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Die fvw ist für Sie da!

Konferenz in Corona-Zeiten: einige Kollegen in der Redaktion, die meisten aus dem Homeoffice zugeschaltet.
fvw/Karin Wagner
Konferenz in Corona-Zeiten: einige Kollegen in der Redaktion, die meisten aus dem Homeoffice zugeschaltet.

Aufgeben verboten – so titelt unsere aktuelle fvw-Ausgabe. Wie können wir Sie noch besser unterstützen? Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser.

Für alle in der Tourismusbranche ist die Lage unfassbar schwierig. Das hören wir jeden Tag. Und wir schreiben das täglich, nein, permanent für Sie auf. Wir sehen, dass wir als führendes Fachmagazin der Branche von Ihnen gebraucht werden.


Vor allem jetzt in der Krise. Das Informationsbedürfnis ist so hoch wie nie: Seit Monaten verzeichnen wir bei fvw.de stark steigende Zugriffe. Die Seitenaufrufe erreichten im März einen noch nie dagewesenen Höchststand von mehr als vier Millionen. Wir freuen uns ebenso über viele neue Leser.

Ein Video von Sabine Pracht und Klaus Hildebrandt


Das bestärkt uns natürlich. Lieber würden wir allerdings solche Zahlen mit positiveren Nachrichten statt mit Krisenmeldungen erreichen. Wir in der Redaktion fühlen mit Ihnen mit, denn wir erleben durch viele Gespräche, dass es bei vielen Unternehmen um die Existenz geht und sich Mitarbeiter um ihre Arbeitsplätze sorgen. Wir sehen uns auch in diesen Zeiten als Ihren Begleiter.
Zur aktuellen Ausgabe der fvw
Die neue Ausgabe der fvw ist da. Lesen Sie, was die Chefs großer Reisebüro-Verbunde und Veranstalter in einem fvw Round Table vom Tourismusbeauftragten der Bundesregierung fordern und wie sie die Lage einschätzen. Wir unterstützen Sie mit Service-Berichten: Das ist bei Kurzarbeit zu beachten, so können Sie Zuschüsse und Kredite zur Sicherung der Liquidität beantragen, so organisieren sich Unternehmen, wenn die Mitarbeiter im Home Office sind.

Lesen Sie die neue Ausgabe als Print-Magazin oder hier als E-Paper:
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Auch bei uns hat sich durch die Krise viel verändert. Mehr als die Hälfte der Redaktion arbeitet im Homeoffice. Unsere morgendliche Stehkonferenz haben wir durch eine Videoschaltung ersetzt. Mütter und Väter haben zu Hause ihre Kinder auf dem Schoß, und wir blicken jeden Morgen in die Wohn- und Arbeitszimmer unserer Kolleginnen und Kollegen. Diejenigen, die noch in der Redaktion arbeiten, gehen zwar auf Abstand, arbeiten aber enger denn je zusammen.

Auf Dienstreisen müssen wir leider auch verzichten. Diese persönlichen Begegnungen mit Ihnen fehlen uns. Umso mehr würden wir uns freuen, wenn wir Sie nach der hoffentlich bald überwundenen Krise wiedersehen, zum Beispiel beim fvw Kongress Anfang September in Köln. Bis dahin freuen wir uns auf Ihre Anregungen, Informationen und Aktionen. Sie erreichen uns unter redaktion@fvw.de.

Bleiben Sie widerstandsfähig und gesund!

Ihre fvw-Chefredaktion  
Klaus Hildebrandt und Sabine Pracht

9 Kommentare Kommentieren

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9.
Matthias Burzinski
Erstellt 27. März 2020 16:33 | Permanent-Link

Großes Lob. Die fvw ist zurecht das führende Fachmagazin. Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen. Danke für den guten Job.

8.
Dietmar Rauter
Erstellt 27. März 2020 12:00 | Permanent-Link

TUI hat da mit den vielen Politikern im Aufsichtsrat die besseren Kontakte, dafür sind die Ellenbogenartisten in den Parteien mit ihren angeblich fast ehrenamtlichen Jobs gern aktiv. Aber wir brauchen aufrechte Politiker(die auch einmal auf Wissenschaftler hören ). Vor Allem die Kleinen und Mittelständler müssen jetzt Laut geben, Hilfe bekommen und auf Transparenz drängen .

7.
Michael Tenzer
Erstellt 27. März 2020 12:00 | Permanent-Link

Liebe Sabine, lieber Klaus, liebes fvw Team,
wir alle werden momentan über die Medien mit den neuesten Zahlen, den vielfältigsten Auswirkungen und den Hoffnung spendenden Hilfsaktionen zu C19 informiert.
Ich denke da häufig an die schwere Arbeit für alle Journalisten, die hinter den Nachrichten stehen. Das Thema zu konsumieren ist schon nicht einfach. Damit täglich mit Tiefgang zu arbeiten muss sehr anstrengend sein. Es ist ferner wohl weniger das Vorhandensein von Informationen sondern viel mehr als sonst die Herausforderung, was von all den Daten, Meinungen, Spekulationen usw. ist genau jetzt so interessant und relevant, dass man daraus eine Nachricht macht, die dann noch präzise, ausgewogen und objektiv dem Leser einen Erkenntnisfortschritt bringt.
In diesem Kontext möchte ich Euch und Eurem Team ein sehr großes Kompliment machen. Ihr macht das hervorragend und seid weit mehr als ein Begleiter. Eure Aktualität und das häufige „etwas mehr an Wissen“ treiben die eigenen Gedanken an und bremsen sie auch mal ab, immer aber lenken sie die Überlegungen entsprechend der neuesten Fakten. Das hilft uns sehr.
Herzlichen Dank für diese sehr gute Unterstützung.
Viele Grüße.
Bleibt gesund.
Michael

6.
andreas w. schulz
Erstellt 27. März 2020 11:07 | Permanent-Link

Die viel zitierte "unbürokratische Hilfe" für überlebendsnotwendige Fördermittel scheitert für viele Unternehmen schon am aufwendigen "Anmeldeverfahren" vieler Institutionen, wie der "NBank" für Niedersachsen. Die Seite ist restlos überfordert und für viele Anfragen weiter blockiert. Das "unbürokratische Hilfe" und Anträge auch einfacher funktionieren, zeigt zum Beispiel das Land Bayern. Jedes Bundesland wurschtelt da für sich mit einem mehr oder weniger komplizierten Verfahren. Nicht immer zum Wohle der Hilfsbedürftigen, die schnelle Unterstützung brauchen. Es bleibt auch hier zu hoffen, das aus (Anlauf) Fehlern schnell gelernt wird !

5.
Hans-Peter Brasser
Erstellt 27. März 2020 09:48 | Permanent-Link

Liebes FVW - Team
Auch ich bin natürlich von der Krise betroffen. Meine Vertretungs-Mandate schmelzen weg wie der Schnee im Frühling. Einige meiner Kunden verhalten sich dabei sehr fair, andere leider weniger.
Mit grossem Interesse lese ich Ihre Berichterstattung, wofür ich mich herzlich bedanke, und leide mit den Branchenpartner in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Hier in der Schweiz gibt es mittlerweile gute und unbürokratische Regelungen bezüglich Kurzarbeit und die Möglichkeit rasch an zinslose Kredite zu kommen, um die Liquididät einigermassen zu sichern.
Ich wünsche dem FVW-Team und allen Branchenkollegen in D A CH und weltweit viel Kraft und Mut! Haltet durch und bleibt gesund!

4.
Wibke Rissling-Erdbrügge, WRE Training für Touristiker
Erstellt 27. März 2020 09:06 | Permanent-Link

"Aufgeben verboten". Ein mutiger Titel, denn nicht jedes Unternehmen kann es sich aussuchen, ob es aufgibt oder nicht. Daher ist Mut machen, Dran bleiben, Solidarität leben, Zuversichtlich bleiben jetzt so richtig und wichtig. Immerhin ist Reisen in unserer Gesellschaft ein Garant für Weltoffenheit, Toleranz und Verständnis, das werden wir auch nach Corona weiter dringend brauchen. Und die Reisebranche lebt von der Vielfalt der zwanzigtausend mittelständischen Reiseunternehmen, die mit viel Leidenschaft diese Werte leben und für andere erlebbar machen. Ein Konzentrationsprozess durch Insolvenzen auf die großen Player wäre eine Tragödie. Eine Tragödie nicht nur für die Branche sondern vor allem für die Millionen Menschen, denen Reisen auf vielfältigen Wegen ein hohes Gut ist.
Daher ist "Aufgeben verboten" der richtige Appell und Titel, Danke an die FVW.

3.
Günter Conrad LCC Weimar
Erstellt 27. März 2020 08:58 | Permanent-Link

Hallo Janett, wir sind alle traurig, aber uns steht "das Wasser auch bis zum Hals". Wenn die Politik nicht endlich reagiert, werden von den derzeit ca. 11.000 Reisebüros nur noch 20% übrig bleiben. Wen wir alle Provisionen zurück geben, bzw. verlieren (die, welche wir erst nach Abreise bekommen hätten), haben wir das letzte halbe Jahr "in die Nassen" gearbeitet. Dann waren 150.000,-€ Kosten umsonst. das holt uns dann in Form der zurück gegebenen Provisionen und der verlorenen Provisionen Stück für Stück ein. Schließlich fließen bei einem Neustart des Reisegeschäfts auch nicht gleich die neuen Provisionen. Dazu kommen die Anzahlungen, die wir zumindest für einen Teil der DERTOUR und MWR Buchungen verwahren. Die müssen wir alle ja jetzt Stück für Stück auch noch mit rausgeben. Vielleicht hat jemand ja eine Idee, wie wir einen Solidaritätsfonds mit kleinen Beträgen hinbekommen, der aber dann von möglichst vielen tausend Reisebüros gefüllt wird. ???

2.
Dietmar Rauter
Erstellt 27. März 2020 08:27 | Permanent-Link

Liebe Leute, in dieser Zeit, wo Anzeigenkunden ausbleiben, die einen Teil des Budgets ausmachen , wo Messen, die Fachleute zusammenbringen sollen und Kosten, aber auch Erträge generieren, ausfallen, bin ich sehr dankbar und froh , die FVW als Medium dieser Branche zu haben. Und stelle fest die Fülle der Ereignisse, diese Dramatik ist so aufwendig, die täglichen Nachrichten so umfangreich, daß ich mich manchmal frage, wie Ihr das überhaupt noch hinbekommt mit dem Nachrichtenüberblick an 7 Tagen der Woche. Auch wenn ich manche Dinge aus einer anderen Perspektive (eines Ruheständlers im Rückblick) und mitunter kritisch bewerte, bin ich ausgesprochen dankbar für diese redaktionelle Leistung und der Chance, hier gleichzeitig eine Plattform vorzufinden, die die Branche zusammenhält in dieser katastrophalen Lage. Macht weiter und liebe Kollegen aus den Reisebüros, macht mit, wofür haben wir denn bisher gearbeitet (für die meisten war auch immer ein Stück Selbstausbeutung zugunsten unserer Kunden dabei...) ? Danke !

1.
Janett
Erstellt 27. März 2020 08:19 | Permanent-Link

Moin. Ich finde es so traurig, dass viele Unternehmen so auch besonders in der Tourismusbranche ums Überleben kämpfen. Besonders nah ging mir gestern ein Aufruf vom "Reisebüro Wunterhude" in Hamburg über Instagram. Sie stehen kurz vor dem Aus, da sie für stornierte Reisen, wo sie ja bei der Buchung Arbeit mit hatten, nun die Provisionen zurückzahlen müssen. Es kommt kein Geld rein, da gerade keiner bucht. Sie bitten um Spenden über go.found.me. Es ist so schrecklich. Wo bleiben die staatlichen Hilfen für die "Kleinen"? Haltet durch. Liebe Grüße. Janett

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