Corona-Infektionen steigen wieder

Regierung stuft 19 Länder neu als Hochrisikogebiete ein

Was gilt wann? Diese Tabelle bietet einen kompakten Überblick.
Bundesregierung
Was gilt wann? Diese Tabelle bietet einen kompakten Überblick.

Von Marokko über Mexiko, die Philippinen, Thailand, Trinidad und Tobago bis zu Südfrankreich und Vietnam: Insgesamt 19 Länder und weitere Regionen gelten wegen der gestiegenen Corona-Ansteckungsgefahr jetzt als Hochrisikogebiete.

Die Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante des Corona-Virus führt in vielen Teilen der Welt erneut zu schnell ansteigenden Infektionszahlen. Vor allem betroffen sind solche Regionen, in denen bislang kaum geimpft wird. Denn dort wächst nicht allein die generelle Zahl der Inzidenzen, sondern auch die Zahl der Schwerkranken und damit die Auslastung der Krankenhäuser.

Folgerichtig befindet sich bis auf den Süden Frankreichs kein Gebiet, das nun neu als Hochrisikoregion gilt, in Europa. Betroffen sind neben touristisch beliebten Staaten wie Marokko, Mexiko, den Philippinen, Thailand sowie Trinidad und Tobago und Vietnam. Außerdem werden als Hochrisikoländer eingestuft:


- Algerien
- Bangladesch
- Haiti
- Honduras
- Irak
- Kasachstan
- Nordkorea
- Myanmar
- Papua-Neuguinea
- Senegal
- Tadschikistan
- Turkmenistan
- Usbekistan

Vor allem in den mittelasiatischen Staaten wütet das Virus derzeit stark, aber auch in Südostasien.

Deutlich gestiegen sind zudem die Ansteckungszahlen in Frankreich. Das Land kommt insgesamt auf einen Inzidenzwert von über 230. Dennoch warnt das Auswärtige Amt nur vor bestimmten Regionen, in denen die Werte noch deutlich höher liegen. Dabei handelt es sich um:

- die südfranzösischen Regionen Okzitanien und Provence-Alpes-Côte d'Azur
- Korsika
- sowie die französischen Überseegebiete Guadeloupe, Martinique, Réunion, St. Martin und St. Barthélemy

In den drei südfranzösischen Regionen liegen viele auch bei deutschen Urlaubern beliebte Touristen-Orte – etwa die gesamte Mittelmeerküste mit Cannes und Nizza, die Provence oder die Großstädte Marseille und Toulouse.

Für Ungeimpfte bedeutet dies, dass sie sich sofort nach Wiedereinreise in Deutschland in eine zehntägige Quarantäne begeben müssen. Nach fünf Tagen können sie sich freitesten. Geimpfte und Genesene sind mit entsprechenden Nachweisen befreit.

In Europa gibt es damit nun diese Hochrisikogebiete:

- Andorra
- Frankreich (teilweise)
- Großbritannien
- Portugal
- Russland
- Spanien
- Zypern

Kein Hochrisikogebiet sind hingegen die Niederlande mehr. Nach einem extremen Anstieg vor wenigen Wochen sind die Zahlen inzwischen wieder deutlich gefallen: Die holländische Regierung hatte eine Lockerung der Einschränkungen zurückgenommen. Weiterhin sehr hoch sind die Neuinfektionen jedoch in den überseeischen Gebieten wie Curacao. Vor diesen Regionen wird auch weiterhin gewarnt.

Damit ergibt sich nun das folgende Gesamtbild:

1. Folgende Staaten/Regionen gelten aktuell als Virusvariantengebiete:

  • Brasilien (Virusvariantengebiet seit 19. Januar 2021)
  • Uruguay (Virusvariantengebiet seit 6. Juni 2021)


2. Folgende Staaten gelten aktuell als Hochrisikogebiet:

  • Ägypten (Hochrisikogebiet seit 24. Januar 2021)
  • Algerien (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Andorra (Hochrisikogebiet seit 1. August 2021)
  • Argentinien (Hochrisikogebiet seit 18. April 2021)
  • Bangladesch (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Bolivien (Hochrisikogebiet seit 24. Januar 2021)
  • Botsuana (Hochrisikogebiet seit 1. August 2021; Virusvariantengebiet vom 7. Februar bis 31. Juli 2021)
  • Chile (Hochrisikogebiet seit 3. April 2021)
  • Costa Rica (Hochrisikogebiet seit 9. Mai 2021)
  • Ecuador (Hochrisikogebiet seit 31. Januar 2021)
  • Eswatini (Hochrisikogebiet seit 1. August 2021; Virusvariantengebiet vom 31. Januar bis 31. Juli 2021)
  • Fidschi (Hochrisikogebiet seit 11. Juli 2021)
  • Frankreich – die folgenden Regionen und französischen Überseegebiete gelten als Hochrisikogebiete:
    • Okzitanien (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
    • Provence-Alpes-Côte d'Azur (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
    • Korsika (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
    • Guadeloupe (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
    • Martinique (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
    • Réunion (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
    • St. Barthélemy (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • St. Martin (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Georgien (Hochrisikogebiet seit 25. Juli 2021)
  • Haiti (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Honduras (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Indien (Hochrisikogebiet seit 7. Juli 2021)
  • Indonesien (Hochrisikogebiet seit 18. Juli 2021)
  • Irak (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Iran (Hochrisikogebiet seit 24. Januar 2021)
  • Kasachstan (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Kolumbien (Hochrisikogebiet seit 24. Januar 2021)
  • Korea (Demokratische Volksrepublik) (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Kuba (Hochrisikogebiet seit 18. Juli 2021)
  • Kuwait (Hochrisikogebiet seit 21. März 2021)
  • Lesotho (Hochrisikogebiet seit 1. August 2021; Virusvariantengebiet vom 31. Januar bis 31. Juli 2021)
  • Libyen (Hochrisikogebiet seit 18. Juli 2021)
  • Malawi (Hochrisikogebiet seit 1. August 2021; Virusvariantengebiet vom 7. Februar bis 31. Juli 2021)
  • Malaysia (Hochrisikogebiet seit 13. Juni 2021)
  • Marokko (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Mexiko (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Mongolei (Hochrisikogebiet seit 13. Juni 2021)
  • Mosambik (Hochrisikogebiet seit 1. August 2021; Virusvariantengebiet vom 7. Februar bis 31. Juli 2021)
  • Myanmar (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Namibia (Hochrisikogebiet seit 1. August 2021; Virusvariantengebiet vom 20. Juni bis 31. Juli 2021)
  • Nepal (Hochrisikogebiet seit 7. Juli 2021)
  • Niederlande – die folgenden überseeischen Teile des Königreichs der Niederlande gelten als Hochrisikogebiete:
    • Aruba (Hochrisikogebiet seit 27. Juli 2021)
    • Curaçao (Hochrisikogebiet seit 27. Juli 2021)
    • Bonaire (Hochrisikogebiet seit 27. Juli 2021)
    • Sint Eustatius (Hochrisikogebiet seit 27. Juli 2021)
    • Sint Maarten (Hochrisikogebiet seit 27. Juli 2021)
    • Saba (Hochrisikogebiet seit 27. Juli 2021)
  • Oman (Hochrisikogebiet seit 20. Juni 2021)
  • Papua-Neuguinea (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Paraguay (Hochrisikogebiet seit 21. März 2021)
  • Peru (Hochrisikogebiet seit 3. April 2021)
  • Philippinen (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Portugal – inklusive der autonomen Regionen Madeira und Azoren – (Hochrisikogebiet seit 7. Juli 2021)
  • Russische Föderation (Hochrisikogebiet seit 7. Juli 2021)
  • Sambia (Hochrisikogebiet seit 1. August 2021; Virusvariantengebiet vom 7. Februar bis 31. Juli 2021)
  • Senegal (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Seychellen (Hochrisikogebiet seit 14. Februar 2021)
  • Simbabwe (Hochrisikogebiet seit 1. August 2021; Virusvariantengebiet vom 7. Februar bis 31. Juli 2021)
  • Spanien inklusive der Balearen und Kanaren (Hochrisikogebiet seit 27. Juli 2021; einfaches Risikogebiet vom 11. bis 26. Juli 2021)
  • Südafrika (Hochrisikogebiet seit 1. August 2021; Virusvariantengebiet vom 13. Januar bis 31. Juli 2021)
  • Sudan (Hochrisikogebiet seit 31. Januar 2021)
  • Suriname (Hochrisikogebiet seit 23. Mai 2021)
  • Syrische Arabische Republik (Hochrisikogebiet seit 31. Januar 2021)
  • Tadschikistan (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Tansania (Hochrisikogebiet seit 14. März 2021)
  • Thailand (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Trinidad und Tobago (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Tunesien (Hochrisikogebiet seit 25. April 2021)
  • Turkmenistan (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Usbekistan (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland inklusive der Isle of Man sowie aller Kanalinseln und aller britischen Überseegebiete (Hochrisikogebiet seit 7. Juli 2021)
  • Vietnam (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Zypern (Hochrisikogebiet seit 11. Juli 2021)
Alle Angaben laut RKI.

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