SAS beginnt den Ausstieg

Lediglich vier Boeing-Jets, hier eine B-737-500, und zwei Saab-Turboprops betreibt Estonian Air.
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Lediglich vier Boeing-Jets, hier eine B-737-500, und zwei Saab-Turboprops betreibt Estonian Air.

Der nordische Star-Alliance-Carrier SAS trennt sich schrittweise von seiner 49-Prozent-Beteiligung an Estonian Air. Ein entsprechender Vertrag wurde jetzt mit Estlands Regierung unterzeichnet.

Außerdem garantiert die SAS einen Kredit in Höhe von knapp sieben Millionen Euro. Bis 2014 besitzt der estnische Staat ein Vorkaufsrecht auf die verbliebenen Anteile bei der SAS. Danach sind die Skandinavier berechtigt, diesen frei zu verkaufen.

An ihren baltischen Beteiligungen hatte die SAS wenig Freude. Erst wurden diese über Jahre mit Geldspritzen gepäppelt, um dann für kleines Geld ganz abgestoßen zu werden. Die Zusammenarbeit von Estonian Air und SAS soll der Ausstieg der Skandinavier allerdings nicht beeinflussen.

Estonian Air betreibt derzeit eine Flotte von lediglich sechs Flugzeugen: vier Boeing B-737 und zwei Saab S-340.

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