Niederlage für Ryanair in Frankreich

Keinen Erfolg gegen Opodo: Ryanair-Boss Michael O'Leary
Andre Lenthe
Keinen Erfolg gegen Opodo: Ryanair-Boss Michael O'Leary

Schlappe für Ryanair-Boss Michael O'Leary. Auch in Frankreich dürfen Online-Reisebüros weiter die Tarife des Billigfliegers listen.

Offenbar ähnlich wie in Deutschland gegen Cheaptickets hatte die Airline in Frankreich versucht, Opodo am Zugriff auf eigene Flüge zu behindern und damit einen Präzedenzfall für den französischen Markt zu schaffen. Nach Urteil der Richter gebe es durch das Auslesen der Tarife auf Ryanair.com keine Verletzung von Markenrechten. Vielmehr sei zu beachten, dass Opodo der Airline neue Kunden bringe, heißt es in dem Urteil, das der fvw vorliegt.

Die Vermittlung von Ryanair-Flügen durch Dritte sei legitim, gerade weil es keine Verträge zwischen den Unternehmen gebe. Ob Ryanair gegen das Urteil in Berufung geht, ist bislang nicht bekannt. Wie gestern bekannt wurde, geht Ryanair diesen Schritt jedoch gegen ein Urteil zu Gunsten von Cheaptickets.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

Fachmedien und Mittelstand Digital Logo
Nutzungsbasierte Onlinewerbung
stats