Netzwerker wollen neue Mitglieder

Scheck für die SOS-Kinderdörfer: Thomas Aurich (links) und Nik Racic übergaben 20.000 Euro an Nadja Malak.
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Scheck für die SOS-Kinderdörfer: Thomas Aurich (links) und Nik Racic übergaben 20.000 Euro an Nadja Malak.

Die deutschen Skål Clubs wollen aktiv neue Mitglieder gewinnen und mehr Touristiker für ihr internationales Netzwerk begeistern.

Klaus Hildebrandt

Dem Netzwerk gehören 20.000 Mitglieder in 89 Ländern an, in Deutschland sind es 32 regionale Clubs mit 1500 Mitgliedern. Die Mitgliedschaft ist persönlich, nicht für die Firma. Doch der Club, der Entscheider der Branche versammelt, leidet unter einem Image-Problem: Die Clubs seien überaltert, neue Vereinigungen wie der Travel Industry Club oder soziale Netzwerke wie Xing und Facebook liefen ihm den Rang ab, lautet die weit verbreitete Einschätzung.

Doch Ehry widerspricht dem vehement: "In vielen Clubs übernehmen jüngere Führungskräfte, die mitten im Berufsleben stehen, die Verantwortung." Sie schätzten gerade, dass Skål Menschen vieler Branchensegmente vereinten. Durch Vorträge und Ausflüge gebe es Anregungen, nicht nur unmittelbar für das Geschäft, sondern auch zu Kunst und Kultur. Und das Internet ersetze nicht das persönliche Networking. Außerdem gibt es auf Xing auch eine Skål-Gruppe mit 150 Mitgliedern. Skål werde rein ehrenamtlich betrieben, so Ehry. Die in Hamburg ansässige Generalsekretärin Katja Kruse betreibt beispielsweise einen Anbieter für Kunst- und Kulturreisen.

Neben dem Austausch engagiert Skål sich auch wohltätig: Die Club-Mitglieder sammelten 20.000 Euro für die SOS-Kinderdörfer im Katastrophengebiet von Haiti. Der Scheck wurde nun in Frankfurt von Deutschland-Präsident Thomas Aurich und Skål-Weltpräsident Nik Racic aus Kroatien an Nadja Malak von den SOS-Kinderdörfern übergeben.

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