Trotz Krise mehr Passagiere

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Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat 2009 knapp 2,8 Mill. Passagiere befördert. Dies entspricht einer Steigerung von sechs Prozent.

Trotz dieser positiven Zahlen war das Jahr für Air Baltic schwierig: Da das Bruttoinlandsprodukt allein im Heimatstaat Lettland um mehr als 18 Prozent fiel, verlor die Gesellschaft einen Großteil der Kunden aus dem baltischen Land. Die Wirtschaftskrise im Baltikum zwang die Airlines, ihre Geschäftstätigkeit deutlich einzuschränken und mehrere Routen beispielsweise ab Vilnius zu schließen.

Durch den Verkauf der Anteile an Air Baltic durch die schwedische SAS musste die Strategie überdacht werden. So setzt die Airline verstärkt auf den Transit-Verkehr. Allein dadurch stiegen die Passagierzahlen am Heimatflughafen in Riga um mehr als 30 Prozen. Darüber hinaus hat Air Baltic erheblich bei Service und Pünktlichkeit zugelegt. Europaweit haben mittlerweile fünf Regierungen Air Baltic zum offiziellen Partner des Travel Managements erkoren.

Aufgrund des starken Zuwachses beim Transitverkehr hielt Air Baltic den Passagier-Ertrag stabil. Das Angebot an neuen Dienstleistungen und Produkten wie Hotelreservierungen, Versicherungen und Autovermietungen steigerten das Gesamtergebnis deutlich. Das Ergebnis 2009 liegt bei 14 Mill. Lats.

Dieses Jahr will Air Baltic mindestens neun neue Routen eröffnen, um so das Transit-Aufkommen weiter zu steigern. Die neuen Strecken werden sich auf Nischenmärkte wie Skandinavien und die GUS konzentrieren, wo der Wettbewerbsdruck für Air Baltic gering ist. Im baltischen Markt rechnet die Airline mit einem, erneuten Rückgang.

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