Produktschwächen

Stiftung Warentest rät von Kreditkarten mit Reiseversicherung ab

Kreditkarten, die mit Reiseversicherungen verknüpft sind, haben mitunter erhebliche Schwächen. Von dieser Kombination rät die Stiftung Warentest nach einer Stichprobe der Leistungen von 32 Produkten ab.

Keine der getesteten Karten lasse sich uneingeschränkt empfehlen – entweder wegen hoher Gebühren oder wegen Mängeln bei den Leistungen der Reiseversicherungen, heißt es in der Zeitschrift „Finanztest“ (Ausgabe 9/2018).

Besitzer solcher Pakete müssten sich die Details der Leistungen genau anschauen: So müssen bei fast allen Produkten die Kunden beim Reiserücktritt noch eine Selbstbeteiligung zahlen. Es kann auch vorkommen, dass die zu den Karten gehörende Rücktrittsversicherung nur für Reisen eines bestimmten Unternehmens gilt. Oder der vollständige Schutz entfällt, weil etwa der Reisebetrag die Versicherungssumme übersteigt. In einem Fall war durch das Paket nur der Karteninhaber im Ausland krankenversichert, nicht aber seine Mitreisenden. (dpa)

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