Ein großes Geschenk, das der Atlantik uns da gemacht hat

Zwölf Monate Sonne und endlose Strände: Damit haben die Kanarischen Inseln die Herzen der sonnenhungrigen Europäer schon vor langer Zeit erobert. Was aber wären die berühmten Vulkaninseln ohne ihre Berge und Lorbeerwälder, ohne ihre Kolonialstädte, den Karneval und all die anderen bunten Fiestas?

Jede Insel ist wohlgemerkt anders. Das Hawaii Europas ist für Surfer Fuerteventura mit seinen weiten Dünenstränden. Windsurfer schwärmen von Teneriffa (Foto), wo sich auch der höchste Berg Spaniens, der Teide (3715 Meter), erhebt. Gran Canaria glänzt mit gewaltigen Canyons und den Dünen von Maspalomas, Lanzarote mit unwirklich schönen Vulkanlandschaften. Auch die Lorbeerwälder von La Gomera und La Palma sind Attraktionen für Naturfans. Und El Hierro, die mit knapp 50 Kilometern Durchmesser kleinste der sieben Hauptinseln, ist begehrt bei Tauchern. Naturschönheiten sind sie aber alle, und gleich sechs der Kanaren-Inseln wurden komplett als Unesco-Biosphärenreservate ausgewiesen ebenso wie das Anaga-Gebirge auf Teneriffa.