Ruhrstädte legen ordentlich zu

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Weltweit klettern die Hotelpreise stetig nach oben. Einige Ziele stehen preislich bereits besser da als vor der Krise. In Deutschland sind das vor allem Städte im Ruhrgebiet, international London, Stockholm, Rio und Sydney.

Spitzenreiter bleiben international New York und innerdeutsch München. Kostete in New York im Jahr 2008 ein Zimmer noch 221,63 Euro, liegen die Raten derzeit bei 194,49 Euro. Im vergangenen Jahr noch war das Zimmer für nur 169,49 Euro zuhaben. Damit steht New York zwar noch deutlich schlechter als vor der Krise da, aber immerhin erheblich besser als im Vorjahr. Gleiches Bild in München, der teuersten Stadt Deutschlands. In der Isar-Metropole kostet ein Zimmer derzeit 98,88 Euro. Das ist immer noch weniger als 2008 (102,14 Euro), aber vier Prozent mehr als vor einem Jahr.

Besonders gut entwickelten sich in Deutschland die Preise vor allem in den Ruhrgebietsstädten. Eine Übernachtung in der Kulturhauptstadt Essen ist deutlich teurer als 2008. Die Zimmerpreise von durchschnittlich 95,91 Euro sind nach München die teuersten und liegen damit deutlich über den Raten der sonst teuren Pflaster  Hamburg und Frankfurt. Auch in Duisburg, Bochum, Köln, Wuppertal und Stuttgart müssen Hotelgäste mehr hinlegen als vor der Krise. International stehen London, Stockholm, Rio und Sydney besser als vor der Krise da.

Die Top fünf in Deutschland:

1. München: 98,88 Euro

2. Essen: 95,91 Euro

3. Mannheim: 94,86 Euro

4. Bonn: 90,05 Euro

5. Hamburg: 88,68 Euro

Die Top fünf international:

1. New York: 194,49 Euro

2. London: 146,6 Euro

3. Stockholm: 145,3 Euro

4. Zürich: 144 Euro

5. Rio de Janeiro: 143,6 Euro.

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