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fvw/Martin Jürs

Was gehört in eine Reise-Richtlinie? Können Video-Konferenzen Geschäftsreisen ersetzen? Welche Kennzahlen benötigt ein Travel Manager? Antworten auf diese und andere Fragen lieferte der Praxistag Geschäftsreisen in Wiesbaden.

Martin Jürs

Langsam wird es auf der Pinwand eng. Immer mehr bunte Pappkärtchen finden auf der weißen Fläche Platz. Auf ihnen stehen Schlagwörter wie "Renovierung", "Business-Pakete" oder "Tagungsangebote". Rund zehn Travel Manager und Geschäftsreise-Planer sind in die Rollen eines Hoteliers geschlüpft und überlegen, wie sie einem Firmenkunden eine Preiserhöhung schmackhaft machen können. Ihre Ideen heften sie an die Pinwand. Die Übung ist Teil des Workshops "Verhandeln leicht gemacht – Praxisbeispiele aus dem Hoteleinkauf" auf dem gestrigen Praxistag Geschäftsreisen in Wiesbaden.

Die Travel Managerin des Hamburger Gabelstapler-Herstellers Jungheinrich spricht über "Reisevermeidung durch alternative Kommunikationsformen". Sie berichtet, wie sie im eigenen Unternehmen gerade Video-Konferenz-Systeme einführt. Kein billiges Investment, doch spart sie dadurch im Jahr über eine Million Euro an Reisekosten. "Da habe ich die Anschaffungskosten nach nicht einmal einem halben Jahr wieder raus", sagt Schlüter. Für den einen oder anderen Seminargast bestimmt eine Anregung.

Wer den Praxistag in Wiesbaden verpasst hat oder auch ein anderes der zeitgleich stattfindenden Seminare besuchen möchte, hat dazu 2010 noch gleich zwei Mal die Gelegenheit. So findet der nächste Praxistag Geschäftsreise – mit einem reduzierten Programm ohne parellele Vorträge – am 25. Oktober im Leipziger The Westin statt. Einen Monat später, am 25. November, geht dann wieder der reguläre Praxistag mit insgesamt neun Fachforen im Novotel in Hannover über die Bühne.

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