In eigener Sache

fvw und TravelTalk bündeln ihre Kräfte

So sieht der Titel der neuen fvw I TravelTalk ab Januar aus. Im komplett neu gestalteten Magain finden sich Elemente aus fvw und TravelTalk.
FVW Medien
So sieht der Titel der neuen fvw I TravelTalk ab Januar aus. Im komplett neu gestalteten Magain finden sich Elemente aus fvw und TravelTalk.

Bei FVW Medien stehen große Neuerungen an: Die führenden Fachmedien der deutschen Reisebranche, fvw und TravelTalk, werden zum 22. Januar 2021 mit einem gemeinsamen Print-Magazin und Online-Auftritt erscheinen.

Das neue Produkt fvw|TravelTalk bringt die strategischen Themen der fvw und die praxisnahen Verkaufstipps der TravelTalk zusammen.


Ein erweitertes Informationsangebot, mehr Praxiswissen und die höchste crossmediale Reichweite in der Branche – das bietet die neue fvw|TravelTalk. "Die Corona-Pandemie hat den digitalen Wandel in der Branche stark beschleunigt. Damit ändert sich auch das Lese- und Informationsverhalten massiv. Dem wollen wir mit unserem neuen Auftritt von fvw|TravelTalk Rechnung tragen", sagt Ingo Becker, Geschäftsführer von FVW Medien.

Vermarktungskunden erreichen alle relevanten Zielgruppen mit der Belegung von nur einer Plattform – digital wie Print. "Wir stärken mit der Fusion der Medienmarken unsere crossmediale Präsenz und bauen damit unsere Markstellung als Leitmedium der Tourismuswirtschaft weiter aus", erklärt Becker.

fvw|TravelTalk erreicht die gesamte Reisebranche – vom Geschäftsführer bis zum Auszubildenden. Marktüberblicke, Analysen, Einordnungen, Hintergründe und Orientierung werden ab Januar in Print und auf der gemeinsamen Website in neuer Optik mehr Fokussierung bieten. "Die Grenzen zwischen Veranstalter und Vertrieb verschwimmen immer mehr. Wertschöpfungsstufen verändern sich oder entfallen sogar ganz. Daher wollen wir der Branche ein Medium aus einer Hand bieten", sagen Klaus Hildebrandt und Sabine Pracht, die gemeinsam die Chefredaktion von fvw|TravelTalk bilden.

"Reiseverkäufer bekommen durch die Zusammenführung von TravelTalk.de und fvw.de Zugriff auf noch mehr Themen, die für ihren Alltag relevant sind", ergänzt Rabea Spiralke, Redaktionsleiterin TravelTalk. Der konsequente technische Ausbau der Online-Kanäle soll die Marktführerschaft bei der crossmedialen Reichweite stärken und viele neue Video- und Streaming-Formate, Webinare und virtuelle Events ermöglichen.

So fand im September der fvw Kongress erstmals als Virtual Week statt. "In der Pandemie-Krise haben wir viel Anerkennung für unsere journalistische Leistung bekommen. Die Newsletter verzeichnen täglich neue Abonnenten. Gemeinsam können wir stärker agieren und unsere Leserinnen und Leser noch besser durch diese herausfordernde Zeit begleiten", sagen Pracht und Hildebrandt.

7 Kommentare Kommentieren

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4.
Dietmar Rauter
Erstellt 20. November 2020 09:29 | Permanent-Link
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Rainer, ich bin für print alle 1-2 Wochen und lese auch meine beiden Tageszeitungen auf Papier (die anderen Schlagzeilen z.B. 5x hintereinander Jogi Löws Debakel piepen auf meinem i-pad, kostenlos) . Warum müssen wir uns immer mit allem, an dem andere Leute nur Geld verdienen, treiben lassen ? ALDI hat doch schon unseren lokalen Frischemarkt kaputt gemacht und knebelt Existenzen in der Landwirtschaft und führt im Nordosten mit seinen Profiten -Fielmann treibt es sogar auf BIO- die Fronwirtschaft wieder ein (merke: der Kunde ist schuldig, er will es ja billig...). Entschleunigung wäre ein Gebot der Stunde und wenn wir die Verteilung besser regeln, wäre Arbeit für alle da und Väter und Mütter konnten sich endlich einmal gemeinsam mit ihren Nachbarn auch zeitweilig selbst um ihren Nachwuchs kümmern. Abhauen können sie ja später wieder, wenn Corona nicht mehr ansteckend sein sollte.

3.
Dietmar Rauter
Erstellt 19. November 2020 21:31 | Permanent-Link
bearbeitet

Es sind harte Zeiten, auch für Journalisten und Verleger, nicht zuletzt weil die Inserenten derzeit nicht wissen, wofür sie werben sollen. Corona sollte uns wissen lassen, wie lange wir alle Urlaub auf Kosten von Herrn Altmaier machen müssen . Anschließend brauchen wir dann die News der neuen Start-ups , zum Beispiel über den Flugzeugmarkt oder die zum Verkauf stehenden und zuletzt wenig genutzten PCs von TUI und Lufthansa, die Telefonanlagen haben sie heute ja schon abgegeben.

2.
Rainer Maertens
Erstellt 19. November 2020 15:38 | Permanent-Link

Ich könnte auf eine Printausgabe vollständig verzichten, wenn alle Inhalte online veröffentlicht werden. Vielleicht können dann Verleger und Abonnenten auch etwas sparen, wenn Print eingespart wird.

Jan Lehmann
Erstellt 19. November 2020 16:11 | Permanent-Link

@Rainer Maertens: Ich sehe das ähnlich. Wenn gewährleistet wäre, daß der zuweilen ausführlichere Content der Printausgabe online sichtbar wird, würde ich auch gern auf das Papier verzichten. Ich würde nur - auch und gerade bei sog. Probeabos empfehlen, diese nur "echten" Touristikern bzw. Mitarbeitern der Hotel- und Luftfahrtbranche zugänglich zu machen. Es ist ein Fachmedium und sollte es auch bleiben.

Simon Heidner
Erstellt 20. November 2020 08:56 | Permanent-Link

@Rainer Maertens: Ich finde ein gutes und ausführliches online Angebot auch sehr gut. Allerdings bin ich in der aktuellen Zeit, bei gefühlt täglich 12 Stunden Videokonferenz und ähnlichem ganz froh, zum Frühstück die FVW noch analog lesen zu dürfen. Ich hoffe deswegen, dass die Print Ausgabe trotz aller Einsparung erhalten werden kann.

Delfina García Ordiales
Erstellt 24. November 2020 13:38 | Permanent-Link

@Rainer Maertens: dann werden aber auch einige die im Print-Verlag arbeiten arbeitslos. Viele können auch nicht so schnell umschulen. Ich würde nicht alles auf einer Nr. setzen. Ist auch ganz schön in den Zeitschriften zu blättern

1.
peter hübsch
Erstellt 19. November 2020 15:23 | Permanent-Link

dann bin ich mal auf die Preisstruktur gespannt... nachdem die fvw mittlerweile ziemlich "abgehobene" Preise für das Jahresabo nimmt und die traveltalk aktuell noch für 49 € angeboten wird im Jahresabo mit Zusatzleistungen, lohnt sich eventuell ein schneller Umstieg ;-) kein Countermitarbeiter wird, zumal in diesen Zeiten, die Abopreise der fvw zahlen. Und dass wir "Altabonnenten" andere quersubventionieren sollen, führt nur zu Abokündigungen. Also: ich bin neugierig...

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