Weniger Umsatz, aber schwarze Zahlen

Ralph Osken, Chef der DER-Tochter FCM Travel Solutions
Jörn Ladwig
Ralph Osken, Chef der DER-Tochter FCM Travel Solutions

Massive Umsatzeinbrüche und dennoch viel Optimismus: FCM-Chef Ralph Osken freut sich über einen steigenden Marktanteil. Eine neue Buchungsplattform soll Schwung bringen.

Dirk Rogl

Für 2010 strebt Osken ein verstärktes Engagement im Mittelstand an. Bereits im Vorjahr habe man Neukunden mit einem Reisevolumen von insgesamt rund 45 Mill. Euro gewinnen können. Das wolle man weiter ausbauen. Wichtig dabei ist die Einführung der neuen Buchungsplattform Phoenix Unlimited, die bis März an allen FCM-Standorte im Einsatz sein soll.FCM-Geschäftsbereichsleiter Christian Spangenberg erwartet durch das neue System Effizienzgewinne von zehn Prozent und mehr. So sei die Kontrolle der Reiserichtlinien noch einfacher, die Vernetzung des Agenten-Systems Phoenix Client und der in Kürze folgenden Online Booking Engine Phoenix Client noch enger.Wichtig: Phoenix Unlimited ist schon jetzt Multi-GDS-fähig. Die Sabre-Anbindung diene aber nur Testzwecken, sagte Osken, der nach der Einigung um die Vorzugspreise vorerst ganz auf GDS-Marktführer Amadeus setzt. Einzige Ausnahme: Zum Buchungssystem NVS der Deutschen Bahn gibt es bereits eine direkte Schnittstelle, zu Germanwings und Tuifly ebenfalls. Mit Phoenix Unlimited könne jede Airline direkt angebunden werden, sagte Osken - zumindest in der Theorie.

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