Rien ne va plus

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Wegen eines unbefristeten Streiks gegen die geplante Pensionsreform von Präsident Nicolas Sarkozy drohen ab diesem Dienstag in Frankreich Tage des Stillstands.

Auf den Bahnhöfen und in den Metrostationen, insbesondere in der Hauptstadt, droht ebenfalls Chaos: Tausende Pendler sind dort auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Aber manche Vorortzüge werden am Dienstag fast komplett ausfallen.

Auch im Fernverkehr sind Zugausfälle programmiert. Nach Deutschland sollen laut dem staatlichen Bahnunternehmen SNCF nur zwei Drittel aller Züge fahren. Die Eurostar-Verbindung von Paris nach London ist bislang ungestört. Bei den Thalys-Zügen nach Belgien und in die Niederlande sowie bei den Zügen in die Schweiz wird erwartet, dass jeder fünfte nicht fährt.

Vermutlich ist der heutige Tag nur ein Vorgeschmack. Die Gewerkschaft der Staatsbediensteten will täglich abstimmen lassen, ob der Streik verlängert wird. Sie protestieren gegen eine Anhebung des Rentenalters von 60 auf 62 Jahre. Die Nationalversammlung hat die Rentenreform bereits verabschiedet.

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