Corona-Regeln gelockert

Der Mallorca-Urlaub wird entspannter

Mallorca-Urlauber dürfen sich im Zuge der besseren Corona-Lage auf einen unbeschwerteren Aufenthalt auf der spanischen Insel freuen.

Die Regionalregierung der Balearen kündigte eine weitere Lockerung der pandemiebedingten Einschränkungen an. Erst am Sonntag hatte Deutschland bereits ganz Spanien und damit auch Mallorca von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen. Damit entfällt bei Rückkehr in die Heimat die Quarantänepflicht, die es bisher für Mallorca-Besucher gab, die weder vollständig geimpft noch von einer Covid-19-Erkrankung genesen waren.

Nächtliche Versammlungen von Personen, die nicht im selben Haushalt leben, sind auf Mallorca nunmehr nur noch zwischen 2.00 und 6.00 Uhr untersagt, wie Regierungssprecher Iago Negueruela mitteilte. Bisher trat diese Beschränkung bereits um 1.00 Uhr morgens in Kraft.

Zudem sind in den Innenräumen der mallorquinischen Restaurants, Bars und Cafés wieder acht statt nur vier Personen pro Tisch erlaubt, in den Außenbereichen sind es zwölf pro Tisch statt bislang acht.

Damit gelten auf Mallorca nun dieselben Einschränkungen wie auf Menorca und Formentera. Auf der vierten Balearen-Insel Ibiza bleiben wegen höherer Infektionszahlen vorerst strengere Corona-Regeln in Kraft. Die Lage verbessert sich seit einigen Wochen auf allen Inseln stetig. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ging auf den Balearen innerhalb eines Monats von 362 auf 133 zurück. Andere spanische Urlaubsregionen wie die Kanaren (73), Valencia (84) oder Katalonien (83) liegen unter der Marke 100.
4 Kommentare Kommentieren

Sie können diese Nachricht nicht mehr kommentieren.

2.
Ingo Simandi
Erstellt 1. September 2021 07:33 | Permanent-Link

Hallo Dietmar,
fast zwei Jahre Pandemie und wir haben nichts dazugelernt. Es wird ein Teil einer Volkswirtschaft vorsätzlich kaputt gemacht und die Branche wehrt sich nicht entsprechend. Stellen wir uns den gleichen Fall für die Automobilindustrie vor und wir hätten in ein Wespennest gestochen.
Vielleicht ist das ja auch alles gewollt, böswillige Unterstellung, die Umwelt dankt es einem, meint man, und man trägt erheblich weniger Geld ins Ausland, volkswirtschaftlich erwünscht, bei der jetzigen Finanzlage Deutschlands. Alles andere, wie wirtschaftlicher Aufbau im Ausland und so weiter sind vorgeschobene Argumente.
Dann kommen wir zu einem anderen Aspekt, die Personalsituation in der Branche, zum einen hausgemacht zum anderen von den Aussagen her verwunderlich. Angeblich sind 20 Prozent der Kräfte in andere Bereiche abgewandert und es haben viele Büros geschlossen, das sollte ein Nullsummenspiel ergeben. LH und andere haben sich von 10tausenden von Mitarbeitern getrennt und trotzdem werden Leute gesucht, besteht hier nicht die Möglichkeit, alles auf Kosten der Arbeitnehmer neu zu gestalten, somit billigerer arbeiten zu lassen, siehe Ryanair und auch andere Unternehmen. Eine zukunftsfähige Sicherheit für die Mitarbeiter gibt es auch nicht, Kurzarbeit, angepasste Öffnungszeiten, raus aus der Kurzarbeit, wieder rein, die normalen Kosten laufen weiter und auch der Kunde ändert sich.
Das in Zeiten einer so immensen Krise, so wenig Innovationen für die Branche generiert wurden, zeigt doch , das seitens einiger Führenden ein Status quo erhalten werden soll, der eigentlich nicht mehr zeitgemäß ist, zum Beispiel die Art der Finanzierung mit den Vorauszahlungen. Im Augenblick wird das Modell des mobilen Reiseverkäufer bevorzugt, auch hier eine neue Art der Ausbeutung, jeder so wie er es braucht, hier wird Fachpersonal abgezogen und das ganze erinnert mich sehr an die Versicherungswirtschaft, erst hat man die eigene Familie versorgt, dann die Bekannten und dann kommt lange nichts mehr. Auch nicht zukunftsfähig.
Keiner spricht von echten Alternativen, aber dass einige Kollegen ihre Altersvorsorge geopfert haben, ja jedem seine Entscheidung, hier hätte ich mehr Hilfe seitens der Kooperationen erwartet mit einer echten wirtschaftlichen Beratung. Es werden Pop up Büros ins Spiel gebracht, wo doch der stationäre Vertrieb so wichtig ist. Das Modell 7/24 wird als Heilsbringer angeboten, wo soll hier die Manpower herkommen und der Ertrag?
Das alles zeigt, das sich keiner ernsthafte Gedanken über die Zukunft der Branche in der er seine Geld verdient, gemacht hat.
Eigentlich kann jeder froh sein, wenn er in absehbarer Zeit in seinen verdienten Ruhestand gehen kann, denn so macht es keinen Spaß mehr.

1.
Dietmar Rauter
Erstellt 31. August 2021 09:17 | Permanent-Link
bearbeitet

Von Entspannung keine Spur ... Schließlich ist kein Ende des 'auf und zu' abzusehen, gerade nachdem jetzt auch die Gesundheitsämter den Zusammenhang zwischen Urlaubsreisen und Ansteckungen schonungslos aufdecken. Im Kieler Universitätskrankenhaus ist die Intensivstation wieder voll und es wird heute festgestellt, dass sehr viele einmal Erkrankte an Spätfolgen leiden ('einige verlieren 10 Jahre ihres Lebens, weil der Alterungsprozess vorher eintritt') und jetzt die Altersgruppe zwischen 30 und 50 bei den Erkrankungen dominiert. Ja, es ist eine grausame Wahrheit für unsere Branche und ich frage mich trotzdem, ob nicht die Billigflieger in die Urlaubsgebiete mit den leichtfertig buchenden jungen Menschen an die Leine gelegt werden sollten. Auch ökologisch sind die von Ryanair angekündigten Passagen für 20 Euro pro Strecke ein Graus, für den Piloten jetzt mit 40 Euro pro Stunde (Lauda Air) abgefunden werden sollen. Dann lieber Lokführer werden.

Yvonne Lehné
Erstellt 1. September 2021 09:00 | Permanent-Link

@Dietmar Rauter: Hier muss ich einmal ganz vehement widersprechen. Die obige Devise galt solange kein Impfstoff für alle da war. Nach der diesjährigen Impfkampagne hat jeder, aber auch jeder, die Chance, sich mit einer Impfung zu schützen und nicht auf der Intensivstation landen zu müssen. Wer die Impfung ablehnt, muss halt selbst alle Konsequenzen tragen, und wenn das hieße zu Hause zu bleiben. Ab jetzt müssen wir mit dem Virus lernen zu leben. Selbst die jungen Leute haben Zugriff zu unterschiedlichsten Impfstoffen und können zu dem milderen Verlauf beitragen. Geimpft lässt sich Mallorca wunderbar bereisen und das Gesundheitswesen vor Ort wird nicht überstrapaziert. Doch, man merkt der Insel eine entspanntere Lage an, natürlich sind die Auswüchse an den bekannten Orten kritikwürdig, dass waren sie auch schon vor Corona und nicht bei jedem beliebt. Aber Stressfaktoren für die Krankenhäuser und Intensivstationen sind eindeutig die Ungeimpften.
Und bei der Preisgestaltung, wie oben genannt, warten wir doch einfach mal ab, wie lange sich das noch trägt.

Dietmar Rauter
Erstellt 1. September 2021 09:58 | Permanent-Link
bearbeitet

@Yvonne Lehné: Wir sind uns total einig, dass der Impfstoff ein wirklich wichtiger Baustein ist, um überhaupt so etwas wie ein normales Leben hinzubekommen. Auch wenn wir es nicht gewöhnt sind, etwas vorgeschrieben zu bekommen, wäre es schon toll, wenn alle sich beteiligen würden, insbesondere, weil das Impfen ja praktisch Teil der staatlich organisierten Vorsorge ohne Extrakosten geworden ist. Ist es ein Teil der Freiheit, die Bedingungen der Freiheit ablehnen zu dürfen? Und es sind viele Jüngere, die sich hier ausklinken, denen wir Ältere zuerst gesagt haben: 'Bei Euch wird es schon nicht so schlimm' (Was nicht stimmt, die Patienten – Leidenden – auf den Intensivstationen sind heute viel jünger und Long-Covid kennen wir ja noch gar nicht richtig), die da weniger Bedenken zu haben scheinen. Unsere Kunden kaufen sich zurzeit E-Bikes und toben durch unsere Natur hierzulande oder lassen sich auf den Galeeren mit belanglosen Programmen (die 'Künstler' werden immer billiger, habe ich mir sagen lassen) abspeisen. Nein, das ist schon ein Problem, wie Politiker, die von Vielen nicht mehr ernst genommen werden – leider und das weltweit –, so dass es keine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Umgang der Pandemie gibt, sondern nur Gängeleien. Und Flüge und Kreuzfahrten, die nicht kostendeckend (schon lange unter Berücksichtigung der Klimafolgen!) sollten einfach nicht stattfinden, koste, was es wolle, zur Not auch Arbeitslosenunterstützung.

stats