Zu April

Thailand will Einreisegebühr erheben

Thailand will mit den Einnahmen aus der neuen Einreisegebühr nachhaltigen und hochwertigen Tourismus fördern.
Wikipedia/Phydoughx
Thailand will mit den Einnahmen aus der neuen Einreisegebühr nachhaltigen und hochwertigen Tourismus fördern.

Reisen nach Thailand werden zum April 2022 etwas teurer: Das beliebte Land in Südostasien plant die Einführung einer Einreisegebühr für Touristinnen und Touristen.

Wer bald nach Thailand reisen will, muss einen Aufschlag in Höhe von 300 Baht (umgerechnet knapp acht Euro) bezahlen. So hoch soll die geplante Einreisegebühr ausfallen.

Das Geld werde aber nicht einfach in die Steuerkasse fließen, macht Yuthasak Supasorn, Gouverneur der Thailändischen Tourismusbehörde (TAT), deutlich, sondern mit der sogenannten "Tourist Arrival Fee" sollen vor allem Projekte für nachhaltigen und hochwertigen Tourismus gefördert werden.

Zudem werde mit dem Geld eine Versicherung für Touristen eingerichtet. Bei schweren Unfällen sollen die Hinterbliebenen im Rahmen der Versicherung eine Entschädigung  aus dem Topf erhalten. Zudem könnten daraus notwendige medizinische Behandlungen bezahlt werden.

Die Einführung der geplanten Einreisegebühr wurde Berichten zufolge unter anderem wegen der Corona-Pandemie mehrfach verschoben. Zum April soll es nun so weit sein. Die Gebühr soll bereits in den Flugtickets eingepreist werden.

Aktuell lässt Thailand Einreisen noch über das sogenannte Sandbox-Programm zu. Es ermöglicht vollständig Geimpften und Genesenen nach einer festgelegten Zeit von sieben Nächten, die sie ausschließlich in einer der ausgewiesenen Regionen verbringen, sich dort aber frei bewegen dürfen, das gesamte Land zu bereisen. Die Zahl der Regionen ist jüngst erweitert worden – und damit die Reiseoption für Touristen.

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