Weltweite Erholung in Sicht

Nach den massiven Einbrüchen zeichnet sich bei den weltweiten Hotelpreisen eine Trendwende ab.

Mit der positiven Entwicklung, vor allem im zweiten Quartal 2010, nähern sich fast alle Regionen weltweit zwar wieder dem Ausgangswert von 100 Indexpunkten aus dem Jahr 2004, dem Beginn der Hotel-Price-Index-Auswertung, an. Die Durchschnittspreise liegen allerdings in fast allen Reisezielen weiterhin unter dem Ausgangswert von 2004. Lediglich Asien bildet eine Ausnahme, was die große Nachfrage nach Hotelzimmern in dieser Region unterstreicht.

In Europa haben sich die Durchschnittspreise für HotelÜbernachtungen stabilisiert. Zwei Drittel der ausgewerteten Länder zeigen einen leichten Preisanstieg, wie beispielsweise Norwegen (elf Prozent), Großbritannien und Österreich (je acht Prozent) oder Schweden (sieben Prozent). Dennoch bleibt das Preisniveau weiterhin sehr niedrig, denn die Steigerungen basieren auf einem sehr geringen Ausgangsniveau 2009.

Die Schweiz konnte ihre Position aus dem Vorjahr als teuerstes Land Europas verteidigen und sogar einen leichten Anstieg der Hotelpreise verzeichnen. Weiterhin besonders günstig nächtigen Reisende in den Ländern Osteuropas, wie der Tschechischen Republik, Polen oder Ungarn.

"Die Hotelpreis-Entwicklung bis zum Ende des zweiten Quartals zeigt, dass sich tatsächlich eine Stabilisierung der Hotelpreise abzeichnet und es erste Anzeichen einer Erholung gibt", kommentiert David Roche, President Hotels.com, die Entwicklung.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

stats