Weitere Übernahme

First führt Derpart-Büro Hess weiter

First-Reisebüro-Geschäftsführerin Ute Dallmeier übernimmt das traditionsreiche Reisebüro Hess.
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First-Reisebüro-Geschäftsführerin Ute Dallmeier übernimmt das traditionsreiche Reisebüro Hess.

Das Düsseldorfer Reisebüro Emil Hess galt als Traditionsunternehmen. Es musste Insolvenz anmelden. First Reisebüro Mönchengladbach übernahm zum 1. Juni 2020 die Kunden und laufenden Geschäfte.

Damit expandiert das Mönchengladbacher Unternehmen unter der Leitung von Ute Dallmeier weiter. Bereits zum 1. Januar 2020 hatte es die Geschäftstätigkeit der Düsseldorfer Travelhansa übernommen.

First Mönchengladbach feierte im vergangenen Jahr seinen 70. Geburtstag. Mit den strategischen Investments verfolge das Unternehmen weiter seine Ziele der Expansion und der Internationalisierung im Business Travel, sagt Dallmeier. Damit sichere man sich "vorausschauend das Fortbestehen in einem konsolidierenden Geschäftsfeld" und sorge für Stabilität.

Dank der Übernahme des operativen Firmendienstes und Mice-Geschäfts inklusive der Mitarbeiter der auf japanische Kunden spezialisierten Travelhansa werden japanische Geschäftskunden in der neuen Düsseldorfer Einheit weiterhin in ihrer Muttersprache professionell betreut, heißt es.

Hinzu kämen jetzt die Kunden des etablierten Firmendienstes des Emil Hess Reisebüro, das am 9. April 2020 den Insolvenzantrag stellte. Damit erweitert sich für First das Firmenkundenportfolio um Unternehmen aus Konsumgüterindustrie, Online-Handel, Bildung und öffentlichen Verwaltung.

Überregionale Marktposition stärken

"Mit diesen Zuwächsen stärken wir unsere Marktposition im Bereich Business Travel auch überregional", sagt Dallmeier. Jeder Mitarbeiter im Team verfüge über eine Fachausbildung und langjährige einschlägige Erfahrungen im Geschäftsreise- und Mice-Sektor. Muttersprachler stellten zudem eine enge und zielgerichtete Kommunikation in Deutsch, Japanisch, Englisch sowie Französisch sicher.

Aktuelle Ereignisse um die Covid-19-Pandemie zeigten, wie unverzichtbar ein professionelles Travel Management für Unternehmen sei: "Wir sind im Falle einer solchen Situation der verlängerte Arm der Unternehmen, wissen, welcher Mitarbeiter sich wo aufhält, und managen notwendige Umbuchungen und Rückholaktionen im Sinne der Sicherheit der Mitarbeiter", sagt Thomas Hilgers, Leitung von First Business Travel Mönchengladbach.

Physisches und virtuelles Reisen verbinden

Dies sei aber keine Garantie für die Zukunft, ergänzt Dallmeier: "Die Pandemie wird insbesondere den Bereich der Geschäftsreise nachhaltig verändern. Physisches und virtuelles Corporate Travel gehören zukünftig in einen integrierten, ganzheitlichen Prozess", sagt sie.

"Weil der in vielen Firmen nicht etabliert ist, haben wir zusammen mit einer Unternehmensberatung ein Hybrid-Modell entwickelt", fährt Dallmeier fort. "Damit sind wir auf die neue Komplexität der Geschäftsreise bestens vorbereitet und können unsere Kunden optimal unterstützen."

 


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