Streik wegen Sprechverbot

Fraport

Mitarbeiter von Air India sind am Dienstag in einen unbefristeten Streik getreten.

Medienberichten zufolge hat das Air-India-Management den Mitarbeitern aber nicht nur einen Maulkorb verpasst. Sie lassen die Arbeit den Berichten zufolge auch ruhen, weil sich die Auszahlung ihrer Gehälter verzögert. Die indische Airline hatte wegen großer finanzieller Probleme entschieden, sie erst eine Woche später zu zahlen. 15.000 der 31.000 Air-India-Mitarbeiter sollen nicht zum Dienst erschienen sein. Die Folge: 42 Flüge fielen aus. Viele Passagiere strandeten an den Flughäfen in Neu Delhi und Mumbai. Betroffen waren vor allem Inlandsverbindungen.

Erst am Samstag war in Mangalore eine mit mehr als 160 Menschen besetzte Maschine der Airline abgestürzt, 158 Menschen kamen dabei ums Leben. Das Unglück in Indien hat eine neue Sicherheitsdebatte ausgelöst. Es wurden Vorwürfe laut, dass Infrastruktur und Personalausstattung von Fluggesellschaften und Aufsichtsbehörden im indischen Luftverkehr nicht mit dem rapiden Wachstum dort Schritt halten könnten. Die Staatsairline Air India gilt allerdings als sichere Airline. Sie soll im 1. Quartal 2011 Mitglied der internationalen Luftfahrtallianz Star Alliance werden.

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