Zimmer-Raten stabilisieren sich

Teures Pflaster: Mannheims Hotels wiesen im Februar die höchsten Durchschnittspreise auf.
Jurec/Pixelio
Teures Pflaster: Mannheims Hotels wiesen im Februar die höchsten Durchschnittspreise auf.

Der Abwärtstrend bei den Hotelpreisen scheint gestoppt. In vielen deutschen Städten liegen die Zimmer-Raten mittlerweile wieder über denen aus dem Krisen-Februar 2009. Das zeigt eine Auswertung des Hotel-Portals Hotel.de.

In Deutschland erzielten die Hotels im Februar 2010 wieder mehrheitlich höhere Zimmerpreise als im Januar, in dem die Raten nach einer leichten Erholung Ende 2009 wieder abgesackt waren. Allerdings dürfen sich laut Hotel.de viele Hotel-Betreiber noch immer nicht entspannen. Denn im Vergleich zum Februar 2009, dem Höhepunkt der Finanz- und Wirtschaftskrise, ergibt sich ein geteiltes Bild. Während die Hotelpreise in Mannheim, Nürnberg, München, Bonn, Hamburg, Köln, Düsseldorf, Bremen und Dresden zumindest wieder über dem Niveau des Februars 2009 lagen, klagen die Hoteliers unter anderem in Frankfurt, Hannover, Stuttgart und Berlin über Preise auf Krisenniveau.

Vergleicht man die Preise vom Februar 2010 mit denen von vor zwei Jahren, also vor dem Ausbruch der Rezession, dann haben es nur die Hotels in Bremen und Mannheim geschafft ihre Durchschnittspreise pro Zimmer und Nacht wieder deutlich zu erhöhen. Mannheim ist dabei mit einem durchschnittlichen Übernachtungspreis von 99,71 Euro mittlerweile teuerste Hotelstadt in Deutschland, gefolgt von Nürnberg (96,74 Euro) und München (93,67 Euro). Am günstigsten hingegen schläft man in Leipzig (68,22 Euro) und Wuppertal (66,55 Euro).

Für die Untersuchung hat Hotel.de mehr als vier Millionen Hotel-Preisanfragen auf seinem Portal im Februar 2010 ausgewertet.

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