Chile

Statuen auf Osterinsel bei Brand beschädigt

Im Nationalpark Rapa Nui gibt es auch nach dem Brand noch etliche der großen steinernen Figuren.
Imago/imagebroker
Im Nationalpark Rapa Nui gibt es auch nach dem Brand noch etliche der großen steinernen Figuren.

Ein Teil der berühmten Statuen auf der Osterinsel sind durch einen Brand beschädigt worden.

20 Prozent der mehreren Hundert Statuen in der betroffenen Gegend rund um den erloschenen Vulkan Rano Raraku weisen "irreparable" Schäden auf, wie Bürgermeister Pedro Edmunds Paoa dem chilenischen Sender "Radio Cooperativa" zufolge am Freitag sagte. Durch das Feuer würde der Stein Risse bekommen und mit der Zeit zerbröckeln. Die Brände in dieser Woche führte er auf Pferde- und Rinderzüchter auf der Insel zurück.

Die zu Chile gehörende Osterinsel hatte nach der Corona-Pandemie erst Anfang August wieder für Touristen geöffnet. Die Wirtschaft des Eilands im Südpazifik hängt zu gut 70 Prozent vom Tourismus ab. Vor Beginn der Pandemie kamen pro Jahr mehr als 100.000 Urlauber auf die etwa 3500 Kilometer vom Festland entfernte Insel. Knapp 6000 Menschen wohnen auf der Insel, die für die riesigen Steinstatuen berühmt ist.

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