Star Alliance schützt nicht vor Verlust

Wegen schwerer Winterstürme musste Continental im Februar zweimal den Flugbetrieb in Newark aussetzen.
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Wegen schwerer Winterstürme musste Continental im Februar zweimal den Flugbetrieb in Newark aussetzen.

Die weltweit fünftgrößte Airline meldet für das erste Quartal einen Verlust in dreistelliger Millionenhöhe. Der Rückenwind aus der Star Alliance war nicht stark genug.

Positiv wirkte sich im abgelaufenen Quartal die Mitgliedschaft in der Star Alliance aus. Im Passagebereich erhöhte sich der Umsatz um 7,1 Prozent auf 2,8 Mrd. Dollar (2,1 Mrd. Euro) – besonders stark auf Pazifik-Strecken (plus 11,6 Prozent) und über den Atlantik (plus 9,4 Prozent). Dabei verbesserte sich zudem der Yield, also der durchschnittliche Ertrag je Passagier, um 1,3 Prozent.

Die schwache Konjunktur in den USA setzte dem Carrier allerdings zu. Zudem erlitt Continental einen Umsatzausfall von etwa 25 Mill. Dollar (19 Mill. Euro), weil am großen Hub in Newark im Februar zweimal der Flugbetrieb unterbrochen werden musste – die Winterstürme im Februar waren einfach zu stark.

Insgesamt beförderte Continental Airlines von Januar bis März 14,5 Mill. Passagiere und damit 0,9 Prozent mehr als im ersten Quartal 2009. Dabei waren die Jets sehr gut gefüllt. Der Sitzladefaktor erreichte 79,5 Prozent und somit 4,3 Punkte mehr als im entsprechenden Vorjahresquartal.

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