Äthiopien

Auswärtiges Amt rät von Reisen ab

Die sogenannten Felsenkirchen von Lalibela gehören zu den berühmten Touristenzielen in Äthiopien.
Commons Wikimedia CC BY 2.0
Die sogenannten Felsenkirchen von Lalibela gehören zu den berühmten Touristenzielen in Äthiopien.

Die in einigen Teilen Äthiopiens unübersichtliche Lage ruft nun das Auswärtige Amt auf den Plan. Vor Urlaubsreisen in weite Teile des Landes wird abgeraten.

Der entsprechende aktualisierte Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt gilt für die Region Oromia rund um die Hauptstadt Addis Abeba und für das nördlich gelegene Amhara. Dort finden sich bedeutende Sehenswürdigkeiten, etwa Lalibela mit seinen Felsenkirchen. Während der aktuellen Unruhen seien auch vereinzelt Touristen-Unterkünfte geplündert worden.

In Äthiopien kommt es seit dem Herbst des Vorjahres zu Massendemonstrationen und Protesten, bei denen es bereits zahlreiche Tote gegeben hat. Am 8. Oktober dieses Jahres hat die Regierung den Ausnahmezustand ausgerufen. Es sind Straßensperren und andere Einschränkungen möglich. Mobilfunk und Internet sind teils unterbrochen.

Touristen sollten sich von Menschenansammlungen fernhalten und gegebenenfalls geschützte Bereiche aufsuchen, rät das Auswärtige Amt. Ist eine Demonstration angekündigt, ändern Reisende besser ihre Route oder ihren Aufenthaltsort. (dpa)

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