Nord-, Ost- und Zentralasien

Zwei Inseln brillieren

Die Insel ist so groß wie Baden-Württemberg, liegt kurze 160 Kilometer vor der Südküste Chinas und erfreut sich steigernder Beliebtheit bei deutschen Besuchern: Im vergangenen Jahr reisten etwa 72.600 Bundesbürger nach Taiwan.
fvw Destination Ranking 2020 Nord-, Ost- und Zentralasien deutsch
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Das ist ein Plus von gut elf Prozent gegenüber 2018, kein anderes Land aus der Region Nord-, Ost- und Zentralasien schaute 2019 auf solch hohe prozentuale Zuwächse. Im Schlepptau folgt Japan. Im vergangenen Jahr reisten gut 236.000 Besucher aus deutschen Landen nach Nippon, das entspricht einem knapp zweistelligen prozentualen Wachstum.


Unter den Fernost-Zielen brillieren die beiden Inselstaaten auch im Fünfjahresvergleich. Allerdings schießt dort das Land der aufgehenden Sonne mit seiner Wachstumsstory den Vogel ab: 2014 zählte Japan gerade einmal 140.000 deutsche Gäste – damit legte das Land binnen fünf Jahren mehr als zwei Drittel zu.

Noch beeindruckender fällt die Incoming-Gesamtbilanz aus: Im vergangenen Jahr kamen 32 Mio. Besucher aus Übersee, 2014 waren es noch 13,4 Mio. Das Plus von 139 Prozent wird naturgemäß stark von Ankünften aus asiatischen Ländern wie Süd-korea, China, Taiwan und Hongkong getragen.

Auf Platz zwei hinter dem Wachstumsspitzenreiter rangiert Taiwan – mit deutlich niedrigeren Zuwächsen. Dritter im Bunde ist überraschenderweise Sri Lanka. Das Land hatte 2019 nach den schweren Terroranschlägen zu Ostern -einen starken Einbruch der Gästezahlen zu verzeichnen. Allein aus Deutschland kamen 14 Prozent weniger Besucher. Doch in den vergangenen Jahren erzielte der Inselstaat vor der Südspitze Indiens beeindruckende Besucherzuwächse. Die wetzen im Fünfjahresvergleich die Scharte von 2019 einigermaßen aus.

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