Schuldenberg wird kleiner

PR

Das Sparen zeigt Wirkung: Die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines hat ihren operativen Verlust im ersten Halbjahr um 28 Prozent gegenüber dem Vorjahreshalbjahr gesenkt und erwartet ein deutlich besseres Ergebnis als 2009.

Endlich spiegeln sich die Restrukturierungsmaßnahmen bei Austrian Airlines (AUA) auch in der Bilanz wider. Zwar fiel das operative Ergebnis im ersten Halbjahr mit minus 67 Mill. Euro noch negativ aus. Doch die Kurve zeigt nach oben: Im Vorjahreszeitraum lag der Verlust noch bei minus 93,5 Mill. Euro. "Unsere Maßnahmen greifen. Wir sind auf einem guten Weg, aber wir sind noch nicht am Ziel. Wir dürfen jetzt nicht nachlassen und müssen weiter konsequent unser Sanierungsprogramm umsetzen", so das Urteil der AUA-Vorstände Andreas Bierwirth und Peter Malanik zur vorgelegten Bilanz.

Wohlwollende Stimmen kamen auch aus dem Lufthansa-Lager. Auch die Mutter legte heute ihre Halbjahresbilanz vor und zeigte sich sehr zufrieden mit der AUA: "Trotz negativen Ergebnisses läuft die Sanierung in allen Feldern erfolgreich", lobte Lufthansa-Finanzvorstand Stephan Gemkow am Donnerstag die Arbeit der AUA-Vorstände.

Die Effekte der Restrukturierung werden sich im zweiten Halbjahr weiter verstärken, zeigte sich die AUA denn auch optimistisch. Insgesamt will die österreichische Fluggeellschaft in diesem Jahr ihre Kosten um 250 Mill. Euro runter fahren und den Umsatz deutlich steigern und den operativen Verlust gegenüber dem Vorjahr deutlich zu senken. Da passt es gut, dass die Passagierzahlen wieder anziehen. Um immerhin 8,8 Prozent, und das trotz Flugausfälle wegen der Aschewolke, konnte AUA im ersten Halbjahr die Zahlen steigern. Ingesamt stiegen fünf Millionen Passagiere bei der Airline ein. Ohne die Auswirkungen der Luftraumsperren wäre die Passagierzahl zweistellig gewachsen, teilte die Airline mit. Die Auslastung stieg im ersten Halbjahr um 3,7 Prozentpunkte auf 74,2 Prozent bei einer Angebotsreduzierung von 1,1 Prozent.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

Fachmedien und Mittelstand Digital Logo
Nutzungsbasierte Onlinewerbung
stats