Emirates

Mega-Lounge in Hamburg eröffnet

Sie griffen zur Schere: Henry Haselbarth, Mohammed Mattar, Michael Eggenschwiler und Barry Nolan.
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Sie griffen zur Schere: Henry Haselbarth, Mohammed Mattar, Michael Eggenschwiler und Barry Nolan.

Der Flughafen Hamburg ist um eine Lounge reicher: die Emirates Lounge. "Hier ist Platz im Überfluss", bringt es Emirates-Deutschland-Chef Henry Hasselbarth auf den Punkt.

Rita Münck

"Deutschland ist ein wichtiger Markt und wir sind glücklich, unseren Gästen nun an allen deutschen Abflughäfen eine eigene Lounge anbieten zu können", begründet Mohammed Mattar das Engagement seiner Airline. Der Emirates Divisional Senior Vice President Airport Services war eigens für die Eröffnung der neuen Mega-Lounge aus Dubai angereist.

Entsprechend der Größe ist auch das Angebot in den Räumlichkeiten: Die langgezogene Area besteht aus einem Sitzbereich, ausgestattet mit 144 beigefarbenen Ledersesseln und einem Restaurant mit 46 Plätzen. Dort warten auf die Besucher warme und kalte Speisen vom Buffet sowie eine Auswahl an Getränken. Das Besondere hier: Die Gäste können während des Essens aufs Rollfeld blicken.

Im Business Center stehen den Reisenden sieben PC-Stationen sowie zwei Arbeitsplätze für Laptop-User zur Verfügung. Drucker und Fax sind vorhanden, die Nutzung des Internets ist kostenfrei.

Für das Wohlbefinden der First- und Business-Class-Gäste sowie der Vielflieger mit Skywards-Gold-Status, denen die Lounge vorbehalten ist, hat Emirates noch drei Duschen einbauen lassen. Die Ecke für einen Massagestuhl ist bereits geschaffen. Auf die Anlieferung des Möbels warten die Lounge-Mitarbeiter allerdings noch.

Der fehlende Massagestuhl war allerdings während der Eröffnungsfeierlichkeiten nicht das große Thema. Die Besucher interessierte viel mehr, wann Emirates – angesichts des präsentierten Millionen-Investments – nun endlich den schon lange angekündigten zweiten, täglichen Dubai-Flug ab Hamburg ins Programm nimmt. "Aufgeschoben ist nicht aufgehoben", versprach Hasselbarth in diesem Zusammenhang. Der Flug komme, es sei nur eine Frage der Zeit. "Noch ist die Krise nicht vorbei, und daher muss auch Emirates sparen", so der Manager.

An der neuen Lounge, die täglich von 11.45 Uhr bis 14.30 Uhr geöffnet ist, hat die Airline aus Dubai jedenfalls nicht gespart: Theoretisch hätten am Eröffnungstag 49 Passagiere aufgrund ihres Flugstatusses den Wartebereich nutzen dürfen. Das bedeutet: 18 Quadratmeter Platz für jeden.

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