Frankfurter Flughafen

Neue Technik für Passagierkontrollen bewährt sich

Langsamere Passagiere können bei dem neuen Verfahren im Kontrollvorgang überholt werden.
Fraport AG
Langsamere Passagiere können bei dem neuen Verfahren im Kontrollvorgang überholt werden.

Das Konzept der neu eingerichteten Passagierkontrollen am Frankfurter Flughafen scheint aufzugehen. Während der ersten Probewoche sorgte das neue Konzept trotz ferienbedingt starkem Reiseaufkommen bereits für einen flüssigeren Betrieb.

Die sieben zusätzlichen Kontrollspuren entlasten insbesondere den von Lufthansa genutzten Flugsteig A, wie die zuständige Bundespolizei am Mittwoch berichtete. Die in einer neu errichteten Halle am Terminal 1 untergebrachten Kontrollstellen laufen bereits seit einer Woche im Probebetrieb.

Die neuen Spuren können dank einer neuartigen Konfiguration mehr Passagiere pro Stunde durchschleusen als die bislang eingesetzte Technik. Insbesondere ist es möglich, langsamere Passagiere im Kontrollvorgang zu überholen. Auch der Flughafenbetreiber Fraport berichtete von einem reibungslosen Betrieb an dem zurückliegenden, bereits sehr reisestarken Wochenende mit weit über 200 000 Passagieren täglich. Mit dem Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg wird auch für die kommenden Tage mit einem starken Andrang gerechnet.

Die Leichtbau-Halle soll nach der großen Reisewelle im Herbst noch einmal für rund sechs Monate geschlossen werden, um abschließende Bauarbeiten zu ermöglichen. Die neuen Kontrollgeräte werden an anderen Stellen in den Terminals verlagert. Von den 186 Kontrollspuren im größten deutschen Flughafen sind bislang neun mit der neueren Technik ausgerüstet, die nach Angaben von Fraport in den kommenden Jahren überall zum Einsatz kommen soll.

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