Preisrutsch drückt auf den Umsatz

CWT-Chef Douglas Anderson ist "vorsichtig optimistisch" für 2010.
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CWT-Chef Douglas Anderson ist "vorsichtig optimistisch" für 2010.

Carlson Wagonlit Travel (CWT) verliert im Geschäftsjahr 2009 weltweit knapp 23 Prozent Umsatz. Stärker als die Zahl der Transaktionen sinkt der Preis.

Zu den Entwicklungen sagt Douglas Anderson, President und CEO von CWT: "Wir haben beispiellose Veränderungen bewältigt und unseren Weg durch eine weltweite Rezession gebahnt, wie sie noch niemand von uns erlebt hat." CWT hat sein Angebot an Services im Krisenjahr weiter ausgebaut, etwa durch eine Kooperation mit Vidoekonferenz-Anbietern sowie eine Beratung für die Erstellung von Reise-Richtlinien. Trotz starkem Wettbewerb und vieler internationaler Ausschreibungen konnte CWT seine Kunden zu 96 Prozent halten. Neukunden brachten der Kette im vergangenen Jahr insgesamt einen Etat von 1,86 Mrd. US-Dollar (ohne Verlängerungen bestehender Verträge).

Obwohl sich das Geschäft Ende des Jahres 2009 stabilisiert hat, bleibt Anderson für 2010 "vorsichtig optimistisch". In einigen Ländern bleibe die wirtschaftliche Situation unsicher. Viele Kunden hätten zwar mehr Reisen angekündigt, allerdings "bleiben sie kostenbewusst und legen großen Wert auf 'produktive' Geschäftsreisen", so der CWT-Chef.

Wachstumschancen sieht CWT nach wie vor bei der Beratung zur Prozess-Optimierung und im Event-Geschäft, das weiter ausgebaut werden soll. Auch die CWT Energy Services Group, die sich auf die Betreuung von Energie-Unternehmen spezialisiert hat, soll weiteres Wachstum bringen.

Zahlen für den deutschen Markt nennt die Geschäftsreise-Kette am 23. Februar. In der fvw 04/10, die am Freitag erscheint, lesen Sie, mit welchen Entwicklungen Zentral- und Osteuropa-Chef August Gossewisch auf dem deutschen Markt zu kämpfen hat und wie er darauf reagieren will. 

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