Termin für Konzern-Spaltung steht

Accor-Chef Gilles Pélisson war nicht von Anfang an für die Aufspaltung des Konzerns.
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Accor-Chef Gilles Pélisson war nicht von Anfang an für die Aufspaltung des Konzerns.

Accor treibt die geplante Trennung der Sparten Hotellerie und Essensgutschein-Geschäft voran. Am 2. Juli sollen die Papiere beider Gesellschaften getrennt an der Pariser Börse gehandelt werden.

Sabine Pracht

Schon am 2. Juli soll die Trennung von Hotel- und Service-Sparte, die ihr Geld mit Essensgutscheinen verdient, vollzogen werden. Am 29. Juni müssen die Aktionäre dem Vorhaben auf der Hauptversammlung noch zustimmen. Ihr Einverständnis gilt als nahezu sicher. Schließlich hatten die Aktionäre von Accor, die Investment-Gesellschaft Eurazeo und die amerikanische Fondsgesellschaft Colony Capital, auf diese Spaltung gedrängt. Sie sehen wenig Synergien zwischen den beiden Bereichen und meinen, dass sich Hotel- und Gutscheingeschäft getrennt voneinander besser am Markt entwickeln können.

Mit der separaten Börsennotierung der beiden Unternehmensteile ab dem 2. Juli erhalten die Accor-Aktionäre jeweils eine Aktie der Hotelsparte Accor und eine Aktie der Service-Gesellschaft, die künftig einen neuen Namen tragen soll.

Wie die Gutschein-Sparte heißen wird, ist noch unklar. Anfang Juni will Accor den Namen nennen, heißt es in der Pariser Zentrale. Die Hotelsparte soll weiter unter dem Namen Accor an der Paris Börse gehandelt werden. Auch sonst habe die Abspaltung keine Auswirkungen auf das Hotelgeschäft, heißt es aus dem Unternehmen.

Mit den Quartalszahlen, die Accor vor wenigen Tagen veröffentlichte (fvw.de berichtete), hat der Konzern die Analysten positiv überrascht.  

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