Saftige Preiserhöhungen

Rom verlangt bald mehr Geld von Touristen.
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Rom verlangt bald mehr Geld von Touristen.

Die Stadt langt den Touristen künftig tiefer in die Tasche. Zum 1. Januar sollen Hotel-Übernachtungen pro Person zehn Euro teurer werden.

Weitaus gravierender ist die Überlegung, jeden Hotelgast pro Nacht mit zusätzlich zehn Euro zu belangen. Hierüber ist noch keine Entscheidung gefallen, aber die Stadtväter sehen dazu keine Alternative, weil der italienische Staat jährlich rund 200 Mill. Euro seiner Unterstützungszahlungen für die Hauptstadt einsparen will.

Die staatlichen Hilfsgelder an die Stadt finanzieren teilweise den Erhalt der historischen Bausubstanz. Jede Kürzung stellt die Stadtväter vor große Probleme. Für die Instandhaltung des Colosseums etwa werden händeringend private Geldgeber gesucht. Rund 25 Mill. Euro sollen so zusammenkommen.

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