Zusätzliche Strecken und ein Gewinn

LOT-Chef Sebastian Mikosz
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LOT-Chef Sebastian Mikosz

LOT Polish Airlines baut das Streckennetz aus. Airline-Chef Sebastian Mikosz sieht wieder optimistischer in die Zukunft, denn er konnte den seit 2003 anhaltenden Negativtrend umkehren.

Von Deutschland aus bietet LOT wöchentlich 163 Direktflüge ab Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München zu den Zielen in Polen (Warschau, Krakau, Danzig, Posen, Breslau und Kattowitz).

Mikosz, der erst vor einem Jahr die Leitung des Star-Alliance-Carriers übernommen hat, strukturierte kräftig um und hat die Wirtschaftlichkeit der Airline deutlich verbessert. Im vergangenen Jahr erzielte er ein positives Nettoergebnis von 40,5 Mill. Euro. "Das Jahresergebnis ist für uns ein großer Erfolg. Gerade jetzt ist es wichtig, dass wir die schwierige Situation des Unternehmens Anfang 2009 als Folge des Vorjahres nicht vergessen", erklärte Sebastian Mikosz.

Und: Der jetzt positive Trend setzt sich fort. Denn im ersten Quartal wuchs die Passagierzahl um 17 Prozent, während der Gesamtmarkt nur ein Wachstum von fünf Prozent verzeichnete. Man gewinne erstmals seit 2003 wieder Marktanteile und habe so den Negativtrend umkehren können.

LOT hat nun auch wieder die Mittel, um in die Modernisierung ihrer Flotte zu investieren. Die Erneuerung der Flotte hat bereits begonnen – die Embraer ERJ-145 wird durch Embraer E-170 und E-175 ersetzt, in Kürze kommen auch größere E-190 hinzu sowie der Boeing B-787 Dreamliner im Jahr 2012.

Mikosz hat unprofitablen Tochtergesellschaften der LOT-Gruppe wie LOT Ground Services und den No-Frills-Carrier Central Wings aufgelöst. Gleichzeitig wurde die neue Chartertochter LOT Charter gegründet, die seit Juni 2009 bereits 450.000 Passagiere befördert hat. Mikosz' Strategie hat dazu geführt, dass sich nun mehrere Investoren für den Einstieg bei der LOT interessieren, darunter Turkish Airlines. LOT scheint also wieder in eine bessere Zukunft zu fliegen.

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