Notstand ausgerufen

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In Kingston hat die Regierung den Notstand ausgerufen. Das Auswärtige Amt rät dringend, Jamaikas Hauptstadt zu meiden.

Hintergrund der Eskalaltion ist die geplante Auslieferung des Bandenchefs an die USA. Dort soll ihm der Prozess wegen Kokain- und Waffenhandels gemacht werden.

Das Auswärtige Amt rät "dringend" von Besuchen Kingstons und des nahe gelegenen Ortes Spanish Town ab. Die von Touristen frequentierten Gebiete an der Nord- und Ostküste seien nicht betroffen und ruhig. Dennoch könne ein Übergreifen der Unruhen auf andere Teile des Landes nicht ausgeschlossen werden.

Das Auswärtige Amt "ruft zu besonderer Vorsicht auf" und empfiehlt, die TV- und Radio-Nachrichten zu verfolgen. Die Situation könne sich in "kürzester Zeit verschärfen". Allerdings sind nach wie vor alle Flughäfen des Landes geöffnet. Die deutschen Reiseveranstalter haben bislang noch keine Reisen abgesagt, prüfen aber fortlaufend die Lage. Rundreisen über die Hauptstadt Kingston könnten jedoch kurzfristig umgeleitet werden.

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