Video zum QTA-Vorstoß

Das war die Online-Diskussion über Provisionen

fvw

Mitten in der tiefsten Krise der Touristik hat die QTA ein weitreichendes Konzept für die Reform von Provisionsmodellen vorgelegt. Hier kommt das Video zur Online-Diskussion.

Was steckt hinter der Idee der QTA, einen Kollektivvertrag abzuschließen? Welche Chance hat das Konzept der Reisebüro-Allianz, die Provisionsmodelle grundlegend anders zu gestalten? fvw diskutierte mit Thomas Bösl, Sprecher der QTA, Mark Tantz, Geschäftsführer DER Touristik Deutschland, und dem Strategieberater Markus Heller von Fried & Partner und TDA. Ein Video der Diskussionsrunde für alle, die sie verpasst haben, findet sich hier.

Video zur Online-Diskussion zur Zukunft der Provisionen


Die Experten
  • Thomas Bösl, Sprecher der QTA
  • Markus Heller, Geschäftsführender Gesellschafter von Dr. Fried & Partner und der TDA
  • Mark Tantz, Geschäftsführer DER Touristik Deutschland
  • Georg Kern, Stellvertretender Chefredakteur fvw (Moderator)

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

26.
Wolfgang Hoffmann
Erstellt 18. Mai 2020 00:34 | Permanent-Link

...wir werden nach Corona eine weltweit beschädigte und renovierungsbedürftige Tourismuswirtschaft vorfinden, von der wir nicht wissen, wie die sich wieder neu aufstellen wird, damit wir und der Verbraucher damit klar kommen.
Vor dem Hintergrund dürfen, von uns, intern Fehler der Vergangenheit korrigiert werden.
Das Mandat an den Sprecher der QTA, der größten deutschen Reisebürogemeinschaft Thomas Bösel ist, Gespräche über die Zukunft zu haben. Nicht mehr und nicht weniger. Es gibt ein paar programmatische Parameter, die im Vorhinein bekannt sind, damit wir ungefähr einen Rahmen haben, wie der Neuanfang gestaltet werden könnte, um zukünftig seitens des Vertriebs besser gerüstet zu sein.

Wen interessiert, wie so etwas aussehen könnte, soll seine Zustimmung geben.

Es ist, wie einem Restaurant die Genehmigung als Gast zu erteilen, eine geänderte, neue, dem Zeitgeist und neuem Geschmack angepasste Speisekarte vorzustellen. Sagt einem was zu, bestellt man und lobt den Koch.
Findet man die Speisen unattraktiv, bestellt man nicht, steht auf und geht woanders Essen.

...aber im Restaurant rumsitzen und stänkern, dass man die Speisen immer schon kacke gefunden habe, eine neue Speisekarte ablehne, weil man dann ja nicht mehr an dem alten Angebot rummöhlen könne, und man sowieso Brokkoli eh nicht möge, das ist lediglich störend! Solche Gäste stören die Gäste, die dem Koch und dem Restaurantbetreiber ihr Handwek zutrauen und neugierig auf die neue Speisekarte sind.

Also, bitte, bleibt weg! Kocht Euch selber was zu Hause! Esst ein Bütterchen, oder geht in den Schnellimbiss an der Ecke! Oder lest Kochbücher, wie es theoretisch anders gehen könnte, wenn man den Mut hätte, andere Wege zu gehen!

Thomas Mueller
Erstellt 18. Mai 2020 10:57 | Permanent-Link

Sehr gut gesagt.

25.
Ilona Hildebrandt
Erstellt 14. Mai 2020 20:34 | Permanent-Link

Leider sehe ich es auch so , dass es sehr schwer würde bei Kunden eine separate Beratungspauschale durchzusetzen - zum einen weil es nicht jedes Büro "wagen" wuerde, zum anderen weil online dann wieder andere Preise gelten könnten, und schon die Pauschale zu verlangen für die reine Beratung halte ich leider auch fuer den falschen Ansatz - wir möchten schliesslich dass die Kunden zu uns kommen und ich denke wir alle leben in erster Linie von der wachsenden Zahl unserer Stammkunden und diese Zahl wächst durch Mund zu Mund Propaganda und vielleicht manchmal auch durch Zufälle oder strategische Lage des Büros - ganz sicher nicht überall , and Flughäfen oder in grossen Städten bestimmt anders als in ländlichen Gegenden aber ich denke es wäre sicher einfacher wenn diese nicht "stornierbare" Beratungsleistung in die Preise eingearbeitet wuerde - wenn nötig per Gesetz denn die derzeitige Situation werden schon an die 50% der Büros nicht überleben und warum sollten wir überhaupt ums Überleben kämpfen, wenn die nächste grosse Welle oder der nächste Virus uns in die gleiche Situation bringt und wir wahrscheinlich nicht über Rücklagen verfügen oder weitere Kredite verkraften können?
Ich finde es ist derzeit unerträglich, weil eigentlich durch die Abwicklung extrem viel Arbeit anfällt, die aber in erster Linie zum Ergebnis hat, dass wir die Provisionen zurueckzahen müssen, denn derzeit koennen wir nur weniger als 50% von Umbuchungen überzeugen - übrigens Geld was dann später fehlt und jeder scheint es als okay anzusehen? Dann kommt noch dazu dass es Probleme gibt, die extra Anreize (nur fuer Kunden, nicht fuer uns) zu verbuchen, z.B. bei TUI und wenn man Unterstützung benötigt, kann man bei den Veranstaltern niemanden erreichen und es dauert oft Tage bis wir den Kunden bestellen koennen? Weckt übrigens beim Kunden auch nicht gerade Vertrauen was die Ueberlebensfaehigkeit selbst der grossen Veranstalter angeht.
Verbraucherschutz hin oder her, diese Pandemie ist eine Ausnahmesituation und so wie viele Menschen sich mit Kurzarbeit, Verlust von Arbeitsplätzen und sogar Tod von Liebsten abfinden müssen, hätte die Regierung mit Inkraft treten der Reisewarnungen den Verbrauchern klarmachen müssen, dass nur ein Teil ihres Reisewerts rückerstattet werden kann weil eben bei Reisebüros, Veranstaltern und auch in den Destinationen bereits Kosten entstanden sind und es nicht wie bei Thomas Cook Misswirtschaft weniger sondern eine globale Ausnahmesituation ist, die ihren Reise verhindert. So hätten es die Kunden nicht gemocht aber verstanden und akzeptiert, jetzt sieht es so aus als würden wir uns alle ständig eine goldene Nase verdienen und zur Zeit eben einfach weniger.
Eine solche Hilfestellung hätte weitaus mehr geholfen als ein paar Euro Soforthilfe die verpuffen angesichts der Ausmasse.

Thomas Mueller
Erstellt 18. Mai 2020 10:32 | Permanent-Link

Ich bin nicht Ihrer Meinung. Leistung und Qualität hat einen Wert und dieser Wert muss bezahlt werden. In der Regel ist diese durch den Nutznießer der Leistung zu bezahlen. Dem Kunden.

Das ist in allen anderen Branchen auch so. Und warum sollte es im Tourismus anders sein? Nur weil es aus alter Tradition gelernt ist? Nein. Wenn man etwas ändern möchte, dann muss man es ändern. Und jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür.

Lufthansa hat vor Jahren die Provisionen gestrichen und es wurde eine Ticketgebühr eingeführt. Auch damals war das Geschrei groß. Und heute, es ist normal für jeden der sich ein Ticket ausstellen lässt.

Wenn Sie einen Anwalt, einen Steuerberater, einen Designer oder einen Handwerker beauftragen, dann müssen Sie auch für die Beratung oder die Anfahrt zahlen, damit dieser Ihnen ein Angebot erstellt oder bestimmte Fragen beantwortet. Warum sollte das im Tourismus anders sein?

Es gibt hier sicher eine Reihe smarter Modelle, die man etablieren kann. Das fordert aber Unternehmerische Kreativität und Mut.

Ich bin sicher der Kunde wird Qualität und Leistung auch bereit sein zu Zahlen, wenn er den Wert dessen erkennt. Das wiederum ist Ihre Marketing- und Kommunikationsaufgabe.

Ein weiter so wie bisher sehe ich jedoch nur im finalen Aussterben der Reisebüros enden. Und dann muss ich sagen, zu Recht.

24.
Ulrich G. Roth
Erstellt 14. Mai 2020 15:31 | Permanent-Link

Ich konnte leider nur begrenzt der Debatte folgen. Was ich aber vermisst habe ist die Variante auf einen Verzicht auf den Handelsvertreter-Status und als Vermittler/Makler des Kunden zu agieren. (Was mit dem Handelsvertreter-Vertrag juristisch nicht gegeben ist, auch wenn viele Reisebüros es meinen.)

Ich denke über die Variante nach, dass wir unsere Angebote zur NET_RATE über die Vertragspartner anbieten. Der Vertragspartner schlägt dann selber seine Marche als Service-Charge auf. Somit müsste, wie auch im aktuellen Falle keine Provisionen rückerstattet oder auch wegen nicht Zahlung durch den VA verzichtet werden. Darüber schon mal nachgedacht?

Damit kein Wildwuchs bei einer Mindestservicecharge entsteht, würden wir dann unsere Angebote ausschließlich über eine eigene entwickelte Software abwickeln bzw. buchbar machen, damit kann der Mindestaufschlag (z.B. 10%) nicht unterboten werden. Über unseren Zahlungsdienstleister wäre garantiert, dass die Vertriebspartner ihre Service-Charge automatisch ca. 1 Woche nach Zahlung des Kunden überweisen bekommen. (sofortige Liquidität, keine Rückerstattung oder Verzicht bei Storno - Stornos oder Umbuchungen können mit weiteren Service-Entgelt belegt werden.)

Also alles erstmal in Frage stellen, auch den Handelsvertreter-Status, ist der wirklich noch so erstrebenswert?
Vielleicht kommt da für den Einzelnen für die Zukunft auch noch was besseres heraus als das gewesene.

Bleibt Gesund.

23.
Dominik Riber
Erstellt 14. Mai 2020 11:52 | Permanent-Link

es wäre wünschenswert gewesen wenn eine größere Teilnehmerzahl möglich gewesen wäre. Leider war eine Teilnahme so nicht möglich

Marliese Kalthoff
Erstellt 14. Mai 2020 18:48 | Permanent-Link

Guten Abend, sehr geehrter Herr Riber,
wir hatten die Kapazitäten kurzfristig auf 1000 erhöht, nachdem wir die hohe Nachfrage registriert haben. Eigentlich hätte es ab 11 Uhr klappen müssen. Wir sammeln die noch offenen Fragen und wollen die Antworten zeitnah zur Verfügung stellen. Beste Grüße zum Abend
Marliese Kalthoff

22.
Thorsten Lehmann
Erstellt 14. Mai 2020 08:31 | Permanent-Link

@Achim: Kein Veranstalter kann einem Reisebüro vorschreiben, was es mit seiner Vergütung tun darf. Oder nicht tun darf. Ein Reisebüro ist jederzeit alleine berechtigt über die Verwendung seiner Vergütung zu entscheiden. Sie selbst dürfen mit Ihrem „Gehalt/Vergütung“ auch alles tun und lassen was Sie für richtig halten. Sofern Sie sich im gesetzlich zulässigen Rahmen bewegen. D.h. Reisebüros dürfen auch Rückvergütungen gewähren. Egal, wem das nicht gefällt. Egal, warum ein Reisebüros das ggf. als sinnvolle Maßnahme erachtet. Als Veranstalter oder Leistungsträger kann und darf ich dies nicht untersagen. Verträge, mit denen versucht wird Einfluss darauf nehmen, was ein Vertriebspartner mit seiner Vergütung tun darf oder nicht, die sind unzulässig. Hier tritt bei Anzeige das Bundeskartellamt auf den Plan. Das wollen Sie nicht erleben. Wir hatten bereits mit genau diesem Fall zu tun, unter Androhung einer Strafe von 500k Euro. Wir waren knapp davor, den Streit zu verlieren. Dabei haben wir die Forderung nicht mal in unsere Agenturverträge eingebracht sondern eine einzige Agenturkündigung ausgesprochen. Und der Verdacht lag nahe, warum wir das getan haben. Da war 5 Monate richtig was los.

Anders ist es bei direkt gewährten Preisreduktionen (Rabatten) gegenüber Kunden. Diese kann der Handelsherr vertraglich zulässig unterbinden.

Bleibt fröhlich und happy Day!

21.
Achim
Erstellt 13. Mai 2020 15:15 | Permanent-Link

Hallo Herr Fäth

ich bleibe dabei,kein Veranstalter kann gezwungen werden einem
Rückvergüter einen gültigen Agenturvertrag zu geben.
Ich bin seit über 30Jahren in der Branche und habe bis heute noch
keinen Agenturvertrag von einem Reiseveranstalter oder von einer
Reederei gesehen in dem nicht ausdrücklich verboten wird rückzuvergüten,Rabatte gewähren oder Unterbuchen und in jedem Vetrag steht dass bei Zuwiderhandlung der Agenturvertrag
von seiten des Veranstalters sofort gekündigt wird.Vielleicht
hat Aida in dem von Ihnen aufgeführten Fall die Rückvergütung im Vertrag ausdrücklich erlaubt.
Ich bleibe dabei,den Reiseveranstaltern und Reedereien ist es seit vielen Jahren egal wo der Umsatz herkommt,wie kann es denn sonst sein das viele Mastercard Inhaber sich in Reisebüros
beraten lassen und danach telefonisch bei einer vorgegeben
Reisestelle buchen und nach Rückreise auf alle Veranstalterreisen
oder Kreuzfahrten 7%Rabatt gutgeschrieben bekommen wobei dies
natürlich nicht nur bei Mastercard passiert sondern bei sehr vielen
OTAs und anderen Reiseanbietern.
Wollen Sie mir wirklich erzählen dass die VA+Reedereien dass nicht wissen und eigentlich Angst vor dem Kartellamt haben und aus diesem Grund diese Rabattitis nicht unterbieten.
Schauen Sie sich doch im Moment die Situation an,die Reiseveranstalter wälzen jegliche Arbeit von umbuchen,Stornorechnungen,Gutschriften usw.auf die
Reisebüros ab,und buchen zum Dank anschliessend die bereits
gezahlten Provisionen wieder zürück.
Wenn irgendwann wieder der Reiseverkauf startet wird dass
wie im meinem obigen Post beschrieben noch schlimmer da allen Reiseveranstaltern und Reedereien das Wasser bis zum Hals steht
und Sie von jedem Umsätze entgegennehmen,Rückvergüter usw.
und sich natürlich noch die Reisebüros mit niedrigen Provisionen
warm halten,denn die nächste Krise kommt bestimmt und da ist es
ja immer gut dass Sie so viele Erfüllungsgehilfen haben die jegliche
Arbeiten kostenlos für die VA erledigen.

Bleibt gesund

20.
Wolfgang Fäth
Erstellt 13. Mai 2020 09:41 | Permanent-Link

Entschuldigung, Herr Achim, wenn ich Sie mit Herr Martin angesprochen habe ...

19.
Wolfgang Fäth
Erstellt 13. Mai 2020 09:40 | Permanent-Link

Guten Tag Herr Achim,

Sie bezeichnen meinen Beitrag als Blödsinn. Das mag Ihre Sprache sein, meine ist es ganz sicher nicht. Bleiben wir doch mal bei den Fakten.
Vor einigen Jahren hat AIDA einem großen Onliner im Raum Hamburg, der mit Rabatten um sich geworfen hat, die Agentur gekündigt. Vor dem zuständigen Amtsgericht wurde der Fall sehr schnell zugunsten des Onliners entschieden.
Ob Rabatte oder Rückvergütungen, für mich/uns alle ist doch das Gleiche, oder Herr Martin, sehen Sie das anders?

18.
Helmut Singer
Erstellt 12. Mai 2020 12:03 | Permanent-Link

Guten Tag,
Leider ist Herr Bösl bei der Runde nicht der kompetente Ansprechpartner. Er vertritt nicht die Interessen von Reisebüros, ansonsten wäre er seit dem 20.03. für Reisebüro eingetreten.
• Er ist befangen!
Somit als QTA Sprecher, und Sprecher für Reisebüros abzulehnen!
Bitte einmal nachsehen wer hinter der RTK steht. Banken und Großkonzerne!

Darum sollte er oder sein Nachfolger,Kooperationen, Verbände sich kümmern:
• JETZT….sofort! – Nicht erst ab 1.November!
• Vor und seit Beginn des Gesetzes und spätestens ab Januar 2019 ist bekannt, durch Bekanntmachung von Zahlungsschwierigkeiten bei der Thomas Cook Gruppe

– Dieser Tatbestand ist den Politikern und Verbänden bekannt gewesen. Politiker und die Bundesregierung haben leider nicht reagiert und sind nach dem Verursacherprinzip haftbar
zu machen!
- Wo bleibt der Link für die Erstattung der Reisebürokosten?
- Wo bleibt der Sicherungsfond in mind. 20 Milliardenhöhe für die deutsche Absicherung von Kunden und Reisebürogelder?
– Wurde hier schon von der Bundesregierung bei der EU ein Antrag gestellt? – Warum nicht?
– Einige Reiseveranstalter greifen auf die Konten der Reisebüros zu. >> das ist Rechtsbruch
– Lufthansa, Eurowings und andere Airlines verweigern die Rückzahlung für die stornierten Flüge. >> Das ist Rechtsbruch!
– Verweigern die rechtzeitige Zahlungen von Provisionen
– Verweigern den Leistungsträgern, Hotels, It-Dienstleiter, vor Ort, in den Zielgebieten die rechtzeitige Zahlung.

– Um eine Insolvenzflut zu vermeiden:
>> Kostenfreie Umbuchungen, falls möglich, Kostenerstattung pro Gutschein/Vorgang von 100,. EUR. von den Veranstaltern/Bundesregierung an die Reisebüros/Dienstleiter
sofort bei Umbuchung zu 100% abgesichert zu zahlen.
- Jetzt sofort !
– Sofortige Einrichtung eines Reisefonds zur Absicherung der Reisebürogelder.
– Und endlich eine faire Provisions-Vertrags-Regelungen für die Reisbüros.
– Provisionszahlung sofort nach der Vermittlung
– Agenturverträge für 2020-25 mit Ausgleichszahlungen für entstandene Mehrarbeit, z.b Flugänderungen, Bearbeitung von „Gutscheinen“ usw.
>> ggf eine Stornoregelung siehe Handelsvertragsrecht vereinbaren!
- Sofortige Abschaffung Bürgschaftserklärungs-Forderung durch die IATA
- umgekehrt. Die IATA muss eine Bürgschaftserklärung für IATA-Büros und alle anderen Reisebüros liefern!
In unbegrenzter Höhe.
– Keine Mindestumsätze in den Agenturverträgen
– Der Küchenhandwerker wartet auch nicht 6-12 Monate nach Einbau der Küche auf sein Entgelt.
– Hier können wir als Reisebüros von den Verbänden und Kooperationen endlich eine klare Ansage zu den neuen Agenturverträgen erwarten.
– Es liegen immer noch keine Agenturverträge/Muster für 2020-2025 vor!
– Hohe Strafen für widerrechtliche Nutzung unserer Kundendaten wie gerade wieder von DER , Rewe Group praktiziert.
Hier werden wieder unsere Kunden direkt angeschrieben.
– Die Kundendaten gehören den Reisebüros!
>> das ist Rechtsbruch nach dem Handelsrecht und nach den Datenschutzgesetzen.

- Die Veranstalter, die Rückvergütungen durch Banken und Sparkassen zulassen, erlauben, sofort abmahnen.
>> Koppelgeschäfte sind verboten.
Die jeweiligen Veranstalter abmahnen und mit hohen Stafen belegen.

• Zur Pauschalreiserichtlinie:
1. Sofortige Sicherungsscheinverpflichtung der Airlines, Veranstalter, Kreuzfahrtgesellschaften, Ferienhausanbieter, Bahn AG, Abnb, Bookingcom, und Co.in Milliardenhöhe erforderlich!
>> Ansonsten Abschalten der Webseiten!
>> Entzug der Gewerbeerlaubnis! Europaweit besser weltweit, Global sehen.
• 2. Unsere Kunden und wir Reisebüros warten immer noch auf 100% Ausgleichszahlungen durch die Pleiten von Air Berlin bis Condor – Thomas Cook. Die versprochenen Hilfeleistungen durch die Bundesrepublik sind bis heute nicht gezahlt worden. Frau Merkels und Herrn Altmaiers Lippenbekenntnisse helfen uns nicht. Jetzt Condor, die 2te Pleite!
Wieder ohne Sicherungsscheinvereinbarung für alle Leistungsträger!
• 3. Sofort die IATA (Internationale Vereinigung der Fluggesellschaften) dazu verpflichten, dass die Airlines Sicherungsscheine ausgeben müssen. Europa und Weltweit.
>> Sonst keine Landeerlaubnis in Europa mehr erteilen!
>> Sicherheit geht vor Profit!

• Herr Bösl, Herr Fiebig oder sein Nachfolger - jetzt müssen Sie liefern….und fordern Sie endlich die Bundesregierung öffentlich, in den Medien und Talkshows auf, die bestehenden Gesetze zu respektieren.

• Ich vermisse eine Klageerhebung wegen Untätigkeit gegen die Bundesregierung.
Der Österreichische Reisebüroverbad kann Ihnen da sicher weiterhelfen!

• An Herrn Herr Fiebig (DRV) warum beantworten Sie Ihre E-Mail Post nicht?
• Ihre Veranstaltermitglieder nötigen Kunden. Ihre Airlinemitglieder zahlen das Kundengeld/Reisebüro Rechnungen nicht! Wir haben Ihnen Beispiele zugesandt!

• Wo sind Ihre Schreiben an die Öffentlichkeit, werden Sie transparent. Die Hinterzimmer-Mentalität ist vorbei. Sonst werden Sie noch unglaubwürdiger.

• Warum organisieren Sie als Verband keine Reisebüroproteste - bundesweit.

• Warum machen Sie nicht öffentlich in den Talkshows und in den Medien, auch Printmedien“ Tageszeitungen Aufklärungsarbeit für die Reisebüros und deren Kunden.

• Warum Sie ducken Sie sich weg!

Bleibt alle gesund...es kommen noch schwere Zeiten...die Versicherungen rechnen und rüsten sich schon für die nächste Welle...

17.
Jürgen Göpfert
Erstellt 12. Mai 2020 11:58 | Permanent-Link

@Thomas Müller.
Der Markt für nachhaltige Reisen existiert bereits - und zwar nicht erst seit FFF!
In forum anders reisen engagieren sich seit 20 Jahren+ nachhaltig orientierte Veranstalter, Tendenz steigend bis vor Corona. Diese Thematik wurde jedoch von den überwiegend Pauschalreisen produzierenden Großveranstaltern leider nie zum Thema gemacht i.S.v. Schulung des Vertriebs zur Kunden-Senibilisierung - das meinen Sie vermutlich mit Ausbildung der Kunden; erst seit relativ kurzer Zeit bietet z.B. auch der DRV entsprechende Kurse an, nur sehr wenige Reisebüros nutzten das jedoch bisher. Traurigerweise zählt auch für die meisten Urlauber eben doch nur der Preis und das nicht nur im Niedrigpreissegment. Selbst bei Studiosus, die dieses Thema sehr vorbildlich handhaben, kompensieren nicht einmal 1% ihrer Kunden ihren flugbedingten CO2-Ausstoss. Solange 'Geiz ist geil' sexy ist und man für 19 EUR z.B. nach Mallorca fliegen kann, wird sich das auch leider nicht ändern. Eine grundsätzliche Veränderung braucht es also vor allem und in erster Linie diesbezüglich in unserer Gesellschaft. Plus das Selbstbewusstsein bei Reisebüros, endlich Service-Entgelte zu erheben! Schon seit Jahren frage ich mich, wieso das kompetente Fachwissen der Expis in stationären Reisebüros 'für umme' an den Mann gebracht wird. Hier sollte der Gesetzgeber die Reisebüros schleunigst unterstützen und eine rechtliche Grundlage schaffen, ähnlich der Regelungen, die es für z.B. Rechtsanwälte und Steuerberater schon lange gibt, und branchenweit einheitlich angewendet zu werden hat - die Einsicht der Kunden stellt sich dann automatisch ein und am Schalter gibt es dann auch keine Diskussionen mehr.

16.
Thomas Müller | rainmaker digital
Erstellt 12. Mai 2020 10:55 | Permanent-Link

Es ist doch eine reine Ausbildungsfrage im Markt.

Die Kunden wissen ja nicht welchen Schaden sie eigentlich anrichten, wenn sie z. B. über OTAs Buchen. Für Anbieter in den Destinationen bedeutet das z. B. das sie zwischen 60 % und 80 % ihres Gewinns sowie die komplette Kundenhoheit/Kontrolle an den OTA übergeben. Das ist nicht nachhaltig.

In Zeiten wo "Responsible Travel" und "Sustainable Tourism" in aller Munde ist, dank Greta Effekt, ist aber beim Kunden noch nicht angekommen, dass zunächst mal eine ökonomische Nachhaltigkeit erzielt werden muss, um überhaupt Soziale und Ökologische Nachhaltigkeit denken zu können. Das ist aber derzeit nicht der Fall.

So wird der Anbieter in der Destination zum Handlanger internationaler Duopole und das Produkt zum "Commodity".

Der Bedarf an Reisebüros und deren Leistung besteht nach wie vor, insbesondere bei komplexeren Reisen wie z.B. Rundreisen. Destinationen und deren Anbieter haben es versäumt sich zu digitalisieren und geben dem Kunden nicht was er möchte. Instant Gratification. Oftmals sind es die Reisebüros, die dann nur noch die Administration abwickeln dürfen.

Es braucht eine grundsätzliche Veränderung und eine vertikale Integration, Digitale Transformation vom Reisebüro bis in die Destination. Und wenn man den Kunden entsprechend ausbildet, dass auf diesem Wege mehr Tourismuseinnahmen der Destination zugutekommen um nachhaltigen Tourismus zu fördern, dann gibt es dafür einen Markt. Dann ist der Kunde auch bereit für die erbrachte Leistung einen Administrativen Betrag auszugeben. Und je nach Höhe des Reisepreises kann man die anfängliche Gebühr ja bei Buchung ganz oder teilweise verrechnen.

Nach einiger Zeit an Ausbildung, trotz großem Aufschrei am Anfang hat ja auch heute jeder eine Ticket-Gebühr akzeptiert.

15.
Jan Lehmann
Erstellt 11. Mai 2020 15:50 | Permanent-Link

@Herr Gesell: einfache Antwort: weil es dann für Sie als Verbraucher deutlich teurer wird. In den meisten Fällen würde das Reisebüro zum Veranstalter und somit rechtlich ganz anders behandelt. Es wäre für sämtliche Belange - teilweise auch verschuldensunabhängig - verantwortlich. Dieses Risiko kostet nun mal. Davon abgesehen würde ein einzelnes Reisebüro ganz andere Konditionen bekommen, als ein Veranstalter, welcher ganze Kontingente einkauft - ergo: wieder wird es teurer !

14.
T. Bernhard
Erstellt 11. Mai 2020 15:37 | Permanent-Link

@heinrich schöttner ...........dann hat der Kunde ihre Leistung nicht verdient. Wenn die AGB's einheitlich nichts anderes zulassen, dann gibt es nun mal keine Wahlmöglichkeit. Man muss durch Vertragsgestaltungen diese unnötige Diskussion schon im Keim ersticken. Wenn mir ein Notar einen Vertragsentwurf erstellt sind Gebühren fällig, auch wenn der Vertrag nicht zustande kommt. Ein Rechtsanwalt hat schon Anspruch auf ein Honorar wenn er sich gedanklich um die Sache beschäftigt. Alles normale Vorgänge im Geschäftsleben. Wenn man einen Arzttermin nicht zeitig absagt, dann hat der Arzt den Anspruch auf Entschädigung. Diese Liste lässt sich fortschreiben ohne Ende. Viele Kostenvoranschläge gibt es heute nur noch gegen Geld. Ihr Verband sollte sich massiv auf die Hinterfüße stellen. Es kann doch nicht sein, dass durch Versäumnisse hunderte oder gar tausende Reisevermittler in die Insolvenz gehen müssen.

13.
Peter Maria Gesell
Erstellt 11. Mai 2020 15:23 | Permanent-Link

Provokative Frage - Warum bucht ein Reisebüro denn nicht eigentlich direkt beim Anbieter in der Destination?

12.
Heinrich Schöttner
Erstellt 11. Mai 2020 13:22 | Permanent-Link

@ T. Bernhard
Doch, die Verbraucher haben damit ein Problem. Mir wurde schon gesagt, dass jemand nicht "5 EUR dafür zahlen werde, nur damit ich seinen Namen in den Computer eintippe"! Das da noch ein ganzer Rattenschwanz weiterer Leistungen dran hängt sehen Viele leider nicht!

11.
Ingo Simandi
Erstellt 11. Mai 2020 12:16 | Permanent-Link

@ Bernhard, wenn ein Außenstehender einem Insider so etwas erklären muß, dann ist es für uns als Touristiker ein Armutszeugnis.
Das Andere, Arbeit ohne Verdienst heißt Sklaverei, auch davon gibt es verschiedene Formen, z.B. Selbstausbeutung (Touristik), Lohnausbeutung (Karl Marx) :)

10.
T. Bernhard
Erstellt 11. Mai 2020 10:24 | Permanent-Link

@ an alle Touristiker. Für mich als Verbraucher ist es nicht nachvollziehbar, dass es solche Verträge für die Vertriebschiene gibt. Welcher Verband trifft für ihre Rechte ein? Wieso wird nicht der einfachste Vertrag ins Leben gerufen den es gibt, den mit Transparenz. Reisepreis und Vergütung wird für den Verbraucher aufgeschlüsselt. Die Vergütung verbleibt bei dem Vermittler, der die Reise vermittelt oder ausgearbeitet hat, außer die Mindestteilnehmerzahl wird nicht erreicht. Ich bin überzeugt davon, dass der Verbraucher damit keine Probleme hat. Außerdem regelt es dann das Reiserecht und die entsprechenden AGB's. Kein Mensch soll arbeiten, ohne einen Verdienst zu haben.

9.
Stephanie Partes
Erstellt 11. Mai 2020 09:43 | Permanent-Link

wenn wir eigentlich am längeren Hebel sitzen, sollten wir das auch aktuell mal "ausspielen"... Streik wäre eine interessante Variante, dann würde den Veranstaltern mal klar, was wir Ihnen momentan alles aus dem Kreuz halten ABER dann würde "der Kunde", den wir ja auch weiterhin wollen und brauchen eventuell auch noch vergrätzt, müsste man also ggf. mit Kunden abklären, damit die wissen, warum und dass es für Sie keine Nachteile hätte.

8.
Ingo Simandi
Erstellt 11. Mai 2020 08:20 | Permanent-Link

Nur wenn ich ein Überangebot habe, ist mir der Vertriebsweg egal, deshalb die verschiedensten Vertriebswege. Das die Reisebüros eigentlich am längeren Hebel sitzen , ist keinem bisher so richtig aufgefallen, das kommt sicherlich noch. Nur es gibt eine Unbekannte und das ist der Kunde, der immer seinen eigenen Vorteil sucht - kostenfreie Beratung im Reisebüro, Mitnahme eines Reisegutscheines bei einem Onlinedienstleister, immer in der Gewissheit, das er nicht im Regen stehen gelassen wird.
Gab es nicht mal den Werbeslogan - die Reisebranche, die Kümmerer. Das ist das Ergebnis.

7.
Heinrich Schöttner
Erstellt 10. Mai 2020 16:37 | Permanent-Link

Wer glaubt es geht hier in erster Linie um Rückvergütung hat es nicht kapiert!

6.
Jürgen Göpfert
Erstellt 10. Mai 2020 13:37 | Permanent-Link

Einer von derzeit vielen guten Ansätzen, um die Zukunft der deutschen Tourismusbranche neu zu gestalten.
Die Frage sei allerdings erlaubt, weshalb es seit Ausbruch der Corona-Krise keinen wirklich runden Tisch mit ALLEN Beteiligten der Branche gab - der DRV, trotz 3-Säulen-Struktur und bei allem Respekt, ist nicht DAS Sprachrohr der Branche.
Wünschenswert und zielführend wäre m.E., daß ALLE Kooperationen/Verbände zusammenkommen inkl. AER, BTW, VIR, VSRD und VUSR - und für eine schon längst überfällige nachhaltige Ausrichtung der Mainstream-Veranstalter bitte auch das forum anders reisen, um nur ein paar Beispiele zu nennen, wer mit von der Partie sein sollte. In Vergangenheit kochten die allermeisten Kooperationen und Verbände ihr eigenes Süppchen und lieferten sich innerhalb wie gegeneinander Fehden. Viel z.T. sehr positive Energie verpuffte dabei - ebenso wie mit den zahlreichen Einzelaktionen verschiedener Interessenvertretungen der letzten Wochen Richtung Politik. Jetzt bietet sich die einmalige Chance, wirklich Einigkeit zu zeigen und GEMEINSAM zukunftsfähige Modelle zu entwickeln. Diese dürfen sich idealerweise jedoch nicht nur auf Provisionskonstrukte beschränken. Einigkeit i.S.v. branchenweit verbindlichen Standards sollte auch betr. CSR, Omnichannel-Preisgleichheit, Rückvergütung und Serviceentgelte erzielt werden, um nur ein paar der wichtigsten Themen zu nennen.
Für Mark Tantz: erst einmal HUT AB für 'Ihre' Lena Hellwig, die sich online den Fragen und Nöten von Expis annimmt - das ist B2B par excellence!
Frage: die TUI fordert z.B. von Hotels in Thailand rückwirkend ab dem 1. Quartal 2020 (als noch Leistungen an Reisende in vollem Umfang erbracht wurden!) eine Reduktion der vertraglich vereinbarten Raten i.H.v. 25% - auf unbestimmte Zeit, siehe
http://thailandtip.info/2020/05/08/tausende-hotels-in-thailand-stehen-vermutlich-vor-dem-ruin-nachdem-die-tui-gruppe-ihre-rueckzahlung-von-schulden-verschoben-hat/tui
Wie verhält sich DER Touristik diesbezüglich gegenüber ihren (Agentur- und) Hotelpartnern - in Thailand und anderen Zielgebieten?
Bleiben Sie alle gesund!

5.
Achim
Erstellt 10. Mai 2020 12:00 | Permanent-Link

Hallo Herr Fäth

Was für ein Blödsinn,kein Veranstalter kann gezwungen werden
Einem Rückvergüter einen Agenturvertrag zu geben damit dieser
Dem Kartellamt gerecht wird und den günstigsten Preis dem Kunden anbietet nachdem dieser sich kostenlos im Reisebüro beraten hat lassen.Fakt ist leider dass mittlerweile allen Veranstaltern völlig egal ist wo der Umsatz herkommt und Sie nur noch die Reisebüros an der kurzen Leine halten damit diese sich in Krisenzeiten um die Kunden kümmern da weder OTAs,Rückvergüter noch die Veranstalter sich um die Kunden kümmern und solange den Veranstaltern nicht die Dringlichkeit bewusst wird dass Sie ohne Reisebüros auf die Dauer nicht überleben werden wird sich daran nichts ändern.
Dies ist natürlich Wunschdenken denn ich bin überzeugt dass auch nach der Krise sich absolut nichts ändert,dass wird eher noch schlimmer da die Veranstalter auch dringend wieder Geld verdienen müssen und es allen VA völlig egal ist wo der Umsatz herkommt.

Bleibt gesund

4.
Wolfgang Fäth
Erstellt 10. Mai 2020 09:32 | Permanent-Link

Hallo zusammen,

das Thema Rückvergütungen ist für alle höchst ärgerlich. Auch wenn einige Veranstalter dies per Agenturvertrag versuchen zu unterbinden, greift dies in der Praxis nicht. Wenn einer der Rückvergüter hier "abgeklemmt" wird, und dann das Kartellamt auf den Plan ruft, fliegt uns das richtig um die Ohren. Das Kartellamt kommt in diesem Fall seiner ureigenen Pflicht nach, dem Verbraucher die besten Preise zukommen zu lassen.

3.
Ronald Krispin
Erstellt 9. Mai 2020 18:02 | Permanent-Link

Was sagen die Veranstalter dazu? Ja, eine wichtige Frage. Und mindestens genauso wichtig: Was sagen die Handelsvertreter der Veranstalter dazu?
Denn Meinungen variieren! Waren alle Veranstalter z.B. der Meinung, nur eine bestimmte Idee würde helfen, lehnten viele Reisebüros, wie auf den Demos eindeutig zu lesen und zu hören, diese konkret ab. Nicht, dass das am Ende hier ähnlich ist und wieder viel Zeit für neue Ideen vergeudet wird, wo nichtmal das erste Problem wirklich abgearbeitet ist.
Das eine tun, und das andere nicht lassen!

2.
Hermann Becker
Erstellt 9. Mai 2020 11:39 | Permanent-Link

Das hilft aber immer noch nicht gegen Rückvergütungen und Gutscheine

1.
Andrea Brückner
Erstellt 9. Mai 2020 10:30 | Permanent-Link

Es muss eine grundlegende Änderung der Zusammenarbeit zwischen Veranstalter und Reisebüro geschaffen werden. Ein sehr wichtiger Punkt sind auch die Rückvergütungen, die endlich unterbunden werden müssen, so wie es in der Versicherungsbranche der Fall ist. Wenn ein Handelsvertreter die Preishoheit des Handelsherrn unterwandert, indem der Handelsvertreter Rückvergütungen an Kunden weitergibt und sich damit auf die Angebote des Handelsherrn bezieht, wird der Agenturvertrag entzogen. Einige Veranstalter haben diese Klausel schon im Vertrag (Hapag Lloyd Cruises). Jetzt! ist die Chance, ruinöse Praktiken zu unterbinden und die Branche zu modernisieren.

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