Europäische Länder

Alle Einreisebedingungen auf einen Blick

Für Italien – hier Sizilien – gilt keine Reisewarnung mehr.
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Für Italien – hier Sizilien – gilt keine Reisewarnung mehr.

Mit der Verbreitung der Delta-Variante des Corona-Virus verschärfen etliche europäische Staaten ihre Einreiseregeln wieder – bis hin zum Einreiseverbot für Ungeimpfte. Wir geben einen Überblick.

Achtung: Diese Liste bezieht sich auf die europäischen Länder. Für Einreisen in Staaten außerhalb Europas klicken Sie bitte auf unsere Liste "So gelangt man in die wichtigsten Fernreise-Ziele".

Deutschland hebt generelle Reisewarnung auf

Zum 1. Juli 2021 hat Deutschland seine Reisewarnung für Risikogebiete aufgehoben. Gewarnt wird nun nur noch vor Hochrisiko- und Virusvariantengebieten – insgesamt sind 70 Länder davon betroffen. Im Einzelnen führt sie die Liste des Robert-Koch-Instituts (RKI) auf.

Alle Reisenden aus dem Ausland müssen bei Wiedereinreise in Deutschland vom 1. August 2021 an einen negativen Corona-Test vorweisen können. Vollständig Geimpfte sowie Genesene und negativ Getestete sind von der Quarantänepflicht nach Wiedereinreise in Deutschland davon ausgenommen. Einizge Ausnahme ist die Rückkehrer aus einem Virusvariantengebiet. In diesem Fall besteht für alle Rückkehrer – unabhängig vom Impftstatus – Test- und Quarantänepflicht (14 Tage).

Wer als Ungeimpfter aus einem Hochrisikogebiet kommt, muss sich zudem sofort für 10 Tage in Quarantäne begeben, aus der er/sie sich nach dem fünften Tag freitesten lassen kann. Geimpfte und Genesene sind bei Vorlage eines Zertifikats befreit. Eine Online-Registrierung beim Gesundheitsamt für Rückkehrer aus Hochrisiko- und Mutationsgebieten ist in jedem Fall verpflichtend.

Albanien: Hochrisikogebiet

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Albanien wird gewarnt.

Albanien ist von Covid-19 stark betroffen. Zuletzt ist die Zahl der Neuinfektionen sehr deutlich gestiegen. Albanien ist als Hochrisikogebiet eingestuft.

Einreise: Eine Einreise ist an allen offiziellen Grenzübergängen möglich.

Mit Wirkung vom 6. September 2021 gelten folgende Einreiseregeln: Alle Einreisenden müssen bei Einreise nach Albanien über einen Impfnachweis, ein negatives Testergebnis (PCR-Test nicht älter als 72 Stunden oder Antigen-Test nicht älter als 48 Stunden) oder einen Genesenennnachweis (nicht älter als sechs Monate) verfügen. Personen ohne entsprechenden Nachweis müssen sich für zehn Tage in Quarantäne begeben und nach zehn Tagen ein negatives Testergebnis vorlegen.

Kinder unter sechs Jahren sind von der Nachweispflicht befreit. Wenn die Einreise beim Wandern durch die albanischen Alpen erfolgt, ist eine sofortige Meldung bei einer Polizeistation erforderlich, ansonsten entsteht der Verdacht der illegalen Einreise und Aufenthalt.
 
Durch- und Weiterreise: Die Grenzübergänge zu den Nachbarländern sind von albanischer Seite geöffnet. Die Grenze zu Griechenland ist ebenfalls wieder geöffnet. Am Grenzübergang Mertziani ist die Öffnungszeit auf 7 Uhr bis 19 Uhr (albanische Zeit) beschränkt. Eine kurzfristige Änderung ist möglich.

Reisende müssen sich vor Reiseantritt kundig machen, ob und welche Grenzübergänge ihrer Zielländer aktuell geöffnet sind und welche Einreisevoraussetzungen vorliegen.

Andorra: Ohne Quarantänepflicht

Einreise: Andorra erlaubt die Einreise von Staatsangehörigen und Ansässigen der EU-Mitgliedstaaten sowie von Großbritannien, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, der Schweiz und dem Vatikan ohne dass hierfür ein besonderer Grund vorliegen muss und ohne Quarantänepflicht.

Reisende, die drei Nächte oder mehr in Andorra übernachten möchten, vorweisen:
• einen Nachweis, dass die vollständige Impfung mindestens 14 Tage vor Reiseantritt mit einem von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) oder der WHO oder einer Arzneimittel-Zulassungsbehörde zugelassenen Impfstoff erfolgt ist. Der Nachweis der Impfung muss folgende Angaben enthalten: Vor- und Nachname des Reisenden, Datum der Impfung, Impfstoff, Anzahl der Impfungen, Ausstellungsstaat, zuständige Stelle;
• oder ein negatives Testergebnis; anerkannt werden PCR- oder TMA-Tests, sofern die Testung höchstes 72 Stunden vor Einreise vorgenommen wurde, oder Antigen-Tests (sogenannter "Schnelltest"), sofern die Testung höchstens 48 Stunden vor Einreise vorgenommen wurde. Der Nachweis des negativen Testergebnisses muss folgende Angaben enthalten: Vor- und Nachname des Reisenden, Datum und Uhrzeit der Testabnahme, angewandtes Testverfahren, Sitzstaat des Labors, negatives Testergebnis;
• oder einen Nachweis, dass die Genesung von einer Covid-19 Infektion nicht länger als 180 Tage zurückliegt. Der Nachweis darf frühestens elf Tage nach dem ersten Positivergebnis erfolgen. Die Gültigkeit von 180 Tagen des Nachweises rechnet sich vom Tage der Entnahme des Positivergebnisses an. Der Nachweis der Genesung muss folgende Angaben enthalten: Vor- und Nachname des Reisenden, Datum der Testabnahme des ersten positiven Nukleinsäureamplifikationstests (PCR oder TMA), angewandtes Testverfahren, Ausstellungsstaat. Ausgenommen sind:
• Kinder unter sechs Jahren,
• Reisende, die in Portugal, Frankreich oder Spanien, ansässig sind,
• Reisende, die in Ländern ansässig sind, die in der vom Europäischen Zentrum für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten wöchentlich erstellten Liste als "grüne Länder" eingestuft sind,
• Reisende, die in Ländern ansässig sind, wo ein Testverhältnis pro Bevölkerung von mindestens 5000 wöchentlichen Tests pro 100.000 Einwohner mit einer Positivrate von weniger als 5 Prozent gegeben ist. Die oben genannten Nachweise müssen im Original in Papierform oder in elektronischer Form vorgelegt werden und in englischer, französischer, spanischer oder katalanischer Sprache verfasst sein. Bei Aufenthalten in touristischen Unterkünften muss einer der oben genannten Nachweise im Original vorweisbar sein, eine Kopie ist beim Einchecken auszuhändigen.

Durch- und Weiterreise: Es bestehen keine Einschränkungen für eine Durchreise nach Frankreich oder Spanien.

Armenien: Hochrisikogebiet

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Armenien wird gewarnt.

Armenien ist von Covid-19 stark betroffen. Mit Wirkung vom 19. September 2021 ist Armenien als Hochrisikogebiet eingestuft.

Einreise: Die Einreise nach Armenien ist mit einem im Ausland durchgeführten negativen PCR-Test erlaubt, der bei Einreise nicht älter als 72 Stunden sein darf. Das Ergebnis des ausländischen Tests muss auf Englisch, Russisch oder Armenisch vorliegen.

Anstelle des PCR-Tests kann auch ein vollständiger Impfnachweis gegen Covid-19 vorgelegt werden, dessen zweite Impfung spätestens 14 Tage vor Einreise erfolgt ist. Für Kinder unter einem Jahr ist kein PCR-Test erforderlich. Ohne Nachweis eines solchen ausländischen Tests müssen sich Reisende einem kostenpflichtigen Test am Flughafen in Eriwan unterziehen und sich bis zur Vorlage eines negativen Testergebnisses in Selbstisolation begeben.

Entsprechende Teststellen sind in der Ankunftshalle eingerichtet. Eine Einreise nach Armenien ohne Test ist nicht gestattet.

Bei der Einreise müssen Reisende eine Erklärung zu ihrem Gesundheitsstatus vorlegen beziehungsweise ausfüllen. Weiterführende Informationen bietet die Webseite des armenischen Außenministeriums.

Belgien: Quarantäne für Brüssel

Belgien ist weiterhin von Covid-19 betroffen, die Zahl der Neuinfektionen sinkt jedoch.

Einreise: Einreisende nach Belgien müssen grundsätzlich innerhalb von 48 Stunden vor Einreise ein elektronisches "Passenger Locator Form" (PLF) ausfüllen und elektronisch versenden. Ein Nachweis (elektronisch oder Ausdruck) soll bei Einreise mitgeführt werden, da Kontrollen möglich sind. Die Nichtbeachtung kann zu einer Geldbuße in Höhe von bis zu 250 Euro führen.

Einzelheiten, auch zur Frage, welcher Personenkreis das PLF ausfüllen muss, sind im Vorspann des Formulars erläutert.

In Abhängigkeit von der Infektionslage nimmt Belgien eine Einstufung in "rote", "orange" und "grüne" Regionen vor. Diese wird regelmäßig angepasst. Regionen in Deutschland sind überwiegend als "rot" eingestuft. "Orange" eingestuft sind nur die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Da sich die Einstufungen rasch ändern können, empfiehlt sich eine Überprüfung  vor einer geplanten Abreise

Einreisende aus orangen und grünen Regionen unterliegen keiner Test- und Quarantänepflicht, sofern sie symptomfrei sind. Reisende aus einer jetzt oder in den letzten 14 Tagen als "rot" eingestuften Region innerhalb der EU müssen bei Einreise einen vollständigen Impfnachweis (digitales EU-Covid-Zertifikat), einen Nachweis der Genesung (positiver PCR-Test innerhalb der letzten 180 Tage) oder ein negatives PCR-Testergebnis mit sich führen. Die Abstrichentnahme darf maximal 72 Stunden zurückliegen.

Seit 1. September 2021 müssen sie zusätzlich einen Test am siebten Tag nach Einreise durchführen. Eine Quarantänepflicht besteht nicht. Kinder unter 12 Jahren sowie Grenzgänger/-pendler sind von der Testpflicht befreit.

Ebenso befreit sind Personen, die aus einer roten Zone innerhalb der EU mit Kfz, Zug oder Bus einreisen und weniger als 48 Stunden in Belgien bleiben. Reisende aus einem "rot" eingestuften Land außerhalb der EU, die vollständig mit einem in der EU anerkannten Impfstoff geimpft oder genesen sind, begeben sich in Quarantäne und lassen sich am ersten oder zweiten Tag ihres Aufenthalts testen. Die Quarantäne endet mit negativem Testergebnis. Ein erneuter PCR-Test ist am siebten Tag nach Einreise erforderlich.

Reisende, die weder geimpft noch genesen sind, müssen maximal 72 Stunden vor Reiseantritt einen PCR-Test durchführen. Sie begeben sich nach Einreise für zehn Tage in Quarantäne und lassen sich am ersten und am siebten Tag testen. Die Quarantäne endet mit einem negativen Testergebnis des zweiten Tests nach Einreise.

In der Region Brüssel-Hauptstadt gilt seit 17. September 2021 für Reisende aus einer roten Zone innerhalb/außerhalb der EU, die nicht geimpft oder genesen sind, zusätzlich zur Testpflicht eine Quarantäne von 10 Tagen. Diese kann durch einen negativen PCR-Test am siebten Tag nach Einreise verkürzt werden.

Eine aktuelle Übersicht der belgischen Reiseregelungen finden Sie auf dieser Website.

Am Flughafen Brüssel erfolgen Temperaturmessungen bei allen Passagieren mit Wärmekameras. Zutritt wird bei über 38 Grad Celsius verweigert. Abholer erhalten keinen Zutritt in das Flughafengebäude. Am Flughafen ist ein Testzentrum eingerichtet.

Durch- und Weiterreise: Es gelten keine Beschränkungen für Personen, die aus einer orangen oder grünen Region zur Durchreise einreisen. Personen, die aus einer "roten Region" kommen und innerhalb von 48 Stunden durch Belgien durchreisen, benötigen keinen negativen PCR-Test. Wenn Fluggesellschaften oder das Zielland allerdings einen PCR-Test fordern, muss ein negativer PCR-Test beim Boarding vorgewiesen werden.

Bosnien-Herzegowina: Hochrisikogebiet


Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Bosnien und Herzegowina wird gewarnt.


Bosnien und Herzegowina ist von Covid-19 stark betroffen. Zuletzt ist die Zahl der Neuinfektionen sehr deutlich gestiegen, weshalb Bosnien und Herzegowina als Hochrisikogebiet eingestuft ist.

Einreise: Ausländische Staatsangehörige müssen bei Einreise nach Bosnien und Herzegowina einen negativen PCR- oder Antigen-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Davon ausgenommen sind Reisende mit einer ärztlichen Bescheinigung über die vollständige Genesung von Covid-19 im Zeitraum von 14 bis 180 Tage vor der Einreise und vollständig Geimpfte mit einem Impfnachweis. Bei zweistufigen Impfungen muss die letzte Impfung mehr als 14 Tage vor der Einreise erfolgt sein, bei einstufiger Impfung muss die einmalige Impfung mehr als 14 Tage zurückliegen.

Für Reisende, die (auch) bosnisch-herzegowinische Staatsangehörige sind, können abweichende Regelungen gelten. Ebenfalls Ausnahmen gelten für Staatsangehörige von Montenegro, Kroatien und Serbien. Informationen erteilt die bosnische Grenzpolizei.

Bulgarien: Negativer Test

Bulgarien war von Covid-19 stark betroffen, jedoch ist die Zahl der Neuinfektionen deutlich gesunken. Landesweit sank sie unter 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Bulgarien nicht mehr als Risikogebiet eingestuft ist.

Einreise: Allen EU-Staatsangehörigen ist die Einreise unter Vorlage eines negativen PCR-Tests, eines negativen Antigen Schnelltests, einer vor mindestens 14 Tagen vollständig abgeschlossenen Impfung gegen Covid-19 oder eines positiven Testergebnisses eines PCR- oder Antigen-Schnelltests, das nicht älter als sechs Monate ist und eine abgeschlossene Covid-19-Erkrankung bescheinigt gestattet. Bei Einreise darf der negative PCR-Test nicht älter als 72 Stunden sein und der Antigenschnelltest nicht älter als 48 Stunden sein.

Alternativ haben EU-Staatsangehörige mit gültigem bulgarischen Aufenthaltstitel die Möglichkeit, den PCR-Test bis zu 24 Stunden nach Einreise nachzuholen und mit einem negativen Ergebnis die zehntägige verpflichtende häusliche Quarantäne vorzeitig zu beenden.

Befreit von der Vorlage der oben genannten Test- beziehungsweise Impfbescheinigung sind neben Minderjährigen unter 12 Jahren unter anderem Busfahrer im internationalen Personenverkehr, LKW-Fahrer im internationalen Fracht- und Güterverkehr sowie Flugzeugbesatzungen.

Durch- und Weiterreise: Die Durchreise durch Bulgarien ist allen oben genannten Staatsangehörigen ohne Einschränkungen erlaubt. Es gibt keine nennenswerten Störungen beziehungsweise Schließungen von Grenzübergängen. Im Rahmen der Grenzkontrollen wird auch eine Überprüfung des Fahrzeugführers auf unbezahlte Verwarngelder vorgenommen.

Dänemark: Doppelte Testpflicht

Einreise: Dänemark nimmt eine nach Ländern und Regionen differenzierte Risikobewertung in die Kategorien "grün", "gelb", "orange" und "rot" vor, welche wöchentlich aktualisiert wird. Die jeweils geltenden Einreiseregeln und die Einstufung der Risikogebiete werden auf dem dänischen Behördenportal veröffentlicht. Dieses bietet auch eine Zusammenfassung der speziell für Touristen relevanten Informationen zu den dänischen Corona-Regelungen in deutscher Sprache.

Deutschland ist aktuell als "gelb" eingestuft, mit Ausnahme Schleswig-Holsteins. Das Bundesland Schleswig-Holstein gilt weiterhin als "grün". Für Personen mit Wohnsitz in "grün" beziehungsweise "gelb" eingestuften Ländern oder Regionen gelten aktuell folgende Einreisevoraussetzungen:

1. Triftiger Einreisegrund
Ausländer mit Wohnsitz in "grün" oder "gelb" eingestuften Ländern dürfen ohne Nachweis eines wichtigen Grundes einreisen. Ausländer mit Wohnsitz in anderen Ländern dürfen, auch wenn sie sich vor Einreise nach Dänemark in Deutschland aufgehalten haben, grundsätzlich nur bei Nachweis eines wichtigen Grundes nach Dänemark einreisen. Einreisen zu touristischen Zwecken werden in diesem Fall nicht gestattet.

2. Testpflicht
Für Einreisende – per Flugzeug, über Land und See – gilt grundsätzlich die Pflicht, bei der Einreise einen negativen Covid-19-Test vorzulegen. Ein PCR-Test darf dabei bis zu 72 Stunden und ein Antigentest bis zu 48 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein. Die Nicht-Einhaltung dieser Vorgaben führt erfahrungsgemäß zur Zurückweisung an der Grenze. Die Vorlage eines ver-/gefälschten Testergebnisses wird als Urkundenfälschung strafrechtlich verfolgt und kann mit einer Haftstrafe und Einreiseverbot bestraft werden.

Für Deutsche (außer Schleswig-Holstein) besteht die Pflicht zur Durchführung eines zweiten – kostenfreien – Covid-19-Tests spätestens 24 Stunden nach Einreise. Bei Einreise auf dem Luftweg muss dieser Test vor Verlassen des Flughafens erfolgen. An Flughäfen, Grenzübergängen und zahlreichen weiteren Standorten im Land sind für Einreisende Testzentren eingerichtet. Ausländer mit Wohnsitz in einem als "grün" eingestuften Land oder Region (aktuell Schleswig-Holstein) müssen nach Einreise keinen zweiten Test mehr vornehmen lassen.

Es gelten unter anderem Ausnahmen von der Testpflicht für folgende Personenkreise:
• Kinder bis einschließlich 15 Jahre
Vollständig Geimpfte, die mit einem durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassenen Impfstoff geimpft wurden und die entweder ein digitales Covid-19 Impfzertifikat der EU vorweisen können oder ihren Wohnsitz in einem EU- oder Schengenstaat, einem "gelben" oder "orangen" OECD-Staat oder als "gelb" eingestuften Drittstaat haben und einen anderen Impfnachweis vorlegen können. Voraussetzung ist das Verabreichen der letzten Impfdosis mehr als zwei Wochen, aber höchstens zwölf Monate vor Reisebeginn.

Personen, die zuerst mit AstraZeneca und danach als zweite Dosis mit einem mRNA-Impfstoff (Moderna oder Pfizer/BioNTech) geimpft wurden, gelten auch als vollständig geimpft, ebenso Personen mit einer Impfkombination aus Pfizer/BioNTech und Spikevax/Moderna. Als Impfnachweis wird auch der deutsche digitale Impfnachweis durch die CovPass-App akzeptiert.

Grundsätzlich muss ein Impfnachweis Angaben zum Namen, Geburtsdatum, Art des Impfstoffes, Impfstatus und Impfdatum (1. und 2. Impfung, sofern Zweitimpfung erforderlich) enthalten. Die Ausnahme gilt nicht für Personen, die sich in den letzten zehn Tagen vor Einreise nach Dänemark in einem zum Zeitpunkt der Einreise als "rot" eingestuften Land aufgehalten haben.

• Personen, die von einer vorausgegangenen Covid-19-Infektion genesen sind, können auch einen positiven Covid-19-Test (nur PCR-Test) vorlegen, wenn dieser Test zwischen 14 Tagen und 12 Monaten vor der Einreise vorgenommen wurde.

Für Einwohner Schleswig-Holsteins gilt als Bewohner des Grenzlandes eine Sonderregelung und es genügt ein negatives Ergebnis eines Covid-19-Tests, der maximal 72 Stunden vor der Einreise vorgenommen wurde. Ein zweiter Test nach Einreise ist nicht erforderlich.

3. Quarantäne
Für Personen mit Wohnsitz in einem als "grün" oder "gelb" eingestuften Land besteht keine Pflicht, sich nach Einreise in häusliche Quarantäne zu begeben. Einreisende mit Wohnsitz in "orange" oder "rot" eingestuften Ländern haben sich einer 10-tägigen häuslichen Quarantäne zu unterziehen, die frühestens vier Tage nach der Einreise durch einen weiteren, negativen PCR-Test verkürzt werden kann. Ausnahmeregelungen sind auf dem dänischen Behördenportal eingestellt.

Die Einreise über die deutsch-dänische Landgrenze ist an allen Grenzübergängen möglich; es erfolgen Stichprobenkontrollen bei der Einreise nach Dänemark. Personen, die die Corona- bedingten Einreisebestimmungen (zum Beispiel negatives Covid-19-Testergebnis, Impf- oder Genesenennachweis) nicht erfüllen, können an der Grenze zurückgewiesen werden.

Für Fragen zum Thema Einreise nach Dänemark hat die dänische Polizei eine Hotline unter +45 7020 6044 (Montag bis Mittwoch 8.00 bis 16.00 Uhr, Donnerstag 8.00 bis 15.00 Uhr, Freitag 8.00 bis 14.00 Uhr) eingerichtet. Nichtdänischen Staatsangehörigen, die deutliche Symptome von Covid-19 zeigen wird die Einreise nach Dänemark auch bei Vorliegen eines triftigen Grundes für die Reise verwehrt. Dies gilt auch, wenn ein negativer Covid-19-Test vorgelegt wird.

Durch- und Weiterreise: Ausländern mit Wohnsitz in einem als "grün" oder "gelb" eingestuften Land wird unabhängig vom Reisegrund die Durchreise durch Dänemark erlaubt. Die Pflicht zur Vorlage eines negativen Covid-19-Tests (PCR- oder Antigen-Test) gilt auch für Transitreisende, es sei denn, diese halten sich nur im Transitbereich des dänischen Flughafens auf. Weitere Informationen bieten die dänischen Behörden.

Bei Durchreise durch Dänemark müssen die Einreisebestimmungen des Ziellandes beachtet werden.

Färöer

Reisen auf die Färöer sind grundsätzlich möglich. Reisenden wird empfohlen, innerhalb von drei Tagen vor der Einreise einen PCR-Test vornehmen zu lassen. Darüber hinaus erfolgt unabhängig von Reisegrund und Herkunftsland bei Einreise ein kostenpflichtiger PCR-Test.

Ein zweiter Test ist nach vier beziehungsweise fünf Tagen vorgesehen. Reisende mit vollständigem Impfschutz oder Personen, die von Covid-19 genesen sind, müssen dennoch einen Test nach Einreise machen; ein weiterer Test nach vier Tagen ist empfohlen. Einreisende aus "grün" oder "gelb" eingestuften Ländern (es gilt die dänische Risikokategorisierung) sind bis zum Vorliegen des ersten Testergebnisses verpflichtet sich in häusliche Quarantäne zu begeben.

Danach gilt eine abgeschwächte Form der Selbstisolation bis zum Vorliegen des zweiten Testergebnisses. Einreisende aus "orange" oder "rot" eingestuften Ländern haben sich einer 10-tägigen häuslichen Quarantäne zu unterziehen, die frühestens vier Tage nach der Einreise durch einen weiteren, negativen PCR-Test verkürzt werden kann. Für vollständig Geimpfte und für von Covid-19 Genesene, deren positiver Test älter als 10 Tage ist.

Mehr Informationen zu Einreise- und Quarantäne-Bestimmungen bieten die Regierung und Gesundheitsbehörden der Färöer.

Grönland

Für Einreisen nach Grönland gilt Folgendes: Bis zum 31. Oktober 2021 dürfen nur noch vollständig Geimpfte oder von Covid-19 Genesene oder Personen mit Wohnsitz in Grönland einreisen. Kinder unter 18 Jahren sind davon ausgenommen. Als von Covid-19 Genesen gelten Personen, die einen mindestens 14 Tage und höchstens 12 Wochen alten positiven PCR-Test nachweisen können.

Es gelten zudem die dänischen Einreisebestimmungen hinsichtlich eines anerkannten Einreisegrundes je nach Risikokategorisierung des Wohnsitzlandes.

Alle Reisenden müssen vor der Einreise nach Grönland online ein Sumut-Formular ausfüllen, und Personen ab dem Alter von 2 Jahren benötigen ein negatives Ergebnis eines maximal 48 Stunden alten PCR-Tests, welcher in einem nordischen Land (zum Beispiel Dänemark oder Island) durchgeführt worden sein muss. Eine Ausnahmeregelung für vollständig Geimpfte vom Testerfordernis gibt es aktuell nicht.

Alle Reisende, die nicht vollständig geimpft sind, müssen sich umgehend für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben. Wenn ein erneuter Test, der fünf Tage nach Einreise durchgeführt wird, negativ ausfällt, kann die Quarantäne vorzeitig beendet werden.

Vollständig Geimpfte sind von der Pflicht zur Quarantäne und zur Vornahme eines zweiten Tests nach der Einreise ausgenommen. Personen gelten als vollständig geimpft, wenn sie die letzte notwendige Impfdosis erhalten haben (das heißt nicht erst 14 Tage nach der letzten Dosis, wie in Dänemark).

Weitere Informationen zu Einreise- und Quarantänebestimmungen bietet Visit Greenland.

Estland: Anmeldepflicht

Einreise: Die Einreise nach Estland ist grundsätzlich möglich. Über geltende Auflagen inklusive Ausnahmeregelungen für Geimpfte und Genesene informiert das estnische Außenministerium.

Reisende werden gebeten, elektronisch maximal 72 Stunden vor Einreise einen Anmeldebogen auszufüllen. Bei Einreise aus EU/Efta-Ländern, deren Koeffizient oberhalb von 75 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Zwei-Wochen-Frist liegt, gilt eine zehntägige Quarantänepflicht. Die aktuelle Länderliste mit den entsprechenden Covid-19-Koeffizienten veröffentlicht das estnische Außenministerium jeden Freitag mit Gültigkeit ab dem darauffolgenden Montag.

Reisende aus gelisteten Ländern können alternativ – zur Verkürzung der Quarantäne – mit einem negativen PCR-Testergebnis (maximal 72 Stunden alt) oder einem negativen Antigen-Testergebnis (maximal 48 Stunden alt) einreisen. Danach können sie unter Einschränkung sozialer Kontakte zur Arbeit und zum Arzt gehen und Einkäufe tätigen. Nach frühestens sieben Tagen muss ein zweiter Test erfolgen. Bei erneut negativem PCR-Testergebnis können Reisende uneingeschränkt ihrem Alltag nachgehen. Zu Testmöglichkeiten und Verhaltensempfehlungen informiert das estnische Health Board. 

Folgender Personenkreis ist von Test- beziehungsweise Quarantäne-Auflagen befreit:
Voll geimpfte Personen (in den letzten sechs Monaten vollständig gegen Covid-19 geimpft mit Nachweis durch WHO-Impfnachweis oder ärztliche Bescheinigung mit Informationen unter anderem zur Anzahl der verabreichten Impfdosen und Impfstoff-Zusammensetzung in englischer, estnischer oder russischer Sprache)
und genesene Personen, (nachweislich in den vergangenen sechs Monaten von Covid-19 genesen mit Nachweis durch ein Schreiben des Arztes oder des Gesundheitsamtes entweder in englischer, estnischer oder russischer Sprache).

Finnland: Zwei Tests verpflichtend


Einreise: Die Modalitäten einer Einreise nach Finnland hängen vom Infektionsgeschehen im Herkunftsland ab. Deutschland zählt derzeit als Risikogebiet.

Deutsche müssen daher zwei negative Tests vorweisen können. Der erste Test muss vor, beziehungsweise bei Einreise gemacht werden und darf nicht älter als 72 Stunden sein. Der zweite Test muss 3 bis 5 Tage nach Einreise erfolgen. Mit einem Nachweis über die Genesung nach einer Infektion oder einem Nachweis über eine vollständige Impfung besteht keine Testpflicht und auch keine Quarantäneempfehlung.

Für die Einreise aus Staaten, die nicht als Risikogebiet aufgeführt sind, gelten keine Einreisebeschränkungen. Detaillierte Informationen zu den Einreisebeschränkungen, zur Testpflicht und zur Quarantäne bieten die finnische Gesundheitsbehörde THL, der finnische Grenzschutz und Finentry.

Für die Durch- und Weiterreise bestehen zum Teil Beschränkungen, wenn der Transit im Rahmen von touristischen Reisen und nicht auf dem Luftweg erfolgt. Staatsangehörige anderer EU- und Schengen-Staaten und ihre Familienangehörigen dürfen durchreisen. Dies gilt auch für Personen, die einen EU- oder Schengen-Aufenthaltstitel haben und in einem anderen EU- oder Schengen-Staat leben.

Frankreich: Hochrisiko in Übersee

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die französischen Überseegebiete Guadeloupe, Martinique, Neukaledonien, Saint-Barthélemy, Saint-Martin, Französisch-Guayana und Französisch-Polynesien wird derzeit gewarnt. 

Frankreich ist von Covid-19 betroffen, jedoch regional sehr unterschiedlich. Die französischen Überseegebiete Guadeloupe, Martinique, Neukaledonien, Saint-Barthélemy, Saint-Martin, Französisch-Guayana und Französisch-Polynesien sind als Hochrisikogebiet eingestuft.

Einreise: Für vollständig gegen Covid-19 geimpfte Personen ist die Einreise nach Frankreich unabhängig von der französische Einstufung des Herkunftslandes in die Kategorie "grün", "rot" oder "orange" ohne Quarantäne oder besonderen Reisegrund möglich. Als vollständig geimpft gelten Personen, die einen von der EMA zugelassenen Impfstoff erhalten haben, entweder
• 7 Tage nach der Zweitimpfung mit einem Vakzin, für das zwei Impfdosen erforderlich sind (Pfizer, Moderna, AstraZeneca (Vaxevira und Covishield);
• 4 Wochen nach der Impfung mit einem Vakzin, für das nur eine Impfdosis erforderlich ist (Johnson & Johnson);
• 7 Tage nach der Impfung für Covid-19-Genesene (eine einzige Impfdosis erforderlich). Für minderjährige Kinder gelten – unabhängig davon, ob sie geimpft sind oder nicht – in Bezug auf die Quarantäne und den Reisegrund die gleichen Vorgaben wie für die sie begleitenden geimpften Volljährigen. Für ungeimpfte Kinder wird jedoch in der Regel ab einem Alter von 12 Jahren ein Test verlangt werden.

Für Personen, die nicht vollständig geimpft sind (siehe oben) oder Ihren Impfstatus nicht nachweisen können, gilt folgendes:

Für von der französischen Regierung "grün" eingestufte Länder
Die Einreise aus Deutschland und aus allen EU-Mitgliedstaaten sowie Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, der Schweiz und Vatikanstaat sowie Albanien, Australien, Bahrain, Bosnien und Herzegowina, Brunei, Hong-Kong Israel, Japan, Jordanien, Kanada, den Komoren, Korea, Kosovo, Libanon, Montenegro, Neuseeland, Nordmazedonien, Saudi-Arabien, Serbien, Singapur, Taiwan, Ukraine, Vanuatu und den Vereinigten Staaten von Amerika und die Ausreise aus Frankreich dorthin ist unter Pandemiegesichtspunkten ohne besonderen Reisegrund möglich, wenngleich Frankreich seine EU-Binnengrenzen bis Ende Oktober 2021 weiter kontrolliert.

Einreisende aus diesen Ländern ab 12 Jahren müssen einen höchstens 72 Stunden vor Reisebeginn vorgenommenen negativen PCR-Test oder Antigentest vorweisen. Für Einreisen aus Griechenland, Malta, den Niederlanden, Portugal, Spanien und Zypern muss der Test innerhalb von 24 Stunden vor Abreise erfolgt sein. Gleichwertig ist der Nachweis einer mindestens 11 Tage aber höchstens 6 Monate zurückliegenden Genesung von COVID-19.

Einreisende müssen zudem eine Erklärung zur Symptomfreiheit abgeben. Den Impf-, Test- oder Genesenenstatus können Reisende in Papierform oder digital zum Beispiel über einen Eintrag in der französischen App "TousAntiCovid" oder auch einer deutschen App ("CovPass" oder "Corona-Warn-App") nachweisen. Alle nach EU-Vorgaben ausgestellten digitalen Nachweise anderer Staaten sind kompatibel und zur Einreise verwendbar.

Ausnahmen von der Testpflicht gelten für Einreisen auf dem Landweg von weniger als 24 Stunden Dauer und in einem Umkreis von weniger als 30 Kilometer vom eigenen Wohnort, für beruflich veranlasste Reisen, deren Dringlichkeit oder Häufigkeit solche Tests nicht zulassen und für berufliche Reisen von im gewerblichen Straßenverkehr Tätigen. Das Vorliegen eines Ausnahmetatbestandes müssen Reisende mit geeigneten Dokumenten nachweisen.

Die Hinweise für Reisende werden vom französischen Außenministerium laufend aktualisiert.

Besonderheiten in Regionen und Überseegebieten


Für die Einreise nach Korsika ist entweder der Nachweis des Impfstatus oder ein negativer PCR- oder ein Antigen-Test sowie eine entsprechende Erklärung dazu erforderlich. Weitere Informationen bietet die Präfektur von Korsika.

Reisen in die Überseegebiete oder von dort nach Festlandfrankreich sind weiteren in den einzelnen Überseegebieten und je nach Ausgangspunkt und Verlauf der Einreise unterschiedlichen besonderen Bedingungen unterworfen, die den Nachweis des Impfstatus oder die Verpflichtung zur Einhaltung einer Quarantäne nach Einreise oder das Vorliegen eines wichtigen Reisegrundes betreffen oder von der Verbreitung besorgniserregender Virusvarianten in der jeweiligen Region abhängen.

Nähere Informationen bieten die auf der Website des französischen Innenministeriums verlinkten Internetseiten der örtlichen Behörden.

Georgien: Hochrisikogebiet

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Georgien wird derzeit aufgrund sehr hoher Infektionszahlen gewarnt.

Georgien ist von Covid-19 sehr stark betroffen. Die Zahl der Neuinfektionen beträgt mehr als 200 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage. Georgien ist daher als Risikogebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Hochinzidenzgebiet) eingestuft. Ungeimpfte Reiserückkehrer müssen sich in Quarantäne begeben.

Einreise: Eisende aus Deutschland dürfen ohne Impfnachweis einreisen, wenn sie deutsche Staatsangehörige oder Inhaber eines Aufenthaltstitels in Deutschland sind. Eine abschließende Liste weiterer Länder, aus denen die Einreise möglich ist, findet sich auf der Website des georgischen Außenministeriums.

Die Einreise nach Georgien muss per Nonstop-Flug oder mit einem Transitaufenthalt (ohne Verlassen des Transitbereichs des Flughafens) in einem anderen Land erfolgen. Zur Einreise ist ein negatives PCR-Testergebnis vorzulegen, das frühestens 72 Stunden vor der Einreise abgenommen wurde. Fluglinien sind gehalten, keine Passagiere zu befördern, die nicht über ein aktuelles PCR-Testergebnis in georgischer, englischer oder russischer Sprache verfügen. Zusätzlich ist auf eigene Kosten ein weiterer PCR-Test am dritten Tag nach der Einreise durchzuführen.

Kinder unter 10 Jahren sind vom Testerfordernis vor und nach der Einreise befreit. Aufenthalte in den der Reise vorangegangenen 14 Tagen sowie die Kontaktdaten für den Aufenthalt in Georgien müssen von jeder einreisenden Person vor der Reise in einem elektronischen Formular angegeben werden.

Ausnahmen gelten für Geschäftsreisende, die sich nur kurz in Georgien aufhalten wollen. Sie können ungeachtet der oben genannten Voraussetzungen aus allen Ländern einreisen und alle 72 Stunden auf eigene Kosten einen PCR-Test ablegen. Geschäftsreisende müssen sich mittels eines eigens für sie bereitgestellten elektronischen Formulars registrieren und erhalten innerhalb von zehn Arbeitstagen eine Rückmeldung der georgischen Behörden, ob die Einreise genehmigt wird.

Georgien erlaubt die uneingeschränkte Einreise auf dem Luftweg für Personen, die vollständig geimpft sind und einen entsprechenden Nachweis vorlegen können. Liegt ein ausländischer Impfnachweis vor, muss dieser in die georgische oder englische Sprache übersetzt werden. Der gelbe Impfpass aus Deutschland ist ausreichend, um die erfolgte Impfung bei der Einreise nach Georgien nachzuweisen, auch der digitale Impfnachweis wird akzeptiert.

Geimpfte Personen, die die Land- oder Seegrenze passieren, müssen einen negativen PCR-Test vorweisen, der frühestens 72 Stunden vor der Einreise abgenommen wurde. Nicht geimpfte Reisende müssen sich zusätzlich am dritten Tag nach der Einreise einem PCR-Test unterziehen.

Durch- und Weiterreise: Durchreisen sind nicht möglich. Transit-Aufenthalte am Flughafen Tiflis sind erlaubt.

Griechenland: Negativer Test


Einreise: Die Einreise nach Griechenland auf dem See-, Luft- und Landweg ist grundsätzlich für alle Personen ab zwölf Jahren nur mit einer Bescheinigung in digitaler oder schriftlicher Form über einen negativen PCR-Test (die Probenentnahme darf nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen) oder einen Schnelltest (nicht älter als 48 Stunden) eines anerkannten Testlabors aus dem Abreiseland in deutscher, englischer, französischer, griechischer, italienischer, spanischer oder russischer Sprache möglich.

Der auf dem Zertifikat angegebene vollständige Name muss mit dem Namen im Ausweisdokument übereinstimmen. Reisende, die anhand eines digitalen oder schriftlichen Zertifikates eine vollständige Impfung (in einer der o.g. Sprachen unter Nennung des vollständigen Namens des Reisenden, des Impfstoffs, der Anzahl der Impfdosen) nachweisen können und diese 14 Tage vor Einreise abgeschlossen haben, benötigen keine Bescheinigung über einen negativen Test.

Für den Nachweis reicht in der Praxis die Vorlage des internationalen Impfausweises ("Internationale Bescheinigungen über Impfungen und Impfbuch", gelb) oder des Digitalen Covid-Zertifikats der EU (zum Beispiel in der CovPass-App oder Corona-Warn-App) aus. Ob Kreuzimpfungen oder nur eine Impfung nach einer Genesung als vollständiger Impfstatus anerkannt werden, ist nicht abschließend geklärt.

Den deutschen Auslandsvertretungen in Griechenland sind bisher jedoch keine Probleme hinsichtlich der Anerkennung bekannt geworden. Reisende, die von einer Infektion genesen sind, können alternativ eine Genesenenbescheinigung in digitaler oder schriftlicher Form, ausgestellt durch eine Behörde oder ein zertifiziertes Labor, vorlegen. Die Bescheinigung darf frühestens 30 Tage nach dem ersten positiven Test, durchgeführt durch eine öffentliche Behörde oder ein zertifiziertes Labor, ausgestellt werden und ist bis zu 180 Tage danach gültig.

Unabhängig davon wird bei Ankunft in Einzelfällen ein kostenloser Covid-19-Schnelltest durchgeführt, der verpflichtend ist. Nicht geimpfte oder genesene Einreisende unter anderem aus Bulgarien, Albanien, Nordmazedonien und der Türkei (unabhängig von der Staatsangehörigkeit) werden bei Einreise obligatorisch einem Antigen- oder PCR-Test unterzogen.

Reisende (unabhängig von der Staatsangehörigkeit), unter anderem aus den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und des Schengenraums, die die genannten Bedingungen erfüllen und auf direktem Luftweg über die internationalen Flughäfen, über die Seehäfen Igoumenitsa, Korfu und Patras sowie auf dem Landweg über die Grenzstellen Evzoni, Doirani und Niki (Nordmazedonien), Nymphaea (Nymfaia), Ormeni, Exochi und Promachonas (Bulgarien), Kastanies und Kipoi (Türkei) sowie Kristallopigi, Kakavia, Mavromati und Mertziani (Albanien) einreisen, sind vom Erfordernis einer Quarantäne befreit.

Alle anderen Einreisenden müssen sich in eine siebentägige häusliche Quarantäne begeben. Eine frühere Ausreise ist möglich. Bei einem positiven Testergebnis wird eine bis zu zehntägige Quarantäne an einem geeigneten, von den zuständigen Behörden bestimmten Aufenthaltsort angeordnet. Die Zuweisung des Aufenthaltsorts kann längere Zeit in Anspruch nehmen. In der Regel können Reisende den Quarantäne-Ort nicht selbst bestimmen, es sei denn sie haben ein 4- oder 5-Sterne-Hotel gebucht, das den Service von Quarantäne-Zimmern, wie von der griechischen Zivilschutzbehörde vorgeschrieben, gewährleisten kann.

Die deutschen Auslandsvertretungen haben keinen Einfluss auf dieses Verfahren. Fragen und Beschwerden richten Sie bitte direkt an die griechische Zivilschutzbehörde, entweder telefonisch unter 0030-213-1510-100/171/172/186/196 oder per E-Mail an generalsecretary@civilprotection.gr

Zur Aufhebung der Quarantäne müssen sich Reisende am letzten Tag (der Quarantäne) einem obligatorischen PCR-Labortest unterziehen.

Für alle Einreisen auf dem See-, Luft- und Landweg gilt eine Online-Anmeldepflicht. Reisende müssen vor Abreise nach Griechenland ein Online-Formular ("Passenger Locator Form", https://travel.gov.gr/#/ PLF) ausfüllen. Jeder Reisende, Kinder eingeschlossen, muss im PLF aufgeführt werden. Angehörige eines Haushalts sollen laut Angaben der griechischen Behörden ein gemeinsames PLF ausfüllen und darin Erwachsene und Kinder angeben.

Nach erfolgter Anmeldung erhalten Reisende eine Bestätigung mit einem QR-Code, der spätestens am Tag der Einreise automatisiert per E-Mail zugesandt wird. Der QR-Code muss beim Check-In/Boarding vorgezeigt werden. Kann bei Einreise kein Code vorgezeigt werden, ist eine Geldbuße von 500 Euro möglich.

Gegebenenfalls auftretende technische Probleme bei Registrierung über die "Passenger Locator Form" können nur direkt mit den griechischen Behörden aufgenommen werden. Es wurde eine Servicerufnummer unter 0030 215 5605151 (montags bis freitags von 9.00 bis 21.00 Uhr) geschaltet. Die deutschen Auslandsvertretungen in Griechenland haben keinen Einfluss auf das Registrierungsverfahren.

Die Einreise am Grenzübergang Mertziani (Albanien) ist nur von 8 – 20 Uhr möglich. Bei Ein- beziehungsweise Ausreise auf dem Landweg von/nach Deutschland sind die Einreisebestimmungen der Transitländer zu beachten.
 
Durch- und Weiterreise: Die Einreise aus der Türkei auf dem Landweg nach Griechenland ist über die Grenzübergänge Kastanies und Kipoi möglich und auf eine Höchstzahl von 1500 Personen pro Woche beschränkt.

Großbritannien: Hochrisikogebiet

Vor touristischen Reisen nach Großbritannien samt Gibraltar, Isle of Man, Kanalinseln und aller Überseegebiete wird aufgrund der sehr hohen Zahl an Neuansteckungen gewarnt.

Das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland ist von Covid-19 weiterhin betroffen. Es kommt derzeit wieder verstärkt zu lokalen Ausbrüchen, insbesondere auch von Fällen ansteckenderer Varianten. Die Zahl der Neuerkrankungen überschreitet 200 pro 100.000 in sieben Tagen. Das Vereinigte Königreich ist daher als Hochrisikogebiet eingestuft. Ungeimpfte Rückkehrer müssen sich für 10 Tage in Quarantäne begeben. Nach fünf Tagen ist ein Freiresten möglich.

Einreise: Ein- und Ausreisen auch ohne triftigen Grund sind möglich, jedoch gelten für die Einreise nach England unterschiedliche Einreisebeschränkungen.

Länder sind farblich in verschiedene Kategorien (Listen) eingeteilt, von "green" über "amber" bis "red".

Seit 8. August 2021 ist Deutschland in der Kategorie "green". Somit gilt:

Online-Anmeldung, Covid-19-Test vor Einreise, ein weiterer Test vor/am Tag zwei, keine Quarantäne (auch ohne vollständige Impfung)

Minderjährige:
-
Minderjährige im Alter von 4 Jahren und jünger benötigen keinen Covid-19-Test zur Einreise.
- Minderjährige im Alter zwischen 5 und 10 Jahren, die in Deutschland oder im Vereinigten Königreich Großbritannien wohnhaft sind bzw. dort ihren legalen Aufenthalt haben, benötigen vor Einreise keinen Covid-19 Test, müssen jedoch den Test vor oder am Tag 2 nach Einreise machen. Ankunftstag ist der Tag 0.
- Minderjährige im Alter zwischen 11 und 17 Jahren müssen vor Einreise und vor oder am Tag 2 nach Einreise einen Covid-19-Test machen.
- Für alle Minderjährigen, die in Deutschland oder im Vereinigten Königreich Großbritannien wohnhaft sind bzw. dort ihren legalen Aufenthalt haben, entfällt die Quarantänepflicht.

Für Für die Einreise nach Schottland gelten ähnliche Regeln. Seit 8. August 2021 ist Deutschland in die grüne Liste eingestuft. Details finden sich auf der Internetseite der schottischen Regierung.

Ähnliche Einreisebeschränkungen gelten in Wales und in Nordirland.

Bei allen Einreisen nach England aus allen Ländern mit Ausnahme Schottlands, Nordirlands, Irlands, Isle of Man, Jersey und Guernsey muss ein negativer Covid-19-Test  vorgelegt werden, der bei Einreise nicht älter als drei Tage sein darf. Anerkannt werden PCR-Tests, RT-Lamp-Tests sowie Antigentests ("lateral-flow-Test").

Der negative Testnachweis, in Englisch, Französisch oder Spanisch (eine Übersetzung ist nicht ausreichend), muss bereits vor Reisebeginn (vor Einstieg Flugzeug, Fähre und Zug) vorgelegt werden. Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder unter 11 Jahren. Weitere Details bietet die britische Regierung.

Reisende, die ohne einen negativen Covid-19-Test nach England einreisen, müssen mit einer Geldstrafe von mindestens 500 Pound Sterling rechnen.

Einreisende nach England und Reisende, die über England nach Wales reisen, die sich in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einem Land auf der "roten Liste" aufgehalten haben, müssen neben dem Covid-19-Test vor Einreise für zehn Tage eine Hotelquarantäne in Großbritannien absolvieren. Während des Hotelaufenthalts finden am zweiten und achten Tag nach Einreise weitere Tests statt.

Das Hotel ist vorab über eine Website der britischen Regierung zu buchen. Aufenthalt, Verpflegung und die Tests während der Quarantäne kosten 1750 Pfund. Informationen können auf der Webseite der britischen Regierung nachgelesen werden.

Verstöße gegen die Quarantänepflicht in einem Hotel und auch falsche Angaben hinsichtlich des Aufenthalts in einem Land auf der "roten Liste" in den zehn Tagen vor Einreise kann mit einer Haftstrafe von bis zu zehn Jahren geahndet werden.

Einreisende nach England und Reisende, die über England nach Wales reisen, müssen neben dem Covid-19-Test vor Einreise zusätzlich vorab zwei weitere Tests buchen: einen vor oder am zweiten Tag nach Einreise und einen weiteren Test am oder nach dem achten Tag nach Einreise (Regelung für vollständig Geimpfte siehe oben). Die Buchung muss vor/bei Einreise nachgewiesen werden und ist kostenpflichtig.

Den Beförderungsunternehmen ist die Beförderung nach Großbritannien ohne einen Nachweis über die Buchung weiterer Tests nach Einreise untersagt. Informationen zu den Tests nach Einreise und welche Anbieter dafür zulässig sind, können auf der Website der britischen Regierung nachgelesen werden.

Für Einreisen aus Deutschland nach England, und wenn Sie sich in den zehn Tagen vor Einreise nicht in einem Land auf der "roten Liste" aufgehalten haben, besteht die Möglichkeit, sich nach fünf Tagen von der Quarantäne zu befreien. Voraussetzung ist ein negativer Covid-19-Test. Der Test ist kostenpflichtig und muss bei einem von der Regierung des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland lizenzierten Labor durchgeführt werden.

Auch bei einer Befreiung von der Quarantäne bleibt der Test am achten Tag weiterhin verpflichtend. Es ist mit Kosten von 80 bis 300 Pfund/Test zu rechnen. Nähere Informationen bietet die britische Regierung.

Für alle Einreisenden gilt grundsätzlich die Pflicht zur elektronischen Anmeldung vor Einreise. Diese soll die britischen Behörden in die Lage versetzen, im Falle entdeckter Corona-Infektionen eine Nachverfolgung zu ermöglichen. Daher müssen zahlreiche Angaben einschließlich des Beförderungsmittels sowie des Ortes angegeben werden.

Die elektronische Anmeldung erfolgt ausschließlich im Internet frühestens 48 Stunden vor Einreise. Bei der Einreise muss dann die erfolgte Anmeldung nachgewiesen werden. Verletzungen der Anmeldepflicht können mit empfindlichen, regional unterschiedlichen Bußgeldern geahndet werden.

Bei Rückfragen steht montags bis freitags eine Hotline der britischen Regierung unter +44 800 678 1767 zur Verfügung. Von der Quarantäne ausgenommen sind Reisende, die aus Irland, den Kanalinseln sowie von der Isle of Man einreisen und sich in den 14 Tagen vor Einreise dort aufgehalten haben. Darüber hinaus gelten für eine Reihe von Berufen und Tätigkeiten Ausnahmen von den vorgenannten Einreisebeschränkungen. Für vollständig Geimpfte sowie Genesene gibt es bislang keine Ausnahmen oder Erleichterungen bei der Einreise.

Durch- und Weiterreise: Ein Transit durch das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland sowie die Weiterreise von Nordirland nach Irland ist erlaubt. Transitreisende müssen sich vorab elektronisch anmelden, auch wenn sie sich nur im Transitbereich eines Flughafens aufhalten und einen negativen Covid-19-Test vorlegen. Reisende, die sich in den zehn Tagen vor Einreise in einem Land auf der "roten Liste" aufgehalten haben, müssen sich in eine Hotel-Quarantäne begeben.

Die Bestimmungen für die Weiterreise aus dem Vereinigten Königreich nach Frankreich, Belgien und die Niederlande haben sich mehrfach kurzfristig geändert. Einreisen mit dem Flugzeug oder der Autofähre in die Niederlande sind unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt, so auch der Transit durch Belgien.

Kanalinseln, Isle of Man, Gibraltar
Auf Guernsey und Alderney gelten Einreisebeschränkungen. Alle Einreisenden müssen einen „Travel Tracker“ anlegen.

Länder werden in vier verschiedene Kategorien unterteilt. Deutschland befindet sich aktuell in Kategorie 2: Test bei Einreise und am siebten Tag nach Einreise. Befreiung von der Quarantäne, sobald das Ergebnis des ersten Tests vorliegt und dieser negativ ist.

Ausnahmen für aus Deutschland reisende vollständig geimpfte Personen gelten mit Wirkung vom 16. August. Verstöße können mit einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Pfund geahndet werden. Weitere Informationen bieten die Behörden von Guernsey.

Einreisende nach Jersey müssen bei Einreise über England einen negativen Covid-19 Test von einem dort zugelassenen Labor, der maximal 72 Stunden vor Abfahrt gemacht werden muss, vorlegen. Direktreisende müssen den Test bei Einreise machen. Eine mögliche Quarantäne hängt vom Impfstatus ab. Weitere Informationen bieten die Behörden von Jersey.

Auf der Isle of Man müssen alle Einreisenden einen negativ Covid-19-Test vorlegen und sich in eine siebentägige Quarantäne begeben, es sei denn sie sind vollständig geimpft. Weitere Informationen bieten die Behörden der Isle of Man.

Einreisen nach Gibraltar sind möglich. Wie in England werden die Länder, aus denen die Reisenden kommen in drei Farben unterteilt. Jede Farbe beinhaltet eigene Einreisebeschränkungen. 

Einreiseerleichterungen gelten für vollständig Geimpfte. Weitere Informationen bietet die britische Regierung.

Irland: Border Hochrisikogebiet

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Region Border uwird gewarnt.

Irland ist von Covid-19 weiterhin betroffen, jedoch in regional unterschiedlicher Ausprägung. Die Region Border ist als Hochrisikogebiet eingestuft.

Einreise: Vor beziehungsweise bei Einreise ist für die irischen Behörden von allen Reisenden verpflichtend ein Formular (Covid-19 Passenger Locator Form) mit Angabe der Wohnadresse in Irland auszufüllen, an der man sich die nächsten 14 Tage aufhalten wird. Das Formular muss zwingend online ausgefüllt werden. Verstöße gegen die Ausfüllpflicht (auch Falschangaben) oder das Ausfüllen des Formulars von Hand können strafrechtlich verfolgt werden, ohne online ausgefülltes Formular darf die Fluglinie Passagieren das Boarding verweigern.

Ausführliche Informationen zur Einreiseanmeldung bietet die Website der irischen Regierung.

Grundsätzlich müssen alle Einreisenden aus einem Land der Europäischen Union, Island, Lichtenstein, Norwegen oder Schweiz entweder einen negativen RT-PCR-Test, einen Nachweis, dass sie vollständig geimpft sind, oder einen Nachweis, dass sie genesen sind, vorlegen und sind damit von der Quarantänepflicht ausgenommen.

Als Nachweise gelten:
• Für negativ Getestete ausschließlich ein negatives Testergebnis eines RT-PCR-Tests, der bei Einreise nicht älter ist als 72 Stunden.
• Für Geimpfte der Nachweis einer vollständigen Impfung mit einem von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassenen Impfstoff. Als vollständig geimpft gilt man in Irland, wenn man alle erforderlichen Impfdosen erhalten hat und je nach Impfstoff mindestens sieben bzw. fünfzehn Tage zurückliegen.
• Für Genesene der Nachweis, dass man in den letzten 180 Tagen von einer Covid-19-Infektion genesen ist. Als Nachweis wird auch ein digitales COVID-Zertifikat der EU anerkannt, siehe dazu auch ausführliche Informationen auf der Webseite der irischen Regierung

Auch Kinder, die zwischen 12 und 17 Jahre alt sind, müssen einen negativen RT-PCR-Test vorlegen, es sei denn, sie sind vollständig geimpft oder von einer Covid-19-Infektion genesen.

Einreisende, die sich vorab auch in einem Land außerhalb der Europäischen Union, Island, Lichtenstein, Norwegen und Schweiz aufgehalten haben, finden ausführliche Informationen zu den geltenden Einreisebedingungen auf der Website der irischen Regierung.

Durch- und Weiterreise: Transitreisen über irische (Flug-) Häfen sind möglich.

Island: Testpflicht für alle

Einreise: Island hat alle Länder außer Grönland als Hochrisikogebiete eingestuft.

Reisende müssen vor der Abreise nach Island ein Registrierungsformular ausfüllen, das unter anderem Kontaktdaten, Flug- und Aufenthaltsdaten sowie Informationen zum Gesundheitszustand und zu Voraufenthalten abfragt.

Für alle Reisenden, die keinen Nachweis über eine abgeschlossene Impfung gegen Covid-19 oder über die Genesung vorlegen können, gilt grundsätzlich die Pflicht, bei der Einreise einen negativen PCR-Test vorzulegen, der maximal 72 Stunden vor Abflug vorgenommen wurde. Ausgenommen hiervon sind Kinder, die im Jahr 2005 oder später geboren wurden.

Darüber hinaus müssen auch Geimpfte und Genesene (Erkrankung ist länger als sechs Monate her) bei der Einreise einen negativen Covid-19-Test vorlegen, der maximal 72 Stunden vor Abflug vorgenommen wurde. Für diese Personengruppe wird alternativ zum PCR-Test auch ein Antigen-Schnelltest anerkannt. Von der Testpflicht ausgenommen sind ebenfalls Kinder, die im Jahr 2005 oder später geboren wurden.

Reisende, die innerhalb der letzten sechs Monate an Covid-19 erkrankt waren, müssen keinen negativen PCR- oder Antigen-Schnelltest bei der Einreise vorlegen. Stattdessen muss ein positiver PCR-Test vorgelegt werden, welcher nicht jünger als 14 Tage und nicht älter als 6 Monate sein darf. Die isländische Gesundheitsbehörde informiert über die Anforderungen an das bei der Einreise vorzulegende Zertifikat über die Genesung bzw. den Impfnachweis.

Die Anerkennung hängt von der abschließenden Entscheidung der isländischen Grenzbehörde ab.

Reisende, die keinen Nachweis über eine Impfung gegen Covid-19 oder über eine überstandene Covid-19-Infektion vorlegen können, müssen bei Einreise einen PCR-Test durchführen lassen und sich dann für fünf Tage in Quarantäne begeben, bevor sie sich einem weiteren PCR-Test unterziehen. Erst nach Erhalt eines negativen Testergebnisses darf die Quarantäne beendet werden, im Falle eines positiven Testergebnisses wird eine Isolation angeordnet.

Die Unterbringung in einer staatlichen Quarantäneunterkunft wird angeordnet, wenn keine geeignete häusliche Unterkunft über das Registrierungsformular nachgewiesen wird. Grundsätzlich ausgenommen hiervon sind Kinder, die im Jahr 2005 oder später geboren wurden.

Personen mit gewöhnlichem Aufenthalt oder engen Verbindungen in Island, die vollständig geimpft oder genesen (Genesene, die innerhalb der letzten sechs Monate an Covid-19 erkrankt waren und einen positiven PCR-Test, minimal 14 Tage alt und maximal 6 Monate alt, vorlegen können, müssen diesen Test nicht vorlegen) sind, müssen innerhalb von 48 Stunden nach der Einreise einen Covid-19-Test vornehmen lassen. Anerkannt werden PCR-Tests oder Antigen-Schnelltests. Die Testpflicht besteht auch für Kinder, die im Jahr 2015 oder früher geboren wurden.

Aktuelle Informationen zu den Einreisebestimmungen und den Quarantäneregeln bieten die isländische Gesundheitsbehörde, der isländische Zivilschutz  und die isländische Polizeibehörde.

Durch- und Weiterreise: Transitreisen über Island (ohne Aufenthalt im Land) sind möglich und unterliegen keinen Quarantäne-Bestimmungen. Transitaufenthalte im Land unter 48 Stunden sind nur in einer Quarantäne-Unterkunft möglich. Für Weiterreisen nach Nordamerika gelten die Reise- und Sicherheitshinweise für die USA beziehungsweise Kanada.

Italien: Testpflicht

Einreise: Aus Ländern der Europäischen Union und damit auch aus Deutschland ist die Einreise nach Italien grundsätzlich ohne Quarantänepflicht gestattet, jedoch können Reisen innerhalb Italiens je nach Einstufung der Region eingeschränkt werden.

Personen, die sich in den letzten 14 Tagen vor Einreise in Großbritannien aufgehalten haben, müssen ein negatives Testergebnis vorweisen, sich fünf Tage in Quarantäne begeben und anschließend einen weiteren Test absolvieren.

Die Einreise muss über ein Online-Formular angemeldet werden. Nur in Fällen, in denen eine Online-Registrierung aus technischen Gründen (noch) nicht möglich ist, kann die Einreiseerklärung (in italienischer Sprache) – die englische Sprachfassung dient nur als Übersetzungshilfe – in Papierform vorgelegt werden.

Reisende, die sich in den 14 Tagen vor Einreise nur in Ländern der Europäischen Union und damit auch in Deutschland aufgehalten haben, müssen bei Einreise ein "EU Digital Covid-Certificate"  (in Italien certificazione verde Covid-19) vorlegen, das einen der drei folgenden Nachweise enthält:
• ein negatives Testergebnis (PCR oder Antigen-Test, nicht älter als 48 Stunden, Kinder unter 6 Jahren sind ausgenommen), oder
• eine seit mindestens 14 Tagen abgeschlossene Impfung mit einem von der EMA zugelassenen Impfstoff, oder
• Nachweis einer Genesung von Covid-19.

Alle in einem EU- oder Schengen-Mitgliedstaaten ausgestellten Nachweise in digitalem oder Papierformat (einschließlich des gelben Impfausweises) in italienischer, englischer, französischer oder spanischer Sprache sind diesem Zertifikat gleichgestellt.

Reisende ohne "EU Digital Covid-Certificate" sind verpflichtet, sich zehn Tage selbst zu isolieren und am Ende einen Test vorzunehmen.

Durch- und Weiterreise: Die Durchreise durch Italien mit dem eigenen PKW ist aus den EU-/Schengen Staaten bis zu 36 Stunden ohne Einschränkungen und ohne Testpflicht möglich. Für Transitreisen zum Beispiel per Bus oder Zug sind die unter Einreise erläuterten Bedingungen zu beachten. Zur Durch- beziehungsweise Weiterreise durch Österreich und durch die Schweiz sind die Transitbestimmungen dieser Länder zu beachten.

Regionen

Die einzelnen Regionen und Kommunen in Italien können in Abhängigkeit des Infektionsgeschehens individuelle Regeln und Beschränkungen erlassen.

Vor der Einreise nach Sardinien muss eine Registrierung vorgenommen werden. Reisende müssen den Nachweis der Registrierung und ein gültiges Ausweisdokument mit sich führen. Daneben ist eine Bescheinigung über eine erfolgte Impfung gegen Covid-19 oder ein negativer Testnachweis, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, erforderlich.

Kann ein negativer Test bei Einreise nicht vorgewiesen werden, muss er bei Einreise nachgeholt werden und die Einhaltung einer 10-tägigen Quarantäne ist zwingend vorgeschrieben. Weiterführende Informationen veröffentlich die Regionalregierung auf ihrer Website.

Kosovo: Hochrisikogebiet

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Kosovo wird gewarnt.

Kosovo ist von Covid-19 sehr stark betroffen. Zuletzt sind die Infektionszahlen deutlich gestiegen. Kosovo ist daher als Hochrisikogebiet eingestuft.

Einreise: Ausländische Staatsangehörige ab 11 Jahren müssen unabhängig vom Herkunftsland und Reiseweg bei Einreise einen aktuellen negativen PCR-Test (Probeentnahme maximal 72 Stunden vor Einreise) vorlegen. Reisende, die über einen Nachweis verfügen, dass sie seit mindestens zwei Wochen vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, benötigen keinen Negativtest bei Einreise.

Durch- und Weiterreise: Die direkte Durchreise von einer Landgrenze zur anderen sowie von und zum Flughafen Pristina ist für alle Reisenden ohne Test gestattet, wenn die Aufenthaltszeit in Kosovo nicht mehr als drei Stunden beträgt.

Kroatien: Eine Risikoregion

Von Reisen in die kroatischen Gespanschaft Zadar wird angeraten.

Kroatien ist von Covid-19 weiterhin betroffen, regional jedoch sehr unterschiedlich. Derzeit wird die Zahl der Neuinfektionen von mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage nur noch in der Gespanschaft Zadar überschritten. Dies gilt daher als Risikogebiete. 

Einreise: Einrsende aus Deutschland können ohne Vorlage eines Impfzertifikats, einer Genesungsbestätigung oder eines Tests nach Kroatien einreisen, wenn sie über ein digitales Covid-Zertifikat der EU verfügen.

Bei der Einreise werden die Kontaktdaten der Reisenden für die Dauer des Aufenthalts in Kroatien registriert. Zur Vermeidung langer Wartezeiten bei einem Grenzübertritt empfiehlt das kroatische Innenministerium, die Kontakt- und Aufenthaltsdaten vorab online zu hinterlegen. Die geltenden Test- und Quarantänevorschriften werden vom kroatischen Innenministerium auch in deutscher Sprache veröffentlicht.

Durch- und Weiterreise: Der Transit durch Kroatien ist erlaubt, sofern die Durchreise durch die sich anschließenden Transitländer und die Einreise in den Zielstaat gesichert sind. Sofern der Transit binnen 12 Stunden stattfindet, löst er keine Test- und Quarantäneauflagen aus. Einige Staaten haben Kroatien als Risikogebiet eingestuft, so dass ein Transit zum Beispiel durch Österreich nur ohne Zwischenstopp gestattet ist.

Lettland: Testpflicht

Einreise: Reisende aus der EU (einschließlich Deutschland), Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich dürfen mit Wirkung vom 16. Juni wieder ohne triftigen Grund nach Lettland einreisen. Die 10-tägige Quarantänepflicht sowie die Pflicht zur Vorlage eines negativen PCR-Tests entfällt für Personen, die:

- bei Einreise ein digitales Covid-Zertifikat der EU vorlegen,
- in den vergangenen sechs Monaten von Covid-19 genesen sind und einen Nachweis darüber vorlegen können;
- einen Nachweis über eine vollständige Impfung gegen Covid-19 vorlegen können und sich in den letzten 14 Tagen nur in der EU, den Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums, der Schweiz oder dem Vereinigten Königreich aufgehalten haben. Weitere Informationen bietet die Webseite des Lettischen Außenministerium.

Es besteht bei Einreise nach Lettland eine Registrierungspflicht für alle Reisenden. 48 Stunden vor der geplanten Einreise ist ein elektronischer Fragebogen auszufüllen. Der nach der Registrierung erhaltene QR-Code ist den Grenzbeamten bei der Einreise vorzuzeigen und während der gesamten Dauer des Aufenthaltes für Kontrollen bereitzuhalten.

Falls ein Aufenthalt von weniger als 10 Tagen geplant ist, darf man unter Einhaltung der Quarantänevorschriften an dem im Fragebogen für die Ausreise angegebenen Tag aus Lettland ausreisen. Weitere Auskünfte erteilt das Covid-19-Informationszentrum zwischen 8.30 und 17.00 Uhr unter der Telefonnummer +371-6738 7661 in englischer Sprache. Das Informationszentrum kann auch per E-Mail (pasts@spkc.gov.lv) erreicht werden.

Durch- und Weiterreise: Die Registrierungs- und Testpflicht gilt auch für die Durchreise. Die Durchreise muss innerhalb von 12 Stunden erfolgen ab Einreiseregistrierung. Davon ausgenommen sind internationale Flugpassagiere, die einen Aufenthalt von bis zu 48 Stunden haben, Crewmitglieder mit 72 Stunden Aufenthalt, Flugpassagiere, die sich nicht länger als 24 Stunden im Transitbereich aufhalten und einen Anschlussflug nachweisen können.

Schiffs- und Flugzeug Besatzungsmitglieder sowie Seefahrer, die sich auf dem Hin- oder Rückweg zu ihrem Schiff befinden, haben keine Zeitbegrenzung für die Durchreise.

Die Grenze zu Weißrussland ist bis auf Weiteres geschlossen.

Liechtenstein: Freie Einreise

Einreise: Das Fürstentum Liechtenstein hat die Grenze für alle EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Norwegen und der der Schweiz vollständig geöffnet. Die Reisefreiheit mit allen Staaten innerhalb des Schengen-Raums und die volle Personenfreizügigkeit für alle Reisenden aus den EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Norwegen und der Schweiz gilt uneingeschränkt. Dies gilt auch für freizügigkeitsberechtigten Reisende aus den Nicht-Schengen-Staaten Irland, Rumänien, Bulgarien, Kroatien und Zypern.

Durch- und Weiterreise: Alle zugelassenen Grenzübertrittstellen sind geöffnet. Es bestehen keine Beschränkungen für die Durchreise durch das Fürstentum Liechtenstein.

Litauen: Impfung oder Quarantäne

Einreise: Jeder Einreisende muss sich vor Einreise online bei der zuständigen litauischen Behörde  registrieren. Bei Einreise ist der übermittelte QR-Code vorzuweisen. Die Registrierung ist maximal 48 Stunden vor Einreise möglich.

In Abhängigkeit von der Infektionslage nimmt Litauen eine Einstufung in grüne, gelbe, rote und graue Länder vor. Die Einstufung wird regelmäßig angepasst. Deutschland fällt derzeit in die Kategorie rot. Für Einreisende aus Deutschland besteht damit grundsätzlich Quarantäne- und Testpflicht.

Bei Einreise ist ein höchstens 72 Stunden alter negativer PCR-Test oder 48 Stunden alter Antigen-Test in einer der EU-Amtssprachen vorzulegen. Ausnahmen von Quarantäne- und Testpflicht bestehen für Covid-19-Genesene bzw. Personen, die bereits zwei Impfdosen erhalten haben. Nachweise sind in einer der EU-Amtssprachen vorzulegen. Über alle Ausnahmen und weitere Bedingungen informieren die litauischen Behörden.

Die Quarantäne dauert in der Regel zehn Tage und kann durch einen negativen Corona-Test (auf eigene Kosten) ab dem siebten Tag verkürzt werden. Eine Verkürzung ist nur mit einem PCR-Test möglich, Antigen-Tests sind aktuell nicht zugelassen. Eine Freitestung aus der Quarantäne nach sieben Tagen ist der zuständigen Behörde anzuzeigen.

Die Quarantäne muss an einem Ort durchgeführt werden, der über mindestens ein getrenntes Schlafzimmer von nichtquarantänepflichtigen Personen verfügt. Kontakt zu diesen Personen muss während dieser Zeit weitestgehend vermieden werden. Es ist gestattet, während der Quarantäne die Wohnung für einen Spaziergang in einem Umkreis von einem Kilometer zu verlassen. Der Besuch von Geschäften etc. ist nicht gestattet.

Für Personen, die aus Ländern mit besonders starkem Infektionsgeschehen einreisen, gelten Sonderbestimmungen.

Quarantänepflichtige Reisende, die vor Ablauf der Quarantäne aus Litauen ausreisen wollen, müssen hierfür vorab das nationale Zentrum für öffentliche Gesundheit benachrichtigen.

Durch- und Weiterreise: Die Durchreise durch Litauen ist grundsätzlich möglich, eine vorherige Registrierung bei der zuständigen Behörde ist notwendig. Der Transit von deutschen Staatsangehörigen, die aus Drittstaaten einreisen, ist gestattet, jedoch nur ohne Übernachtung in Litauen. Ein gültiges Reisedokument ist stets unabhängig von der Durchführung von Grenzkontrollen mitzuführen.

Die Grenzübergänge sind für die Einreise von Privatpersonen aus Belarus und Russland kommend geschlossen, die Ausreise ist an den Grenzübergängen Medininkai–Kamenyj Log, Šalčininkai–Benekainys, Raigardas–Privalka, Lavoriškės–Kotlovka, Kybartai–Černiševskoje, Panemunė–Sovetsk, Tverečius-Vidzy, Šumskas-Losha und Papelekis-Lyntupy möglich.

Belarus hat seine Grenzübergänge zu Litauen vorübergehend geschlossen.

Luxemburg: Testpflicht je nach Anreise

Einreise: Zwischen Luxemburg und Deutschland finden keine Grenzkontrollen statt. Es bestehen auf dem Landweg keine Einschränkungen bei der Einreise, auch keine Quarantäne-Vorschriften.

Alle Einreisenden, die älter als sechs Jahre sind und auf dem Luxemburger Flughafen Findel ankommen, müssen vor dem Abflug:
• einen offiziellen Impfnachweis vorlegen über von der European Medicines Agency (EMA) anerkannte Impfstoffe (AstraZeneca, BioNTech/Pfizer, Johnson&Johnson, Moderna),
• oder einen zertifizierten Genesungsnachweis vorlegen; diese Personen sollten die im Ausreiseland vorgegebene Isolierung durchlaufen haben und keine Infektionssymptome mehr zeigen,
• einen zertifizierten negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist, oder einen Antigen-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, vorlegen. Dieser Nachweis sollte in folgenden Sprachen ausgestellt sein: Deutsch, Französisch, Englisch, Italienisch, Spanisch oder Portugiesisch.

Für Reisende aus Hochrisikogebieten aufgrund hoher Fallzahlen oder Virus-Mutationen (derzeit z.B. Vereinigtes Königreich und Indien) gelten abweichende Regelungen. Es ist ein zusätzlicher Test bei Ankunft, ggf. auch eine mindestens siebentägige Quarantäne sowie eine Anmeldung mailto:contact-covid@ms.etat.lu bei der Kontaktverfolgungsbehörde verpflichtend.

Flugreisende, die über die Flughäfen Hahn, Frankfurt/Main oder Köln ankommen und mit dem Auto nach Luxemburg weiterreisen, müssen einen negativen PCR- oder Antigen-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Weitere Details sowie Ausnahmeregelungen finden sich auf der Internetseite der luxemburgischen Regierung.

Malta: Nur Geimpfte

Einreise: Alle nach Malta einreisenden Personen müssen sich vor der Einreise digital unter Benutzung des EU Digital Passenger Locator Form (EU-dPLF) registrieren.

Risikoländer werden von Malta in zwei Kategorien ausgewiesen und entweder in der so genannten "red list" oder in der sogenannten "dark red list" geführt. Deutschland ist derzeit auf der "red list".

Personen, die sich 14 Tage vor Einreise ausschließlich in Ländern der „red list“ oder in Ländern, die auf keiner der beiden Listen geführt werden, aufgehalten haben, dürfen nach Malta einreisen. Eine Einreise aus einem Land der „dark red list“ ist nur in Ausnahmefällen und unter strengen Auflagen möglich und bedarf der vorherigen Genehmigung durch die maltesischen Behörden.

Alle Reisenden ab 12 Jahren, mit Ausnahme derjenigen, die nachweislich aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können, müssen zur Vermeidung von Quarantäneauflagen für die Einreise nach Malta einen Nachweis erbringen, dass sie mit einem von der EMA zugelassenen Impfstoff vollständig gegen COVID-19 geimpft sind.

Der vollständige Impfschutz muss seit mindestens 14 Tagen bestehen. Kreuzimpfungen, bei denen die Erst- und Zweitimpfung jeweils mit einem von der EMA anerkannten Vektor- bzw. mRNA-Impfstoff erfolgt ist, werden anerkannt.

Personen, die lediglich die erste von zwei erforderlichen Impfdosen erhalten haben, dürfen selbst dann nicht nach Malta einreisen, wenn sie darüber hinaus auch in Besitz eines Genesenennachweises sind.

Als Impfnachweis akzeptiert werden die Digitalen COVID-Zertifikate der EU (sowohl in Papierform als auch abgespeichert in einer App), sowie die nationalen Impfnachweise Maltas, Ägyptens, Albaniens, Australiens, Großbritanniens einschließlich der Kanalinseln und Gibraltar, Kanadas, Katars, Kuwaits, des Libanons, Serbiens, Singapurs, der Türkei, der USA und der Vereinigten Arabischen Emirate. Die nationalen Impfnachweise/-pässe anderer Länder werden nicht anerkannt, somit auch nicht der in Deutschland gebräuchliche gelbe Impfausweis.

Reisende, die nur über den gelben Impfausweis verfügen, müssen noch am Flughafen einen PCR-Test auf eigene Kosten (120 Euro) vornehmen und sich in ein vorgegebenes Quarantänehotel (100 Euro/Nacht) begeben.

Kinder von fünf bis 11 Jahren dürfen ungeimpft einreisen, sofern sie in Begleitung vollständig geimpfter Eltern oder Erziehungsberechtigter reisen und sie einen negativen PCR-Test vorweisen können, der bei Einreise nicht älter als 72 Stunden Stunden ist. Kinder unter fünf Jahren benötigen keinen Test oder Impfnachweis.

Alle Personen, die den erforderlichen Impfnachweis nicht vorlegen können, müssen sich bei Ankunft sofort in 14-tägige, kostenpflichtige Quarantäne begeben und sich einem kostenpflichtigen PCR-Test unterziehen. Ein positives Testergebnis zieht eine 14-tägige Quarantänepflicht nach sich. Die Ausreise ist erst bei negativem Ergebnis eines erneuten COVID-19-Tests nach Ablauf des Quarantänezeitraums erlaubt.

Die Nichteinhaltung der Quarantäne kann mit einer Geldstrafe von 3.000,- Euro geahndet werden. Bei der Ankunft am Flughafen müssen alle Reisenden ferner einen Mund-Nasen-Schutz oder Gesichtsschutz (Visier) tragen.

Moldau: Hochrisikogebiet

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Republik Moldau wird gewarnt.

Die Republik Moldau ist von Covid-19 stark betroffen, zuletzt ist die Zahl der Neuinfektionen erheblich gestiegen, weshalb die Republik Moldau als Hochrisikogebiet eingestuft ist.

Einreise: Bei der Einreise in die Republik Moldau gilt seit dem 16. August 2021 für alle Reisenden die Pflicht, einen der folgenden Nachweise mitzuführen:

- einen Nachweis der vollständigen Covid-19-Impfung, die mindestens 14 Tage zurückliegt; in rumänischer, englischer, französischer, deutscher, italienischer oder russischer Sprache

- einen negativen PCR-Test oder Antigen-Schnelltest in rumänischer, englischer, französischer, italienischer, deutscher oder russischer Sprache. Der Test darf bei Einreise per Bahn, Flug, Reisebus beim Check-in/ Einsteigen nicht älter als 72 Stunden, bei Einreise mit privatem Verkehrsmittel zum Zeitpunkt der Einreise in die Republik Moldau nicht älter als 72 Stunden sein. Bei einem Antigen-Schnelltest beträgt die Frist 48 Stunden.

- ein Attest über eine überstandene Covid-19-Erkrankung, die 15 bis 180 Tage zurückliegt, oder einen höchstens 90 Tage alten Antikörpernachweis. Die Bestätigung ist in rumänischer, englischer, französischer, italienischer, deutscher oder russischer Sprache vorzulegen.

Reisende, die keinen der zuvor genannten Nachweise vorlegen können und auch nicht zu den unten stehenden Ausnahmegruppen gehören, sind verpflichtet, sich in eine 14-tägige Quarantäne zu begeben. Zudem muss eine Erklärung unterschrieben werden, dass die Quarantäne eingehalten wird. Bei Kindern unter 14 Jahren wird das Formular durch die Eltern oder den gesetzlichen Vertreter ausgefüllt.

Die verpflichtende Quarantäne kann nach sieben Tagen mit einem negativen PCR-Test vorzeitig beendet werden.

Ausnahmen bestehen nur für symptomfreie Reisende der folgenden Gruppen:
- Kinder unter 12 Jahren.
- Kraftfahrer und Besatzung im Luft-, Schiffs-, Schienen- und kommerziellen Personen- und Warenverkehr (Ausnahme gilt bis zum 30. September 2021).
- Reisen aus medizinischen und humanitären Gründen, einschließlich Begleitung (Vorlage entsprechender Nachweise erforderlich).
- Schüler und Studenten unter 18 Jahren, die Prüfungen ablegen oder zu Studienzwecken reisen oder die im Zusammenhang mit einer Teilnahme/Organisation an einem internationalen Wettbewerb reisen, sowie ihre Begleitpersonen (mit entsprechenden Nachweisen).
- Pendler (Ausnahme gilt bis zum 30. September 2021).
- Personen, die gerichtlich oder behördlich vorgeladen sind.
- Inhaber von Diplomaten- und Dienstpässen oder eines VN-Laissez-Passer sowie Familienangehörige von Botschafts- und Konsulatsangehörigen und Personal internationaler Organisationen und Missionen mit Akkreditierung in der Republik Moldau und Personal im Bereich der Humanitären Hilfe. Transitreisende (Aufenthalt weniger als 24 Stunden).

Durch- und Weiterreise: Die Durchreise ist auf festgelegten Routen möglich. Bei Einreise entscheidet der Grenzbeamte über gewährte Transitzeit und Route. Detaillierte Informationen gibt die moldauische Grenzpolizei.

Monaco: Testpflicht

Einreise: Die monegassische Regierung unterscheidet zwischen Reisenden aus "grün", "orange" und "rot" eingestuften Ländern. Unter anderem Deutschland, Österreich und die Schweiz sind grün eingestuft.

Einreisende von mindestens 11 Jahren müssen einen höchstens 48 Stunden vor Reisebeginn vorgenommenen PCR- oder Antigen-Test vorweisen. Alternativ ist der Nachweis eines vollständigen Impfstatus mit einem von der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA zugelassenen Impfstoff oder der mindestens 15 Tage, jedoch höchstens sechs Monate alte Nachweis der Genesung von einer Covid-19-Infektion zu erbringen.

Seit dem 2. Juli stellen die monegassischen Behörden den digitalen Impfpass ("Monaco Safe Pass") für in Monaco negativ getestete oder vollständig geimpfte Personen aus. Dieser ist gültig für die Länder Monaco und Frankreich und kann auf Antrag in das digitale Covid-Zertifikat der EU umgewandelt werden. Auch Impfnachweise anderer Staaten werden in Monaco anerkannt. Weitere Informationen sind auf der Website der monegassischen Regierung veröffentlicht.

Montenegro: Testpflicht

Eine Einreise nach Montenegro ist unter den folgenden Voraussetzungen möglich:
- Nachweis einer vollständigen Covid-Impfung
- oder Genesenennachweis (mindestens 14 Tage und höchstens 180 Tage alt seit dem letzten positiven PCR-Test oder Antigen-Schnelltest)
- oder negativer PCR-Test nicht älter als 72 Stunden
- oder negativer Antigen-Schnelltest nicht älter als 48 Stunden

Niederlande: Übersee ist Hochrisikogebiet

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die überseeischen Teile des Königreichs der Niederlande wird wegen der sehr hohen Zahl an Corona-Neuinfektionen gewarnt.

Das Königreich der Niederlande ist von Covid-19 stark betroffen. Die Zahl der Neuinfektionen ist zuletzt jedoch gesunken. Daher sind nur noch die überseeischen Teile des Königreichs der Niederlande als Hochrisikogebiete eingestuft.

Einreise: Deutschland ist für die Niederlande kein Hochrisikogebiet, wird aber mit Wirkung vom 4. September 2021 als "gelb" eingestuft. Reisende ab 12 Jahren aus Deutschland müssen ab dem 6. September 2021 entweder nachweislich geimpft oder genesen sein oder einen negativen PCR- oder Antigen-Test vorweisen. Nähere Informationen und eine Liste der "sicheren Länder" bietet die niederländische Regierung.

Reisende aus Hochrisikogebieten ab 13 Jahren müssen unabhängig vom Beförderungsmittel bei Einreise einen negativen PCR-Test nachweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. In den Niederlanden angekommen, gilt die dringende Empfehlung sich in eine zehntätige Hausquarantäne zu begeben. Der negative Test, der für die Einreise in die Niederlande benötigt wird, ist kein Ersatz für die Quarantäne. Freitestung ist jedoch nach fünf Tagen durch einen weiteren Test möglich. Informationen über Quarantäne und Ausnahmen bietet die niederländische Regierung.

Reisende aus sogenannten "Sehr-Hochriskogebieten"  unterliegen einer Pflicht zur zehntägigen Selbstquarantäne und müssen bei Einreise einen negativen PCR-Test und eine Quarantänererklärung bei sich führen. Eine Freitestung ist jedoch nach fünf Tagen durch einen weiteren Test möglich.

Bei Einreise aus einem Gebiet mit gefährlicher Virusvariante mit Flugzeug oder Schiff muss entweder ein negativer PCR-Test (nicht älter als 24 Stunden) oder ein negativer PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) und ein negativer Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) mitgeführt werden. Bei Einreise per Privattransport (Auto oder Motorrad), Zug oder Bus genügt ein PCR-Test nicht älter als 72 Stunden. Weitere Informationen bietet die niederländische Regierung.

Alle Flugreisenden unabhängig von der Einstufung der Herkunftsregion müssen vor Reiseantritt zusätzlich ein Gesundheitsformular ausfüllen und mitführen. Für Reisende aus Ländern außerhalb der EU, die nicht als "sichere Länder" gelten, besteht ein EU-Einreiseverbot mit Ausnahmen. Unter anderem können vollständig Geimpfte von dem Einreiseverbot ausgenommen werden, allerdings nicht bei Einreisen aus Gebieten mit Virusvarianten.

Durch die Einführung des Digitalen Covid-Zertifikats der EU wurde die Einreise erleichtert.

Die Testpflicht für EU-Reisende aus Hochrisikogebieten mit Impf- oder Genesungsnachweis entfällt; für nicht EU-Bürger entfällt eine Testpflicht nur bei Impfnachweis, nicht bei Genesungsnachweis. Für EU-Reisende aus Hochrisikogebieten entfällt bei Vorlage eines negativen Testresultats, Impf- oder Genesungsnachweises die dringende Quarantäneempfehlung. Für Nicht-EU-Bürger gilt dies bei einer Einreise aus Nicht-EU-Staaten lediglich mit einem negativen Testergebnis oder Impfnachweis; ein Genesungsnachweis ist nicht ausreichend und die dringende Quarantäneempfehlung bleibt bestehen.

Bei Einreise aus einem Sehr-Hochrisikogebiet oder einem Gebiet mit Virusvarianten bleibt es jedoch auch für Geimpfte bei einer Testpflicht, der zehntägigen Quarantänepflicht und der Pflicht zur Abgabe einer Quarantäneerklärung. Im Juli und August 2021 bietet die niederländische Regierung kostenlose Tests für Reisende an, dies gilt auch für Touristen.

Zwischen dem Königreich der Niederlande und Deutschland finden keine Grenzkontrollen statt. Stichprobenkontrollen sind möglich.

Durch- und Weiterreise: Bei reinen Transitreisen durch die Niederlande ist kein negativer PCR-Test erforderlich. Für Transitreisende an niederländischen Flughäfen gelten jedoch unterschiedliche Regelungen je nach Abreise- und Transitort. Die entsprechenden Regelungen veröffentlicht die niederländische Regierung in den englischsprachigen Informationen im Abschnitt "Rules when changing planes".

Überseegebiete

Die Inseln Bonaire, Saba und St. Eustatius als karibische Teile des Königreichs der Niederlande sowie die autonomen Länder Aruba, Curaçao und St. Maarten gehören weder zur Europäischen Union noch zum Schengen-Gebiet. Das hat unter anderem Konsequenzen für die Einreisebestimmungen. Die Einreise ist auf alle Inseln grundsätzlich wieder möglich, auf Curaçao unter Auflagen.

Nordmazedonien: Hochrisikogebiet

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Nordmazedonien wird gewarnt.

Nordmazedonien ist von Covid-19 stark betroffen. Zuletzt sind die Infektionszahlen deutlich gestiegen. Das Land gilt als Hochrisikogebiet.

Einreise: Seit 1. September 2021 benötigen alle Reisende, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, für die Einreise wie auch für die Ausreise einen der folgenden Nachweise:
• Nachweis einer vollständigen Impfung, oder
• Nachweis eines negativen Testergebnisses (PCR nicht älter als 72 Stunden; Antigen-Schnelltest nicht älter als 48 Stunden), oder
• Nachweis einer in den letzten 45 Tagen vor Ein- oder Ausreise erfolgten Genesung (zwecks Fristberechnung muss die ärztliche Bescheinigung in englischer Sprache vorliegen oder mit Übersetzung das Genesungsdatum nennen).

Wenn die lokalen Gesundheitsbehörden Quarantäne- oder Isolationsmaßnahmen anordnen, müssen ausländische Staatsangehörige die Kosten für Unterkunft et cetera selbst tragen.

Durch- und Weiterreise: Die Durch- und Weiterreise durch Nordmazedonien ist uneingeschränkt erlaubt, solange der Transitaufenthalt die Dauer von derzeit fünf Stunden nicht überschreitet. Transitreisende müssen bei Grenzübertritt ein sogenanntes "Transit Statement" ausfüllen. Für längere Aufenthalte gelten die oben beschriebenen Bestimmungen für die Ein- und Ausreise.

Norwegen: Oslo ist Hochrisiko

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Hauptstadtprovinz Oslo und die angrenzende Provinz Viken wird gewarnt.

Norwegen ist von Covid-19 wieder stärker betroffen, jedoch regional sehr unterschiedlich. Das Infektionsgeschehen in Norwegen konzentriert sich vor allem auf die Hauptstadtprovinz Oslo und die angrenzende Provinz Viken, weshalb diese als Hochrisikogebiete eingestuft sind.

Norwegen hat das Ampelsystem der EU für die Kategorisierung der Infektionsgefahr übernommen. Die aktuellen Kategorisierungen sind der Karte des norwegischen Gesundheitsinstituts zu entnehmen.

Seit 30. August 2021 ist Deutschland als "rotes" Land eingestuft, das heißt eine Einreise aus Deutschland ist daher nur noch für Reisende möglich, die über ein Digitales Covid-Zertifikat der EU mit QR-Code als Impf- oder Genesenennachweis verfügen. Ohne diesen Nachweis ist die Einreise aus Deutschland nur noch in Ausnahmefällen möglich und mit Test- und Quarantänepflichten verbunden.

Nach norwegischer Definition gilt eine Person als vollständig geimpft, wenn eine Woche nach der zweiten Impfung vergangen ist oder drei Wochen bei einem Impfstoff, für den nur eine Dosis erforderlich ist. Die Einreise nach Norwegen über ein als orange oder rot klassifiziertes Land ist nicht möglich (auch bei Flughafentransit). Ausnahmen gelten für Inhaber eines Digitalen Covid-Zertifikates der EU als Impf- oder Genesenennachweis verfügen, einschließlich deren ungeimpfte, minderjährige Kinder.

Die norwegische Regierung bietet zu den Einreiseregeln detaillierte Informationen. Bei Ein- und Ausreise kommt es derzeit mitunter zu längeren Wartezeiten. Nicht alle Grenzübergangsstellen sind geöffnet. Eine Übersicht bieten die norwegischen Behörden.

Durch- und Weiterreise: Wer aus einem "grünen" Land kommt, sich aber innerhalb der letzten zehn Tage in einem "orange" oder "roten" Land aufgehalten hat, kann nicht nach Norwegen einreisen. Dies gilt auch für den Flughafentransit. Deutschland gilt als "rotes" Land. Ausnahmen gelten für Inhaber eines Digitalen Covid-Zertifikates der EU mit QR-Code als Impf- oder Genesenennachweis, einschließlich deren ungeimpfte, minderjährige Kinder.

Maßgeblich ist die Kategorisierung des norwegischen Gesundheitsinstituts.

Österreich: Testpflicht

Einreise: Gemäß der neuen Einreiseverordnung ist bei einem Aufenthalt in den zehn Tagen vor Einreise ausschließlich in Deutschland der "Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr" zu erbringen.

Kann kein Nachweis vorgewiesen werden, ist vor der Einreise eine elektronische Registrierung erforderlich und ein COVID-19-Test spätestens 24 Stunden nach Einreise auf eigene Kosten nachzuholen. Anerkannt werden PCR- und Antigen-Tests von anerkannten Stelle sowie Selbsttests, sofern sie von einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst werden.

Bei einem Voraufenthalt in den letzten zehn Tagen in einem Virusvariantengebiet (Anlage 2  der Einreiseverordnung) ist eine elektronische Registrierung vor Einreise erforderlich und ein negativer COVID-19-Test vorzuweisen. Zusätzlich ist unverzüglich eine zehntägige Quarantäne anzutreten. Ein Freitesten ist frühestens nach fünf Tagen möglich.

Die Einreise aus Staaten der Anlage 2  ist grundsätzlich untersagt, Ausnahmen bestehen u.a. für österreichische Staatsangehörige und EU-Bürger. Bei einem Voraufenthalt in sonstigen Staaten gilt ebenfalls die Pflicht zur elektronischen Registrierung und zum Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr. Zusätzlich ist unverzüglich eine zehntägige Quarantäne anzutreten (Freitesten möglich nach fünf Tagen). Von der Quarantäne befreit sind Personen, die einen Nachweis über einen vollständigen Impfschutz vorweisen können (mit dem Tag der letzten für eine Vollimmunisierung erforderlichen Impfdosis).

Als „Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr“ sind anerkannt:
• gültiges Zertifikat oder ärztliches Zeugnis über einen negativen Test auf COVID-19 (Antigentest nicht älter als 48 Stunden / PCR-Test nicht älter als 72 Stunden ab Probenentnahme) oder
• Nachweis über eine vollständige Impfung mit einem in Anlage C der Verordnung aufgeführten Impfstoff: 21 Tage nach der Impfung mit einem Vakzin, für das nur eine Impfdosis erforderlich ist, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf, oder ab dem Tag der Zweitimpfung mit einem Vakzin, für das zwei Impfdosen erforderlich sind, wobei die Zweitimpfung nicht länger als 360 Tage zurückliegen darf und zwischen dieser und der Erstimpfung mindestens 14 Tage verstrichen sein müssen, oder Impfung bei Genesenen, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test (z.B. PCR-Test) auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als 360 Tage zurückliegen darf, oder weitere Impfung (Auffrischung, Booster), wobei diese nicht länger als 360 Tage zurückliegen darf und zwischen dieser und einer Impfung im Sinne der drei oben genannten Punkte mindestens 120 Tage verstrichen sein müssen.
Genesungsnachweis (Infektion in den vorangegangenen 180 Tagen)
Antikörpernachweis (maximal 90 Tage alt).

Binnengrenzkontrollen und die Kontrolle der coronaspezifischen Einreisevoraussetzungen finden stichprobenartig statt. Mit Verzögerungen an der Grenze bei Einreise nach Österreich muss gerechnet werden.

Weitere Informationen zu der Einreiseverordnung, den Ausnahmen und den Quarantänevorschriften bietet das österreichische Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

Die Durchreise durch Österreich ohne Zwischenstopp ist ohne Einschränkungen möglich. Mit Verzögerungen an den Grenzen ist zu rechnen. Transitreisende sind von der elektronischen Registrierung  und der Testnachweispflicht ausgenommen.

Polen: Testpflicht

Einreise: Bei Einreise muss ein negatives Covid-19-Testergebnis (PCR oder Antigen) vorgelegt werden, das nicht älter als 48 Stunden sein darf. Wer dies nicht kann, muss sich zehn Tage lang in Quarantäne begeben.

Ausgenommen davon sind:
- Personen, die einen vollständigen Impfschutz gegen Covid-19 mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff nachweisen können,
- Personen, die innerhalb der vergangenen sechs Monate nachweisbar eine Isolierung beziehungsweise Krankenhausaufenthalt aufgrund einer Covid-19-Erkrankung durchlaufen haben.
- Personen, die aus beruflichen oder geschäftlichen Gründen die Grenze überschreiten (bei Einreise auf dem Luftweg gilt diese Ausnahme nicht).

Durch- und Weiterreise: Personen, die sich nicht länger als 24 Stunden in Polen aufhalten und über ein Flugticket zur Weiterreise verfügen, sind von der Quarantäne befreit.

Portugal: Testpflicht

Einreise: Für Einreisende auf dem Luft- und Seeweg aus Deutschland, wie aus allen EU- und Schengen-Staaten, gelten keine Beschränkungen bezüglich des Reisezwecks und keine Quarantänevorschriften. Ein negativer PCR-Test (TAAN) oder ein negativer Antigen-Test (TRAg) ist für alle Reisenden auf das Festland erforderlich.

Für Madeira und die Azoren gelten abweichende Einreisebestimmungen, siehe unten.

Der PCR-Test darf nicht mehr als 72 Stunden, der Antigen-Test nicht mehr als 48 Stunden vor Abflug erstellt worden sein und ist gegenüber der Fluggesellschaft nachzuweisen. Diese Pflicht gilt nicht für Kinder unter zwölf Jahren. Inhaber eines Digitalen Covid-Zertifikats der EU sind von der Testpflicht befreit. Reisende müssen für die Einreise auf dem Luftweg eine elektronische Reiseanmeldung (Passenger Locator Card) ausfüllen.

Reisende (auf Luft-, See- oder Landweg), die sich in den letzten 14 Tagen in Südafrika, Indien oder Nepal aufgehalten haben, müssen sich nach Einreise in Portugal für 14 Tage in Selbstisolation begeben. Inhaber des Digitalen COVID-Zertifikats der EU sind von der Quarantänepflicht befreit. Ein zusätzliches Formular der Grenzbehörden (SEF) ist dabei auszufüllen.

Es wird zudem bei allen Einreisenden auf dem Luftweg die Körpertemperatur gemessen; übersteigt diese 38 Grad Celsius, ist mit weiteren Untersuchungen und Maßnahmen der Gesundheitsbehörden, wie Selbstisolation bzw. häuslicher Quarantäne, zu rechnen.

Durch- und Weiterreise: Die Landgrenze zu Spanien ist wieder geöffnet. Für die Rückreise von Portugal nach Deutschland auf dem Landweg sind die Reise- und Sicherheitshinweise aller Transitländer zu beachten.

Madeira und Azoren

Die Autonomen Regionen Madeira und die Azoren haben eigene Maßnahmen ergriffen.

Vor oder bei Einreise nach Madeira (innerhalb von 48 und 12 Stunden vor dem Boarding) muss eine Gesundheitserklärung abgegeben werden. Kinder unter 12 werden in die Gesundheitserklärung des mitreisenden Erwachsenen aufgenommen.

Bei der Einreise nach Madeira muss entweder ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, der nicht länger als 72 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde, oder die Reisenden können bei der Einreise einen kostenfreien PCR-Test durchführen lassen, dessen Ergebnis in der Regel innerhalb von 12 Stunden vorliegt. Eine Selbstisolation im Hotel bis zum Erhalt des Testergebnisses wird von den Gesundheitsbehörden vorgeschrieben. Der Testnachweis in englischer Sprache kann vor der Einreise über die App madeirasafe.com hochgeladen werden. Er sollte aber dennoch auch in Papierform mitgeführt werden.

Ausnahmen von der Testpflicht bestehen für gegen Covid-19 geimpfte Personen sowie für von Covid-19 genesene Personen. Informationen zu den Voraussetzungen und den erforderlichen Nachweisen bietet die Tourismusbehörde von Madeira.

Das digitale Covid-Zertifikat der EU der wird akzeptiert und sollte ebenso vor Einreise über die App madeirasafe.com hochgeladen werden, aber dennoch in Papierform mitgeführt werden.

Bei Reisen auf dem Luft- oder Seeweg von Madeira nach Porto Santo muss zusätzlich der digitalen Einreiseanmeldung gemäß Online-Formular für Madeira ein negativer Antigen-Schnelltest (kein Selbsttest) vorgelegt werden, der bei Abflug/Abfahrt nicht älter als 48 Stunden sein darf. Minderjährige unter 12 Jahren benötigen keinen Test, sowie gegen Covid-19 vollständig geimpfte Personen sowie für von Covid-19 genesene Personen gemäß den vorgenannten Informationen. Auf Madeira können solche Test gegen Vorlage des Tickets bei Apotheken, Kliniken und Labors kostenfrei gemacht werden.

Auf Madeira gelten bis auf weiteres nächtliche Ausgangssperren (zwischen 2.00 und 5.00 Uhr).

Bei der Einreise auf die Azoren muss 72 Stunden vor Abflug/Abfahrt ein Fragebogen online ausgefüllt werden, mit welchem der Reisende für die Einreise einen Barcode erhält. Dieser Fragebogen muss auch bei Reisen zwischen den Inseln ausgefüllt werden. Der Fragebogen muss von Inhabern eines Digitalen Covid-Zertifikats der EU nicht ausgefüllt werden.

Bei der Einreise auf dem Luft- oder Seeweg vom Festland auf die Azoren muss grundsätzlich ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, der nicht länger als 72 Stunden vor Abflug/Abfahrt durchgeführt wurde. Davon ausgenommen sind Kinder bis zu 12 Jahren. Der PCR-Test kann ausnahmsweise auch noch bei Einreise durchgeführt werden.

Inhaber eines Digitalen Covid-Zertifikats der EU sind von der Testpflicht befreit. Bei Reisen zwischen den Inseln ist derzeit keiner erneuter PCR-Test erforderlich, dies kann sich jedoch je nach Risikoeinstufung der Herkunftsinsel auch kurzfristig wieder ändern.

Die Gesundheitsbehörde der Azoren verhängt unter Umständen auch für Kontaktpersonen von Infizierten eine sogenannte prophylaktische Quarantäne. In der Regel erfolgt erst nach Ablauf von 14 Tagen ein erneuter PCR-Test. Eine vorherige Testung, ein anderes Testverfahren und/oder die vorzeitige Aufhebung der Quarantäne ist grundsätzlich nicht vorgesehen.

Auf den Azoren gelten fünf Risikoeinstufungen, die von Insel zu Insel variieren können. Teilweise gelten nächtliche Ausgangssperren.

Sollte dem Aufenthalt auf den Azoren oder auf Madeira ein Aufenthalt auf dem portugiesischen Festland vorangehen, können gegen Vorlage des Flugtickets kostenfreie PCR-Tests in einigen dazu bestimmten Labors auf dem Festland vorgenommen werden. Nähere Informationen bieten die Regionalregierung der Azoren und Madeiras.

Rumänien: Negativer Test

Einreise: Für EU-Bürger sowie für Personen, die aus EU-Staaten, aus dem EWR oder aus der Schweiz nach Rumänien einreisen und keine Covid-19-Symptome aufweisen, gelten bei der Einreise folgende Regelungen: Es gilt eine Länderkategorisierung in grüne, gelbe und rote Zonen. Diese Einstufung in Risikogebiete wird vom rumänischen Nationalinstitut für Öffentliche Gesundheit regelmäßig aktualisiert.

Deutschland ist seit dem 12. September 2021 als gelbe Zone eingestuft.

Personen, die aus Ländern der gelben oder roten Zone einreisen, müssen eine elektronisch oder in Papierform eine Einreiseanmeldung vornehmen. Sie unterliegen nach Einreise grundsätzlich einer 14-tägigen Quarantänepflicht.

Ausnahmen von der Quarantänepflicht gelten unter anderem für:
 • Geimpfte, bei denen die vollständige Impfung mindestens zehn Tage vor Einreise nach Rumänien erfolgt ist und die einen Nachweis hierüber bei der Einreise vorlegen können,
• Kinder bis einschließlich sechs Jahren,
• Kinder zwischen sechs und sechzehn Jahren sind bei Vorlage eines negativen PCR-Tests, der – je nach Beförderungsmittel – nicht älter als 72 Stunden vor Einsteigen/Einreise sein darf, ebenfalls von der Quarantänepflicht befreit,
• Reisende, die aus einem Land der gelben Zone einreisen und einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden ist,
• Genesene, die in den letzten 180 Tagen vor Einreise auf Covid-19 positiv getestet wurden und einen Genesenennachweis vorlegen können,
• Reisende aus einem Land der roten Zone, die sich weniger als 72 Stunden in Rumänien aufhalten und einen negativen PCR-Test, nicht älter als 72 Stunden vor Einsteigen/Einreise (je nach Beförderungsmittel), vorlegen. Bei Nichteinhaltung dieser Frist wird ab dem vierten Tag eine 14-tägige Quarantäne angeordnet.

Personen, die aus gelben Risikogebieten ohne einen dieser Nachweise einreisen, können die Quarantäne nach einem negativen PCR-Test verlassen, wenn sie keine spezifischen Symptome aufweisen. Personen, die aus roten Risikogebieten ohne einen dieser Nachweise einreisen, können die Quarantäne am zehnten Tag verlassen, wenn sie am achten Tag einen PCR-Test vornehmen lassen, dessen Ergebnis negativ ist und sie keine spezifischen Symptome aufweisen.

Zur Quarantänepflicht gelten weitere Ausnahmen. Über Einzelheiten berät das zuständige regionale rumänische Gesundheitsamt.

Die Straßengrenzübergänge sind geöffnet. Die Grenzübergangsstellen und Wartezeiten können tagesaktuell bei der rumänischen Grenzpolizei abgerufen werden.

Durch- und Weiterreise: Der Transit auf dem Landweg ist möglich, sofern der Reisende keine Covid-19-Symptome aufweist und nachweist, dass er im Zielland einreisen darf. Bei Einreise nach Rumänien ist eine Einreiseanmeldung abzugeben.

Transitreisende sind von der Quarantänepflicht befreit, sofern der Aufenthalt in Rumänien nicht länger als 24 Stunden dauert.

San Marino: siehe "Italien"

Informationen zu möglichen Einreisebeschränkungen für Reisende, die über Italien anreisen oder durch Italien reisen, sind in den Reise- und Sicherheitshinweisen für Italien verfügbar (siehe oben unter "Italien").

Einreise: Die Einreise erfolgt grundsätzlich über Italien, so dass die Einreisebestimmungen für Italien (siehe "Italien" in dieser Liste) maßgeblich sind.

Bei Einreise von Personen nach San Marino, die sich in den vorausgegangenen 14 Tagen außerhalb von Italien und dem Vatikan aufgehalten haben, ist die Vorlage eines negativen PCR- oder Antigen-Tests, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, oder eine Bescheinigung über eine erfolgte Sars-CoV-2-Impfung oder über vorhandene Sars-CoV-2-Antikörper nach dem 1. April oder über die Genesung nach Sars-CoV-2 Erkrankung binnen sechs Monaten erforderlich. Kinder unter 10 Jahren sind von diesen Auflagen befreit.

Die Nachweise sind der nationalen Gesundheitsbehörde per E-Mail an laboratorio.analisi@iss.sm
oder laboratorioanalisi@pec.sm (Telefon 00378(0)549994308) zur Verifizierung zu übersenden. Weitere Informationen bietet das Außenministerium von San Marino.

Staatsangehörige San Marinos, Personen, die in San Marino ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt haben, älter als 10 Jahre sind und die aus Ländern außer Italien und dem Vatikan nach San Marino zurückkehren oder sich in den vorausgegangenen 14 Tagen außerhalb dieser beiden Länder aufgehalten haben, müssen die Einreise vorab dem "Centro Unico Prenotazioni dell'ISS"/"Single Booking Center" (Telefon 00378(0)549 994889 oder E-Mail gestione.agende@iss.sm melden, damit innerhalb von 48 Stunden nach Einreise ein Covid-19-Test durchgeführt werden kann.

Ist das Testergebnis positiv, muss die Quarantäne zu Hause erfolgen. Die Kosten des Tests und der Quarantäne sind von den Reisenden zu tragen.

Bis zum Erhalt des Testergebnisses müssen sich die Personen in treuhänderische Quarantäne (autoisolamento fiduciario) begeben. Ist das Testergebnis positiv, muss die Quarantäne zu Hause erfolgen. Die Kosten des Tests und der Quarantäne sind von den Reisenden zu tragen.

Alternativ kann dem "Laboratorio Analisi dell'ISS ein negatives Ergebnis eines PCR- oder Antigen-Tests oder eine Bescheinigung über die erfolgte Sars-CoV-2-Impfung oder über vorhandene Sars-CoV-2 Antikörper nach dem 1. April 2021 oder über die Genesung nach Sars-CoV-2 Erkrankung innerhalb der letzten 6 Monate vorgelegt werden. Der Test muss dabei innerhalb von 48 Stunden vor Einreise nach San Marino erfolgt sein.

Die Nichtbeachtung der Mitteilungs- und Quarantänepflicht wird mit hohen Geldstrafen geahndet.

Bei Covid-19-Symptomen oder Kontakt mit Infizierten kann von den zuständigen Gesundheitsbehörden eine 14-tägige Quarantäne verordnet werden. Reisen zwischen San Marino und den italienischen Regionen, die von den italienischen Behörden als "rot" und "orange" eingestuft sind, sind verboten (außer zur Arbeit, aus gesundheitlichen oder sonstigen triftigen Gründen sowie zu Studienzwecken, wenn Präsenzunterricht gestattet ist).

Triftige Gründe sind durch Selbsterklärung nachzuweisen. Dazu zählen uunter anderem der Besuch oder das Abholen eines minderjährigen Kindes vom oder beim anderen Elternteil, Aufsuchen des Zweitwohnsitzes, des Partners oder Einkaufsfahrten für Lebensmittel oder Produkte, die nicht am Wohnsitz erhältlich sind, sowie Training und Teilnahme an Wettkämpfen für autorisierte Wettkampfsportarten. Das Reisen zwischen "gelben" Regionen ist gestattet.

Schweden: Testpflicht

Einreise: Bei Einreise muss ein negatives COVID-19-Testergebnis vorgelegt werden. Zwischen der Probenabnahme und dem Grenzübertritt dürfen bei Einreisen aus einem EU- oder EWR-Land höchsten 72 Stunden liegen. Es werden Ergebnisse von PCR-, LAMP- und Antigen-Tests akzeptiert.

Das Testzertifikat muss folgende Informationen enthalten: Name der getesteten Person, Zeitpunkt der Probenabnahme, Art des Testes (PCR-, LAMP- oder Antigen-Test), Testergebnis, Aussteller des Zertifikats. Zertifikate werden in englischer, schwedischer, norwegischer, dänischer oder französischer Sprache akzeptiert (s.a. Behörde für öffentliche Gesundheit Folkhälsomyndigheten  – und auf Krisisinformation.se in englischer Sprache).

Die Nicht-Einhaltung dieser Voraussetzungen, also z.B. die Überschreitung des 72-Stunden-Zeitraums oder die Vorlage eines Testergebnisses in deutscher Sprache führt bei stichprobenartigen Kontrollen an der Grenze erfahrungsgemäß zur Zurückweisung. Alternativ ist auch die Vorlage des Digitalen COVID-Zertifkats der EU möglich, welches entweder einen vollständigen Impfschutz oder den Genesenenstatus bestätigt. 

Ein vollständiger Impfschutz liegt vor, wenn alle empfohlenen Dosen eines in der EU zugelassenen Impfstoffes geimpft wurden und seit Erhalt der letzten Dosis mindestens 14 Tage vergangen sind. Von dem Erfordernis der Vorlage eines negativen COVID-19-Tests, eines Impf- oder Genesenennachweises sind u.a. schwedische Staatsangehörige, Minderjährige, Personen mit dauerhaftem Wohnsitz in Schweden, Einreisende aus Dänemark, Finnland, Island und Norwegen, Personal des Güter- und Warenverkehrs sowie des Transportsektors, Grenzpendler (müssen einmal pro Woche einen Test vornehmen lassen), Seefahrer und Einreisende aus dringenden familiären Gründen ausgenommen.

Entsprechende Gründe für eine Ausnahme vom Erfordernis der Vorlage eines negativen COVID-19-Tests, eines Impf- oder Genesenennachweises müssen mit aussagekräftigen Unterlagen an der Grenze nachgewiesen werden. Weitere Informationen zum Testerfordernis und Einreisebeschränkungen aus Drittstaaten veröffentlicht die schwedische Regierung und die schwedische Polizei.

Alle Reisenden (auch Personen, die vom Erfordernis der Vorlage eines negativen COVID-19-Tests befreit sind) sollen den Empfehlungen der Behörde für öffentliche Gesundheit  für Einreisende folgen. Dazu gehört auch die Empfehlung für alle Einreisenden über sechs Jahre ohne vollständigen Impfschutz oder Genesenenstatus, sich nach Ankunft in Schweden testen zu lassen. Ausgenommen sind Reisende, die sich ausschließlich innerhalb der nordischen Staaten (Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden) bewegt haben.

Durch- und Weiterreise: Die Durchreise durch Schweden ist eingeschränkt möglich, wobei die Einreisebestimmungen des Ziellandes beachtet werden müssen. Zur Einreise nach Norwegen bzw. Finnland informieren die Reise- und Sicherheitshinweise für Norwegen und für Finnland. Zu Ein-, Durch- und Rückreise auf dem Land-, Luft und Seeweg über Dänemark informieren die Reise- und Sicherheitshinweise für Dänemark.

Schweiz: Testpflicht

Einreise: Deutsche Staatsangehörige können derzeit grundsätzlich in die Schweiz einreisen. Für Einreisende aus dem Schengen-Raum gilt grundsätzlich keine Quarantänepflicht mehr. Aktuell sind für die Schweiz keine Risikogebiete mit Quarantänepflicht ausgewiesen. Die Liste der Risikogebiete wird vom Schweizer Bundesamt für Gesundheit regelmäßig aktualisiert.

Seit dem 20. September 2021 gilt jedoch für alle Einreisenden grundsätzlich unabhängig von Herkunftsland und Transportmittel die Pflicht, das sog. Passenger Locator Form (PLF)  auszufüllen und dieses bei Einreise vorzuweisen. Reisende aus dem Ausland, die nicht geimpft (Wer gilt als geimpft?) und nicht genesen sind, müssen bei Einreise zudem einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden, oder einen Antigen-Schnelltest vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.
Am 4. bis 7. Tag nach Einreise ist ein zweiter Test durchzuführen und das Testresultat ist dem zuständigen Kanton mitzuteilen. Die Tests sind auf eigene Kosten durchzuführen (Ausnahme Personen, die durch medizinisches Attest nachweisen, dass sie nicht geimpft werden können); Selbsttests sind nicht zulässig. Personen unter 16 Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen.

Grenzgängerinnen und Grenzgänger sowie Personen, die im Grenzgebiet leben, sind von der Testpflicht und von der Erfassung der Kontaktdaten ausgenommen. Detaillierte Informationen bietet die Covid-19-Verordnung Maßnahmen im Bereich des internationalen Personenverkehrs.

Staatsangehörige aus Drittstaaten, auch aus Virusvariantengebieten, können grundsätzlich in die Schweiz einreisen, sofern sie geimpft sind oder ein Ausnahmetatbestand greift. Weitergehende Hinweise zu den Einreisebeschränkungen bietet das Schweizer Staatssekretariat für Migration.

Die Schweizer Covid-Zertifikate werden in der EU unter den gleichen Bedingungen wie das digitale Covid-Zertifikat der EU akzeptiert. Gleichzeitig hat die Schweiz zugestimmt, das digitale Covid-Zertifikat der EU für Reisen in die Schweiz zu akzeptieren.

Inhaber eines Schweizer Zertifikats können innerhalb der EU zu den gleichen Bedingungen reisen, wie Inhaber eines digitalen Covid-Zertifikats der EU. Das Schweizer Zertifikat können Schweizer Staatsangehörige, EU-Bürger und Drittstaatsangehörige, die sich rechtmäßig in der Schweiz aufhalten oder dort wohnen, erhalten, sofern diese doppelt geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Die Gültigkeitsdauer des Schweizer Zertifikats unterscheidet sich je nach Dokumentationsart.

Durch- und Weiterreise: Alle zugelassenen Grenzübertrittstellen sind geöffnet. Die Durchreise durch die Schweiz ist möglich. Transit für Reisende aus Risikogebieten ist auf direktem Weg möglich, sofern die Einreise in den nächsten Transit- oder Zielstaat gesichert ist.

Serbien: Hochrisikogebiet

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Serbien wird derzeit gewarnt.

Serbien ist von COVID-19 stark betroffen. Zuletzt sind die Infektionszahlen sehr deutlich gestiegen. Serbien ist als Hochrisikogebiet eingestuft.

Einreise: Deutsche Staatsangehörige ohne serbische Aufenthaltserlaubnis müssen bei Einreise nach Serbien, sofern sie nicht aus einem vom serbischen Institut für öffentliche Gesundheit bestimmten Risikogebiet (derzeit: Indien) einreisen, einen der folgenden Nachweise vorlegen:

• Entweder ein staatliches Impfzertifikat über eine vollständige Impfung aus Deutschland, Serbien, Griechenland, Kroatien, Rumänien, San Marino, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn, Zypern, Armenien, Georgien, Indien, Libanon, Marokko, Moldau, Tunesien, Türkei, Vereinigte Arabische Emirate oder
• einen von einer Behörde ausgestellten Genesenennachweis aus Deutschland, Serbien, Andorra, Bulgarien, Dänemark, Griechenland, Kroatien, Luxemburg, Österreich, Rumänien, San Marino, Schweiz, Slowenien, Spanien, Tunesien, Türkei, USA.

Die dem Nachweis zugrundeliegende erste positive Testung muss mindestens 14 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegen. Wer keinen der oben genannten Impf-/oder Genesenennachweise vorlegen, kann, benötigt für die Einreise einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden ab Ausstellungsdatum sein darf. Der PCR-Test muss von einem anerkannten Labor des Wohnsitzlandes oder des Landes, aus dem die Einreise erfolgt, durchgeführt worden sein.

Die Pflicht zur Vorlage eines PCR-Tests entfällt insbesondere für:
• Geimpfte und Genesene (siehe oben),
Kinder bis 12 Jahre,
• Personal im internationalen Güter- und Personenverkehr,
• Deutsche, die ihren Wohnsitz in Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Montenegro, Nordmazedonien oder Ungarn haben, wenn sie innerhalb von 48 Stunden nach Einreise dem örtlichen zuständigen Gesundheitsamt einen negativen PCR- oder Antigen-Test eines serbischen Referenzlabors vorlegen.
• Deutsche Staatsangehörige, die zu Geschäftszwecken nach Serbien einreisen, benötigen keinen PCR-Test, wenn sie die serbische Industrie- und Handelskammer 48 Stunden vor Einreise per E-Mail über die Einreise informieren. Dabei sind mit Firmenschreiben Vor- und Nachname, Passnummer und Ausstellungsland, der geschäftliche Grund für die Einreise, das Datum und der Grenzübergang der Einreise nach Serbien, Flugnummer oder Autokennzeichen, Adresse und Aufenthaltsdauer in Serbien, Kontakttelefon und E-Mailadresse mitzuteilen.
Weiterhin ist innerhalb von 24 Stunden nach Einreise der serbischen Industrie- und Handelskammer ein negativer PCR- oder Antigentest vorzulegen, der von einem Referenzlabor in Serbien ausgestellt wurde. Weitere Informationen bietet die serbische Industrie- und Handelskammer.

Minderjährige zwischen 12 und 18 Jahren können auch ohne einen der o.a. Nachweise einreisen, wenn sie innerhalb von 48 Stunden nach Einreise der zuständigen serbischen Gesundheitseinrichtung entweder einen PCR- oder einen Antigentest eines serbischen Referenzlabors vorlegen.

Deutsche Staatsangehörige mit serbischer Aufenthaltserlaubnis können ohne PCR-Test einreisen,
• wenn sie entweder vollständig geimpft sind (bei den Impfstoffen AstraZeneca und Johnson & Johnson ist eine Dosis ausreichend) und darüber eine Bescheinigung der zuständigen Gesundheitseinrichtung/Behörde des Staates, in dem die Impfung stattgefunden hat, vorweisen oder
• wenn sie einen von einer Behörde ausgestellten Genesenennachweis aus Deutschland, Serbien, Andorra, Bulgarien, Dänemark, Griechenland, Kroatien, Luxemburg, Österreich, Rumänien, San Marino, Schweiz, Slowenien, Spanien, Tunesien, Türkei oder den USA vorlegen.

Deutsche Staatsangehörige mit serbischer Aufenthaltserlaubnis, die ohne negativen PCR-Test und ohne einen Genesenennachweis einreisen und nicht unter eine der Ausnahmen fallen, müssen sich für 10 Tage in häusliche Quarantäne begeben. Einreise, Aufenthalt, Kontaktdaten und Gesundheitszustand müssen bei den serbischen Behörden (in Serbisch oder Englisch) innerhalb von 24 Stunden registriert werden.

Deutsche Staatsangehörige mit serbischer Aufenthaltserlaubnis, die aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Montenegro, Nordmazedonien, oder Ungarn nach Serbien zurückkommen, können ohne PCR-Test, Genesungsnachweis und ohne Quarantäne einreisen.

Deutsche Staatsangehörige, die aus einem vom serbischen Institut für öffentliche Gesundheit bestimmten Risikogebiet einreisen, müssen vor Einreise online die "Foreigners Surveillance Registration" ausfüllen und bei Einreise die Bestätigungsnachricht hierüber vorlegen.

Zudem ist neben einem negativen PCR-Test, der bei Einreise nicht älter als 48 Stunden sein darf, eine ausgefüllte und unterschriebene Einverständniserklärung, sich nach Einreise für sieben Tage in Selbstisolation zu begeben, vorzulegen. Nach Einreise müssen sich Reisende auf direktem Wege in die von ihnen in der "Foreigners Surveillance Registration" angegebene Unterkunft begeben, sich dort für sieben Tage absondern und am ersten und siebten Tag eine kostenpflichtige PCR-Testung durch das jeweils zuständige staatliche Gesundheitsamt durchführen lassen.

Durch- und Weiterreise: Für den auf maximal 12 Stunden begrenzten Transit deutscher Staatsangehöriger ist kein Impf-/Genesenennachweis oder negativer PCR-Test erforderlich. Dies gilt auch für Passagiere und Flugpersonal im Transit über serbische Flughäfen.

Slowakei: Frei für Geimpfte

Einreise: Alle Reisenden müssen frühestens 30 Tage vor der Einreise in die Slowakei und spätestens beim Grenzübertritt ihre Einreise online in "eHranica" anmelden. Eine Unterteilung in Risiko- und Nichtrisikogebiete findet nicht statt. Kinder unter zwölf Jahren sind von der Anmeldung befreit.

Reisende ab 18 Jahre müssen eine 10-tägige Quarantäne einhalten. Die Quarantäne kann frühestens nach fünf Tagen durch ein negatives PCR-Testergebnis eines slowakischen Labors verkürzt werden. Die Einreise mit einem negativen PCR-Testergebnis reicht nicht aus, um eine Quarantäne zu vermeiden. Auch Genesene müssen in Quarantäne gehen.

Personen zwischen 12 und 18 Jahren sind von der Quarantäne befreit, wenn sie nicht mit anderen Quarantänepflichtigen in einem Haushalt leben. Die Einreise muss aber dennoch in "eHranica"  angemeldet werden. Flugreisende müssen darüber hinaus ihre Einreise auf der Seite des slowakischen Verkehrsministeriums registrieren.

Geimpfte sind von der Quarantäne befreit.
Als geimpft gelten Personen:
• bei Impfung mit einem zugelassenen zweistufigen Impfstoff, wenn sie die zweite Dosis vor mindestens 14 Tagen, aber nicht mehr als zwölf Monaten erhalten haben,
• bei Impfung mit einem zugelassenen einstufigen Impfstoff (zum Beispiel Johnson & Johnson), wenn sie die einmalige Dosis vor mindestens 21 Tagen, aber nicht mehr als zwölf Monaten erhalten haben,
• bei Genesenen, wenn sie die erste Dosis eines zugelassenen Impfstoffs (ein- oder zweistufig) innerhalb von 180 Tagen nach der Genesung von Covid-19 erhalten haben und seitdem mindestens 14 Tage und höchstens zwölf Monate vergangen sind.

Impfnachweise in slowakischer, tschechischer oder englischer Sprache sowie das Digitale Covid-Zertifikat der EU werden anerkannt.

Ausnahmen von der Quarantänepflicht sowie gesonderte Regelungen gelten unter anderem für den gewerblichen Personen- und Güterverkehr, für die Durchführung dringend erforderlicher medizinischer Behandlungen oder auch die Teilnahme an Beerdigungen naher Angehöriger. Den vollständigen Verordnungstext veröffentlicht die slowakische Regierung. An allen geöffneten Grenzübergängen werden Kontrollen durchgeführt. Verstöße gegen die Anmelde- und Quarantänepflichten können mit Geldstrafen von bis zu 1659 Euro bestraft werden.

An allen geöffneten Grenzübergängen werden Kontrollen durchgeführt. Verstöße gegen die Anmelde- und Quarantänepflichten können mit Geldstrafen von bis zu 1659 Euro bestraft werden.

Durch- und Weiterreise: Transitreisen durch die Slowakei sind möglich, wenn die Einreise in den Zielstaat sichergestellt ist und die Durchreise durch die Slowakei auf direktem Weg ohne Zwischenstopps (Ausnahme: Tanken) erfolgt.

Die Transitreise darf nicht länger als acht Stunden dauern und muss über die in der Verordnung bezeichneten Transitkorridore erfolgen. Diese entsprechen zumeist den Autobahntrassen. Transitreisen müssen nicht angemeldet werden. Ein negatives Corona-Testergebnis ist grundsätzlich nicht erforderlich, kann aber verlangt werden, wenn dieses für die Einreise in den Zielstaat vorgeschrieben ist.

Slowenien: Hochrisikogebiet

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Slowenien wird gewarnt.

Slowenien ist von COVID-19 stark betroffen. Das Infektionsgeschehen ist hoch, weshalb Slowenien als Hochrisikogebiet eingestuft ist.

Einreise:  Die quarantänefreie Einreise nach Slowenien ist nur gegen Vorlage eines negativen, höchstens 72 Stunden alten PCR-Tests oder eines höchstens 48 Stunden alten Antigentests, eines Genesenennachweises, eines Impfnachweises, eines Genesenen-Impfnachweises, eines Digitalen Covid-Zertifikat der EU in digitaler oder Papierform mit QR-Code oder eines digitalen Covid-Zertifikats eines Drittstaats in digitaler oder Papierform auf Englisch möglich.

Ausgenommen von der Nachweis- und Quarantänepflicht sind lediglich Personal im internationalen Güter- und Personenverkehr, Eigentümer von forst- und landwirtschaftlichen Grundstücken im Grenzgebiet für die Zeit deren Bestellung (bis zehn Stunden), Berufstätige, deren Arbeitsstätte bis zehn Kilometer jenseits der Grenze liegt, Kinder unter 15 Jahren bei gemeinsamer Einreise mit engen Familienangehörigen oder mit Erziehern, Lehrern oder Betreuern bei organisierten Gruppenreisen, Personen, die Kinder unter 15 Jahren zu ihrer Ausbildungsstätte befördern sowie Personen, die wegen einer dringenden medizinischen Untersuchung oder Behandlung die Grenze überqueren.

Detaillierte Informationen zu den bei Einreise aus einem Risikogebiet zu beachtenden Quarantänebestimmungen bietet die Webseite der Deutschen Botschaft Laibach.

Durch- und Weiterreise: Die Durchreise durch Slowenien ist derzeit weiterhin ohne Vorlage eines negativen Tests, eines Genesenen- oder Impfnachweises möglich, sofern die Wiederausreise innerhalb von 12 Stunden nach der Einreise erfolgt. Bei grundsätzlich zulässigen Zwischenstopps zum Beispiel zum Tanken oder Rasten sind jedoch die unter Beschränkungen im Land genannten Regeln zu beachten.

Als weitere Voraussetzung muss Durchreisenden der Grenzübertritt in das Nachbarland erlaubt sein, was für die Weiterreise nach Kroatien ein gültiges Ausweisdokument voraussetzt. Es finden Kontrollen des Grenzverkehrs statt.

Spanien: Testpflicht für Ungeimpfte

Einreise: Reisende, die nach Spanien auf dem Luft- oder Seeweg einreisen, inkl. Transitreisende, müssen ein Formular im Spain Travel Health-Portal zur Gesundheitskontrolle ausfüllen, das einen QR-Code erzeugt, der bei Einreise vorgelegt werden muss. Dies kann auch über die kostenfreie SpTH-App erfolgen. Der generierte QR-Code kann auch als Papierausdruck vorgelegt werden.

Die Fluggesellschaften sind verpflichtet, sich vor Abflug das elektronische Einreiseformular (QR-Code), alternativ das Einreiseformular in Papierform vorlegen zu lassen. Falschangaben können mit Geldstrafen geahndet werden.

Wichtig: Das Formular kann maximal 48 Stunden vor geplanter Einreise ausgefüllt werden. Die Sitzplatznummer kann auch nachträglich in das bereits ausgefüllte elektronische Formular eingetragen werden. Der QR-Code wird jedoch erst generiert, wenn der Reisende die Sitzplatznummer in das Formular einträgt.

Deutschland ist Risikogebiet. Für alle Reisenden ab einem Alter von zwölf Jahren gilt damit die Verpflichtung, einen der folgenden Nachweise mitzuführen:

 • entweder ein negatives Testergebnis (anerkannt werden Nukleinsäureamplifikationstests, z.B. PCR-, Lamp-, oder TMA-Test) oder in der Europäischen Union anerkannte Antigen-Tests (so genannter "Schnelltest"). Die Testung darf höchstens 72 Stunden (Nukleinsäureamplifikationstests) beziehungsweise 48 Stunden (Antigen-Tests) vor Einreise vorgenommen worden sein. Der Nachweis des negativen Testergebnisses muss folgende Angaben enthalten: Vor- und Nachname des Reisenden, Datum der Testabnahme, angewandtes Testverfahren, Sitzstaat des Labors, negatives Testergebnis.
• oder einen Nachweis, dass die vollständige Impfung mindestens 14 Tage vor Reiseantritt mit einem von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) oder der WHO im Wege der Notfallzulassung zugelassenen Impfstoff erfolgt ist. Der Nachweis der Impfung muss folgende Angaben enthalten: Vor- und Nachname des Reisenden, Datum der Impfung, Impfstoff, Anzahl der Impfungen, Ausstellungsstaat, zuständige Stelle.
• oder einen Nachweis, dass die Genesung von einer Covid-19-Infektion nicht länger als 180 Tage zurückliegt. Der Nachweis darf frühestens 11 Tage nach dem ersten Positivergebnis erfolgen. Der Nachweis der Genesung muss folgende Angaben enthalten: Vor- und Nachname des Reisenden, Datum der Testabnahme des ersten positiven Nukleinsäureamplifikationstests, angewandtes Testverfahren und Ausstellungsstaat. Diese Verpflichtung gilt auch für Einreisende aus einem Risikogebiet in Frankreich, die auf dem Landweg nach Spanien einreisen.

Alle Nachweise müssen dann elektronisch oder in Papierform auf Spanisch, Englisch, Französisch oder Deutsch vorliegen. Nähere Informationen auf Spanisch finden sich hier.

Bei Einreise findet regelmäßig eine Gesundheitskontrolle durch Temperaturmessung, Auswertung des Einreiseformulars durch die Gesundheitsbehörde und eine visuelle Kontrolle des Reisenden statt. Personen mit einer Temperatur von über 37,5 Grad Celsius oder anderen Auffälligkeiten können einer eingehenderen Untersuchung unterzogen werden.

Durch- und Weiterreise: Für die Durchreise bestehen keine Einschränkungen.

Kanaren und Balearen

Für Reisende, die aus dem Ausland auf die Balearen reisen, gelten die oben dargestellten Einreisebestimmungen für Spanien.

Auf den Balearen sind Ein- und Ausreisen aus und in andere Autonome Gemeinschaften erlaubt. Die bestehende Testpflicht für Einreisen aus einem Risikogebiet aus dem Ausland gilt auch für Einreisen aus den anderen Autonomen Gemeinschaften. Aktuelle und detaillierte Informationen, auch zur Einreiseanmeldung, Testpflicht und Ausnahmen von der Testpflicht für Geimpfte und Genesene sowie die entsprechenden Rechtsgrundlagen bietet die balearische Regionalregierung.

Es gibt Beschränkungen der Öffnungszeiten der Gastronomie und der Geschäfte. Die Personenanzahl bei Zusammenkünften sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum ist beschränkt. Das Verbot von Zusammenkünften für Personen aus unterschiedlichen Haushalten zwischen 2 Uhr und 6 Uhr gilt derzeit nur für Ibiza.

Für Besucher, die aus dem Ausland auf die Kanaren reisen, gelten die oben dargestellten Einreisebestimmungen für Spanien.

Personen, die mindestens zwölf Jahre alt sind und auf dem Luft- oder Seeweg aus einem anderen Teil Spaniens auf die Kanaren reisen (zum Beispiel mit den Autofähren ab Cádiz oder Huelva) müssen ein negatives Corona-Testergebnis (zugelassen sind PCR-, TMA oder Antigen-Schnelltest) vorweisen, das bei Einreise nicht älter als 72 Stunden sein darf. Zudem muss vor Reiseantritt das Testergebnis per E-Mail (Betreff: Flugnummer/Fähre und Ankunftsdatum) übersandt werden.

Für Reisende aus anderen spanischen Regionen, die einen Nachweis über eine vollständige Impfung, eine mindestens 15 Tage vor Reiseantritt erfolgte Erstimpfung oder einen Nachweis über eine nicht länger als sechs Monate zurückliegende Covid-19 Infektion vorlegen, entfällt die Testnachweispflicht bei Einreise auf die Kanaren.

Unabhängig von den oben genannten Einreisebestimmungen müssen alle Personen ab zwölf Jahren (auch wenn sie aus einem Nicht-Risikogebiet oder vom spanischen Festland anreisen), die sich in einem touristischen Beherbergungsbetrieb (Hotel, Ferienwohnung, Ferienhaus) aufhalten wollen, an der Rezeption (noch einmal) nachweisen:
- entweder ein maximal 72 Stunden altes negatives Testergebnis
- oder die vollständige Impfung mit einem von der EMA oder von der WHO zugelassenen Impfstoff innerhalb der letzten 12 Monate
- oder zumindest den Erhalt der Erstimpfung innerhalb eines Zeitraums zwischen 15 Tagen und vier Monaten vor der Ankunft
- oder die Genesung von einer Covid-19-Erkrankung innerhalb eines Zeitraums von längstens sechs Monaten vor der Ankunft gemäß amtlichem Attest.

Landesweit gilt eine Pflicht zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung an allen öffentlichen Orten innerhalb und außerhalb geschlossener Räume sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln. Verstöße gegen die Maskenpflicht werden mit Geldstrafen (etwa 100 Euro) geahndet. Kinder unter sechs Jahren und Personen, bei denen aus gesundheitlichen Gründen die Maskenpflicht kontraindiziert ist, sind von der Pflicht ausgenommen. Es empfiehlt sich eine entsprechende Bescheinigung mitzuführen.

Die Maskenpflicht im Freien entfällt, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird. Bei Open-Air-Veranstaltungen ist eine Maske zu tragen, es sei denn, das Publikum befindet sich auf Sitzplätzen, die den Sicherheitsabstand von 1,5 Metern gewährleisten. In allen geschlossenen öffentlichen Räumen und in den öffentlichen Verkehrsmitteln bleibt die Maskenpflicht weiter bestehen. Nähere Informationen finden sich in der spanischen Verordnung.

Tschechien: Test und Quarantäne

Einreise: Die Tschechische Republik setzt das Europäische Ampelsystem um. Länder werden in Abhängigkeit der Infektions- und Testrate der grünen, orangen, roten, dunkelroten und grauen Kategorie zugerechnet. Die Kategorisierung der Länder wird vom tschechischen Gesundheitsministerium jeden Freitag mit Gültigkeit ab dem folgenden Montag vorgenommen.

Die Einreise ist für EU-Bürger, Staatsangehörige Norwegens, der Schweiz, Islands und Liechtensteins und Personen mit einem langfristigen oder Daueraufenthaltstitel eines dieser Staaten oder der Tschechischen Republik aus jeglichem Grund möglich. Andere Staatsangehörige können nur dann aus jeglichem Grund einreisen, wenn sie seit mindestens 14 Tagen komplett geimpft sind und über einen in Tschechien anerkannten Impfnachweis verfügen.

Deutschland ist derzeit der roten Kategorie zugeordnet.

Die Einreise ist dann nur mit Negativtest (PCR-Test, nicht älter als 72 Stunden), Online-Anzeige und Quarantäne möglich.

Frühestens fünf Tage und spätestens 14 Tage nach Einreise muss eine zweite PCR-Testung vorgenommen werden. Das Testergebnis ist der zuständigen Hygienebehörde zuzusenden. Erst dann ist eine Beendigung der Quarantäne möglich.

Für Geimpfte und Genesene, die über einen in Tschechien anerkannten Impf- oder Genesenennachweis verfügen, entfällt weiterhin die Test- und Quarantänepflicht, nicht aber die Pflicht zur Einreiseanmeldung.

Für Beschäftigte im internationalen Personen- und Warenverkehr, für Reisen von bis zu 24 Stunden in Nachbarländer, für Kinder unter 6 Jahren sowie Grenzpendler und Grenzgänger entfällt weiterhin die Pflicht zur Einreiseanmeldung, Test und Quarantäne.

Über die genauen Regelungen zu Einreise und Ausnahmen informiert das tschechische Innenministerium.

Für Einreisen aus den unterschiedlichen Kategorien gilt Folgendes:

1. Grüne Kategorie:
Aus Ländern der grünen Kategorie ist die Einreise nur mit Negativtest (PCR-Test, nicht älter als 72 Stunden oder Antigen-Test nicht älter als 48 Stunden) und Online-Anzeige möglich. Einreisende können auch innerhalb von fünf Tagen nach Einreise einen PCR- oder Antigentests vornehmen lassen. In diesem Fall besteht eine Quarantänepflicht bis zum Vorliegen des Testergebnisses. Ausgenommen von der Quarantänepflicht sind nur tschechische Staatsbürger, sowie Inhaber einer langfristigen oder Daueraufenthaltserlaubnis für die Tschechische Republik.

Für Geimpfte, die über einen tschechischen oder in Tschechien anerkannten Impfnachweis verfügen, sind Einreisen ohne Test- und Quarantänepflicht möglich.

2. Orange Kategorie:
Aus Ländern der orangen Kategorie ist die Einreise nur mit Negativtest (PCR-Test, nicht älter als 72 Stunden, oder Antigen-Test, nicht älter als 48 Stunden) und Online-Anzeige möglich. Einreisende können auch innerhalb von fünf Tagen nach Einreise einen PCR- oder Antigentests vornehmen lassen. In diesem Fall besteht eine Quarantänepflicht bis zum Vorliegen des Testergebnisses. Ausgenommen von der Quarantänepflicht sind nur tschechische Staatsbürger, sowie Inhaber einer langfristigen oder Daueraufenthaltserlaubnis für die Tschechische Republik.

Für Geimpfte, die über einen tschechischen oder in Tschechien anerkannten Impfnachweis verfügen, sind Einreisen aus jeglichem Grund sowie ohne Test- und Quarantänepflicht möglich.

3. Rote und dunkelrote Kategorie:
Die Einreise ist nur mit Negativtest (PCR-Test, nicht älter als 72 Stunden), Online-Anzeige und Quarantäne möglich. Tschechische Staatsbürger, sowie Inhaber einer langfristigen oder Daueraufenthaltserlaubnis für die Tschechische Republik können statt des PCR-Tests auch einen Antigentest (nicht älter als 48 Stunden) vorlegen. Frühestens fünf Tage und spätestens 14 Tage nach Einreise muss eine zweite PCR-Testung vorgenommen werden. Das Testergebnis ist der zuständigen Hygienebehördeexternal arrow icon zuzusenden. Erst dann ist eine Beendigung der Quarantäne möglich.

Für geimpfte und genesene EU-Bürger, Staatsangehörige Norwegens, der Schweiz, Islands und Liechtensteins und Personen mit einem langfristigen oder Daueraufenthaltstitel eines dieser Staaten oder der Tschechischen Republik, die über einen tschechischen oder in Tschechien anerkannten Impf- oder Genesenennachweis verfügen, entfällt die Test- und Quarantänepflicht, nicht aber die Pflicht zur Einreiseanmeldung.

4. Graue Kategorie:
Die Einreise aus Ländern mit einem extrem hohen Infektionsrisiko ist nur in Ausnahmefällen mit negativem Antigen- oder PCR-Test, Nachweis eines Termins zur Vornahme eines PCR-Tests in der Tschechischen Republik innerhalb von 24 Stunden nach Einreise, Online-Anzeigeeund Quarantäne möglich. Innerhalb von 24 Stunden sowie frühestens am zehnten und spätestens am 14. Tag nach Einreise ist jeweils ein weiterer PCR-Test der zuständigen Hygienebehörde vorzulegen.

Für geimpfte oder genesene EU-Bürger, Staatsangehörige Norwegens, der Schweiz, Islands und Liechtensteins und Personen mit einem langfristigen oder Daueraufenthaltstitel eines dieser Staaten oder der Tschechischen Republik, die über einen tschechischen oder in Tschechien anerkannten Impf- oder Genesenennachweis verfügen, entfällt die Test- und Quarantänepflicht, nicht aber die Pflicht zur Einreiseanmeldung.

Über weitere Ausnahmen von der Anzeige-, Test- und Quarantänepflicht bei Einreise aus Ländern der orangen, roten und dunkelroten Kategorie informiert das tschechische Innenministerium. Diese bestehen u.a. für Beschäftigte im internationalen Personen- und Warenverkehr, für Reisen von bis zu 24 Stunden in Nachbarländer, für Kinder unter 6 Jahren sowie Grenzpendler und Grenzgänger.

Neben tschechischen Impfzertifikaten werden nationale Impfzertifikate aus Deutschland, sowie aus allen EU-Ländern, der Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein und Ländern der grünen Kategorie anerkannt. Seit dem 1. Juli 2021 wird nur noch das Digitale Covid-Zertifikat der EU anerkannt.

Für geimpfte Reisende aus diesen Ländern ist kein negativer Test und keine Quarantäne erforderlich, wenn die Zweitimpfung bei einem Impfschema mit zwei Dosen oder die Impfung bei einem Impfschema mit einer Dosis mindestens 14 Tage zurückliegt. Die Regelungen zur Einreise aus Ländern der orangen, roten, dunkelroten und grauen Kategorie gelten für alle EU-und EWR-Staatsangehörige und Ausländer mit langfristiger oder Daueraufenthaltserlaubnis in einem dieser Staaten.

Andere Ausländer können nur mit einem von einer tschechischen Auslandsvertretung oder Behörde ausgestellten Visum in die Tschechische Republik einreisen.

Durch- und Weiterreise: Die Durchreise (maximal 12 Stunden) ist für Deutsche, alle weiteren EU-Staatsangehörigen und Drittstaatenangehörige mit Aufenthaltserlaubnis in Deutschland oder einem anderen EU-Staat möglich.

Sofern diese aus Deutschland oder einem anderen Land der orange, grünen, roten oder dunkelroten Kategorie gemäß dem Ampel-System einreisen, ist die Durchreise auf dem Landweg ohne Einreiseanmeldung, Test und Quarantäne möglich.

Bei Einreise mit dem Flugzeug und Weiterreise auf dem Land- oder Flugweg ist Einreiseanmeldung und Test (PCR-Test maximal 72 Stunden oder Antigen-Test maximal 24 Stunden vor Einreise) erforderlich. Genesene und Geimpfte benötigen keinen Test, aber die Einreiseanmeldung und einen digitalen Nachweis über Impfung und Genesung.

Durchreisen aus Ländern mit extrem hohem Infektionsrisiko (graue Kategorie) sind nur mit in Tschechien anerkanntem Impfnachweis möglich. Durchreisen von Drittstaatern ohne Impfnachweis oder ohne Aufenthaltserlaubnis für die EU, die Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein mit kurz- oder langfristigem Visum, das nicht von einer tschechischen Auslandsvertretung oder Behörde ausgestellt wurde, sind nicht möglich.

Reisende, die aus Ländern der orangen, roten und dunkelroten Kategorie gemäß dem Ampel-System ein- oder durchreisen, müssen während der gesamten Dauer des Transits eine FFP2/KN95/N95/AS/NZ P2, DS FFR-Maske tragen. Die Durchreise aus Deutschland und anderen Nachbarländern der Tschechischen Republik darf nicht länger als 24 Stunden, aus allen anderen Ländern nicht länger als 12 Stunden dauern. Es sind keine Zwischenstopps (außer Tanken, Umsteigen und so weiter) erlaubt.

Türkei: Hochrisikogebiet

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die gesamte Türkei wird wegen der hohen Zahl an Corona-Fällen gewarnt.

Die Türkei ist von Covid-19 stark betroffen. Zuletzt ist die Zahl der Neuinfektionen wieder deutlich gestiegen. Die Türkei ist mit Wirkung vom 17. August 2021, 0.00 Uhr als Hochrisikogebiet eingestuft.

Einreise: Die Luft-, Land- und Seegrenzen der Türkei sind offen, es gibt Beschränkungen bei der Einreise auf dem Landweg aus dem Iran und beim Fährverkehr mit Griechenland.

Alle Flugreisenden über sechs Jahre müssen innerhalb von 72 Stunden vor der Reise ein elektronisches Formular des türkischen Gesundheitsministeriums ausfüllen. Dies gilt nicht für Transitpassagiere. Die Kontrolle erfolgt bei Einreise beziehungsweise beim Check-in. Danach wird Reisenden ein Genehmigungscode ("HES-Code") mitgeteilt, der bei Kontrollen im Land vorgezeigt werden muss. Der Code kann auch in der Türkei per SMS oder mittels einer App erlangt werden.

Zudem müssen Reisende aus Deutschland ab sechs Jahren bei Einreise auf dem Luft- Land und Seeweg eines der folgenden Dokumente vorlegen:
• Ergebnis eines negativen PCR-Tests (nicht älter als 72 Stunden)
• Ergebnis eines Antigen-Tests (nicht älter als 48 Stunden vor Ankunft)
• amtlicher Nachweis einer vollständigen Impfung (mindestens 14 Tage vor Ankunft)
• amtliche Dokumentation einer Genesung von einer Covid-19-Infektion (nicht älter als 6 Monate)

Bei Flugreisen sind die Nachweise beim Check-in vorzulegen. Bei der Einreise aus Drittstaaten können abweichende Regelungen gelten. Bei Einreise in die Türkei können stichprobenartige PCR-Tests angeordnet werden, danach kann unmittelbar die Weiterreise an den Zielort erfolgen. Bei positivem Testergebnis erfolgt die Behandlung nach den türkischen Leitlinien.

Bei Einreise werden auch Temperaturmessungen durchgeführt. Bei erhöhter Körpertemperatur oder weiteren Covid-19-Symptomen können zusätzliche Gesundheitsuntersuchungen vorgenommen werden.

Für Reisen von der Türkei nach Deutschland gelten die Vorschriften der deutschen Einreiseverordnung. Dies wird beim Check-in überprüft.

Durch- und Weiterreise: Für Transitpassagiere gelten keine besonderen Vorschriften, die Einreisevorschriften des Ziellandes sind zu beachten, siehe Einreise.

Ukraine: Testpflicht

Einreise: Alle Ausländer müssen bei Einreise eine ukrainische oder in der Ukraine vertretene Krankenversicherung nachweisen, die Covid-19 abdeckt. Außerdem ist ein negatives Ergebnis eines PCR-Tests oder Antigen-Schnelltests, jeweils nicht älter als 72 Stunden oder ein Nachweis über eine vollständige Impfung mit einem von der WHO zugelassenen Impfstoff vorzulegen. Wird die Krankenversicherung oder das Testergebnis beziehungsweise eine Impfung nicht nachgewiesen, wird die Einreise verweigert.

Einzelheiten sind auf der offiziellen Website "Visit Ukraine Today" nachzulesen.

Durch- und Weiterreise: In einer Reihe von EU-Mitgliedstaaten bestehen Einreisebeschränkungen für aus der Ukraine einreisende Personen. Transitreisende sind von der Vorlage des Testergebnisses bzw. Impfnachweises und der Krankenversicherungspflicht ausgenommen, sofern sie die Transitzone des Flughafens während des Umstieges nicht verlassen. In diesem Fall erfolgt keine Einreise, es müssen jedoch die Einreisebedingungen des endgültigen Ziellandes berücksichtigt werden.

Für Durchreisende auf dem Landweg gelten hingegen die Bestimmungen unter Einreise.

Ungarn: Freie Einreise

Einreise: Die Einreise auf dem Landweg ist aus allen Nachbarstaaten Ungarns unbeschränkt und ohne Test- und Quarantänepflicht möglich. Für Einreisen auf dem Luftweg und aus Ländern außerhalb des Schengenraums ist ein digitales Covid-Zertifikat der EU nachzuweisen.

Durch- und Weiterreise: Transit durch Ungarn aus einem Schengen-Staat kommend ist ohne Beschränkungen möglich. Transit aus einem Land kommend, dass nicht Schengen-Staat ist, ist für Personen ohne digitales Covid-Zertifikat der EU weiterhin nur auf den dafür bestimmten Korridorrouten möglich.

Vatikan: siehe "Italien"

Beachten Sie die Hinweise für Italien (siehe oben).

Zypern: Testpflicht

Einreise: Flughäfen sind geöffnet und Einreisen aus bestimmten Ländern erlaubt, unabhängig von der Staatsangehörigkeit. In Abhängigkeit von der Infektionslage stuft die zyprische Regierung Staaten in farbige Kategorien ein. Die aktuelle Einstufung wird regelmäßig angepasst und in einer Liste veröffentlicht.

Deutschland ist in der "roten Kategorie" eingestuft.

Einreisende aus Deutschland müssen grundsätzlich bei Einreise einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, und nach Einreise in Zypern einen erneuten PCR-Test auf eigene Kosten durchführen.

Einreisende aus Deutschland, die vollständig mit einem durch die Europäische Arzneimittelagentur EMA zugelassenen Impfstoff beziehungsweise mit dem Sputnik V oder dem Sinopharm- oder Sinovac-Impfstoff geimpft sind, können jedoch auch ohne Test  einreisen. Bei Johnson & Johnson gilt dies erst 14 Tage nach der Impfung.

Das gleiche gilt für Genesene. Die vollständige Impfung und die Genesung können in Zypern ausschließlich durch das Europäische Impf- bzw. Genesenenzertifikat (EUDCC) nachgewiesen werden. Der gelbe Impfausweis wird nicht akzeptiert.

Es muss damit gerechnet werden, dass Passagiere ausgewählter Flüge nach Ankunft in Zypern getestet werden. Dies gilt auch für geimpfte oder genesene Personen.

Alle Reisende müssen sich vor Abflug online registrieren, um einen "Cyprus Flight Pass" zu erhalten. Hierfür ist online ein Fragebogen auszufüllen und ein weitgehender Haftungsverzicht gegenüber der Republik Zypern in Bezug auf eine Covid-19-Erkrankung zu erklären. Ein Impfnachweis ist der Online-Anmeldung beizufügen. Der "Flight Pass" muss ausgedruckt beim Flug mitgeführt werden genauso wie der Impfnachweis. Falls dieser bei Ankunft in Zypern nicht vorgelegt werden kann, ist mit Einreiseverweigerung oder einer Strafe in Höhe von 300 Euro zu rechnen.

Wird ein Reisender bei Ankunft oder später positiv getestet, verpflichtet sich die zyprische Regierung zu deren Betreuung während des Aufenthalts und zur Betreuung der engen Kontaktpersonen. Dies bedeutet Kontaktaufnahme, Unterbringung in einem Quarantäne-Hotel und Übernahme der Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Medikamente. In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, dass aufgrund der sehr hohen Infektionszahlen seit Ende Juni nicht in allen Fällen die Betreuung der positiv Getesteten und die Informationsweitergabe über das Verfahren sichergestellt ist. Informationen werden unter den Telefonnummern 1474 (in Zypern) oder +357 22 285 75 (aus dem Ausland) erteilt.

Wird ein Flugreisender bei Ankunft positiv getestet, werden auch andere Reisende des Fluges, die in unmittelbarer Nähe gesessen haben, in 14-tägige Quarantäne genommen. Nach einem negativen PCR-Test am siebten Tag werden sie wieder entlassen. Im Fall eines früheren Rückflugs kann die Quarantänedauer verkürzt werden. In diesem Fall ist am Tag vor der Abreise ein negativer PCR-Test erforderlich.

Vollständig geimpfte Personen, oder Personen, die in den vergangenen 180 Tagen an Covid-19 erkrankt waren, und dies nachweisen können, sind von der Quarantäne als enge Kontaktperson befreit. Bei der einstufigen Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson müssen vor der Einreise 14 Tage seit der Impfung vergangen sein.

Nordzypern

Deutschland ist von den Behörden des nicht unter effektiver Kontrolle der Regierung der Republik Zypern stehenden Nordteils der Insel ("Türkische Republik Nordzypern TRNZ") in die "grüne" Kategorie eingestuft. Dies bedeutet, dass Reisende bei Einreisen über den Flughafen Ercan oder die beide Inselteile trennende Demarkationslinie einen Impfnachweis (vollständige Impfung vor mehr als 14 Tagen) oder einen Nachweis über eine überstandene Covid-19-Erkrankung (30 bis 180 Tage vor Einreise) vorweisen müssen. Diese Reisenden sind von der Quarantänepflicht befreit. Der Nachweis muss in türkischer oder englischer Sprache vorgelegt werden.

Reisende ohne Impfnachweis beziehungsweise Nachweis über die überstandene Erkrankung müssen einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorweisen. Alle aus Deutschland Einreisenden müssen einen weiteren PCR-Test nach Einreise machen. Im Falle der Einreise aus einem Land einer anderen Kategorie können Reisende mit Wohnsitz im Norden und negativem Test die Quarantäne zuhause verbringen, alle anderen müssen in ein Quarantänezentrum. Am Ende der Quarantäne erfolgt ein weiterer PCR-Test.

Die Kosten für die Quarantäne und den Test muss der Reisende tragen und bereits vor Einreise beglichen haben. Der Nachweis über die Bezahlung muss bei Einreise vorgelegt werden. Diese Regelung gilt unabhängig vom Herkunftsland und der Aufenthaltsdauer.

Die Übergänge über die beide Inselteile trennende Demarkationslinie (Grüne Linie/Green Line) sind wieder geöffnet. Für Personen, die sich in den letzten zehn Tagen in der Republik Zypern aufgehalten haben und nicht aus einem in der Kategorie "rot" eingestuften Land eingereist sind, gilt: Es muss ein negativer PCR-Test oder Antigen-Schnelltest in griechischer, türkischer oder englischer Sprache vorgelegt werden, der den Namen des Reisenden sowie seine Personalausweis-/Reisepassnummer enthalten muss.

Reisende, die vollständig mit einem durch die Europäische Arzneimittelagentur EMA zugelassenen Impfstoff beziehungsweise mit den Impfstoffen Sputnik V-, Sinopharm oder Sinovac geimpft sind, können 14 Tage nach der letzten Impfung mit einem Antigen-Schnelltest oder PCR-Test einreisen, der nicht älter als sieben Tage sein darf. Ungeimpfte Reisende benötigen einen Antigen-Schnelltest oder PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Bei Einreisen für mehr als einen Tag in den Norden gelten die oben genannten Quarantäne-Regeln.
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2.
Karl Heinz Dominick
Erstellt 20. Juli 2020 16:32 | Permanent-Link

Warum kein Kommentar über Russlandreisen in die EU

1.
Karl Heinz Dominick
Erstellt 20. Juli 2020 16:31 | Permanent-Link

Warum kein Kommentar über Russlandreisen in die EU

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