Schwarze Liste der EU wird länger

Die Boeing B-747SP der Iran Air – hier in Hamburg – dürfen nicht mehr in die EU einfliegen.
fvw/Lutz Schmidt
Die Boeing B-747SP der Iran Air – hier in Hamburg – dürfen nicht mehr in die EU einfliegen.

Die EU-Kommission hat die so genannte Schwarze Liste der verbotenen Fluggesellschaften verlängert. Nun dürfen alle Airlines aus dem Sudan und den Philippinen nicht mehr in Europa landen.

Das bislang gegen die staatliche nordkoreanische Fluggesellschaft Air Koryo und die angolanische TAAG verhängte Verbot wurde hingegen teilweise gelockert. Mehrere neu gekaufte Flugzeuge der beiden Gesellschaften, die den internationalen Anforderungen entsprechen, dürfen demnach nun in Europa betrieben werden.

Fluggesellschaften aus Afghanistan, Kambodscha und Ruanda dürfen aus ähnlichen Gründen nicht in der EU verkehren. Verbesserungen in der Sicherheit wurden bei Fluggesellschaften in Ägypten und Angola registriert.

Insgesamt dürfen 278 Carrier aus 17 Ländern nicht mehr in der EU starten und landen. Die EU überwacht Fluggesellschaften, um schwere Unglücke zu verhindern. Dabei geht es unter anderem um Sicherheitschecks, die Wartung und den Zustand der Flugzeuge. Die Schwarze Liste wurde erstmals im März 2006 veröffentlicht und wird jährlich aktualisiert.

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