Rote Quartalszahlen zum Jahresbeginn

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Dem saisonal schwachen Geschäft im ersten Jahresquartal kann Air Berlin auch mit den TUIfly-Städteflügen kein Schnippchen schlagen. Unter dem Strich bleibt ein Quartalsverlust von 93,6 Mill. Euro.

Der harte Winter mit zeitweisen Flughafen-Sperrungen, größerem Enteisungsaufwand und höherem Personaleinsatz habe Air Berlin Mehrkosten in zweistelliger Millionenhöhe verursacht. Im Schnitt verlängerte sich zudem die durchschnittliche Flugdauer um acht Minuten, was wiederum den Kerosinverbrauch spürbar erhöhte. Im operativen Geschäft betrug das Minus dadurch 98,6 Mill. Euro nach einem Fehlbetrag von 87,3 Mill. Euro im ersten Quartal 2009.

Insgesamt sank auch der erzielte Umsatz um 3,3 Prozent von 714,2 Mill. Euro auf 690,9 Mill. Euro. Dabei waren die Flugzeuge noch ganz ordentlich gefüllt. Trotz eines Kapazitätszuwachses von fünf Prozent verringerte sich der Sitzladefaktor nur leicht um 0,8 Punkte auf 70,8 Prozent.

Air Berlin setzt zum Quartalsende am 30. März insgesamt 150 Flugzeuge ein und zählte gut 8500 Mitarbeiter. Dass die demnächst wieder deutlich mehr zu tun bekommen und das Ergebnis in die schwarzen Zahlen dreht, ist zu erwarten. Immerhin besitzt Air Berlin mittlerweile 1276 Firmenverträge und die Durchschnittserträge (Yields) sollen auch wieder steigen. Das erst im März aufgelegte Programm für kleine und mittelständische Unternehmen „Business Points“ nutzen nunmehr schon 1800 Firmen.

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