fvw Kongress

Start-up-Forum bringt alte und neue Welt zusammen

Pincamp-Chef Uwe Frers profitiert vom Mutterkonzern-ADAC in München, kann aber trotzdem als agiles Start-up eigenständig am Standort Berlin arbeiten.
Christian Wyrwa
Pincamp-Chef Uwe Frers profitiert vom Mutterkonzern-ADAC in München, kann aber trotzdem als agiles Start-up eigenständig am Standort Berlin arbeiten.

Zum dritten Mal findet auf dem fvw Kongress das Start-up-Forum statt – dieses Jahr erstmals in Kooperation mit dem Verband Internet Reisevertrieb (VIR). Das übergeordnete Thema: Wie können etablierte Touristikunternehmen von der Start-up-Szene profitieren?

Am zweiten Kongresstag, dem 18. September 2019, treffen Start-up-Gründer auf etablierte Touristiker. Erich Falkensteiner, Chef der gleichnamigen Hotelkette, und Christian Langrock, Innovationsmanager der Hamburger Hochbahn, etwa diskutieren mit Uwe Frers, Chef des ADAC-Portals Pincamp, wie sich Innovationen in etablierten Konzernen beschleunigen lassen.
fvw Kongress 2019: Ein Preis, alle Inhalte

Für den fvw Kongress 2019 am 17. und 18. September in Köln gibt es nur noch ein Ticket, das den Besuch der Veranstaltung an beiden Tagen, die Vorträge auf allen drei Bühnen, die Dokumentation und die Bahn-Party einschließt. Das Standardticket kostet 449 Euro.

Einen Sonderpreis gibt es für Inhaber und Mitarbeiter von Reisebüros: Sie können den Kongress inklusive Party für nur 99 Euro besuchen. Start-ups, die nicht älter als drei Jahre sind, zahlen 129 Euro. Alle Ticketpreise sind zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

Alle Informationen zu dem Branchen-Event lesen Sie unter: www.fvw-kongress.de


Deren Ansätze sind völlig verschieden: Falkensteiner hat eine "Venture Capital"-Gesellschaft gegründet, um junge Start-ups, die für die Hotellerie von Interesse sein könnten, an das Unternehmen zu binden. Die Hamburger Hochbahn hat mit Innovation Natives eine Innovationsagentur als Ideengeber und Berater für Innovationsprozesse beauftragt, um das Unternehmen mit Hilfe Externer agiler zu gestalten. Und der ADAC hat mit Pincamp ein eigenes Start-up gegründet, um den Camping-Markt zu digitalisieren. "Mit Pincamp haben wir eine junge Marke. Den ADAC haben wir als strategischen Investor im Rücken", beschreibt Pincamp-Chef Uwe Frers das Konstrukt.  Klar ist: Die alte Welt kann und muss viel von der neuen Welt lernen – und nicht immer gelingt das.

Ein Erfolgsbeispiel ist Passolution. Der Dienstleister, der Informationen über Einreise- und Visabestimmungen liefert, hat es geschafft, viele etablierte Veranstalter als Kunden zu gewinnen. Gründer Dennis Zimon erklärt, weshalb sich sein Start-up so gut am Markt etablieren konnte. Neben Passolution stellen die Start-ups Meeting PackageSplitty TravelFly MoneyAdigi und B'n'Tree ihre neuen Geschäftsmodelle vor.

Ebenfalls neu in diesem Jahr: Rhein-Tec, Betreiber des Erdbeobachtungs- und Fernerkundungszentrums EORSC, bietet drei jungen Unternehmen die Möglichkeit, sich beim fvw Kongress am Stand von Rhein-Tec zu präsentieren.

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