Nationale Tourismusstrategie

Bundesregierung will Tourismusbranche in Deutschland stärken

In Berlin ist morgen die Nationale Tourismusstrategie Thema.
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In Berlin ist morgen die Nationale Tourismusstrategie Thema.

Das Wirtschaftsministerium legt am morgigen Dienstag Eckpunkte für eine Nationale Tourismusstrategie vor. Die Bundesregierung will damit die Wettbewerbsfähigkeit der Branche stärken, heißt es.

Die Bundesregierung will die Wettbewerbsfähigkeit der Tourismusbranche in Deutschland stärken und sich mehr um die meist kleinen und mittleren Unternehmen kümmern. Das Wirtschaftsministerium legt dazu Eckpunkte für eine Nationale Tourismusstrategie vor. In dem Papier heißt es, die Tourismuswirtschaft brauche möglichst geringe bürokratische Belastungen und faire, unter anderem steuerliche Rahmenbedingungen.

Zu den Herausforderungen zähle ein Mangel an Fachkräften und der digitale Wandel. Ein "Schlüsselfaktor" für die Wettbewerbsfähigkeit der Branche vor allem im ländlichen Raum sei die Verfügbarkeit von schnellem Internet und flächendeckender Mobilfunkversorgung.

Die Eckpunkte liegen der Deutschen Presse-Agentur vor. Sie sollen am morgigen Dienstag im Kabinett beraten werden. Die Regierung will mit der Tourismusstrategie dazu beitragen, die Herausforderungen und Risiken der Branche besser zu bewältigen und die Wertschöpfung im Inland zu erhöhen. Konkrete Maßnahmen sind in den Eckpunkten noch nicht enthalten, sie sollen nun in Zusammenarbeit auch mit den Bundesländern erarbeitet werden.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

  1. Volker Wüst
    Erstellt 29. April 2019 15:37 | Permanent-Link

    Nach Einführung der Richtlinien zum Versicherungsverkauf, Datenschutz und EU-Pauschalreise in 2018 klingt "möglichst geringe bürokratische Belastung" wie ein Hohn. Ich hoffe die Damen und Herren Politiker wissen überhaupt, welchen bürokratischen Overload sie uns letztes Jahr beschert haben. Alleine dort gäbe es eine Menge Potential zur bürokratischen Entlastung.

    Nicht nur der Reisebüro-Mitarbeiter - auch der Kunde würde es danken!

  2. Franz-Josef Münchrath
    Erstellt 29. April 2019 15:45 | Permanent-Link

    Existenzbedrohenede Steuerprobleme, bereits im Klageverfahren (gewerbesteuerliche Hinzurechnung von Reisevorleistungen, Hoteleinkauf u.a.) oder sich abzeichnend (die Margenbesteuerung des B2B-Gechäfts) bedrohen die Toursimusbranche und dann spricht man von Stärkung... Man fragtr sich wirklich, ist es Sarkasmus oder wissen die einen nicht, was die anderen tun (oder acu unterlassen) oder was ist es

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