Westin in der Elbphilharmonie

Das Westin Hamburg soll 2012 in der Hamburger Elbphilharmonie eröffnen. Das Prestige-Objekt in der Hamburger Hafencity feiert heute Richtfest.
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Das Westin Hamburg soll 2012 in der Hamburger Elbphilharmonie eröffnen. Das Prestige-Objekt in der Hamburger Hafencity feiert heute Richtfest.

In der Elbphilharmonie in Hamburg wird die Arabella Hospitality Group gemeinsam mit ihrem Joint-Venture-Partner Starwood Hotels & Resorts voraussichtlich 2012 das Westin Hamburg eröffnen.

Die Elbphilharmonie, in der zukünftig hochkarätige internationale Konzerte veranstaltet werden sollen, umfasst 26 Etagen und wird am höchsten Punkt 110 Meter über die Elbe ragen.

Das Westin wird mit 244 Zimmern (darunter 39 Suiten und eine Präsidenten-Suite) 20 Etagen des Gebäudes belegen. Es bietet ein Restaurant, eine Hotelbar & Lounge inklusive Smokers Lounge, eine Westin Executive Club Lounge sowie neun Tagungs- und Veranstaltungsräume auf 830 Quadratmetern. Hinzu kommt ein 1200 Quadratmeter großer Spa mit Pool, Sauna, Dampfbad, Solarium, Erlebnisdusche, Lounge-Bereich, sechs Anwendungsräumen und Fitness-Bereich.

Das Westin Hamburg ist das sechste Hotel der Marke in Deutschland. "Wir freuen uns sehr darauf, nach Berlin, Dresden, Leipzig, Frankfurt und München mit Westin Starwood's international renommierte Marke nun auch nach Hamburg in die Elbphilharmonie zu bringen – in eines von Europas führenden Bauwerken was Architketur und Innendesign betrifft. Ein Meilenstein, das Historie und Moderne verbindet. Ein Gebäude, das voller Patente, voller Weltneuheiten steckt", sagt Wolfgang Neumann, CEO der Arabella Hospitality Group. Roeland Vos, President Starwood Hotels & Resorts und zuständig für Europa, Afrika und den Nahen Osten, will mit dem Westin neue Maßstäbe im Hamburger Hotelmarkt setzen.

Die Elbphilharmonie ist derzeit Hamburgs prominenteste Baustelle. Auch wenn heute beim Richtfest die Korken knallen, gibt es doch viel Kritik für das Prestige-Objekt: Der Bau verzögert sich und kostet deutlich mehr als geplant. Berichten zufolge hat sich der öffentliche Anteil der Stadt an den Baukosten vervierfacht: von 77 Mill. Euro auf 323 Mill. Euro. Insider schätzen die Gesamtkosten sogar auf bis zu 500 Mill. Euro.

Die Eröffnung, die eigentlich für Herbst 2010 geplant war, verschiebt sich erheblich. Von offizieller Seite wird jetzt 2012 als Eröffnungstermin genannt. Es gibt auch kritische Stimmen, nach denen die Eröffnung erst im Herbst 2013 stattfindet. Zudem soll es beim Bau eine Vielzahl von Mängeln geben.

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