Arktische Kälte (mit Video)

Großer Schneesturm in den USA

Blizzards und Kältewellen überziehen insbesondere den Osten der USA.
Screenshot via YouTube/NBC
Blizzards und Kältewellen überziehen insbesondere den Osten der USA.

Stromausfälle, Unfälle und Todesfälle. Die USA werden von einer großen Kältewelle erfasst. Über Weihnachten soll es besonders ungemütlich werden.

In den vergangenen Tagen hat ein großer Schneesturm in den USA in sieben Bundesstaaten zu Stromausfällen bei 207.000 Stromkunden (Privathaushalte und Unternehmen) geführt, berichtet "Bloomberg". Mindestens drei Menschen sollen ums Leben gekommen sein. Was das Ereignis unangenehmer macht: Experten, die das Potenzial dieses Sturms seit Anfang Dezember beobachten, können noch nicht genau vorhersagen, wie sich die komplexe Struktur des aufziehenden Sturms entwickeln wird. Jon Porter, Chefmeteorologe von Accu Weather, teilte "Travel Pulse" mit: "Der genaue Verlauf des Sturms wird bestimmen, in welchen Gebieten starker Schneefall oder starker Regen und die größten Auswirkungen zu erwarten sind. Doch Menschen und Unternehmen im Osten der USA, insbesondere Reisende, sollten besonders wachsam sein."


Die "seltene und gefährliche arktische Luftmasse wird wahrscheinlich extreme und langanhaltende Frostbedingungen für Süd-Mississippi und Südost-Louisiana bringen", so der "National Weather Service" in einer Mitteilung. Die aktuelle Woche wird nach den jüngsten Prognosen des "Federal Weather Prediction Center in College Park" in der zweiten Wochenhälfte kurz vor Weihnachten das Potenzial für einen "erheblichen Wintersturm" in den östlichen zwei Dritteln der USA bringen.

Das "Weather Prediction Center": "Die wichtigste Wettergeschichte, die nächste Woche für Schlagzeilen sorgen wird, wird die massive Ausbreitung eisiger Temperaturen von den nördlichen Rocky Mountains/Northern Plains bis zum Mittleren Westen bis Mitte der Woche sein." Anschließend soll die Golfküste und ein Großteil des Ostens der USA bis über die Weihnachtsfeiertage erfasst werden.

Die Polizei in ganz New England meldete Hunderte von Unfällen. Die Staatspolizei von Maine teilte am Samstagabend mit, dass sie seit Freitagabend auf mehr als 180 Unfälle reagiert habe. Es habe nur leichte Verletzungen gegeben, so das US-Magazin "Time". Ungewöhnlich ist die Wetterentwicklung in Florida. Der Bundesstaat muss zwar keinen Schneefall befürchten, doch über Weihnachten soll es ungewöhnlich kalt werden. Städte in Nordflorida wie Jacksonville, Tallahassee und Pensacola müssen sich für Heiligabend auf Tiefstwerte von minus drei Grad Celsius und Höchstwerte von etwa vier Grad Celsius einstellen. 

2 Kommentare Kommentieren

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1.
Michael Heinrich
Erstellt 20. Dezember 2022 07:18 | Permanent-Link

Tja, Winter eben, wo bleibt der Klimawandel ...?

Burkhard Rittinghaus
Erstellt 20. Dezember 2022 15:07 | Permanent-Link

Den Unterschied zwischen Wetter und Klima sollten Sie sich lieber nochmal erklären lassen, Herr Heinrich. Noch haben Sie den offenbar nicht verstanden.

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