Lorbeerwald trifft Hochgebirge – Madeira glänzt als Wanderparadies

Fast 1000 Kilometer von Lissabon entfernt erhebt sich mitten im Atlantik die portugiesische Insel Madeira. Die Küste fällt steil zum Meer hin ab, Berge sind überall. Die höchsten Gipfel sind der Pico Ruivo (1862 Meter), der Pico das Torres (1851) und der Pico do Arieiro (1818 Meter) im zerklüfteten Herzen der Insel. Das Hochmoor Paul da Serra mit nebelverhangenen Heidelandschaften erstreckt sich im Westen. Madeiras Lorbeerwälder (Unesco-Weltnaturerbe) bedecken rund 20 Prozent der Insel.

Angesichts des milden Klimas rund ums Jahr hat sich Madeira als Wanderparadies einen Namen gemacht. Eine Spezialität der Insel sind die Levadas, schmale, jahrhundertealte Bewässerungskanäle, die heute als Wanderwege genutzt werden und spektakuläre Panoramablicke auf Berge und Meer gewähren. Badestrände gibt es nur wenige. Hier und da wurden aber geschützte Badebuchten angelegt oder kleine Sandstrände wie etwa in Calheta. Auch mit Meeresschwimmbecken in den Felsen wie in Porto Moniz sorgt Madeira für Badespaß.

Die Portugiesen siedelten sich schon im 15. Jahrhundert an, später kamen die Menschen auch aus anderen Teilen Europas, vor allem aus England, und legten auf der fruchtbaren Insel jene großartigen Gärten an, für die Madeira noch immer berühmt ist.

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