Umfrage

Incoming-Touristiker schauen verhalten auf 2023

Der aktuelle Buchungsstand der Incoming-Unternehmen bleibt mehrheitlich hinter dem Vergleichszeitpunkt 2019 zurück. Ein Großteil der deutschen Incoming-Touristiker ist der Meinung, dass auch das kommende Jahr schwierig wird.
Die deutsche Hauptstadt Berlin gehört zu den Top-Destinationen ausländischer Touristen.
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Die deutsche Hauptstadt Berlin gehört zu den Top-Destinationen ausländischer Touristen.

Der Bundesverband der Deutschen Incoming-Unternehmen (BVDIU) hat seine Mitglieder zur aktuellen wirtschaftlichen Lage und Stimmung befragt. Die Umfrage, die im Zeitraum 8. bis 14. Juni 2022 durchgeführt wurde, richtete sich an alle 60 Mitglieder des BVDIU. Schlussendlich antworteten 48 Incoming-Unternehmen auf die Fragen.

Der Umfrage zufolge hat keines der befragten Unternehmen im ersten Halbjahr 2022 Umsätze wie im ersten Halbjahr 2019 erreicht. 55 Prozent der Befragten gaben an, weniger als die Hälfte erreicht zu haben. Jedes fünfte Unternehmen meldete sogar mehr als 75 Prozent Umsatzausfälle, wobei 45 Prozent angaben, die Hälfte bis Dreiviertel des Umsatzes erreicht zu haben. 



Für das zweite Halbjahr des aktuellen Jahres ist keine Trendwende zu erkennen. Der aktuelle Buchungsstand bleibt mehrheitlich hinter dem Vergleichszeitpunkt 2019 zurück. 

Zweidrittel der Befragten erwarten, dass auch das kommende Jahr schwächer ausfallen wird als 2019. Lediglich 20 Prozent vertreten die Ansicht, dass 2023 gleich oder besser werden könnte, wobei weitere 20 Prozent der Meinung sind, dass keine Prognose abgegeben werden könne. 



Dreiviertel der Befragten meint, dass der Krieg in der Ukraine sich schwer auf Incoming-Unternehmen ausgewirkt habe. Doch auch die Corona-Pandemie stelle der Mehrheit der Befragten zufolge nach wie vor ein Risiko dar. 

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