Verkaufswelle zum Schuldenabbau

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Bis Ende des Jahres will sich der Hotelkonzern Accor von 48 Häusern in Europa trennen. Unter der Verkaufsmasse befinden sich sieben deutsche Hotels, darunter das jüngst eröffnete Novotel am Flughafen München.

Als Investoren stehen zwei französische Unternehmen in den Startlöchern: Predica, eine Tochter der Crédit-Agricole-Versicherungen, und Foncières des Murs als langjähriger Accor-Immobilienpartner. Predica soll 80 Prozent übernehmen. Der Kaufvertrag sieht vor, dass Accor jeweils mit einem Zwölf-Jahresvertrag, der sechs Mal erneuert werden kann, Betreiber der Häuser bleibt. 19 Prozent des Jahreseinkommens werden als Pacht zugrundegelegt. Sämtliche Betriebs- kosten gehen damit auf die Investoren über. Auch 33 Mill. Euro des anvisierten Renovierungsprogramms von 47,6 Mill. Euro für die Weiterentwicklung der Etap- und Ibis-Häuser übernehmen die Käufer.

Der Verkauf der 48 Häuser wird Accor jährlich ein um drei Millionen Euro erhöhtes Ergebnis vor Steuern einbringen, so die Berechnungen. Bis 2013 will Accor Eigentum im Wert von zwei Milliarden Euro verkauft haben, um konsequent weiter Schulden abzubauen.

Zu den sieben zu veräußernden Häusern in Deutschland gehören die Ibis Hotels in Berlin (Messe), Stuttgart (Flughafen), Bochum (Zentrum) und Essen (Zentrum); zu den drei Novotels die Häuser in der Frankfurter Innenstadt, am Münchner Flughafen und in Nürnberg.

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