Kurs 3 - Maximalausprägung

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Kombinationsmöglichkeiten gibt es wie Sand am Ostseestrand – zum Beispiel Helsinki, Stockholm und Tallinn in sieben Tagen.

Ostsee-Perlenkette

Ideales Revier für den Städtetrip per Schiff ist die Ostsee. Auf dem Seeweg lassen sich ganz bequem in sieben bis zwölf Tagen gleich mehrere Metropolen besuchen. Außerdem sind hier viele Reedereien aktiv – da findet sich für jeden Kunden das passende Schiff.

Kopenhagen erschließt sich am besten zu Fuß. Vorbei an der Kleinen Meerjungfrau, hinein ins In-Viertel Nyhavn mit seinen Kanälen, Cafés und Restaurants, zum Freizeitpark Tivoli oder zur königlichen Residenz Schloss Amalienborg. Perfekt platziert ist der Schiffsanleger an der Langelinie-Pier, von dort aus gelangt man in 30 Minuten zu Fuß in die City, vom Free Port Terminal dauert es eine Stunde. Alternativ stehen Shuttlebusse und Taxen bereit (siehe auch Kurs Z 4).

Stockholm ist von Bord eines Ausflugsboots aus besonders reizvoll. Auch die Busrundfahrt inklusive der Besichtigung des Stadthauses mit dem „Goldenen Saal“ auf der Insel Kungsholmen ist eine Option. Nach dieser Halbtagestour bleibt noch Zeit für einen Spaziergang durch die malerischen Gassen der autofreien Altstadt Gamla Stan (siehe auch Kurs D 3).

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Block code: Beliebt sind Reisetermine zu den berühmten „weißen Nächten von St. Petersburg“, also rund um die Sommersonnenwende am 21. Juni. Achtung: Eure Kunden sollten frühzeitig buchen!

Auch Helsinki ist ein dankbares Pflaster für Flaneure. Zu den Highlights eines Halbtagsausflugs zählt das klassizistische Gebäudeensemble aus Dom, Senat und Universität auf dem Senatsplatz. Die in Granit gehauene Felsenkirche mit ihrer spektakulären Akustik beeindruckt ebenso wie die Uspenski-Kathedrale oder die moderne Finlandia-Konzerthalle von Stararchitekt Alvar Aalto.

Tallinn, das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum von Estland, hat eine kompakte Altstadt – Stadtmauer, Domberg, Gildehäuser und Rathausplatz liegen nicht weit auseinander. Ein Rundgang wird daher von allen Reedereien, die Tallinn ansteuern, als geführter Ausflug organisiert. Individualisten können die Altstadt jedoch problemlos auf eigene Faust erkunden.

Riga wirkt vergleichsweise großstädtisch. Die lettische Hauptstadt ist für ihre Jugendstilgebäude bekannt. Zudem zeugen herrschaftliche Kaufmannshäuser – wie das restaurierte Schwarzhäupterhaus in der Altstadt – von der langen Herrschaft der deutschen Ordensritter. Angesichts der wechselhaften Geschichte lohnt hier eine geführte Stadtbesichtigung.

Block codebig: Beliebt sind Reisetermine zu den berühmten „weißen Nächten von St. Petersburg“, also rund um die Sommersonnenwende am 21. Juni. Achtung: Eure Kunden sollten frühzeitig buchen!


In St. Petersburg sollten Erstbesucher eine Stadtrundfahrt zu den bedeutendsten Bauwerken wie Peter-Paul-Festung, Schlossplatz, Isaaks-Kathedrale und Blutkirche unternehmen. Kunstinteressierte schätzen auch den Katharinenpalast mit dem Bernsteinzimmer und das Winterpalais mit der Gemäldegalerie Eremitage. Da viele Schiffe über Nacht an der Newa liegen, lassen sich auch Abendprogramme an Land buchen – etwa der Besuch einer Ballettaufführung.

Einsteiger & Fortgeschrittene begeistern

Kommen wir zu den verschiedenen Kundentypen, für die Mini-Kreuzfahrten geeignet sind:

  • Neukunden, die noch nie eine Kreuzfahrt gemacht haben und diese Reiseform einfach mal ausprobieren möchten. Für euch sind Schnuppertörns eine gute Chance, Einsteiger zu ködern, die später wiederkommen und vielleicht eine längere Kreuzfahrt buchen. Denn eine Mini Cruise macht meist Lust auf mehr. Die Reedereien berichten, dass Gäste häufig im Anschluss an ihre erste Schnupperreise eine sieben- oder zehntägige Kreuzfahrt buchen.
  • Erfahrene Kreuzfahrtkunden, die Abwechslung suchen. Sie haben mit einer Schnupperreise die Chance, Schiffe anderer Reedereien auszuprobieren. Ein Beispiel: Ein Kunde war mit den Hapag-Lloyd-Schiffen schon häufiger unterwegs und möchte jetzt etwas Neues erleben. Er ist sich aber nicht sicher, welcher klassische Kreuzfahrtanbieter der richtige sein könnte. Bietet ihm doch eine Schnupperkreuzfahrt mit der Astor oder der Queen Victoria an!
  • Stammkunden, die sich mit einer Kurzreise verwöhnen wollen. Das können ebenso Geschäftsleute sein, die nicht so lange Urlaub am Stück nehmen, wie auch Städtereisende, die gern häufiger wegfahren und Wert auf Kulturprogramme legen. Weiterer Buchungsanreiz für diese Klientel ebenso wie für die Kreuzfahrtwiederholer: Reedereien bieten zum Kennenlernen ihrer Neubauten häufig Schnupperfahrten an. So kommen Kunden in den Genuss, zwischendrin ein nagelneues Schiff zu testen.
  • Individualreisende, die eine Mini Cruise als Baustein einer Rundreise buchen. So können sie einen Kurztrip auf dem Mittelmeer wunderbar mit einem Badeurlaub kombinieren. Oder sie nutzen die Kreuzfahrt quasi als „Anreise“: Das könnte zum Beispiel eine fünftägige Baltikum-Reise sein, die in Tallinn endet. Im Anschluss lässt sich die estnische Hauptstadt noch eine Woche lang vom Hotel aus erkunden. Für jede Destination gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten.

 
 
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