Wunsch nach Allianz-Beitritt

Aer Lingus setzt vergleichsweise junge Airbus-Jets ein.
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Aer Lingus setzt vergleichsweise junge Airbus-Jets ein.

Aer Lingus steht offenbar vor einem Strategie-Wechsel. Medienberichten zufolge denkt das Management der Airline, die einst zur Oneworld gehörte, über den Beitritt zu einer der Airline-Allianzen nach.

Der neue Chef von Aer Lingus, Christoph Müller, will seine angeschlagene Airline wieder auf Kurs bringen und strebt einen Strategie-Wechsel an: Statt auf Low-Cost-Direktflüge werde man zukünftig vor allem auf Partnerschaften und Allianzen mit größeren Fluggesellschaften setzen, sagte Müller jetzt gegenüber Investoren.

Müller hat der Airline ein straffes Sparprogramm verordnet. Außerdem ist er auf der Suche nach neuen Einnahmequellen: Ab 2011 sollen Aer-Lingus-Passagieren Medienberichten zufolge Extras wie Lounge-Zugänge, Zeitungen oder Croissants bezahlen müssen.

2010 dürfte ein schweres Jahr für Aer Lingus werden. Laut "Wall Street Journal" rechnet der Carrier damit, 2010 einen geringeren Jahresumsatz zu erwirtschaften als 2009. Dabei werde die erste Jahreshälfte "besonders schwach" ausfallen. Bereits im Januar habe es weniger Buchungen für das erste Quartal gegeben als üblich, heißt es. Laut "Irish Times" will die Airline in diesem Jahr 44 Mill. Euro einsparen, 2011 sind Einsparungen in Höhe von 58 Mill. Euro geplant und 2012 noch einmal 97 Mill. Euro.

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