Wegen Coronavirus

In diese Länder gelangen Deutsche nur schwer

Auch Kuba ist Hochrisikogebiet, da die Zahl der Corona-Infektionen zuletzt deutlich zunahm.
Labranda
Auch Kuba ist Hochrisikogebiet, da die Zahl der Corona-Infektionen zuletzt deutlich zunahm.

Weltweit halten die weitaus meisten Länder ihre Einreise-Beschränkungen aufrecht oder verschärfen sie wieder. Ein Überblick.


ACHTUNG: Diese Liste bezieht sich lediglich auf Länder, die sich außerhalb Europas befinden. Die Einreiseregelungen für europäische Länder finden Sie in stets aktualisierter Form an dieser Stelle.

Aktuelle Liste der Hochrisikogebiete

Alle Reisenden aus dem Ausland müssen bei Wiedereinreise in Deutschland einen negativen Corona-Test vorweisen können. Wer aus einem Hochrisikogebiet kommt, muss sich zudem sofort in 10-tägige Quarantäne begeben, aus der er/sie sich nach dem 5. Tag freitesten lassen kann. Geimpfte und Genesene können die Quarantäne durch einen geeigneten Nachweis vermeiden.

Eine Online-Registrierung beim Gesundheitsamt für Rückkehrer aus Hochrisiko- und Virusvariantengebieten ist in jedem Fall verpflichtend. Wer aus einem Virusvariantengebiet kommt, muss sich für 14 Tage in Quarantäne begeben. Dies gilt für auch für Geimpfte und Genese. Ein vorzeitiges Freitesten ist hier nicht möglich.

Welche Länder als Hochrisiko- und Virusvariantengebiete gelten, legt das Robert-Koch-Institut fortlaufend fest. Derzeit gilt dies komplett oder teilweise für 45 Staaten. Zur aktuellen Liste gelangen Sie hier.


In dieser Auflistung finden Sie die Einreisebestimmungen für die folgenden Länder in alphabetischer Reihenfolge. Für Einreisen in europäische Länder konsultieren Sie bitte unsere andere Liste.

  • Ägypten
  • Australien
  • Bahrain
  • Barbados
  • China
  • Costa Rica
  • Curacao
  • Dominikanische Republik
  • Dubai/VAE
  • Hongkong
  • Indien
  • Jamaika
  • Japan
  • Kanada
  • Katar
  • Kuba
  • Malediven
  • Marokko
  • Mauritius
  • Namibia
  • Neuseeland
  • Russland
  • Seychellen
  • Singapur
  • Sri Lanka
  • Südafrika
  • Südkorea
  • Taiwan
  • Thailand
  • Tunesien
  • Türkei
  • USA
  • Vietnam

Ägypten: Hochrisikogebiet


Aufgrund der Ausbreitung von Covid-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Ägypten gewarnt.

Ägypten ist von Covid-19 sehr stark betroffen. Dies gilt auch für die Region Rotes Meer/Hurghada. Ägypten ist daher als Hochrisikogebiet eingestuft.

Einreise: Für die Einreise aus Deutschland ist ein negativer PCR-Test erforderlich, der nachweislich nicht älter als 72 Stunden sein darf, bei Einreise über den Flughafen Frankfurt nicht älter als 96 Stunden. Das Testergebnis muss in englischer oder arabischer Sprache vorgelegt werden. Es kann ein QR-Code auf dem Testergebnis verlangt werden, weitere Informationen hierzu erteilen die ägyptischen Behörden.

Sollte das Testergebnis keine Details zu Datum und Uhrzeit der Entnahme des Abstrichs enthalten, ist mit einer Verweigerung der Einreise zu rechnen. Kinder unter sechs Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen.

Alternativ kann ein Nachweis eines vollständigen Impfstatus mit einem von der WHO zugelassenen Impfstoff vorgelegt werden. Dabei sind, außer für den Johnson&Johnson-Impfstoff, stets zwei Impfdosen erforderlich. Die ägyptischen Behörden erkennen die Impfung einer genesenen Person mit nur einer Impfdosis nicht an. Der Impfnachweis muss den Regeln des Ausstellungslandes entsprechen und einen QR-Code enthalten.

Einreisende aus oder über Länder, in denen die ägyptische Regierung vom Vorkommen einer Virusmutation ausgeht (derzeit der südamerikanische Kontinent sowie Bangladesch, Bhutan, Indien, Myanmar, Nepal, Pakistan, Sri Lanka und Vietnam) müssen trotz Nachweis von PCR-Test oder Impfung einen weiteren PCR-Test bei Einreise am Flughafen Kairo vornehmen.

Für direkt nach Hurghada, Sharm el Scheikh, Marsa Alam und Marsa Matrouh einreisende Touristen besteht die Möglichkeit, den erforderlichen PCR-Test kostenpflichtig bei Einreise an den jeweiligen Flughäfen vornehmen zu lassen. Für die Wartezeit bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses gilt eine verpflichtende Quarantäne (zum Beispiel im Hotelzimmer).

Bei einem positiven Test erfolgen Quarantänemaßnahmen. Die Umsetzung der Quarantänemaßnahmen ist uneinheitlich. Wegen begrenzter Kapazitäten kann es zu Wartezeiten bei der Testung in den Flughäfen und der Ausgabe der Testergebnisse kommen. An Flughäfen ist mit verstärkten Einreisekontrollen und Temperaturmessungen zu rechnen. Bei Ankunft muss eine Gesundheitskarte ausgefüllt werden.

Australien: Einreiseverbot

Einreise: Es gilt weiterhin ein umfassendes Einreiseverbot für alle ausländischen Reisenden ohne ständigen Aufenthaltstitel in Australien. Insbesondere touristische Besuche sind grundsätzlich nicht gestattet, Touristenvisa werden entsprechend nicht erteilt.

Ausgenommen vom Einreiseverbot sind unter anderem deutsche Staatsangehörige mit Aufenthaltserlaubnis in Australien und deren unmittelbare Familienangehörige (Ehegatten, minderjährige Kinder, Erziehungsberechtigte, nicht jedoch Eltern).

Aufgrund eines Regierungsbeschlusses müssen seit dem 8. Januar alle Passagiere von mindestens fünf Jahren, die nach Australien reisen, beim Check-in einen negativen PCR-Test vorlegen. Der Test darf nicht älter als 72 Stunden sein. Ausnahmen von dieser Anforderung können unter bestimmten Umständen möglich sein. Nähere Informationen bietet das australische Innenministerium.

Für Passagiere und Besatzungsmitglieder auf internationalen Flügen nach Australien gilt Maskenpflicht, ebenso auf Inlandsflügen in Australien. Es gilt bei Einreise weiterhin die Pflicht zu einer 14-tägigen, im Regelfall kostenpflichtigen Hotelquarantäne in designierten Unterkünften am Ankunftsflughafen.

Die Regelungen in den einzelnen Bundesstaaten sind zum Teil unterschiedlich. Eine unmittelbare Weiterreise zum Zielort in Australien ist nicht gestattet, auch nicht bei direktem Flughafentransit. Anträge auf begründete Ausnahmen vom Einreiseverbot nimmt das Department of Home Affairs entgegen. Spätestens 72 Stunden vor einer Einreise müssen online Angaben zum Gesundheitsstatus und zur Erreichbarkeit gemacht werden.

Bahrain: Test und Quarantäne

Die Einreise nach Bahrain ist grundsätzlich möglich. Eine Einreisesperre gilt bis auf weiteres für Reisende aus Ländern, die auf der roten Liste stehen. Von dieser Einreisesperre ausgenommen sind bahrainische Staatsangehörige und Bewohner mit Aufenthaltstitel für Bahrain. Vor Abreise muss ein PCR-Test mit QR-Code nicht älter als 48 Stunden vorgelegt werden. Bei Ankunft, am fünften und am zehnten Tag des Aufenthaltes in Bahrain erfolgen weitere Tests. Darüber hinaus muss eine zehntägige Quarantäne in der eigenen Unterkunft oder einer offiziellen Quarantäneeinrichtung eingehalten werden.

Die Test- und Quarantänepflicht gilt auch für Reisende aus Ländern ohne Einreisesperre. Vor Abreise muss ein PCR-Test mit QR-Code nicht älter als 72 Stunden vorgelegt werden. Von der Testpflicht vor Abreise und der Quarantänepflicht ausgenommen sind Reisende mit einem Impfnachweis aus Bahrain, einem Staat des Golfkooperationsrates oder einem Land mit dem Bahrain ein Abkommen über die gegenseitige Anerkennung von Covid-19-Impfnachweisen geschlossen hat.

Reisende mit einem Impfnachweis aus der EU, dem Vereinigten Königreich, USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Südkorea, Japan oder Singapur sind lediglich von der Quarantänepflicht befreit. Kinder unter sechs Jahren sind von der Test- und Quarantänepflicht befreit.

Gebühren für die vorgeschriebenen Tests sind vor Reiseantritt über die bahrainische Covid-19-App "Be Aware" zu entrichten. Der Download der App ist verpflichtend.

Das Testergebnis geht dem Reisenden nach etwa 6 bis 12 Std nach Ankunft/Test am Flughafen über die App zu. Bis zum Erhalt des negativen Testergebnisses muss man sich in seinem Hotelzimmer/Haus/Appartement aufhalten.

Alle Reisenden, die bei Ankunft Symptome aufweisen, werden Quarantänemaßnahmen unterzogen. Die Ein- und Ausreise auf dem Landweg aus und nach Saudi-Arabien (King Fahd Causeway) ist möglich. Dazu muss ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf und vom saudischen, bzw. bahrainischen Gesundheitsministerium anerkannt ist, vorgelegt werden.

Visa für Bahrain werden auch "upon arrival" am Causeway erteilt.

Durch- und Weiterreise: Ein Transit am Bahrain International Airport ist für Passagiere der Gulf Air möglich. Reiseverbindungen Es bestehen mehrmals wöchentliche Flugverbindungen nach Deutschland. Zudem stehen mehrere Umsteigeverbindungen über Abu Dhabi oder Dubai zur Verfügung.

Barbados: Hochrisikogebiet

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Barbados wird gewarnt.

Barbados ist von Covid-19 stark betroffen. Das Infektionsgeschehen ist hoch, weshalb Barbados als Hochrisikogebiet eingestuft ist.

Einreise: Die epidemiologische Einstufung der Länder sowie die Einreisemodalitäten können sich in Abhängigkeit von der Infektionslage schnell ändern und werden jeweils aktuell in den Barbados Travel Protocols veröffentlicht. Es gibt grundsätzlich unterschiedliche Regeln für geimpfte und ungeimpfte Personen.

Für Reisende mit Voraufenthalt (auch Transit) in einem Virusvariantengebiet besteht unabhängig vom Impfstatus weiterhin eine verpflichtende Quarantäne. Reisende, die zur Aus- und Rückreise einen Covid-19-Test benötigen, müssen diesen mindestens 72 Stunden vor Ausreise per E-Mail beantragen: pcrtest@visitbarbados.org

Durch- und Weiterreise: Reisende müssen auch für die Durchreise einen negativen Covid-19-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Weitere Transitregeln werden jeweils in den Barbados Travel Protocols veröffentlicht.

China: Tests und Quarantäne

Aufgrund der Ausbreitung von Covid-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach China abgeraten.

Die Fallzahlen haben sich in China auf einem niedrigen Niveau stabilisiert, das Robert-Koch-Institut führt China nicht mehr als Risikogebiet.

Einreise: Grundsätzlich gilt für unter anderem deutsche Staatsangehörige eine Einreisesperre. Deutsche Staatsangehörige mit einer gültigen chinesischen Aufenthaltsgenehmigung zur Erwerbstätigkeit, für persönliche Angelegenheiten oder zur Familienzusammenführung dürfen mit dieser nach China einreisen. Inhaber abgelaufener Aufenthaltsgenehmigungen dieser Art können bei der zuständigen chinesischen Auslandsvertretung einen Antrag auf Wiedereinreise stellen.

Diese Regelung gilt nicht für deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz in folgenden Staaten: Frankreich, Belgien, Italien, Großbritannien, Russland, Ukraine, Indien, Äthiopien, Bangladesch und Philippinen.

Grundsätzlich weiterhin möglich ist die Einreise für Inhaber von diplomatischen, Dienst-, Courtesy- und C-Visa. Neue Visa für sonstige, individuelle Einreisen nach China werden darüber hinaus weiterhin nur für einen bestimmten, eingeschränkten Personenkreis beziehungsweise Aufenthaltszweck erteilt (unter anderem zur Durchführung "notwendiger wirtschaftlicher, technologischer und sonstiger Vorhaben"). Zur Durchführung des Visumsverfahrens ist eine so genannte "PU-Einladung" bei den zuständigen chinesischen Lokalbehörden einzuholen. Einzelheiten und etwaige Aktualisierungen bietet das Außenministerium der VR China.

Reisen nach China sind grundsätzlich nur per Nonstop-Flug möglich. Transitreisen, mit Deutschland als einzigem Zwischenhalt, können nur angetreten werden, wenn im Abflugland keine Direktverbindungen nach China bestehen. Staatsangehörige aus Nicht-EU-Staaten, die sich in Deutschland dauerhaft aufhalten, müssen bei der Beantragung des "Health Declaration Certificate" (siehe unten) ein deutsches Visum, einen Aufenthaltstitel, oder eine Anmeldebestätigung aus Deutschland vorlegen.

Von allen Fluggästen, die nach China einreisen, werden negative PCR- und IgM-Antikörper-Testergebnisse verlangt, die im selben Konsularbezirk ausgestellt wurden. Sollte der PCR-Test beispielsweise im Konsularbezirk der chinesischen Botschaft in Berlin durchgeführt worden sein, so muss auch der IgM-Antikörper-Test von dort stammen.

Diese negativen Testergebnisse müssen zusammen mit Reisepass, Flugticket und gültigem chinesischem Visum oder gültiger chinesischer Aufenthaltserlaubnis über die Website "Health Declaration Certificate" hochgeladen werden, um einen QR-Code zu erhalten, der von den chinesischen Auslandsvertretungen ausgestellt wird und Voraussetzung für die Einreise nach China ist.

Der Testzeitpunkt darf vor Abflug höchstens 48 Stunden zurückliegen. Die Testergebnisse müssen maschinenschriftlich den Namen und die Anschrift der Teststelle sowie die Art der Blutprobe aufführen. Es werden nur Testergebnisse mit venös entnommenem Blut akzeptiert.

Schnelltests sind nicht ausreichend
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Bei Transitflügen nach China müssen die beiden genannten Tests jeweils im Ursprungsland und nochmals im Transitland durchgeführt und jeweils innerhalb von 48 Stunden vor Ab- und Weiterflug bei der lokalen chinesischen Auslandsvertretung ein grüner QR-Code eingeholt werden. Die Gültigkeitsdauer des QR-Codes beträgt 48 Stunden ab Durchführung des Tests. Zu rechnen ist ab Zeitpunkt der Testdurchführung, nicht dem Zeitpunkt des Ergebnisses.

Ferner ist auf der Website des chinesischen Zolls eine Gesundheitserklärung abzugeben. Für diese und weitere Einreiseformalitäten ist die Nutzung eines mobilen Endgeräts mit Scan-Funktion zu empfehlen.

Bereits geimpfte Reisende sind den gleichen Anforderungen unterworfen. Zusätzlich ist die Impfbescheinigung beziehungsweise der Impfpass hochzuladen. Diese müssen folgende Angaben enthalten: Name, Geschlecht, Geburtsdatum, Bezeichnung des Impfstoffes, Datum der ersten und zweiten Impfung, Unterschrift und Anschrift der impfenden Stelle.

Reisende mit auskurierter Covid-19-Erkrankung sowie auf IgG-Antikörper positiv getestete Reisende müssen mindestens drei Wochen vor Abflug die zuständigen chinesischen Auslandsvertretungen kontaktieren.

Bei Einreise aus Hongkong muss ebenfalls ein negativer Covid-19-Test eines anerkannten Labors in Hongkong vorgelegt werden, das bei Einreise nicht älter als 24 Stunden sein darf. Zusätzlich muss eine Gesundheitserklärung ausgefüllt werden.

Alle aus dem Ausland einreisenden Personen werden, unabhängig von ihrer Nationalität, an dem Erstankunftsort auf Covid-19 getestet und einer mindestens 14-tägigen Quarantäne in zentralen Einrichtungen unterworfen. Gegebenenfalls wird zusätzlich nach Einreise an manchen Flughafen – etwa Schanghai – auch noch ein Bluttest (IgM und IgG) durchgeführt.

Die Provinz des innerchinesischen Zielorts kann davon abweichende Regelungen vorsehen, wie zum Beispiel zusätzliche Quarantänezeiten im Anschluss an den oben genannten Zeitraum oder die Möglichkeit einer Heimquarantäne. Anfallende Kosten für Quarantäne-, Test- und sonstige Maßnahmen müssen selbst getragen werden.

Kleinkinder werden in der Regel bei einem Elternteil untergebracht. Kinder von mindestens 14 Jahren können isoliert von den Eltern untergebracht werden. Die Quarantäne-Bedingungen in den Hotels, insbesondere das strikte Verbot des Verlassens des Zimmers über einen Zeitraum von zwei Wochen, sind besonders für Kinder und ältere Menschen belastend.

Personen mit auskurierter Covid-19-Erkrankung werden, trotz negativer PCR- und IgM-Antikörpertests und grünem QR-Code, bei Einreise in sofortige mehrwöchige Krankenhausquarantäne überführt und weitreichenden Untersuchungen unterzogen. Dies kann auch Personen betreffen, die aufgrund einer unentdeckten Erkrankung an Covid-19 noch Antikörper aufweisen.

Gleiches kann für Personen gelten, die mit demselben Flug eingereist sind wie eine Person, die zum Beispiel im Anschluss positiv auf Covid-19 getestet wird.

In einigen Fällen werden seit Kurzem auch geimpfte Reisende, trotz Impfnachweis und grünem QR-Code, aufgrund positiver IGM-Antikörpertests nach Einreise in teils mehrtägige Krankenhausisolation verbracht und dort täglichen weiteren Untersuchungen sowie verschiedenen Tests unterzogen. Dies geschieht nahezu ausnahmslos in Schanghai und erfolgt unabhängig davon, ob eine Impfung mit einem der in Deutschland zugelassenen oder einem chinesischen Impfstoff vorliegt.

Bereits geimpfte Personen sollten gegebenenfalls prüfen, ob alternativ eine Einreise über andere Flughäfen in Betracht kommt. Die Vorgehensweise der lokalen Gesundheitsbehörden, insbesondere der erneute Bluttest, ist in dieser Fallkonstellation nicht einheitlich und sollte mit Verweis und Vorlage der vor Abflug eingereichten Impfunterlagen hinterfragt werden.

Medizinische Maßnahmen der chinesischen Seite sind invasiv und beinhalten neben teils täglichen Blutentnahmen häufig auch Computertomografie-Aufnahmen und bisweilen Rektalabstriche. Derartige Abstriche können von den Reisenden verweigert werden.

Erst wenn die behandelnden Stellen von einer Genesung ausgehen, kann die reguläre Zentralquarantäne mit weiteren Testungen angetreten werden. Bei erneutem Verdacht erfolgt die sofortige Rückverlegung in die Krankenhausisolation.

Falschangaben zum Gesundheitszustand können strafrechtlich verfolgt werden. Weitere infektionsrechtliche Maßnahmen für Bewegungen von Ausländern innerhalb Chinas werden in den Provinzen, Städten, Stadt- und Wohnbezirken sehr unterschiedlich und uneinheitlich gehandhabt; sie sind regelmäßig kurzfristigen Änderungen und Anpassungen unterworfen.

Costa Rica: Hochrisikogebiet

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Costa Rica wird derzeit gewarnt.

Costa Rica ist von Covid-19 inzwischen sehr stark betroffen. Landesweit beträgt die Zahl der Neuinfektionen inzwischen mehr als 200 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Costa Rica als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Hochinzidenzgebiet) eingestuft ist.

Einreise: Vor Einreise muss das Gesundheitsformular "Pase de Salud" online  ausgefüllt werden. Bei Einreise ist der erhaltene QR-Code für dieses Formular vorzulegen. Ebenso ist grundsätzlich ein Nachweis über eine den aktuellen costa-ricanischen Vorgaben entsprechende Krankenversicherung, die auch den Fall einer Covid-19-Erkrankung abdeckt, in englischer oder spanischer Sprache vorzulegen.

Ausnahmen gelten vom 1. August an für Minderjährige und Reisende, die komplett geimpft sind (mit Moderna, BionTech/Pfizer, Astra Zeneca oder Johnson & Johnson). Am Flughafen sind strikte Hygieneprotokolle einzuhalten.

Durch- und Weiterreise: Durchreisen sind auf dem Landweg möglich.

Curacao: siehe unter "Niederlande"

Dominikanische Republik: Keine Warnung mehr

Einreise: Die Einreise aus Deutschland ist grundsätzlich möglich. Alle Reisenden müssen zu Ein- und Ausreisezwecken ein einheitliches elektronisches Formular ("E-Ticket")  ausfüllen. Ergänzende Hinweise erteilt die dominikanische Migrationsbehörde.

Wer in den vergangenen 14 Tagen vor Einreise in einem der folgenden Länder war, muss einen negativen PCR-Test vorlegen, der bei Ankunft nicht älter als 72 Stunden sein darf, oder einen Impfausweis, aus dem hervorgeht, dass die letzte zum Erwerb vollständigen Schutzes erforderliche Impfung mindestens drei Wochen zurückliegt: Australien, Brasilien, Indien, Indonesien, Irak, Iran, Irland, Kongo (Demokratische Republik), Kuwait, Monaco, St. Vincent und die Grenadinen, Schweden, Senegal, Südafrika, Syrien, Thailand und Tunesien.

Für die Einreise aus den übrigen Ländern gilt, dass an den Flughäfen stichprobenartige Gesundheitskontrollen durchgeführt werden. Reisende sind verpflichtet, an diesem Verfahren mitzuwirken sofern sie keinen negativen PCR-Test oder Impfausweis vorlegen können (zu den gleichen Bedingungen wie oben beschrieben).

Dubai: siehe unter Vereinigte Arabische Emirate

Hongkong: 3 Wochen Quarantäne

Hongkong ist bislang von Covid-19 kaum betroffen.

Einreise: Die Länder sind in drei Kategorien eingestuft: "high-risk", "medium-risk" und "low-risk". Deutschland wird als "medium-risk" eingestuft.

Einreisen aus Deutschland, auch für in Hongkong nicht ansässige Personen, sind unter folgenden Bedingungen wieder möglich: Bei der Einreise aus Deutschland nach Hongkong muss ein negativer PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden vor Einreise) eines ISO 15189-zertifizierten Labors vorgelegt werden. Nach der Ankunft ist ein weiterer PCR-Test am Flughafen in Hongkong erforderlich. Erst wenn das negative Ergebnis vorliegt, erfolgt der Transport in das vom Reisenden vorab gebuchte Quarantänehotel.

Die Länge der Quarantänezeit im Hotel beträgt für ungeimpfte Personen 21 Tage, für vollständig Geimpfte 14 Tage plus sieben Tage "Self-Monitoring". Möglichkeiten, die Quarantäne zu verkürzen, bestehen nicht mehr.

Ungeimpfte Kinder, die in Begleitung von vollständig geimpften Erwachsenen einreisen, dürfen die verkürzte Quarantäne zusammen mit den Erwachsenen im Hotel und die für ungeimpfte Kinder verbleibende Quarantänezeit von zwei bzw. einer Woche zuhause verbringen.

Wer während des Flugs in der Nähe eines nach Ankunft positiv getesteten Mitreisenden gesessen hat, kann als „close contact“ identifiziert werden und muss sich in eines der von der Hongkonger Regierung eingerichteten Quarantänezentren begeben. Die Länge des dortigen Aufenthalts ist einzelfallabhängig und kann bis zu drei Wochen betragen. Detailliertere Informationen zur Kategorisierung der Länder, zu den Erfordernissen an die vorzulegenden Unterlagen, zu den Quarantäne-Hotels, zum "Self-Monitoring", den anerkannten Laboren, etc. bietet die Hongkonger Regierung oder das Generalkonsulat Hongkong.

Durch- und Weiterreise: Der Transit über Hongkong zur Einreise nach Festlandchina ist zurzeit nicht erlaubt. Der Transit aus Festlandchina über Hongkong ist möglich, sofern der Weiterflug mit derselben Fluggesellschaft erfolgt, eine Bordkarte für den Anschlussflug vorliegt und das Gepäck bis zum endgültigen Ankunftsort durchgecheckt ist. Der Anschlussflug muss innerhalb von 24 Stunden erfolgen. Weitergehende Informationen bietet die Webseite des Flughafens Hongkong.

Indien: Einreiseverbot


Einreise: Airlines, die Indien anfliegen, dürfen Passagiere nur unter Vorlage eines negativen PCR-Tests (maximal 72 Stunden alt) befördern. Vor Antritt der Reise ist zwingend eine Self-Declaration-Form auszufüllen, bei der das negative PCR-Testergebnis hochzuladen ist. Ein Ausdruck der Registrierung, sowie eine Passkopie sollten mitgeführt werden.

Die Nutzung der Covid-19-Tracking-App "Aarogya Setu" ist verpflichtend. Aktuelle Informationen zu Einreisemodalitäten, Test- und Quarantäneregelungen finden sich auf der Webseite des Flughafens New Delhi.

Nach Einreise ist am Flughafen ein weiterer kostenpflichtiger Covid-19-Test durchzuführen.

Transitpassagiere dürfen den Ankunftsbereich bis zum Erhalt des Testergebnisses, was einige Stunden in Anspruch nehmen kann, nicht verlassen. Der Bundesstaat Maharashtra hat eine 14-tägige verpflichtende Quarantäne für Reisende aus der EU verfügt, die teilweise in einer staatlichen Institution zu verbringen ist.

Der kommerzielle internationale Reiseverkehr ist derzeit grundsätzlich untersagt. Touristische Einreisen bleiben bis auf weiteres verboten; bereits erteilte E-Visa und Visa zu touristischen Zwecken sind ungültig. Visa der restlichen Kategorien, die bisher ausgesetzt waren, sind wieder gültig.

Eine Einreise auf dem Wasser- und Luftweg für andere Reisezwecke soll wieder möglich sein, sofern die Gültigkeit bereits erteilter Visa nicht erloschen ist oder entsprechende Visa neu erteilt wurden. Die Einreise auf dem Landweg ist weiterhin nicht möglich.

Touristenvisa von bereits nach Indien eingereisten Deutschen, die ihren Rückflug aufgrund des seit März 2020 eingestellten kommerziellen Flugverkehrs nicht antreten konnten, sind gemäß einer Verordnung des Ministry of Home Affairs bis zum 31. August 2021 gültig.

Durch- und Weiterreisen auf dem Landweg sind aufgrund der Schließung der Grenzen mit den Nachbarländern nicht möglich.

Jamaika: Hochrisikogebiet

Vor touristischen Reisen nach Jamaika wird gewarnt.

Jamaika ist von Covid-19 stark betroffen. Zuletzt sind die Infektionszahlen sehr deutlich gestiegen. Das Gesundheitssystem ist überlastet. Jamaika ist als Hochrisikogebiet eingestuft.

Die Einreise auf dem Luftweg ist möglich für rückkehrende Jamaikaner und andere Staatsangehörige mit Daueraufenthaltsrecht auf Jamaika sowie für Touristen und Geschäftsreisende. Alle Einreisenden müssen sich vor dem Check-in für ihren Flug eine offizielle Reisegenehmigung von jamaikanischen Stellen einholen.

Zudem müssen alle Einreisenden ab 12 Jahren einen negativen PCR- oder Antigen-Test nachweisen, welcher bei Einreise nicht älter als drei Tage sein darf. Eine mögliche Quarantäne nach der Einreise ist abhängig vom Reisegrund, von der Evaluierung der persönlichen Gesundheitssituation und vom Impfstatus der reisenden Person.

Vollständig geimpfte Personen können bei Vorlage eines negativen PCR-Tests, der auf eigene Kosten am Flughafen gemacht werden kann, die Quarantäne beenden. Obligatorisch bei der Einreise ist das Herunterladen einer Covid-19-App auf das Smartphone zur leichteren Kontaktaufnahme der Gesundheitsbehörden in einem Verdachtsfall.

Reisende müssen sich während der Antragstellung für die Einreisegenehmigung mit dem Herunterladen der App einverstanden erklären. Weitere Informationen zur Einreise bietet die nationale Tourismusorganisation.

Japan: Hochrisikogebiet

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Japan wird gewarnt.

Japan ist von Covid-19 stark betroffen. Zuletzt sind die Infektionszahlen deutlich gestiegen. Japan ist daher als Hochrisikogebiet eingestuft.

Einreise:  Es gilt ein Einreiseverbot für Drittstaatsangehörige. Nicht-japanischen Staatsangehörigen, die sich in den letzten 14 Tagen vor ihrer geplanten Einreise nach Japan in einem Risikoland aufgehalten haben, wird die Einreise nach Japan in der Regel nicht gestattet. Die Visafreiheit ist für deutsche Staatsangehörige ausgesetzt.

Die Möglichkeit zur Beantragung eines Visums für Geschäftsreisen, Studienaufenthalte und mittel- und langfristige Aufenthalte (mit Certificate of Eligibility) und die Einreise mit einem solchen Visum wurde von der japanischen Regierung bis auf weiteres ebenfalls ausgesetzt. Nähere Informationen hierzu bietet die Botschaft Japans in Berlin.

Durch- und Weiterreise: Transit aus Drittstaaten über japanische Flughäfen ist möglich, sofern der Flughafen nicht verlassen werden muss.

Kanada: Für Geimpfte

Einreise: Die für Kanada grundsätzlich bestehende Einreisesperre wurde mit Wirkung vom 7. September 2021 für vollständig Geimpfte aufgehoben. Über die Anforderungen an Impfnachweise und die fortbestehende Testpflicht informiert die kanadische Regierung.

Wenn die Voraussetzungen für eine Einreise für vollständig geimpfte Reisende nicht vorliegen, ist eine Einreise nur möglich nach den weiter geltenden Ausnahmeregelungen für kanadische Staatsangehörige und Personen mit permanentem Aufenthaltsstatus sowie deren engste Familienangehörige (Ehe-, Lebenspartner, Eltern und Kinder), die die familiäre Beziehung erfahrungsgemäß bereits beim Boarding eines Fluges nach Kanada durch aussagekräftige Unterlagen nachweisen müssen. Die kanadische Regierung informiert in einer Übersicht unter anderem ob und unter welchen Voraussetzungen eine Einreise zu Besuchszwecken für Familienangehörige möglich ist.

Auch Personen die zum Zweck der Erwerbstätigkeit oder des Studiums mit einer gültigen Arbeits- beziehungsweise Studiengenehmigung einreisen, sind von der Einreisesperre (zur Einzelfallprüfung)  ausgenommen.

Alle Reisenden ab fünf Jahren, ungeachtet ihrer Staatsangehörigkeit, müssen der jeweiligen Fluggesellschaft bzw. bei Einreise auf dem Landweg den Grenzbeamten, gegenüber ein negatives PCR-Testergebnis vorlegen, das nicht älter als 72 Stunden vor der geplanten Abreise (bzw. bei Einreise auf dem Landweg vor der voraussichtlichen Einreise) sein darf. Die Testpflicht gilt auch für vollständig Geimpfte.

Reisende, die ein positives Testergebnis haben, bei der die Probe zwischen 14 und 90 Tagen vor der Einreise genommen wurde, erfüllen ebenfalls die Test-Anforderungen vor der Einreise. Nicht vollständig geimpfte Reisende müssen sich auch weiterhin bei Einreise am jeweiligen internationalen Flughafen bzw. bei Einreise auf dem Landweg am Grenzübergang einem PCR-Test unterziehen. Anschließend müssen sie sich in der Regel für drei Tage bzw. bis zum Vorliegen des Testergebnisses in ein von der kanadischen Regierung zugelassenes Hotel begeben. Der Rest der 14-tägigen Quarantäne muss, auch bei erneutem negativem PCR-Testergebnis, am Reiseziel verbracht werden.

Gegen Ende der Quarantäne müssen alle Reisenden einen von der kanadischen Regierung bereitgestellten Covid-19-Schnelltest als Selbsttest vornehmen. Auch vollständig Geimpfte können stichprobenweise einem PCR-Test bei Einreise unterzogen werden, müssen sich bis zum Vorliegen des Ergebnisses aber nicht in Quarantäne begeben.

Bei Missachtung können Geld- und Freiheitsstrafen verhängt werden. Die kanadische Regierung hält ausführliche Informationen zu Reisebeschränkungen, Ausnahmen und Verhaltenshinweisen  vor. Vor der Einreise müssen sich alle Einreisenden über die ArriveCAN-App registrieren und bei oder vor der Einreise genaue Kontaktinformationen angeben. Die Verwendung der App ist bindend. Die kanadischen Behörden verfolgen die Einhaltung der Quarantänebestimmungen nach.

Die Durchreise durch Kanada ist eingeschränkt möglich, wenn die Regelungen des Dritt- bzw. Zielstaats eine Einreise dort erlauben. Durchreisende, auch deutsche Staatsangehörige, benötigen eine elektronische Reisegenehmigung (eTA), die sie vor Flugbuchung beantragen sollen.

Für den internationalen Transit gilt, dass während des Transfers der Transitbereich nicht verlassen werden darf und zum Beispiel auch ein Terminalwechsel am gleichen Flughafen nicht erforderlich sein darf. Die kanadische Regierung hält ausführliche Informationen zum Transit vor.

Alle Reisenden ab fünf Jahren, ungeachtet ihrer Staatsangehörigkeit, müssen beim Boarding des Fluges nach Kanada der jeweiligen Fluggesellschaft gegenüber ein negatives PCR-Testergebnis nachweisen. Das vom Verkehrsministerium verlangte PCR-Testergebnis, darf dabei nicht länger als 72 Stunden vor der geplanten Abreise zurückliegen.

Die gemeinsame Grenze zwischen Kanada und den USA ist auf der US-Seite für Reisende aus Kanada nach wie vor geschlossen. Nur unbedingt notwendige Grenzübertritte von Kanada in die USA werden erlaubt, Heimreisen kanadischer und US-amerikanischer Bürger sollen ermöglicht werden. Der für wichtige Lieferketten relevante Verkehr soll ebenfalls nicht beeinträchtigt werden.

Katar: Frei für Geimpfte

Mit den seit 12. Juli 2021 geltenden neuen Einreiseregeln werden Länder in drei Listen (grün, gelb und rot) eingeteilt, für Einreisende aus Bangladesch, Indien, Nepal, Pakistan, den Philippinen und Sri Lanka gelten seit dem 2. August 2021 besondere Regeln. Deutschland ist auf der grünen Liste. Reisen zu Besuchs-, Geschäfts- und touristischen Zwecken sind für vollständig Geimpfte wieder möglich. Sie brauchen sich keiner Quarantäne zu unterziehen. Für Kinder unter 12 Jahren, die mit ihren Eltern einreisen, entfällt bei Einreise aus einem Land der grünen Liste die Quarantäne, bei Einreise aus einem Land der gelben Liste sind 7 Tage Hotelquarantäne zu absolvieren. Die Einreise von ungeimpften Kindern aus einem Land der roten Liste ist nicht erlaubt.

Es werden Impfungen mit Pfizer/Biontec, Moderna, AstraZeneca und Johnson & Johnson anerkannt. Eine Impfung mit Sinopharm wird nur bedingt anerkannt, d.h. die Reisenden müssen sich in Hotelquarantäne begeben. Eine Freitestung durch Antikörpertest auf eigene Kosten am Tag 1 ist möglich.

Kinder, die ihre vollständig geimpften Eltern begleiten, müssen keine (Reise aus einem Land der grünen Liste, Alter unter 12 Jahren) beziehungsweidse Heimquarantäne (5 bis 10 Tage, je nach Herkunftsland) machen. Nicht vollständig geimpfte Rückkehrer aus Ländern der grünen Liste müssen sich für 5 Tage in Heimquarantäne begeben, die aus anderen Ländern in Hotelquarantäne.

Für Genesene gelten keine Erleichterungen. Alle Einreisenden müssen einen negativen PCR-Test vorweisen, der maximal 72 Stunden vor der Einreise erfolgt sein darf. Einreisende aus Ländern der roten Liste müssen bei der Einreise einen weiteren PCR-Test auf eigene Kosten durchführen.

Die elektronische Einreiseanmeldung spätestens 12 Stunden vor Abflug ist für Besuchsreisende verpflichtend, für die (Wieder-)Einreise von katarischen Staatsangehörigen und Ausländern mit Aufenthaltserlaubnis wird sie von den katarischen Behörden empfohlen, um die Einreisekontrollen zu beschleunigen. Bei der Einreise müssen alle Passagiere die katarische Corona-Tracking-App "Ehteraz" herunterladen und auf ihren Smartphones aktivieren. Dazu sind erforderlich:
• Katarische SIM-Karte
• Internetzugang
• Smartphone mit mindestens Android 6 oder IOS 13.5 Katarische SIM-Karten (und gegebenenfalls auch geeignete Smartphones) können am Flughafen oder an der Landgrenze im Zusammenhang mit der Einreise gekauft werden.

Die aktivierte App wird am Eingang der meisten öffentlichen Gebäude (Hotels, Malls, Museen, Restaurants et cetera) geprüft. Zuwiderhandlungen können mit hohen Strafen (bis zu etwa 50.000 Euro und drei Jahre Haft) geahndet werden.n Weitere Informationen bietet das katarische Gesundheitsministerium.

Durch- und Weiterreise: Die Ausreise aus Katar bleibt möglich, auch der internationale Transitverkehr über den Flughafen Doha wird aufrechterhalten, sofern die Zielländer Flugverkehr weiter zulassen. Passagiere müssen eine durchgehend gebuchte Flugverbindung nachweisen und können sich nur im Transitbereich des Flughafens, der nicht verlassen werden kann, maximal 24 Stunden aufhalten. Für diesen Flughafentransit ist kein PCR-Test erforderlich.

Kuba: Hochrisikogebiet

Vor Reisen nach Kuba wird aufgrund sehr hoher Infektionszahlen gewarnt.

Kuba ist von Covid-19 sehr stark betroffen. Das Gesundheitssystem ist überlastet, landesweit beträgt die Inzidenz inzwischen mehr als 200 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage. Kuba ist als Risikogebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Hochinzidenzgebiet) eingestuft.

Einreise: Bei Einreise ist zwingend ein negativer PCR-Test in Papierform in englischer oder spanischer Sprache aus dem Heimatland vorzuweisen, der bei Ausreise (Reisebeginn) nicht älter als 72 Stunden sein darf und von einem zertifizierten Labor ausgestellt sein muss.

Alle Einreisenden müssen sich nach Ankunft in Kuba am Flughafen einem weiteren obligatorischen PCR-Test unterziehen. Daneben ist am Flughafen eine Erklärung zum Gesundheitszustand abzugeben. Für Reisende, die zu touristischen Zwecken einreisen und eine Reservierung in einem lizenzierten Hotel haben, besteht anschließend die Pflicht, sich bis zum Erhalt des negativen Testergebnisses im Hotel aufzuhalten.

Für Reisende, die ihren Aufenthalt nicht in einem auf Pauschalreisen ausgelegten Hotel vorgesehen haben, sondern sich in einer "Casa Particular" oder jedweder Privatunterkunft aufhalten möchten, gelten folgende Regelungen: Unmittelbar nach Einreise besteht eine Absonderungspflicht in einem kostenpflichtigen, von den kubanischen Behörden zugewiesenen Hotel bis zum Erhalt eines weiteren negativen Testergebnisses. Der erneute Test erfolgt im Regelfall am fünften Tag nach Einreise. Das Testergebnis soll nach ein bis zwei Tagen vorliegen. Verzögerungen im Einzelfall können nicht ausgeschlossen werden. Die Unterbringungskosten können je nach Hotel variieren. Die Regelungen gelten auch für Personen mit Wohnsitz in Kuba.

Bei einem positiven Ergebnis muss mit einer stationären Aufnahme und Isolation in einem Krankenhaus oder staatlichen Hotel für mindestens acht Tage gerechnet werden. Die Quarantäne-Einrichtungen sind dabei nur auf die Sicherstellung der medizinischen Notwendigkeiten ausgerichtet und sind in jedem Fall kostenpflichtig. Die Bezahlung muss mit Kreditkarte erfolgen, eine Zahlung in Bar ist nicht möglich.

Mitreisende Angehörige von positiv getesteten Personen, die selbst negativ getestet wurden, müssen im gebuchten Hotelzimmer verbleiben, bis ein zweites negatives Testergebnis vorliegt. Der zweite Test wird am siebten Tag nach Einreise vollzogen. Das Testergebnis liegt frühestens am achten Tag vor.

Auch Einreisende, die geimpft sind, müssen einen PCR-Test vor Abreise und bei Ankunft machen und sich nach Ankunft in Quarantäne begeben. Die kubanischen Behörden passen die Einreisebestimmungen regelmäßig den aktuellen epidemiologischen Bedingungen an. Diese können daher kurzfristigen Änderungen unterworfen sein.

Durch- und Weiterreise: Eine Durchreise durch Kuba ist im Rahmen der aktuellen Regelungen und verfügbaren Flugverbindungen möglich.

Malediven: Buchungsbestätigung

Die Malediven waren von Covid-19 sehr stark betroffen, zuletzt sind die Infektionszahlen aber zurückgegangen.

Einreise: Die Einreise auf die Malediven ist für Touristen mit einer Buchungsbestätigung in einem Resort für die gesamte Dauer des Aufenthalts möglich. Visa werden bei Einreise kostenlos erteilt. Eine generelle Impfpflicht gilt für Touristen nicht.

Lediglich Touristen, die einen Aufenthalt auf den "local islands" (bewohnte Inseln) planen, müssen geimpft sein und den entsprechenden Nachweis bei Einreise vorlegen. Reisende müssen, unabhängig vom Aufenthaltsort auf den Malediven, bei Einreise ein negatives PCR-Testergebnis vorlegen. Der Abstrich darf maximal 96 Stunden vor Abflug genommen worden sein. Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder unter einem Jahr.

Daneben ist die Abgabe einer elektronischen Einreiseerklärung, die vor Abflug auf der Internetseite der maledivischen Grenzbehörden ausgefüllt werden muss, verpflichtend.

Bei Einreise erfolgen Temperaturmessungen. Reisende mit Covid-19-Symptomen müssen sich einem kostenpflichtigen PCR-Test am Flughafen unterziehen. Darüber hinaus können stichprobenartige, kostenlose Tests durchgeführt werden. Positiv getestete Personen verbringen die notwendige Quarantäne, je nach Gesundheitszustand, im Resort oder in einer Quarantäneeinrichtung der maledivischen Regierung.

Die Quarantäne dauert mindestens drei Tage bei Personen ohne Symptome und 14 Tage bei Personen mit Symptomen. Die Kosten für Behandlung, Quarantäne und Tests können gemäß den geltenden Regelungen vom Resort auf den Gast übertragen werden. Die maledivische Regierung empfiehlt Reisenden die Nutzung der lokalen Tracing-App Trace Ekee.

Marokko: Hochrisikogebiet

Vvor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Marokko wird gewarnt.

Marokko ist von Covid-19 stark betroffen, wobei von einer hohen Dunkelziffer bei den Infektionszahlen auszugehen ist. Marokko ist als Hochrisikogebiet eingestuft.

Einreise: Der Luftraum nach Marokko ist weiterhin grundsätzlich gesperrt, der Fährverkehr eingestellt. Die Grenzübergänge in Ceuta und Melilla sowie die Landgrenze zu Algerien und Mauretanien sind geschlossen.

Reiseverbindungen von und nach Marokko sind eingeschränkt mit Sonderflügen und –fähren möglich, wobei Fährverbindungen nur zwischen Marokko und Frankreich beziehungsweise Italien angeboten werden. Der Fährverkehr für Reisende zwischen Marokko und Spanien ist ausgesetzt.

Ein- und Ausreisemöglichkeiten bestehen unabhängig von der Staatsangehörigkeit, für Reisende mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem Land der von den marokkanischen Behörden erstellten Liste A, darunter derzeit auch Deutschland. Die Liste soll zweiwöchentlich durch das marokkanische Außenministerium aktualisiert werden.

Zur Einreise ist für Reisende aus einem Land der Liste A ein PCR-Test erforderlich, wobei die Probenentnahme nicht mehr als 72 Stunden vor der Einreise erfolgt sein darf. Das Testergebnis muss in französischer, hilfsweise englischer Sprache vorgelegt werden. Die Vorlage eines PCR-Tests ist auch für Genesene erforderlich.

Zur Einreise ist für nicht oder nicht vollständig geimpfte Reisende aus einem Land der Liste A seit dem 31. August 2021 ein PCR-Test mit QR-Code erforderlich, wobei die Probenentnahme nicht mehr als 48 Stunden vor dem Boardingerfolgt sein darf. Das Testergebnis muss in arabischer, französischer oder englischer Sprache vorgelegt werden. Die Vorlage eines PCR-Tests ist auch für Genesene erforderlich.

Personen, die mit einem von der marokkanischen Regierung zugelassenen Impfstoff geimpft sind (dazu gehören alle in Deutschland verwendeten Impfstoffe) sollen mit offiziellem Impfnachweis (möglichst mit QR-Code versehen) ohne PCR-Test einreisen dürfen.

Bei der Einreise soll ein sogenannten "Fiche Sanitaire" ausgefüllt vorgelegt werden. Es kann elektronisch ausgefüllt und dann ausgedruckt werden.

Mauritius: Test und Quarantäne

Die Einreise nach Mauritius ist unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Für die Einreise ist ein negativer PCR-Test erforderlich. Bei Ankunft ist ein weiterer PCR-Test am Flughafen zwingend vorgeschrieben.

Einreisende Ausländer dürfen sich nur in behördlich festgelegten Hotels aufhalten und das Hotel und die zugehörige Strandanlage nicht verlassen. Mit negativem PCR-Test am siebten Tag können voll geimpfte Personen das Hotel nach sieben Tagen verlassen, eine andere Unterkunft wählen sowie das Land frei bereisen. Bei Verbleib im gleichen Hotel gelten die Hotel-Aufenthaltsregeln wie in den ersten sieben Tagen.

Für Ungeimpfte gilt ein Mindestaufenthalt im Quarantäne-Hotel von 14 Tagen mit weiteren vorgeschriebenen PCR-Tests am siebten und 14. Aufenthaltstag. Weitere Öffnungen sind zum 1. Oktober geplant. Informationen bietet die Mauritius Tourism Promotion Authority (MTPA).

Namibia: Testpflicht

Einreise: Die Einreise ist grundsätzlich auf dem Luftweg über den Hosea Kutako International Airport in Windhuk und den Flughafen Walvis Bay möglich. Südafrika hat zwei Grenzübergänge zu Namibia geöffnet: Nakop/Ariamsvlei und Vioolsdrift/Noordoewer. Einreisen auf dem Landweg aus Botsuana sind über die Grenzübergänge Ngoma, Mohembo, Mamuno und Impalila Island möglich, ebenso wie die Einreise aus Sambia über Katima Mulilo.

Einreisende, ausgenommen namibische Staatsangehörige, müssen bei Einreise einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 7 Tage ab Abstrich ist und von einem im Land der Abreise zertifizierten Labor ausgestellt wurde. Kinder unter fünf Jahren sind davon ausgenommen.

Auch für Reisende, die gegen Covid-19 geimpft sind, besteht bei Einreise die Verpflichtung zur Vorlage eines negativen PCR-Tests. Ohne einen Test oder mit einem positiven Testergebnis dürfen nur namibische Staatsangehörige einreisen. Nach Einreise gilt für diesen Personenkreis eine Testpflicht sowie eine siebentägige Quarantäne auf eigene Kosten.

Touristen und Besucher müssen ein fest gebuchtes Reiseprogramm vorlegen sowie zwei Gesundheitsformulare, die auf dem Internetportal des namibischen Tourismusverbands zu finden sind. Ferner ist der Nachweis einer Reisekrankenversicherung vorzulegen, die die Behandlungskosten im Falle einer Covid-19-Erkrankung abdeckt.

Besondere Regelungen können im internationalen Grenzverkehr für Flug- und Schiffspersonal, humanitäres Hilfspersonal, Dienstleister im essentiellen Service- oder Warenbereich, sowie Personal im grenzüberschreitenden Transportbetrieb gelten. Die Einreisebestimmungen sind hier mit den jeweils zuständigen namibischen Behörden zu klären.

Namibia stellt keine Testverpflichtung für ausreisende Touristen auf. Touristen sind gehalten, diesbezüglich ihre Zielländer zu konsultieren. Die privaten Labore Pathcare Namibia mit online Terminbuchungssystem und OSH-Med International mit deren akkreditierten Laboren bieten kostenpflichtige Tests für Touristen vor Ausreise an.

Neuseeland: Einreisen verboten

Neuseeland befindet sich seit dem 17. August 2021 um Mitternacht im Lockdown (Level 4), was auch Auswirkungen auf den Flugverkehr hat. Das Verlassen der Wohnung ist nur noch aus triftigen Gründen erlaubt, und es gelten strenge Kontaktbeschränkungen (Pflicht zur häuslichen Isolation).

Internationale Einreisen nach Neuseeland bleiben bis auf weiteres untersagt.

Russland: Hochrisikogebiet

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Russische Föderation wird wegen der hohen Zahl an Corona-Neuinfektionen gewarnt.


Russland ist von Covid-19 landesweit stark betroffen. Es kommt derzeit wieder verstärkt zu Ausbrüchen, insbesondere auch von Fällen ansteckenderer Varianten. Regionale Schwerpunkte sind Moskau und St. Petersburg. Russland ist als Hochrisikogebiet eingestuft.

Einreise: Eine Einreise ist für deutsche Staatsangehörige und für Bürger anderer Staaten mit einem unbefristeten Aufenthaltstitel für Deutschland (Vorlage im Original erforderlich) sowie Diplomaten- und Dienstpassinhaber bei Anreise per Direktflug aus Deutschland und bestimmten weiteren Staaten, darunter Finnland, Griechenland und der Schweiz gestattet. Darüber hinaus müssen Reisende im Besitz eines gültigen russischen Visums sein.

Für Einreisen auf anderem Weg, insbesondere über die Landgrenze sowie auf dem Luftweg aus anderen Staaten gelten Einreisebeschränkungen. Einreisen auf diesen Wegen sind nur für akkreditierte Mitarbeiter diplomatischer Vertretungen und konsularischer Einrichtungen ausländischer Staaten, und deren Familienangehörige, Kraftfahrer im internationalen Kraftverkehr, die Besatzungen von Luftfahrzeugen, See- und Binnenschiffen, Zugpersonal im internationalen Eisenbahnverkehr, Mitarbeiter des Kurierdienstes zwischen den Regierungen und Mitglieder offizieller Delegationen, sowie Personen mit diplomatischen, dienstlichen oder regulären privaten Visa, die im Zusammenhang mit dem Tod eines nahen Verwandten ausgestellt wurden, gestattet.

Weiter vom Einreiseverbot ausgenommen sind Personen, die als Familienangehörige (Eheleute, Eltern, Kinder, Adoptiveltern oder -kinder), Vormünder oder Pfleger von russischen Staatsangehörigen mit in dieser Eigenschaft anerkannten Identitätsdokumenten mit Visa einreisen, Personen, die zur medizinischen Behandlung einreisen und Personen, die einen ständigen Wohnsitz in der Russischen Föderation haben.

Auch Techniker, die zur Inbetriebnahme und Wartung von im Ausland hergestellten Anlagen einreisen wollen, fallen nicht unter die Einreisesperre. Hochqualifizierte Fachkräfte mit Arbeitsgenehmigung und ihre Familienangehörigen können wieder einreisen. Weitergehende Informationen über das für diese letzten beiden Gruppen erforderliche Genehmigungsverfahren bietet die Webseite der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer in Moskau.

Ausländer müssen beim Einsteigen in ein Flugzeug mit Ziel Russland auch dann, wenn sie nur im Transit durchreisen wollen, den Nachweis über einen negativen PCR-Test erbringen. Dies gilt auch für Genesene und Geimpfte. Der Test darf nicht früher als drei Kalendertage vor der Ankunft des Flugzeugs in Russland abgenommen worden sein.

Das Testergebnis muss auf Russisch oder Englisch ausgedruckt vorliegen und bei der Grenzkontrolle vorgezeigt werden. Ausländer können bei der Einreise am russischen Flughafen stichprobenartig zu Covid-19-Tests verpflichtet werden. Bei anderen Arten der Einreise ist das Testergebnis bei der Grenzkontrolle vorzulegen.

Ausländer, die zu Erwerbszwecken nach Russland einreisen, sind verpflichtet, sich anschließend für 14 Tage in der Wohnung selbst zu isolieren. Das gilt auch für Personen, die im selben Haushalt leben.

Für Einreisende in die Russische Föderation aus Belarus, Kasachstan, Kirgisistan und Armenien auf dem Luftweg ist die im Rahmen der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) entwickelte App "Reisen ohne Covid" verpflichtend, der die Ergebnisse von PCR-Tests enthält (als QR-Code), die in zertifizierten Laboren in den jeweiligen Ländern gemacht werden. Dies gilt nicht für Transit- beziehungsweise Durchreisende. Nähere Auskünfte zu den Einreisebedingungen erteilt die zuständige russische Auslandsvertretung.

Die Ausreise über die Landgrenze der Russischen Föderation einschließlich der Grenze nach Belarus ist für Reisende eingeschränkt. Für Deutsche ist die Ausreise nach Deutschland durch Estland, Finnland, Lettland Litauen und Polen im Transit mit eigenem Fahrzeug oder organisierten Sammeltransporten grundsätzlich gestattet. Ausländern mit einem Daueraufenthaltstitel in Russland wurde in Einzelfällen die Ausreise über die russische Landgrenze verwehrt.

Seychellen: Hochrisikogebiet

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Seychellen wird gewarnt.

Die Seychellen sind von Covid-19 sehr stark betroffen. Die Zahl der Neuinfektionen überschreitet 200 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb die Seychellen als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Hochinzidenzgebiet) eingestuft sind.

Einreise: Bei der Einreise muss ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, der bei Abflug nicht älter als 72 Stunden sein darf. Zudem muss vor Abflug eine Gesundheitsgenehmigung (Travel Health Authorization) über die offizielle Webseite der seychellischen Regierung oder die mobile App beantragt werden. Hierfür werden Reisepass, Passbild, Kontaktdaten, Flugdaten, Nachweis zu allen (zertifizierten) Unterkünften, negatives PCR-Testergebnis, Impfnachweis (sofern vorhanden), Auslandskrankenversicherungsnachweis mit Covid-19 Deckung und Kredit- oder Bankkarte benötigt.

Die Bearbeitung kann bis zu neun Stunden dauern. Die Gebühr beträgt 10 Euro. In Not- und Eilfällen wird ein Expresszuschlag in Höhe von 60 Euro erhoben. Besucher aus einigen Ländern können grundsätzlich keine Einreisegenehmigung erhalten.

Bei der Einreise wird ein Gesundheitscheck durchgeführt.

Der Flughafentransit aus Hochrisikogebieten ist möglich, sofern der Flughafen nicht verlassen wird. Covid-19-Tests für die Weiterreise sind nach Voranmeldung mindestens eine Woche im Voraus (per E-Mail covid19test@health.gov.sc oder telefonisch unter +248 4388410) kostenpflichtig in Testzentren auf Mahé, Praslin und La Digue erhältlich, außerdem in folgenden Einrichtungen:
– Dr. Jivan's (Telefon 4324008) – Antigen-Test
– EuroMedical (Telefon 4324999, 2715763) – PCR und Antigen-Test
Seychelles Medical Services pcr.sc – PCR-Test und Antigen-Test
– Futurecare (Telefon 4225252, 2593593) – PCR und Antigen-Test
– Victoria Health Centre (Telefon 2441880 und 2511959) – Antigen-Test

Singapur: Nur mit Impfung

Die Einreise nach Singapur unterliegt nach wie vor Einschränkungen. Einreisen aus Deutschland sind derzeit auf zwei Arten möglich:

• Deutschland wird momentan in Kategorie 2 der Einreiseregelungen Singapurs geführt. Dies bedeutet, dass Inhaber von längerfristigen Aufenthaltstiteln unter der "Work Pass Holder General Lane" nach vorheriger Genehmigung durch das Ministry of Manpower (MoM) oder der Immigration and Checkpoints Authority (ICA) einreisen können. Die Zuständigkeit, teilweise auch anderer Behörden, richtet sich nach der Art des Aufenthaltstitels. Kostenpflichtige PCR-Tests vor und bei Einreise und am siebten Tag nach Einreise sind vorgeschrieben. Die Quarantäne ("Stay-Home-Notice", SHN) beträgt sieben Tage und kann in der eigenen Wohnung oder einer geeigneten, selbstgewählten Unterkunft verbracht werden.

• Vollständig Geimpfte können über die "Vaccinated Travel Lane" (VTL) einreisen. Hierfür muss vorab über die Webseite Safe Travel ein "Vaccinated Travel Pass" beantragt werden. Die Einreise ist auch für kurzfristige Aufenthalte und Besuchszwecke möglich. Voraussetzung ist die vollständige Impfung in Deutschland oder Singapur und ein durchgängiger, 21-tägiger Aufenthalt nur in diesen beiden Ländern.

Weiterhin ist ein negativer PCR-Test vor Antritt der Reise vorzulegen, ein besonders ausgewiesener "VTL"-Direktflug von Singapore Airlines oder Lufthansa zu nutzen sowie weitere kostenpflichtige PCR-Tests bei Ankunft, ggf. am dritten Tag und am siebten Tag durchzuführen. Einreisende mit einem geplanten Kurzaufenthalt müssen zudem eine Reisekrankenversicherung abgeschlossen haben, die auch im Fall einer Covid-19-Erkrankung greift (auch ausländische Reisekrankenversicherungen sind möglich).

Details zu den verschiedenen Reisekorridoren und den Voraussetzungen für die Einreise finden sich auf der Webseite "Safe Travel" der ICA.

Alle Reisenden müssen vor Antritt der Reise online eine Gesundheitserklärung  ausfüllen.

Durch- und Weiterreise: Ein Transit ist derzeit nur auf ausgewählten Strecken unter anderem von Singapore Airlines, Lufthansa, Air France, KLM und Swiss möglich.

Sri Lanka: Hochrisikogebiet

Vor touristischen Reisen nach Sri Lanka wird gewarnt.

Sri Lanka ist von Covid-19 stark betroffen. Zuletzt sind die Infektionszahlen sehr deutlich gestiegen. Sri Lanka ist als Hochrisikogebiet eingestuft.

Einreise: Die Flughäfen in Colombo und Mattala sind eingeschränkt für die Einreise von internationalen Passagieren geöffnet.

Alle Visa müssen vor Einreise online über das Electronic Travel Authorization (ETA) – Portal der Einwanderungsbehörde beantragt werden. Voraussetzung für die Erteilung von Touristenvisa ist die bestätigte Buchung in einem "Safe and Secure Level 1" zertifizierten Hotel für die ersten 14 Tage des Aufenthalts.

Sonderregelungen gelten für vollgeimpfte Personen. Darüber hinaus muss der Reisende über das "Safe and Secure Level 1" zertifizierte Hotel eine sri-lankische Covid-19 Versicherung abschließen. Die Referenznummer der Versicherung ist bei Beantragung des ETA-Visums anzugeben.

Alle Reisenden müssen bei Einreise einen negativen PCR-Test in englischer Sprache vorlegen. Der Abstrich darf maximal 72 Stunden vor Abflug vorgenommen worden sein. Gegebenenfalls abweichende Vorgaben der Fluggesellschaft sind zu beachten.

Bei Einreise ist beim "Airport Health Office" des Flughafens eine Gesundheitserklärung ("Health Declaration Form") vorzulegen. Vollgeimpfte Personen haben bei Einreise zusätzlich ihren Impfnachweis in englischer Sprache vorzulegen. Für alle Einreisenden, die älter als 12 Jahre sind, ist ein weiterer PCR-Test bei Ankunft im Level 1-Hotel vorgeschrieben. Die Kosten dafür sind von dem Reisenden über das ETA-Portal zu begleichen. Ausgenommen von der Testpflicht in Sri Lanka sind Kinder unter 2 Jahren, für Kinder zwischen 2 und 12 Jahren gelten Sonderregelungen, abhängig von Aufenthaltszweck.

Ein weiterer PCR-Test ist, je nach Impfstatus, nach 7 oder 14 Tagen erforderlich.

Weitergehende Informationen sind auf der Website der sri-lankischen Tourismusbehörde und des sri-lankischen Gesundheitsministeriums eingestellt.

Durch- und Weiterreise: Ein Transit durch Sri Lanka ist derzeit nicht möglich.

Südafrika: Testpflicht

Einreise: Alle Reisenden über fünf Jahre müssen bei Ankunft einen negativen Covid-19-Test vorweisen, der den Vorgaben der WHO entspricht und bei Abflug nicht älter als 72 Stunden sein darf. Reisende, die ohne einen solchen Testnachweis einreisen, müssen sich auf eigene Kosten unmittelbar bei Ankunft einem Antigen-Test unterziehen und sich im Falle eines positiven Testergebnisses in eine 10-tägige Quarantäne begeben.

Fluglinien berufen sich bei der Prüfung der Mitnahmevoraussetzungen von Passagieren auf dem Weg nach Südafrika auf Vorgaben der South African Civil Aviation Authority und verlangen erfahrungsgemäß ausnahmslos Nachweise negativer PCR-Tests.

Bei Einreise muss ein vollständig ausgefüllter Reise-Gesundheitsfragebogen abgegeben werden. Es empfiehlt sich, den Fragebogen bereits bei Antritt der Reise mitzuführen.

Von allen Reisenden wird zudem erwartet, dass sie die mobile App "Covid Alert South Africa" auf ihrem Mobiltelefon installiert haben, eine Reisekrankenversicherung vorweisen und ihren Unterkunftsnachweis inklusive Anschrift vorlegen, sollte eine Quarantäne erforderlich werden. Fluglinien und Einreisekontrollstellen überprüfen die Einhaltung dieser Vorgaben. Eine Auslandsreisekrankenversicherung ist für die Einreise nicht mehr zwingend, jedoch weiterhin dringend empfohlen.

Durch- und Weiterreise: Die Nachweispflicht eines negativen PCR-Tests bei Einreise in Südafrika gilt auch für den Fall einer geplanten Durchreise. Der Nachweis einer bestehenden Krankenversicherung ist nicht erforderlich, kann jedoch eine reibungslose Durchreise erleichtern.

Auch für die Nachbarländer Südafrikas gelten Reisewarnungen. Ein- und Ausreisen auf dem Landweg von und nach Südafrika sind nur an 20 Grenzübergängen erlaubt. Dort ist mit langen Abfertigungszeiten zu rechnen. Alle kommerziellen Seehäfen sind geöffnet.

Südkorea: 14 Tage Quarantäne

Einreise: Die Aussetzung der visumsfreien Einreise nach Südkorea wird für Staatsangehörige der EU- und Schengen-Staaten ab dem 1. September 2021 um 0 Uhr aufgehoben. Damit werden Kurzzeitaufenthalte von weniger als 90 Tage wieder ohne Visum möglich sein.

Allerdings müssen alle Einreisenden ohne Visum ab dem 1. September 2021 eine elektronische Reisegenehmigung (K-ETA: Korea Electronic Travel Authorization) mindestens 24 Stunden vor der Abreise online über die K-ETA-Website oder die K-ETA App beantragen. Nicht beantragt werden muss K-ETA von Personen, die bereits in Korea registriert sind, also einen Aufenthaltstitel haben. Dieser Personenkreis benötigt jedoch weiter eine spezielle Erlaubnis.

Für die Einreise nach Korea muss vor Reiseantritt am Flughafen ein negatives PCR-Testergebnis vorgelegt werden, das innerhalb von 72 Stunden vor Ausreise ausgestellt worden ist. Das Testergebnis muss im Original in englischer oder koreanischer Sprache vorgelegt werden. Bei anderen Sprachen muss eine beglaubigte Übersetzung beiliegen. Diese Regelung gilt für alle Reisenden.

Ausnahmen bestehen nur für Kinder unter sechs Jahren und Transitreisende, die den internationalen Transitbereich nicht verlassen. Grundsätzlich sind alle nach Korea einreisenden Passagiere verpflichtet, sich nach der Einreise direkt in eine 14-tägige Quarantäne zu begeben. Diese kostet etwa 1500 Euro pro Person und ist in einem staatlich gestellten Quarantänehotel zu verbringen.

Reisende, die für einen langfristigen Aufenthalt nach Korea einreisen, müssen vor Reiseantritt mit den koreanischen Behörden klären, wo die Quarantäne verbracht werden kann. Ferner besteht die Verpflichtung, bei Einreise eine Selbstdiagnose-App sowie eine Selbstisolierungs-App auf das Smartphone herunterzuladen, mittels derer unter anderem Gesundheitsdaten und Aufenthaltsorte an die koreanischen Behörden bis zu maximal 14 Tage nach Einreise übermittelt werden.

Personen, die aus einem wichtigen geschäftlichen, humanitären oder akademischen Grund das Land kurzzeitig besuchen, sind von der Selbstquarantäneverpflichtung befreit, wenn sie vor Reiseantritt von der jeweiligen koreanischen Botschaft in ihrem Herkunftsland ein entsprechendes Ausnahme-Zertifikat erhalten haben. Weitere Informationen bietet die koreanische Botschaft in Berlin.

Alle Einreisenden müssen sich bei Ankunft einem zweiten Covid-19-Test unterziehen. Abhängig von der Dauer des Testergebnisses ist mit der Übernachtung in einer von der Regierung zugewiesenen Einrichtung zu rechnen. Ausnahmen gelten für Inhaber der Alien Registration Card. Dieser Personenkreis kann den zweiten Covid-19-Test innerhalb von einem Tag nach Ankunft durchführen.

Zudem müssen sich ausländische Staatsangehörige grundsätzlich einem weiteren Covid-19-Test vor Beendigung der 14-tägigen Quarantäne unterziehen. Personen, die mit dem Ausnahme-Zertifikat einreisen und beabsichtigen, sich länger als acht Tage in Korea aufzuhalten, sind ferner verpflichtet, zwischen dem fünften und siebten Tag einen zusätzlichen kostenpflichtigen PCR-Test durchführen zu lassen.

Der Verstoß gegen die genannten Gesundheitsauflagen einschließlich der Verletzung der Quarantäne-Richtlinien oder anderer Covid-19-Maßnahmen der koreanischen Regierung kann mit einer Haft- oder Geldstrafe sowie einer Ausweisung und Einreisesperre geahndet werden.

Der reine Transitaufenthalt am Incheon Airport ist zurzeit möglich, vorausgesetzt der internationale Transitbereich wird nicht verlassen, es erfolgt kein Terminalwechsel und der Aufenthalt im internationalen Transitbereich dauert nicht länger als 24 Stunden. Das Gepäck sollte bis zum Zielflughafen durchgecheckt sein. Zudem finden am Flughafen und vor dem Boarding mehrfache Temperaturkontrollen statt. Im Falle von Symptomen oder eines Verdachts kann ein Test angeordnet werden, der die Weiterreise verzögern bzw. einen Quarantäneaufenthalt erfordern kann.

Taiwan: Einreiseverbot

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Taiwan wird derzeit abgeraten.

Einreise: Die Einreise nach Taiwan ist nur taiwanischen Staatsangehörigen und Ausländern mit Daueraufenthaltstitel (Alien Residence Certificate, ARC) gestattet. Ausnahmegenehmigungen können für Notfälle und aus humanitären Gründen durch das CEEC (Central Epidemic Command Center) erteilt werden.

Alle Reisenden müssen bei Einreise einen negativen PCR-Test in englischer Sprache vorlegen, der nicht älter als drei Tage sein darf. Reisende nach Taiwan sowie im Transit durch Taiwan müssen beim Check-in am ausländischen Flughafen einen negativen PCR-Test vorlegen. Dies gilt unabhängig von der Nationalität der Reisenden oder des Reisezwecks. Der Test darf zum Zeitpunkt des Boardings nicht älter als drei Tage (Arbeitstage) sein. Das Testergebnis muss von einem im Abflugland anerkannten Labor in englischer oder chinesischer Sprache oder in beiden Sprachen ausgestellt sein. Akzeptiert werden neben der Papierform auch Testergebnisse in elektronischer Form, wenn sie den Anforderungen entsprechen.

Alle Reisenden müssen sich ungeachtet ihrer Staatsangehörigkeit oder Herkunftsland nach Einreise 14 Tage in einer von der Regierung bestimmten Quarantäneunterkunft (Hotel) in Isolation begeben, die sie vor Einreise selbst buchen müssen. Die Isolation muss in einem Einzelzimmer erfolgen. Die Kosten für Covid-19-Tests als auch einer eventuellen Covid-19-Behandlung muss der Reisende tragen.

Am letzten Tag der Quarantäne ist zwingend ein weiterer PCR Test erforderlich. Die Tests werden durch Polizei und Quarantänehotel arrangiert. Die Tests erfolgen kostenfrei.

Durch- und Weiterreise Der Transit durch den internationalen Flughafen Taoyuan (Taipeh) ist in begrenztem Umfang wieder möglich. Transitpassagiere können nur mit der gleichen Airline weiterfliegen, dies sind derzeit China Airlines (Taiwan), Eva Air und Cathay Pacific. Transitaufenthalt höchstens 8 Stunden (Ausnahmen bei Flugverspätungen). Transitflüge in von Covid-19 betroffene Gebiete in China sind nicht möglich. Sonstiger Transit durch Taiwan ist derzeit nicht möglich.

Thailand: Einreisen wieder möglich

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Thailand wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen abgeraten.

Thailand ist bisher von Covid-19 weniger betroffen.

Die Einreise nach Thailand ist grundsätzlich für alle deutschen Staatsangehörigen wieder möglich (bis zu 45 Tagen). Weitere Hinweise, auch zum Erfordernis eines Visums erhalten Sie bei der zuständigen thailändischen Auslandsvertretung. Zur Einreise wird eine Sondergenehmigung Certificate of Entry (COE) benötigt, welches online über die Webseite der zuständigen thailändischen Auslandsvertretung beantragt werden muss.

Per 1. April wurde die Quarantänepflicht auf elf Nächte verkürzt (zuvor 16 Nächte). Sofern die Reisenden mit einem Impfstoff, der vom Thailändischen Ministerium für Gesundheit genehmigt worden ist, vollständig geimpft sind und ein entsprechendes Impfzertifikat vorlegen können, beträgt die verpflichtende Quarantäne bei Einreise nur noch sieben Tage. Das Zertifikat muss bei Einreise vorgelegt werden.

Für Reisende, die noch nicht oder nicht vollständig geimpft sind, gilt eine Quarantäne von 14 Nächten. Die Quarantäne muss in einem dafür ausgewiesenen Alternative State Quarantine (ASQ) Hotel verbracht werden. Außerdem fällt die bisher zur Einreise nach Thailand erforderliche Fit-to-Fly-Bescheinigung weg. Eine Liste der zugelassenen Quarantänehotels ist auf der Website der Thailändischen Botschaft in Berlin eingestellt. Die Buchung muss vor Reiseantritt nachgewiesen werden.

Nach wie vor ist jedoch ein genehmigtes Certificate of Entry (COE) sowie ein gültiges Flugticket, eine Krankenversicherungspolice mit einer Mindestdeckung von 100.000 US-Dollar, die Covid-19 einschließt, aber nicht darauf beschränkt ist, ein ausgefülltes T8-Formular und ein medizinisch bestätigter negativer PCR-Test erforderlich. Dieser darf maximal 72 Stunden vor Beginn der Reise ausgestellt worden sein.

Vor Abreise müssen Reisende außerdem die App "ThailandPlus" herunterladen und sich in dieser registrieren.

Des Weiteren wird als Pilotprojekt vom 1. Juli an für internationale Reisende mit Impfnachweis bei Reisen nach Phuket die Quarantäne vollständig aufgehoben. Alle übrigen bisherigen Sicherheitsvorkehrungen zur Pandemie-Eindämmung bleiben weiterhin bestehen.

Ein Transit über den Flughafen Bangkok ist bis auf Weiteres nicht möglich. Die Landgrenzen zu den Nachbarstaaten sind für den Personenverkehr ebenfalls geschlossen.

Am Flughafen sowie an Bord des Flugzeugs gilt die Pflicht zum dauerhaften Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Bei Einreise in Thailand führen die Behörden ein Covid-19-Screening durch, bei dem die Körpertemperatur gemessen und Reisende auf mögliche Symptome überprüft werden.

Tunesien: Hochrisikogebiet

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Tunesien wird derzeit gewarnt.

Tunesien ist von Covid-19 sehr stark betroffen und als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Hochinzidenzgebiet) eingestuft.

Einreise: Vor Abflug nach Tunesien muss online eine elektronische Einreiseanzeige  erfolgen, zu deren Kontrolle die Fluggesellschaften verpflichtet sind. Für alle Reisenden ab einem Alter von 12 Jahren besteht die Pflicht, bei Einreise einen negativen, maximal 72 Stunden alten PCR-Test vorzulegen, der mit einem QR-Code versehen oder von den zuständigen Gesundheitsbehörden ausgestellt ist.

Sowohl die Bestätigung der elektronischen Einreiseanzeige (zwei Dokumente, jeweils zweifach ausgedruckt und unterschrieben) als auch der in englischer oder französischer Sprache ausgestellte Testnachweis sollten in ausgedruckter Form mitgeführt werden. Die Dokumente werden beim Check-In geprüft und müssen bei Ankunft den Vertreterinnen und Vertretern des Gesundheitsministeriums bei der Temperaturkontrolle übergeben werden.

Seit dem 25. August 2021 gilt eine zehntägige Pflichtquarantäne in speziellen Quarantänehotels für alle nicht- oder nicht vollständig geimpften Personen. Diese erfolgt auf eigene Kosten.

Die Fluggesellschaften prüfen vor dem Abflug die Hotelreservierung und den Zahlungsnachweis (Voucher). Diese Unterlagen müssen bei der Kontrolle an der Grenze erneut vorgelegt werden.

Am letzten Tag der Quarantäne wird auf Kosten des Reisenden ein weiterer PCR-Test durchgeführt. Bei negativem Ergebnis darf die Quarantäne am zehnten Tag verlassen werden. Die Hygieneregeln sind einzuhalten.

Vollständig geimpfte Einreisende sind seit 15. September 2021 von der verpflichtenden zehntägigen Quarantäne befreit. Bei der Einreise muss ein von den Behörden des Heimatlandes ausgestelltes Impfzertifikat vorgelegt werden. Ihnen wird vom tunesischen Gesundheitsministerium empfohlen, sich in eine zehntägige häusliche Quarantäne zu begeben und bei Auftreten von Symptomen einen PCR-Test durchzuführen.

Alleinreisende Minderjährige (unter 18 Jahre) oder Minderjährige, welche von vollständig geimpften Personen begleitet werden, müssen sich in eine zehntägige häusliche Quarantäne am Wohnort in Tunesien begeben und sind verpflichtet, am zehnten Tag einen PCR-Test durchzuführen, bei dessen negativen Ergebnis die Quarantäne beendet werden kann.

Ausgenommen von der Quarantänepflicht sind Pauschalreisende, unabhängig vom Impfstatus. Für diese gilt jedoch ebenfalls die o.g. Pflicht, (ab einem Alter von 12 Jahren), bei Einreise einen negativen, maximal 72 Stunden alten PCR-Test vorzulegen, der mit einem QR-Code versehen oder von den zuständigen Gesundheitsbehörden ausgestellt ist.

Auch die oben genannte elektronische Einreiseanzeige  muss ausgefüllt und in ausgedruckter Form unterschrieben mitgeführt werden. Während des Aufenthalts sollen sich Pauschalreisende ausschließlich im Rahmen der Reisegruppe bewegen und direkt bei Ankunft in ihren Gruppen zusammenfinden.

Die tunesischen Behörden behalten sich das Recht vor, bei einreisenden Personen stichprobenartig Antigentests durchzuführen, bei dessen positiven Ergebnis die getestete Person zu einer Quarantäne auf eigene Kosten verpflichtet ist.

Weitere Informationen veröffentlicht das Observatoire National des Maladies Nouvelles et Émergentes.

Durch- und Weiterreise: Es gelten grundsätzlich die gleichen Bestimmungen wie bei der Einreise.

Türkei: Hochrisikogebiet

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die gesamte Türkei wird wegen der hohen Zahl an Corona-Fällen gewarnt.

Die Türkei ist von Covid-19 stark betroffen. Zuletzt ist die Zahl der Neuinfektionen wieder deutlich gestiegen. Die Türkei ist mit Wirkung vom 17. August 2021, 0.00 Uhr als Hochrisikogebiet eingestuft.

Die Türkei war von Covid-19 stark betroffen, jedoch ist die Zahl der Neuinfektionen gesunken. Landesweit überschreitet die Zahl der Neuinfektionen 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage.

Einreise: Die Luft-, Land- und Seegrenzen der Türkei sind offen, es gibt Beschränkungen bei der Einreise auf dem Landweg aus dem Iran und beim Fährverkehr mit Griechenland.

Alle Flugreisenden über sechs Jahre müssen innerhalb von 72 Stunden vor der Reise ein elektronisches Formular des türkischen Gesundheitsministeriums ausfüllen. Dies gilt nicht für Transitpassagiere. Die Kontrolle erfolgt bei Einreise bzw. beim Check-In. Danach wird Reisenden ein Genehmigungscode ("HES-Code") mitgeteilt, der bei Kontrollen im Land vorgezeigt werden muss. Der Code kann auch in der Türkei per SMS oder mittels einer App erlangt werden.

Zudem müssen Reisende aus Deutschland ab sechs Jahren bei Einreise auf dem Luft- Land und Seeweg eines der folgenden Dokumente vorlegen:
• Ergebnis eines negativen PCR-Tests (nicht älter als 72 Stunden)
• Ergebnis eines Antigen-Tests (nicht älter als 48 Stunden vor Ankunft)
• amtlicher Nachweis einer vollständigen Impfung (mindestens 14 Tage vor Ankunft)
• amtliche Dokumentation einer Genesung von einer Covid-19-Infektion (nicht älter als 6 Monate)

Bei Flugreisen sind die Nachweise beim Check-in vorzulegen. Bei der Einreise aus Drittstaaten können abweichende Regelungen gelten. Bei Einreise in die Türkei können stichprobenartige PCR-Tests angeordnet werden, danach kann unmittelbar die Weiterreise an den Zielort erfolgen. Bei positivem Testergebnis erfolgt die Behandlung nach den türkischen Leitlinien.

Bei Einreise werden auch Temperaturmessungen durchgeführt. Bei erhöhter Körpertemperatur oder weiteren Covid-19-Symptomen können zusätzliche Gesundheitsuntersuchungen vorgenommen werden.

Für Reisen von der Türkei nach Deutschland gelten die Vorschriften der deutschen Einreiseverordnung. Dies wird beim Check-in überprüft.

Durch- und Weiterreise: Für Transitpassagiere gelten keine besonderen Vorschriften, die Einreisevorschriften des Ziellandes sind zu beachten, siehe Einreise.

USA: Hochrisikogebiet

Vor Reisen in die USA wird wegen der sehr hohen Zahl an Corona-Neuinfektionen gewarnt.

Die USA sind von Covid-19 stark betroffen. Zuletzt sind die Infektionszahlen deutlich gestiegen. Die USA sind daher als Hochrisikogebiet eingestuft.

Einreise: Die US-Regierung hat das geltende Einreiseverbot für Personen, die sich innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen vor Einreise in Deutschland oder einem anderen Land des Schengenraums aufgehalten haben, mit einer Presidential Proclamation bis auf weiteres erneuert. Es gelten zudem Einreisebeschränkungen bei Voraufenthalten in Großbritannien, Irland, Brasilien, China, Indien und Südafrika.

Ausgenommen vom Verbot der Einreise sind US-Staatsbürger, Personen mit ständigem legalen Aufenthalt in den USA ("Greencard"-Inhaber), enge Verwandte von US-Staatsbürgern, Diplomaten oder Mitarbeiter internationaler Organisationen. Nähere Einzelheiten zu weiteren Ausnahmen und zur Ausstellung von National Interest Exceptions (NIE) veröffentlichen die US-Vertretungen in Deutschland.

Reisende müssen der Fluggesellschaft vor Einreise in die USA einen negativen Corona-Test (PCR-Test oder Antigentest) vorlegen (elektronisch oder in Papierform), der nicht älter als drei Tage sein darf. Personen, die innerhalb von drei Monaten vor Abreise mit Covid-19 infiziert waren, müssen der Fluggesellschaft entsprechende Nachweise vorlegen. Während des Fluges und an den Flughäfen besteht Maskenpflicht.

Ein weiterer Corona-Test innerhalb von drei bis fünf Tagen nach Einreise wird empfohlen. Dabei sind die Quarantäne-Empfehlungen sowie die Quarantänebestimmungen auf bundesstaatlicher und lokaler Ebene zu beachten.

Vereinigte Arabische Emirate: PCR-Testpflicht

Einreise: Flugverbindungen sowie Einreise- und Testvorschriften können sich für die Vereinigten Arabischen Emirate aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie schnell ändern. Ausländische Reisende, die einen kurzfristigen Aufenthalt in den Vereinigten Arabischen Emiraten anstreben (zum Beispiel Touristen oder Geschäftsleute), können einreisen, sofern sie die allgemeinen Einreisevoraussetzungen erfüllen.

Sie müssen eine Auslandsreisekrankenversicherung nachweisen können. Im Falle eines Wohnsitzes in einem anderen Emirat als Dubai wird dringend empfohlen, die Personendaten vor Reiseantritt auf dem Portal der "Federal Authority for Identity & Citizenship" (Bürgertelefon: +971 6005 22222) zu überprüfen.

Alle Reisenden, die in Dubai einreisen wollen (einschließlich "Residents"), müssen von allen Abflugorten beim Check-in einen negativen PCR-Test nachweisen. Der Abstrich darf nicht älter als 72 Stunden vor Abflug sein. Kinder unter 12 Jahren, Behinderte und VAE Staatsangehörige sind von dem Testerfordernis ausgenommen.

Für Passagiere, die aus bestimmten Ländern abfliegen, findet bei Ankunft am Flughafen Dubai ein weiterer PCR-Test statt. Reisende, die aus Deutschland nach Abu Dhabi fliegen, müssen beim Check-in am ausländischen Abflughafen einen negativen PCR-Test vorlegen. Der Abstrich darf längstens 72 Stunden vor dem Abflug vorgenommen worden sein (kürzere Fristen gelten gegebenenfalls für andere Abflugorte). Das Testergebnis ist ausgedruckt in englischer oder arabischer Sprache oder der Sprache des Abflugorts mitzuführen. Kinder unter zwölf Jahren und Personen mit Behinderungen sind von dem Testerfordernis ausgenommen.

Bei Einreise am Flughafen Abu Dhabi findet verpflichtend ein weiterer PCR-Test statt. Kinder unter zwölf Jahren und Personen mit Behinderungen sind von dem Testerfordernis ausgenommen. Die Test- und Quarantänebestimmungen nach der Einreise in Abu Dhabi sind vom jeweiligen Abflughafen bzw. Impfstatus abhängig.

Im Ausland verabreichte Impfungen können nunmehr anerkannt werden, wenn sie mit einem in den VAE zugelassenen Impfstoff erfolgt sind. Der entsprechende Antrag, der die Erfüllung weiterer Voraussetzungen erfordert, sollte schon vor Einreise digital bei der Einwanderungsbehörde ICA gestellt werden.

Touristen und Geschäftsreisende, die direkt aus Deutschland einreisen, unterliegen derzeit keiner Quarantänepflicht, müssen allerdings in Abu Dhabi am sechsten (und, wenn ihre vollständige Impfung nicht anerkannt ist, auch am neunten) Tag ihres Aufenthaltes einen PCR-Test durchführen lassen.

Im Falle einer Quarantänepflicht müssen sich Reisende nach der Einreise in häusliche oder Hotel-Quarantäne begeben. Während der Quarantäne muss ein GPS-Tracking-Armband getragen werden, das den Reisenden am Flughafen angelegt wird. Ausgenommen von der Armbandpflicht sind Personen unter 18 und über 69 Jahren. Die Quarantäne darf nicht verlassen werden, auch nicht zu einer frühzeitigen Rückreise nach Deutschland.

Durch- und Weiterreise: Die Flughäfen sind für den internationalen Flugverkehr via die Vereinigten Arabischen Emirate (Flughafentransit) geöffnet. Bei Transitflügen über den Flughafen Abu Dhabi wird ein PCR-Test, der maximal 72 Stunden vor Abreise durchgeführt wurde, verlangt.

Vietnam: Hochrisikogebiet

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Vietnam wird wegen sehr hoher Corona-Zahlen gewarnt.

Vietnam ist von Covid-19 inzwischen stark betroffen, zuletzt sind die Infektionszahlen deutlich gestiegen. Regionale Schwerpunkte sind Bac Giang, Bac Ninh, Hai Duong, Hanoi, Binh Duong, Dong Nai und Ho-Chi-Minh-Stadt. Das Gesundheitssystem ist überlastet. Vietnam ist als Hochrisikogebiet eingestuft.

Einreise: Es gilt derzeit eine Einreisesperre (auch Transit) für alle ausländischen Reisenden. Diese Regelung gilt auch für deutsche Staatsangehörige vietnamesischer Herkunft.

Die Erteilung von Visa für die Einreise nach Vietnam ist vorübergehend eingestellt und nur in Ausnahmefällen möglich (Diplomaten- und Dienstpassinhaber, Investoren, Experten, hochqualifizierte Arbeitskräfte, Geschäftsführer, und deren Familien sowie internationale Studenten, ausländische Familienangehörige von vietnamesischen Staatsangehörigen).

Bei Einreise müssen sich alle Reisenden einer Temperaturmessung unterziehen und einen negativen RT-PCR-Test vorlegen. Dieser darf frühestens 72 Stunden vor Ankunft in Vietnam vorgenommen werden. Alle Flüge nach Vietnam sind derzeit Transitflüge, daher müssen ggf. ebenfalls die Vorgaben des Transitlands beachtet werden. Vor beziehungsweise bei der Einreise ist eine Gesundheitserklärung auszufüllen.

Nichtgeimpfte Einreisende haben sich in 14-tägige Quarantäne in einer von den vietnamesischen Behörden festgelegten Quarantäneeinrichtung (bestimmte Hotels, zentrale Quarantäneeinrichtungen) zu begeben. Nach der zweiwöchigen Quarantäne in der entsprechenden Einrichtung sind zwei weitere Wochen Heimquarantäne (beziehungsweise in einem anderen Hotel) mit Gesundheitsüberwachung vorgeschrieben. Die Kosten müssen von den Reisenden selbst getragen werden. Für nichtgeimpfte Kinder gibt es keine Ausnahmen.

Am 4. August 2021 erließ das vietnamesische Gesundheitsministerium eine Neuregelung zu den Quarantänebestimmungen für vollständig geimpfte Personen, die nach Vietnam einreisen. Demnach wird die Quarantäne für vollständig geimpfte Personen auf sieben Tage in einer Quarantäneeinrichtung und anschließend sieben Tage Selbstisolation verkürzt. Ein entsprechender Nachweis über die Impfung (WHO-Impfbuch oder das Digitale Covid-Zertifikat der EU in Papierformat) muss vorgelegt werden. Eine Vorlage per App ist nicht möglich.

Die zweite Impfung muss mindestens 14 Tage vor Einreise und nicht länger als 12 Monate vor Einreise her sein. Diese Regelungen gelten seit 25. August 2021 auch für nichtgeimpfte Kinder, sofern die Einreise gemeinsam mit Eltern/Betreuer erfolgt, und deren Eltern/Betreuer vollständig geimpft oder Genesene sind.

Nach sieben Tagen Quarantäne plus sieben Tagen Selbstisolation gilt eine Phase der Beobachtung des gesundheitlichen Zustands bis zum 28. Tag nach dem Einreisetag. In dieser Zeit sind für Kinder und Eltern/Betreuer Tests am ersten, siebten und 14. Tag nach dem Einreisetag vorgesehen.

Kinder die unbegleitet in Vietnam einreisen müssen eine Heimquarantäne für 14 Tage bei Eltern/Betreuern ableisten, wenn Eltern/Betreuer in Vietnam leben. Für die Kinder und Eltern/Betreuer sind Tests am ersten und 14. Tag nach dem Einreisetag der Kinder vorgesehen

Durch- und Weiterreise: Fluggesellschaften verlangen beim Check-in aktuelle PCR-Tests. Andere Beschränkungen der Weiter- und Ausreise bestehen nicht.

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