Nun droht Streik bei Air Berlin

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Die Flugzeugführer in der Air-Berlin-Gruppe sind zu Warnstreiks aufgerufen. Die Piloten-Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) will so die Arbeitsbedingungen verbessern.

Sie will im Rahmen laufender Tarif-Verhandlungen Angebote von der Geschäftsführung erzwingen. Einerseits geht es um die Angleichung der Dienst- und Ruhezeiten zwischen Air Berlin und der Betriebsgesellschaft LTU. Bei Air Berlin flögen die Piloten am Limit des gesetzlich Erlaubten.

Andererseits stehen die Langstrecken-Flüge der LTU im Zentrum. Die VC fordert einen dritten Piloten für die Flüge nach Asien und an die Westküste Nordamerikas. Es sei unter europäischen Fluggesellschaften unüblich solche Strecken mit nur zwei Flugzeugführern durchzuführen. Schon durch kleine Abweichungen in der Flugzeit würden die erlaubten Limits überschritten, so ein VC-Sprecher.

Air Berlin zeigt wenig Verständnis, "weil die Gespräche über den Mantel-Tarifvertrag gerade erst begonnen haben". Man habe sich erst zu einer Sondierung getroffen und ausgetauscht, über welche Themen man sprechen wolle. Nun würden Verhandlungstermine im März gesucht.

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