Riesenflieger von Airbus ausgeliefert

Ihren ersten Flug im Eigentum der Lufthansa macht der Airbus A-380 heute von Hamburg nach Frankfurt.
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Ihren ersten Flug im Eigentum der Lufthansa macht der Airbus A-380 heute von Hamburg nach Frankfurt.

Mit dem heutigen Tag dürfte bei Lufthansa eine neue Dimenson des Fliegens beginnen. Der erste übernommene Airbus A-380 soll einzigartigen Komfort mit höchster Öko-Effizienz verbinden.

Nun beginnt also endlich bei Lufthansa eine "neue Dimension des Fliegens". Als fünfte Airline erhält auch LH – nach Singapore Airlines, Emirates, Qantas und Air France – den derzeit größten Passagierjet. Dabei bestuhlt Deutschlands größte Fluggesellschaft ihre A-380 vergleichsweise dicht. 526 Sitze sind jedenfalls deutlich mehr als bei Emirates (489 Sitze), Singapore Airlines (471 Sitze) oder Qantas (450 Sitze). Im engsten Kabinen-Bereich, der Economy Class, beträgt der Sitzabstand für bis zu 420 Passagiere offiziell 79 Zentimeter. Allerdings sind dies „gefühlt“, wegen schmalerer Rückenlehnen und anders angeordneter Sitze, etwa fünf Zentimeter mehr als auf der bisher eingesetzten Langstrecken-Flotte von Lufthansa.

Für Konzernchef Mayrhuber sind vor allem die wirtschaftlichen Daten maßgeblich. Er verpackt dies vornehm in "einzigartigen Komfort  mit höchster Öko-Effizienz". "Sowohl der spezifische Treibstoff-Verbrauch mit drei Litern pro Passagier und 100 Kilometern als auch die leisen Trent-900-Triebwerke von Rolls-Royce mit sehr geringen Lärm-Emissionen machen die A-380 zum umweltfreundlichsten Flugzeug unserer Flotte."

Die heute am Vormittag übernommene A-380 fliegt von Hamburg über Mittag zum Stationierungsort Frankfurt, wird dort mit etwa 2000 Gästen feierlich in Empfang genommen und am Abend von Frankfurts Oberbürgermeisterin auf den Namen "Frankfurt am Main" getauft.

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