zur Selbstisolation.

Bestimmte Personengruppen (wie zum Beispiel Zyprer) und Personen, die aus Ländern kommen, in denen kein PCR-Test möglich ist, können sich bei Ankunft in Zypern auf eigene Kosten testen lassen. Diese Personen müssen sich drei Tage in Selbstisolation begeben und am vierten Tag einen erneuten Test auf eigene Kosten durchführen. Das Ergebnis ist den zyprischen Behörden im Anschluss per E-Mail zu übersenden.

Reisende müssen sich vor Abflug online registrieren, um einen "Cyprus Flight Pass" zu erhalten. Hierfür ist online ein Fragebogen auszufüllen und ein weitgehender Haftungsverzicht gegenüber der Republik Zypern in Bezug auf eine Covid-19-Erkrankung zu erklären. Der "Flight Pass" muss ausgedruckt beim Flug mitgeführt werden. Falls dieser bei Ankunft in Zypern nicht vorgelegt werden kann, ist mit Einreiseverweigerung oder einer Strafe in Höhe von 300 Euro zu rechnen.

Einreiserestriktionen bestehen weiterhin für aus Deutschland kommende Reisende, die sich in den 14 Tagen vor Ankunft in Zypern in einem Land aufgehalten haben, das zur "grauen Kategorie" der Liste gehört, oder die auf der Reise nach Zypern im Transit durch ein Land gereist sind, das zur "grauen Kategorie" gehört.

Die Einreise wird nur bestimmten Personengruppen erlaubt, diese müssen einen PCR-Test bei Einreise vorlegen, sich für 14 Tage in Selbstisolation begeben und sich 48 Stunden vor Ablauf der Selbstisolation einem weiteren PCR-Test unterziehen. Einreisende aus Großbritannien und Südafrika müssen in 10-tägige Quarantäne und sich sowohl bei Ankunft in Zypern als auch nach sieben Tagen einem PCR-Test unterziehen.

Nordzypern

Bei Einreisen in den nicht unter effektiver Kontrolle der Regierung der Republik Zypern stehenden Nordteil der Insel ("Türkische Republik Nordzypern TRNZ") über den Flughafen Ercan oder die Demarkationslinie, müssen Reisende einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Der Nachweis muss in türkischer oder englischer Sprache vorgelegt werden.

Alle Reisenden müssen anschließend zehn Tage zentral in einem Quarantänezentrum bleiben. Am Ende der Quarantäne wird erneut getestet. Die Kosten für die Quarantäne und den Test muss der Reisende tragen und bereits vor Einreise beglichen haben. Der Nachweis über die Bezahlung muss bei Einreise vorgelegt werden.

Diese Regelung gilt unabhängig vom Herkunftsland und der Aufenthaltsdauer. Einige Übergänge über die Demarkationslinie (Grüne Linie/Green Line) sind wieder geöffnet, allerdings auf Seite der Republik Zypern nur für Personen, die die zyprische Staatsangehörigkeit oder eine Aufenthaltserlaubnis in der Republik Zypern besitzen, unter anderem Arbeitnehmer und Studierende. Es muss ein negativer PCR-Test (siehe oben) vorgelegt werden.

Bei Einreisen in den Norden gelten ebenfalls die oben genannten Quarantäne-Regeln. Für Touristen ist der Übertritt über die Demarkationslinie von Norden nach Süden derzeit nicht möglich.
Mehr zum Thema
stats