Videokonferenzen im Angebot

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Immer mehr Unternehmen setzen auf Web- und Videokonferenzen. BCD Travel reagiert auf diese Entwicklung und setzt künftig auf die Vermittlung von Videokonferenz-Räumen wie andere Geschäftsreise-Anbieter auch.

Martin Jürs

Bisher haben BCD-Kunden allerdings nur in Belgien, den Niederlanden und Luxemburg die Möglichkeit, eine Videokonferenz-Buchung über ein Online-Portal von Whygo zu buchen. Der Geschäftsreise-Anbieter will diesen Buchungs-Service jedoch auch auf andere Märkte übertragen. Außerdem wird die Vermittlung von Videokonferenz-Einrichtungen über andere Buchungskanäle geprüft.

"Es ist wichtig, Alternativen zur klassischen Geschäftsreise anzubieten, die den Geschäftsreise-Kunden helfen, Kosten zu senken und ihre Pflichten zur sozialen Verantwortung zu erfüllen", erklärt Glenn Wastyn, kaufmännischer Leiter von BCD Travel für Belgien und Luxemburg. "Durch das Angebot von Videokonferenzdiensten am Point of Sale fungiert BCD Travel als Komplett-Dienstleister für die persönlichen und virtuellen Meetings unserer Kunden", so Wastyn weiter.

Mit dem Einstieg in die Vermittlung von Videokonferenz-Räumen folgt BCD Travel dem Beispiel anderer Geschäftsreise-Anbieter. American Express arbeitet hier bereits mit den Dienstleistern Tata Communications und Regus sowie Cisco, einem der führenden Hersteller von Videokonferenz-Lösungen, zusammen. Aktuell können Amex-Kunden weltweit in 36 Städten Telepresence-Räume mieten, darunter auch  einen in Frankfurt. CWT wiederum kooperiert seit vergangenem Herbst mit Tata Communications und bietet unter der Marke CWT Telepresence Videokonferenz-Räume an. Mittlerweile werden laut CWT 15 Räumlichkeiten weltweit genutzt. 14 weitere werden voraussichtlich im September eröffnet, darunter auch Räume in Frankfurt und München.

Dass die Geschäftsreise-Anbieter sich zunehmend im Bereich Web- und Videokonferenzen engagieren, überrascht nicht. Denn unter dem Eindruck der Wirtschaftskrise im vergangenen Jahr suchen ihre Firmenkunden verstärkt nach Einsparpotenzialen und haben dabei Web- und Videokonferenzen als Geschäftsreise-Alternative entdeckt.

Anbieter von Videokonferenz-Systemen wie Cisco oder Polycom können sich jedenfalls über mangelnde Nachfrage nicht beklagen. Bei Cisco zum Beispiel lagen die Bestellungen für Videokonferenz-Systemen zwischen Januar und März 50 Prozent über dem Vorjahreswert. Wettbewerber Polycom verzeichnet im gerade abgelaufenen zweiten Quartal einen Rekordumsatz. "Die Akzeptanz für Video steigt bei Unternehmen kontinuierlich", stellt Carlo Wolf, Verkaufschef von Cisco Deutschland, fest. Allein bis 2012 werden Unternehmen etwa 4,5 Mrd. US-Dollar in Videokonferenz-Systeme investieren, so Wolf mit Verweis auf Branchenexperten weiter.

Welche Potenziale Web- und Videokonferenzen bieten, für welche Art von Meetings sie sich am besten eignen und wie die Geschäftsreise-Branche auf die Konkurrenz reagiert, lesen Sie in der morgen erscheinenden fvw 14/10.

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