Auswärtiges Amt

Stromversorgung auf Kuba angeschlagen

Abseits der touristischen Zentren bricht die Stromversorgung auf Kuba immer wieder zusammen.
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Abseits der touristischen Zentren bricht die Stromversorgung auf Kuba immer wieder zusammen.

Aktuell kommt es in Kuba häufiger zu länger anhaltenden Stromausfällen. Probleme kann es laut Auswärtigem Amt auch bei der Bargeldversorgung geben.

Urlauber sollten sich darauf einstellen, dass auf der Karibik-Insel Kuba momentan nicht alles so reibungslos klappt, wie es von Europäern erwartet wird.

Das Auswärtige Amt schreibt: "Aktuell kommt es in Kuba häufiger zu länger anhaltenden Stromausfällen. Währenddessen sind Geschäfte und Tankstellen in der Regel nicht geöffnet. Um Strom zu sparen, werden vor allem außerhalb der touristischen Zentren gelegentlich Stromabschaltungen vorgenommen, was auch zu Beeinträchtigungen der Wasserversorgung und Kommunikation führen kann.

Derzeit kann es zu Einschränkungen bei der Bargeldversorgung an Geldautomaten kommen, da diese entweder gerade nicht Betrieb sind oder keine Verbindung zum internationalen Zahlungsverkehrsnetz haben. Der staatliche inländische Zahlungsverkehr wird mit CUP (Peso Cubano, oft auch "Moneda Nacional" genannt) in bar abgewickelt. Daneben kann vielerorts mit ausländischen Kreditkarten oder mit Prepaid-Geldkarten unbar in Devisen bezahlt werden. In der Praxis werden Zahlungen für Dienstleistungen, Unterkünfte oder Restaurantbesuche vielfach in bar in Euro akzeptiert.

An Bankautomaten und bei Zahlungen mit ausländischer Kreditkarte wird der offizielle Wechselkurs der kubanischen Zentralbank zugrunde gelegt. Die Einfuhr von Fremdwährung ist unbegrenzt möglich, muss aber ab einem Wert von 5000 US-Dollar deklariert werden. Bei Ausfuhr von mehr als 5000 US-Dollar ist vorab eine Genehmigung der kubanischen Zentralbank einzuholen. Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist verboten. Der Botschaft sind Fälle bekannt, bei denen der Umtausch von nicht benutzten CUP in Euro am Flughafen vor Ausreise nicht möglich war.

Bankkarten deutscher Bankinstitute (Debit-, Girocard, Maestro, V-Pay) werden in Kuba nicht angenommen; auch eine Bargeldbeschaffung an Geldautomaten und in Wechselstuben (Cadeca – "Casa de cambio") ist mit diesen Karten nicht möglich.

Kreditkarten deutscher Bankinstitute werden in der Regel in allen größeren Hotels zur Bezahlung akzeptiert, nicht jedoch die von US-amerikanischen Instituten (American Express, Diners Club). Dies schließt die deutschen Tochtergesellschaften US-amerikanischer Institute ein. An Geldautomaten kann mit Visa/Mastercard Bargeld in CUP abgehoben werden. Dies gilt jedoch nicht flächendeckend für das ganze Land und ist aufgrund gelegentlicher technischer Störungen nicht immer gewährleistet.

In den sogenannten Devisenläden kann neben einer zuvor beschafften Geldkarte in der Regel auch mit einer ausländischen Kreditkarte bezahlt werden. Es wird empfohlen, vor Reiseantritt bei der eigenen Bank in Erfahrung zu bringen, ob Geldabhebung/Bezahlung in Kuba problemlos möglich sind.
Touristen können auch Prepaid-Geldkarten erwerben, mit der Waren und Dienstleistungen in frei konvertibler Währung (MLC) erworben werden können. Die Karten können am Flughafen oder in den Wechselstuben Cadeca beschafft werden und ausschließlich mit Bargeld in ausländischer Währung (keine US-Dollar) aufgeladen werden. Weitere Informationen bietet das kubanische Tourismus-Portal."

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